Angelika Milster

„Ein Land ist mein – will meine Heimat sein, ein Land, das habe ich nie gesehn…“ Fernweh pur – Gänsehaut pur. „Exodus“. Ein Song, der unter die Haut geht. Eine Stimme, gewaltig und gnadenlos schön: ANGELIKA MILSTER.

Eine ganz bestimmte Rolle wurde zum Wendepunkt in ihrem Leben. Im Theater an der Wien wird die deutschsprachige Erstaufführung des Musicalwelterfolgs „Cats“ von Andrew Lloyd Webber inszeniert und man engagiert für den zentralen Part der Grizabella Angelika Milster. Binnen kurzer Zeit entsteht im deutschsprachigen Raum ein regelrechter Musicalboom und die Sängerin mit der aussergewöhnlichen Stimme avancierte sozusagen über Nacht zu einem Star des deutschsprachigen Musicals – und sie entfacht einen regelrechten Musicalboom. TV-Auftritte, Tourneen und Gastspiele in Berlin, Paris und Washington folgten.

In den 90iger Jahren war sie am Berliner Theater des Westens in verschieden Stücken zu sehen wie zu.B. in „Bombenstimmung“, „Mein Name ist Marlene“ „Blue Jeans“, Hello Dolly“, „Gypsy“ und „Let`s Pop. 1994 übernahm sie auch ihre erste klassische Rolle in Lysistrata.

Aber auch im Fernsehen war sie in verschieden Filmen und Serien zu sehen, z.B. in der ZDF-Serie „Der Landarzt“, „Der König von Duisburg“, „Club Las Piranjas“ u.v.m. 2006 spielte sie in der RTL-Comedy „Angie“ an der Seite von Mirja Boes deren Mutter. 2008 begeisterte sie zusammen mit Milva und Montserrat Caballé auf dem Theaterplatz in Dresden.

Angelika Milster erhielt im Laufe Ihrer Karriere viele Auszeichnungen, darunter Goldene Schallplatte, zwei Goldene Stimmgabeln, ECHO Pop, IMAGE International Musical Award Germany, Berliner Bär, Goldener Vorhang, smago! Award.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 20. Februar 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Angelika Milster in Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ANGELIKA MILSTER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Angelika Milster ist Stargast des Europäischen Presseballs 2004 im Hotel Ritz-Carlton ich Berlin. Ca. 1300 geladene Gäste aus Showbiz, Wirtschaft und Politik pilgern zum 105. Europäischen Presseball ins neu eröffnete 5 Sterne Hotel „The Ritz-Carlton“ am Potsdamer Platz.

Geladen hatte der Deutsche Journalistenverband Berlin zum traditionellen Presseball, der diesmal unter dem Ländermotto „Rußland“ steht. Da der Erlös dieser Benefizveranstaltung an den Sozialfonds des Verbandes geht, der damit bedürftigen Journalisten hilft, seien, wie der Geschäftsführer betont, „die Eintrittskarten daher richtig teuer“. So konnten sich die 550 Euro pro Karte auch nur gut Betuchte leisten, und derer waren nicht wenige gekommen.

Wer sonst noch alles die Aufmerksamkeit der Medien erregte, erfährt man bei unseren Bilderimpressionen „Presseball 2004“ am Ende dieser Geschichte. Fernweh-Park Initiator Klaus Beer: „Unser Hauptinteresse aber galt an diesem Abend neben der Moderatorin Barbara Schöneberger, die ebenfalls in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde, dem Stargast des Abends: Angelika Milster.“ Beer weiter: „Natürlich konnte sich der Fernweh-Park Verein so eine Eintrittskarte nicht leisten. Wir waren wegen der Aufnahme der beiden Künstlerinnen eingeladen.“

Zweimal nach Berlin – zur Akkreditierung und zum Treffen selbst…

Doch wer glaubt, das man die beiden Ehrungen einfach so im Vorfeld telefonisch oder per Mail abklären kann, hat sich geirrt. Um das Prozedere dazu genau zu besprechen, war eine Fahrt vier Wochen vorher nach Berlin notwendig. Denn nur vor Ort konnte man mit den Verantwortlichen den genauen Ablauf zur Durchführung der Ehrung im Detail planen und erhielt dann auch die Akkreditierung, die zudem Geld kostete. Klaus Beer: „Wenn also jemand glaubt, dass man so ein Star-Treffen Dirnichts-Mirnichts nach einem Anruf auf dem Ärmel schütteln kann, der irrt sich gewaltig. Oft vergehen viele Monate, ja Jahre, um letztendlich einen passenden Termin zu finden. Wenn es dann aber letztendlich geklappt hat, sind auch die Stars und deren Management immer hellauf begeistert. Und darüber freuen wir uns dann natürlich sehr.“

Die STAR-SCHILD Signierung

22.30 Uhr. Der Auftritt von Angelika Milster ist zu Ende. Ihr Repertoire umfasste einige Titel aus ihrem aktuellen Konzertprogramm. Eine bunte Mischung von Musical, Schlager und Filmmusik. Das Ballpublikum ist begeistert. Leider existieren von der Show keine Bilder, denn ab 22.00 Uhr herrschte laut Balletikette „Fotografierverbot für alle Journalisten“.

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. So lautet die Einführung zu der Schildsignierung sonst immer. Doch das geht heute nicht. Die Ehrung soll lt. Protokoll mitten auf der Bühne stattfinden – und ist offizieller Programmpunkt des Abends.

Als Angelika Milster erscheint, wirkt sie kein bischen müde. Im Gegenteil. Die Bühne scheint ihr Blut regelrecht in Wallung gebracht zu haben. Ein Schluck noch von einem kühlen Blonden, dann geht’s los.

Klaus Beer bittet Angelika Milster zu ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ noch einmal auf die Bühne und kündigt die Ehrung über Mikrofon selbst an. Die Gäste sind ganz Ohr.  „Jetzt konnten wir unsere 150,– Euro teure Fotoakkreditierung nutzen“, sagt Klaus Beer. „Um diesen kamen wir nämlich nicht herum. Ein Vermögen für den Fernweh-Park Verein, der, um den kommerzfreien Fernweh-Park selbst mit Leben zu erfüllen, auf Spendengelder angewiesen ist.“

Mit Freude ergreift die Künstlerin dann den Stift und signiert ihr Star-Schild, mit dem sie ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte auch damals, 2004, diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen kleinen Glastisch gestellt, den Klaus auf die Schelle aus der Bar geholt hat. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ANGELIKA MILSTER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt es noch einige Bilder von den Prominenten der Gala.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Angelika Mister wissen möchte, welche Kraft sie aufwenden muß, damit sich die Konturen ihrer Hand auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf die Hände der großen Sängerin.

Nach ca. 30 Handabdruck-Aktionen (im Jahre 2017 sind es über 300), sieht Klaus Beer sofort, dass hier noch tüchtig Hilfestellung geleistet werden muß. Angelika Milster hat die Hände zu gewölbt auf die Form gesetzt. Die Fingernägel würden sich in dieser Handstellung zu tief in den Ton graben und die Hand mit dem Handballen selbst kaum sichtbar werden. „Bitte ganz flach auflegen“ bittet Klaus und demonstriert es mit seiner Hand.

Als Angelika Milster dann die Hände aus den Ton hebt, bestätigt sich Klaus Beers Vermutung. Die Fingerkuppen sind gut zu erkennen, aber der Abdruck der einzelnen Finger ist kaum zu sehen. Also noch einmal auflegen und jeweils mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger kräftig eindrücken. Doch das Ganze gestaltet sich schwieriger als gedacht. Mit voller Kraft drückt Angelika Milster auf ihre Hand. Klaus Beer hat es von Anfang an geahnt. Diese Handabdrücke werden aussergewöhnlich sein. In Anlehnung an ihren Musicalerfolg „Cats“ könnte sieht man ihre Fingerspitzen – wie die Krallen einer Katze – besonders gut ausgebildet in der grauen Masse…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Angelika Milster gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Angelika Milster ihren Namenszug in die graue Masse.

Das verschwundene Star Mobil

Wen hat dieses Auto nicht schon alles gefahren? Die Unterschriften auf der Kühlerhaube erzählen davon. Denn immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

Doch bei Angelika Mister ereignet sich rund um die Signierung des Star-Mobils eine Geschichte die so köstlich ist, dass sie Klaus Beer am besten gleich selbst erzählen soll. Beer: Bereits am Nachmittag baten wir Angelika Milster um Signierung des Fahrzeugs. Bereitwillig ging sie mit uns in die Tiefgarage des Hotel Ritz-Carlton – doch wir fanden unser Auto nicht. Unendlich lange irrten wir mit Angelika Milster durch das Parkhaus, Zeit genug, um mit ihr ins Gespräch zu kommen. Dabei stellte ich ihr auch die „Fernweh-Frage“. Was die Sängerin darauf antwortete, kann man gleich im Anschluß lesen…

Als wir das Auto nach ca. 20 Minuten immer noch nicht gefunden hatten und ein Friseurtermin drängte, versprach die Künstlerin, die Autosignierung am Abend nachzuholen. Und sie hielt Wort. Zwischenzeitlich hatten wir das Auto natürlich gefunden, umgesetzt und in Nähe des Aufzugs geparkt. Doch wo war das Auto gewesen?

Als wir ankamen, parkten wir versehendlich in dem angrenzenden anderen Hotel und liefen dann durch die Autoreihen zu dem Eingang, der für das Hotel Ritz-Carlton ausgeschildert war. Dasa wir uns nicht auf dem Parkplatz des Ritz befanden, war uns überhaupt nicht bewußt. Als wir dann mit Angelika Milster von der Lobby aus im Aufzug in die Garage fuhren, kamen wir natürlich nicht in dem Nebenhotel heraus, wo wir unser Auto geparkt hatten, sondern in der Tiefgarage des Ritz-Charlon, wo es eben  – nicht – stand. Als wir mit Angelika Milster dann durch die Autoreihen irrten, dachte ich schon kurz an die „Versteckte Kamera“… Man muss sich das nur mal vorstellen: Zwanzig Minuten erzählte mir Angelika Milster die tollsten Dinge aus dem Showbiz und ich nahm davon nur einen Bruchteil wahr, da meine ganze Aufmerksamkeit der Suche nach dem Auto galt. Sie selbst registrierte das zuerst gar nicht, da sie einfach neben mir herlief, mit Leidenschaft erzählte und dachte, dass ich schon wüsste, wohin es geht. Eine irre Geschichte… 

Als dann am Abend die Moderatorin BARBARA SCHÖNEBERGER ebenfalls das Star-Mobil signierte, gab es natürlich keine Sucherei mehr. Jetzt hatte ich mir natürlich genau gemerkt, wo es geparkt ist. Denn Barbara Schöneberger mit tiefdekolletiertem Abendkleid ebenfalls 20 Minuten durch das eiskalte Parkhaus zu jagen, wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen… 

Die Fernweh-Frage

Wie erwähnt, stellt Klaus Beer den Prominenten dann auch die „berühmte“ FERNWEH-FRAGE: „Was assozieren Sie mit dem Wort „Fernweh?“ Was fällt Ihnen dazu spontan ein? Oder wohin würden Sie gerne reisen, wenn Sie einmal für ein halbes Jahr aussteigen wollten – und: was wäre Ihr absoluter Fernweh-Traum?“ 

Auf der Suche nach dem Auto fällt auch diese Frage. Angelika Milster überlegt nicht lange und antwortet: „Überall dort, wo freundliche Menschen sind.“ Das war schön gesagt, so schön, daß Klaus Beer fast sprachlos ist. Doch er läßt nicht locker und will es doch noch genauer wissen. Angelika Milster erfüllt ihm diesen Wunsch und sagt: „Ich würde gerne noch einmal auf die Osterinseln – und nach Südafrika.“ Natürlich war Weltenbummler Klaus Beer auch schon dort und sofort beginnt ein anregendes Gespräch über die Schönheiten Kapstadts: „Wunderschön der Blick vom Tafelberg hinunter auf die Stadt und den Lions Head…“ Und man kommt auf die Tiere im Krüger Nationalpark zu sprechen und Angelika Milster verrät, dass sie eine ganz große Tierfreundin ist und einige Organisationen zum Schutz der Tiere unterstützt. Das findet Klaus einfach nur toll, denn auch er und seine Frau Erika mögen Tiere sehr sehr gern.

Auf der Suche nach dem Star-Mobil fällt auch das Stichwort „Las Vegas“. Keine Frage. Natürlich auch ein Fernweh-Thema. Angelika Milster sagt, dass sie noch nie dort war und Klaus Beer kann’s kaum glauben.: „Diese Stimme gehört einfach in die Glilzerstadt zu den Großen der Welt…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ANGELLIKA MILSTER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

 

Aufmarsch der Promis

Neben der Aufnahme von Angelika Milster und Barbara Schöneberger in die „Signs of Fame“ beeindruckte auch die illustre Schar der Prominenten, die, bevor sie an den Kameras vorbeiflanierten, einen festlich geschmückten Zelttunnel passieren mußten, der vor dem Ritz Carlton aufgebaut war. Nobelgarderobe mit Sitzcouchen und Musik. Hier wurde sich Hut und Mantel entledigt. Nach dem Passieren der Sicherheutsschleuße erfolgte der Einmarsch in das gleissende Licht der TV-Scheinwerfer.

Knisternde Spannung vor dem Ansturm der Gäste. Hostessen posieren für ein Gruppenfoto auf der Treppe zum Ballsaal im „The Ritz-Carlton“. Klaus Beer mischt sich in die illustre Gruppe der Gäste und trifft:

Alexander Kulpok, Präsident des Deutschen Journalistenverbandes Berlin, den Journalist und ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser mit Gattin Evelyn, TV-Moderatorin Dagmar Frederic, DGB-Chef Michael Sommer und Gattin Ulrike, Alt-Bundespräsident Dr. Walter Scheel und Gattin Barbara und US-Botschafter Daniel R. Coats mit Frau Marsha Ann. Im Bild auch Ex-Berlin OB Eberhard Diepgen im Gespräch mit Klaus Beer, der ihm anhand des Fernweh-Park Prospekts das völkerverbindende Friedensprojekt vorstellt.

Weiter Tatjana Gsell mit Begleitung schien die gefragteste Person bei den Medienvertretern zu sein. Klaus Uwe Benneter, der designierte Generalsekretär der Bundes-SPD, mit Frau Angelika, auch Bischof Wolfgang Huber mit seiner Frau Kara, Schauspieler Friedrich Schoenfelder mit Gattin Monika. Der Journalist und frühere Regierungssprecher Peter Boenisch mit Gattin Julia. Ein Bild zeigt auch ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser auf die Tanzfläche.

Zu sehen im Star-Museum

Eine tolle Gala im Hotel Ritz-Carlton in Berlin ist zu Ende. Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die ANGELIKA MILSTER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

2. Treffen mit Angelika Milster – 11 Jahre später

Elf Jahre später, am 1.11. 2015, trifft Klaus Beer Angelika Milster wieder. Beim „Sauti Kuu Act Jugend Award “, zu dem keine geringere als Frau Dr. Auma Obama in den Friedrichstadt-Palast Berlin geladen hatte. Fernwehpark Initiator Klaus Beer erhielt dazu ebenfalls eine Einladung vom Friedrichstadt-Palast, hatte er doch Frau Dr. Auma Obama Jahre vorher ebenfalls schon wegen ihres tollen Projekts „Sauti Kuu – Starke Stimmen“ in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Angelika Milster war nach wie vor umjubelter Star auf dem Roten Teppich, stand im Blitzlichtgewitter der Fotografen. Und sie erkannte Klaus Beer wieder. Nach elf langen Jahren. Obwohl sie sich nur ein einziges Mal vorher getroffen hatten… Angelika Milster freute sich über das Wiedersehen und erinnerte sich noch genau an die Handabdruck-Akion im Jahre 2004.

Fotos Ehrung: Peter Kosa

Fotos Ritz Carlton Roter Teppich: Klaus Beer

Fotos Roter Teppich „Sauti Kuu“ Act Jugend Award: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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