Dr. med. Franziska Rubin

Wer kennt sie nicht von „Hauptsache gesund“? Dr. med. FRANZISKA RUBIN, Medizinjournalistin, Ärztin und Buchautorin, moderierte seit 1998 jeden Donnerstag um 21.00 Uhr im MDR das beliebteste Gesundheitsmagazin im deutschen Fernsehen. Tag für Tag erreichen bis zu 3000 Briefe die MDR-Gesundheitsredaktion. In über 300 Sendungen schon gab die bezaubernde „Frau Doktor“ Antwort auf die verschiedensten Fragen rund um die Gesundheit, des wohl aller Menschen höchstes Gut.

Nach dem Abitur studierte Franziska Rubin Humanmedizin und promovierte an der Universität Köln Nervenheilkunde. Parallel dazu nahm sie an div. Moderatorencoachings teil und absolvierte Schauspiel- und Gesangsunterricht.

Ihre Fernsehkarriere begann 1994 nach einem Auftritt in der ARD-Flirtschow „Herzblatt“. Dort überzeugte sie als schlagfertige Kandidatin. Nach ihrer Entdeckung für das Fernsehen moderierte sie die RTL II Sendung „Luft und Liebe“ und war im Kinderkanal der ARD Sendung „Mir nach“ zu sehen. Sie war maßgeblich am Mitaufbau von „KiKa“ beteiligt. Weiter moderierte sie von 1999 – 2000 auf VOX das Servicemagazin „Clever“ und von 2001 – 2004 im SWR-Fernsehen das Wissenschaftsmagazin „Sonde“. Danach startete sie beim MDR durch.  Nach 17 Jahren TV-Moderaton der beliebten und erfolgreichen Sendung „Hauptsache gesund“ verabschiedete sie sich 2015 von ihren treuen Zuschauern und wanderte in das Heimatland ihres Lebensgefährten aus – nach down under Australia. 2018 äußerte sie in der Talkshow „Riverboat“ dass sie erwäge, doch wieder nach Deutschland zurück zu kehren.

Frau Dr. med. Franziska Rubin veröffentlichte aktuell zehn Bücher und ist zudem Patin des Kinderhospizes Bethel und seit 2014 Schirmherrin der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie e. V.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 5. Juli 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Frau Dr. med. FRANZISKA RUBIN in Leipzig.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JAN KUNATH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gesundheit ist das höchste Gut – doch mal ein klein bisschen unpässlich zu sein um dann zu testen ob es klappt, dass allein ihr Anblick einen auf der Stelle gesunden lässt, wäre auszuprobieren. Denn Frau Doktor ist einfach bezaubernd, auf dem Bildschirm oder noch besser natürlich – in Natura.

Sprechstunde: „Ehrung“. Fall: „Signs of Fame“, Diagnostik: „Schildsignierung und Handabdrücke“

Fernwehpark Initiator Klaus Beer jedenfalls war begeistert, als er Frau Dr. med. Franziska Rubin im MDR Studio in Leipzig traf. Als bekennender „Hypochonder“ war er aber froh, sie trotzdem nicht wegen eines Wehwehchens konsultieren zu müssen, sondern sie ganz privat, ohne weißen Ärztekittel, kennenzulernen: Sprechstunde: „Ehrung“. Fall: „Signs of Fame“, Diagnostik: „Schildsignierung und Handabdrücke“.

Die Schildersignierung oder: „noch ist alles ganz normal“

Juli 2006. Heiß brennt die Sonne vom Himmel. Strahlendblauer Himmel über Leipzig. Nach dem Passieren der Securityzone kann sich die Fernwehpark Crew mit Fernwehpark Star-Agentin Waltraud Raubold und Fernwehpark Initiator Klaus Beer frei auf dem Gelände des Studiogelände des MDR bewegen. Ihr Ziel: Die Caféteria im 1. Stock des MDR Hauptgebäudes, wohin Frau Dr. med. Rukin eingeladen hat.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Klaus findet in dem Gebäude eine schönen weiße Wandfläche, ideal für die Bilder, denn nur SIE soll wirken, die bezaubernde Frau Doktor Franziska Rubin.

Die STAR-SCHILD Signierung

Der sommerlichen Witterung entsprechend, trägt Frau Dr. Rubin ein luftiges, hellblaues Leinenkostüm und empfängt die Crew des Fsernwehparks mit strahlendem Lächeln. Sie kommt gerade von einem Aussendreh und muß nach der Aktion weiter zur Vorbesprechung für die Aufzeichnung am Abend. Thema: „Osteoporose“. Dazwischen aber nimmt sie sie sich viel Zeit für den Fernweh-Park – und es kann sofort losgehen.

„Attraktiv, einfach bezaubernd, intelligent und „frech“. Es sei erlaubt, den persönlichen Eindruck beim Kennenlernen eines Prominenten einmal so auf den Punkt zu bringen. Denn so wirkt Frau Doktor auf den Fernwehpark Initiator. Und sicher auch auf Millionen von Fernsehzuschauer, die die bezaubernde Frau Doktor in ihr Herz geschlossen haben. Durch sie macht es einfach Spaß, sich Tipps zur Gesundheit anzusehen – und sich jeden Donnerstagabend zu ihrer Sendung an den Bildschirm zu fesseln. Und nicht nur, damit man „Hauptsache Gesund“ bleibt – sondern um die Moderatorin und Ärztin selbst zu erleben. Wer’s nicht glaubt, wird eines Besseren belehrt. Frau Rubin ist „echte Ärztin“, besitzt den Abschluss des Studiums der Humanmedizin und der Doktorarbeit und hat an der Universität Köln zum Dr. med. promoviert.

Dem allen ist nicht genug. Sie absolvierte zudem Schauspiel- und Gesangsunterricht, lernte die Moderation von der Pike auf und wirkte sogar in einigen TV-Rollen mit. In der Arztserie „In aller Freundschaft“ spielte sie, wie kann es anders sein, eine Ärztin.

Und Klaus kann in diesem Augenblick nicht ahnen, dass er 13 Jahre später die drei Hauptdarsteller der ARD-Kultserie von „In aller Freundschaft“, Thomas Rühmann, Andreas Kathrin Loewig und Bernhard Bettermann ebenfalls in die „Signs of Fame“ aufnehmen wird. Ein Fernsehteam von „Brisant“ ist dann sogar mit dabei und deutschlandweit ist die Handabdruck-Aktion zu sehen, ausgestrahlt in der ARD und im MDR. Der Fernweh-Park bekommt Feedback von München bis Hamburg…

Doch heute denkt Klaus nicht im geringsten daran. Denn als wie schon erwähnt „bekennender Hypochonder“ schaut er diese Serie nicht. Klaus: „Wenn ich schon mal nicht in Panik zu einem Arzt renne um mir bestätigen zu lassen, das alles in Ordnung ist, dann schaue ich mir doch in meiner Freizeit keine Bilder aus einem Krankenhaus an. Bin froh, wenn man da nicht rein muß.“

Dann ergreift Frau Doktor mit Freude den schwarzen Lackstift und signiert mit Schwung Ihr Star-Schild, mit dem sie ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Stellage. Das Schild wird einfach im Hintergrund an die Wand gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit Frau Dr. med. FRANZISKA RUBIN und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen -und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Frau Dr. Rubin kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Und Frau Doktor schaut dabei so süß, dass es eine Freude ist, auf den Auslöser zu drücken.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Frau Dr. Rubin die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Frau Dr. Franziska Rubin gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Frau Dr. Rubin ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Frau Dr. med. Franziska Rubin, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oft noch,  ob Sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden. Dieses ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch im Jahre 2006 war noch etwas Platz an der Seite, wo Frau Dr. Rubin gut hätte signieren können. Doch was ist das? Klaus traut seinen Augen nicht. Frau Doktor bückt sich – und signiert nicht die ihr angebotene Fläche, sondern ganz unten eine Stelle, die nie für Autogramme vorgesehen war und demzufolge auch nicht gesäubert ist. Und: Das Ganze – auf dem Kopf.

Frau Doktor macht vieles „anders“…

Wie Frau Dr. Rubin erzählt, wurde sie beim Casting vorrangig genommen, weil sie sich nicht an die allgemeinen Anweisungen hielt, sondern alles so machte, was ihr sinnvoller, logischer, einfach besser erschien. Das hat die Jury beeindruckt. Beeindruckt, ja verblüfft ist auch Klaus Beer, der dies jetzt in der Praxis, sozusagen am ‚eigenen Ton‘, erleben durfte. Denn schon da legte sie ihre Hände ganz anders an wie sonst üblich.

Und so macht sie, „anders zu sein“, auch heute noch alle Ehre. Nach den ebenfalls „andersrum“ eingedrückten Händen folgt nun Streich Zwei: Ein auf dem Kopf stehendes Autogramm auf dem Star-Mobil hat es bislang noch nicht gegeben. Nach anfänglichem Schreck ist Klaus begeistert. Von der Unterschrift, von der Aktion und natürlich von der „Verursacherin“ selbst. Klaus Beer gesteht: „Ich habe sie im TV schon immer gerne gesehen und nur wegen IHR die Sendung geschaut – aber ab sofort werden die „Donnerstage“ mit Ihrer Sendung im Kalender rot angestrichen…“

Die Aktion ist „im Kasten“. Auch das Star-Mobil ist signiert. Letzteres hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen

In der Sonne bei Kaffe und Kuchen

„Was wollen Sie trinken?“, „Kaffee, Capuccino, Tee? Ein Stück Kuchen vielleicht?“ Frau Dr. Rubin lädt die Fernwehpark Crew noch in die Cafeteria gegenüber des Studios ein, wo schon ein Herr auf sie wartet, ihr Gesprächspartner für das heutige Thema ist. Doch zuvor gibt es noch Erinnerungsfotos mit Fernwehpark Star-Agentin Waltraud Raubold und Enkelin Celine. Ein MUSS, da Waltraud Raubold das Treffen mit Frau Doktor arrangiert hat und vor allem die „gute Seele“ des Fernweh-Parks ist. Und Celine, ihr Enkelkind, ist sogar das Fernwehpark-Maskottchen – das sich für diesen Tag besonders herausgeputzt hat. Auch Frau Doktor ist begeistert, wie man dem Bild anssieht. Denn sie kann es auch mit Kindern, hat sie doch „KIKA“, den Kinderkanal von ARD und ZDF, mit aufgebaut.

Klaus nippt am Tee, Frau Doktor am Cappucino. Ein herrlicher Nachmittag geht zu Ende. Die Fernwehpark Crew verabschiedet sich herzlich, jedoch nicht ohne Frau Dr. Rubin gefragt zu haben, was denn ihr absoluter FERNWEH-Traum ist.

Die Fernweh-Frage

„Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Fau Dr. Rubin wirft den Kopf zurück, blinzelt verschmitzt und sagt; „Also am schönsten finde ich es auf der Farm von den Eltern meines Freundes in Australien. Das ist für mich der schönste Platz der Welt.“

Klaus Beers Augen leuchten. Australien! Neben Nordamerika SEIN Land. „Ich habe schon mal einen Film über die Durchquerung des australischen Outbacks gedreht“, sagt er, „Wo genau liegt denn die Farm?“ „Bei Brisbane“, antwortet Frau Dr. Rubin. „Eine schöne Stadt“, sagt Klaus, doch Frau Doktor meint: „Melbourne gefällt mir besser.“ Klaus: „Da hat es bei uns tagelang geregnet, wir sind dann zwei Tage Tag und Nacht abwechselnd durchgefahren, um nach Surfers Paradies und nach Brisbane, in die Sonne zu kommen…“

„Und wohin würden Sie vielleicht gerne noch hinfahren?“ Frau Dr. Rubin. „Neuseeland würde ich gerne mal ausgiebig bereisen.“ Klaus spürt schon wieder sein ganz persönliches FERNWEH: „Passt gut“, sagt er, „wenn Sie wollen, schicke ich Ihnen meinen 16-mm Film als DVD, wir waren zweimal dort und kennen uns auf beiden Inseln ganz gut aus, haben schließlich für den Film die schönsten Plätze und Naturschönheiten erkundet.“

Frau Doktor hat ihren Cappuchino ausgetrunken. Die Verabschiedung ist herzlich. Jetzt geht es zu ihrem Gesprächspartner für die heutige Abendsendung, ein Professor Dr…, Spezialist für Osteoporose, dem heutigen Thema. „Mir fällt noch Südafrika ein“, ruft Frau Dr. Rubin Klaus Beer schnell noch zu. Und da Klaus Beer über das Land am Kap vor Jahren auch schon einen Film gedreht hat, könnte man sich noch lange unterhalten, doch irgendwann muß der Abschied kommen.

Frau Dr. Rubins Traum wird Wirklichkeit

Im Jahre 2015 zieht Frau Dr. Rubin die Reißleine und macht ihren Traum „Australien“ wahr. Sie gibt ihre so beliebte und erfolgreiche  Sendung „Hauptsache gesund“ auf, die sie 17 Jahre lang moderierte, auch ihren Wohnsitz in Deutschland und wandert mit Ihrer Familie, mit Ehemann und drei kleinen Kindern, nach Australien aus. „Für unbestimmte Zeit“, wie sie sagt. So eine Fernsehkarrier an den Nagel zu hängen, das ist schon eine Entscheidung… Ein Kamerateam von „Goodbye Deutschland“ war mit dabei und dokumentierte den neuen Lebensabschnitt der „Auswanderer“.  Wie zu erfahren war, hatte man keinen genauen Plan über den Ort der neuen Bleibe, auch keine festen Jobs in Aussicht. Vor die Kamera jedenfalls wollte Frau Dr. Rubin in down under aber nicht.  Schließlich ließ man sich in einem kleinen Ort bei Brisbane nieder.

Drei Jahre lebte sie dort und eines Tages war sie wiedermal im „Riverboat“ zu sehen. Dort sagte sie im September 2018, daß sie erwäge, ihren Wohnsitz in Australien aufzugeben und nach Deutschland zurück zu kehren. Ihren Traum hat sie aber wahr gemacht. Klaus Beer würde sich jedenfalls riesig freuen, wenn sie wieder nach Germany käme. Und vielleicht ist sie dann auch wieder öfters im Fernsehen zu sehen, ja bekommt vielleicht sogar wieder eine eigene Sendung. Das wäre toll. Lassen wir uns überraschen…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit der bezaubernden Frau Dr. FRANZISKA RUBIN zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die ebenfalls superfreundlichen Mitarbeiter des MDR für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von Frau Dr. med. FRANZISKA RUBIN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

„Ein Fall für Escher“

Last but not least sei angemerkt, dass man beim MDR die Promis „wie auf dem Fließband“ trifft. Als das STAR-Mobil, unübersehbar mit Autogrammen übersät, beim MDR einfuhr, hielt neben ihm ein Fahrzeug. Das Fenster wurde heruntergekurbelt und eine allseits bekannte Stimme rief: „Fernwehpark – den kenn ich doch. Sie haben mich doch schon mal angeschrieben, leider ist das bei mir damals untergegangen, aber sehen Sie, ich kenn Sie.“ Es war PETER ESCHER, der vor Dr. Franziska Rubin und dem Gesundheitsmagazin „Hauptsache gesund“ seine Sendung „Ein Fall für Escher“ moderiert.

Diese schöne Begegnung darf natürlich am Ende unserer Stimmungsstory mit Frau Dr. med. Franziska Rubin nicht fehlen, sind beide doch beliebte Kollegen mit ebenso beliebten Sendungen mit sich anschließendem Sendeplatz. Es wird vereinbart, bei nächster Gelegenheit ein PR-Bild zu mailen, ein Star-Schild anzufertigen und auch Peter Escher im „Signs of Fame“ zu verewigen.

Natürlich wird die Chance gleich genutzt, den beliebten MDR-Moderator, hervorragenden Journalisten und Garant zur Lösung von Problemfällen auf dem Fernwehpark STAR-Mobil unterschreiben zu lassen.

Fünf Jahre später, am 2. April 2011, ist dann auch der „Fall“ Escher dran. Klaus Beer trifft Peter Escher bei einer Gala in Limbach-Oberfrohna, wo Peter Escher zusammen mit der Sportmoderations-Legende Dieter Kürter und dem Starkoch Alfons Schuhbeck auftritt. Vor der Veranstaltung signiert er sein Star-Schild und verewigt ebenfalls seine Hände in Ton. Zum Starmobil muss er dann nicht mehr, denn darauf hat er ja heute schon seine Unterschrift hinterlassen. Hier die BILDERSTORY über die offizielle Aufnahme von PETER ESCHER in die „Signs of Fame“. 

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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