Oliver Petszokat

OLI.P – (man beachte den Punkt nach „Oli.“ und nicht nach dem Anfangsbuchstaben seines Nachnamens) – jetzt: OLIVER PETSZOKAT, entdeckte bereits als Zehnjähriger das Tanzen und erzielte damit Erfolge bis zum Deutschen Meister. In der Daily-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ spielte er den Ricky Marquart von 1998 bis 1999. Der große Durchbruch als deutscher Rapper gelang Oli.P schon im Jahr 1998 mit der gerappten Coverversion von „Flugzeuge im Bauch“.

2002 gründete er in Berlin die Internet-Plattform 23HeadZtorms GmbH. 2003 war er in einer Hauptrolle in dem deutschen Kinofilm „Motown“ zu sehen, 2003 Jury-Mitglied in der ZDF-Castingshow „Die Deutsche Stimme 2003″ und 2004/05 moderierte er mit Ruth Moschner „Big Brother“ und dann mit Jochen Bendel die „Big Brother-Dorf-Wochenshow“.

Von März bis August 2006 war er auf dem Bildschirm bei RTL 2 in der täglichen Gameshow „5 gegen Fünf“ präsent. 2006 wechselte Petszokat zum Privatsender ProSieben und nahm an der Eislaufshow „Stars auf Eis“ teil. Er war zudem in Comedysendung „Gott sei dank … dass Sie da sind!“ zu sehen und moderierte das Finale der fünften und sechsten Staffel der Castingshow „Popstars“.

Zusammen mit Oliver Pocher übernahm er die Moderation des Pro7 Gameshow-Marathon. Danach war er Teilnehmer der Sendung „Das große Promi-Pilgern“. 2007 moderierte Petszokat zusammen mit Katharina Witt die zweite Staffel von „Stars auf Eis“. Weiter war er 2008 zu sehen in dem „Funny Movie Dörte`s Dancing“ und in der Sendung „Singing Bee“.

2010 war er Teilnehmer am „Das perfekte Promi-Dinner“, war in der Sendung „Attack-Stars stechen“ zu sehen und spielte von 2010-2011 eine Hauptrolle in der Daily-Soap „Hand aufs Herz“. Seit 2016 verkörpert er in der Telenovela „Rote Rosen“ den Tanzlehrer René Siegel. Im gleichen Jahr wurde er zusammen mit seinem Titel „Wie früher“ Markenbotschafter bei Family TV. Am Samstag, den 17.03.2018, trat Oliver Petszokat in Florian Silbereisens Musikshow „Geheim – die große Schlagerüberraschung“ auf. Er sang mit David Hasselhoff, seinem Idol.

Oliver Petszokat erhielt vier Bravo Otto, zweimal in Gold, einmal in Silber und einmal in Bronze, zudem die Goldene Stimmgabel und den Echo.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 15. Februar 2001.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Oli Petzokat in das erste Mal in Berlin und dann im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von OLIVER PETSZOKAT am 18. Februar 2001 in Berlin in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gehen Sie mit uns auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit OLIVER PETZOKAT. Back to the roots sozusagen…

Erster Teeniestar im Signs of Fame

OLIVER PETSZOKAT, der sich bei dem Treffen mit der Fernweh-Park Crew noch OLI.P nannte, Schauspieler, Sänger und Schwarm tausender Teenies, hat sich im Februar 2001 als erster Promi der jüngeren Generation mit einem Schild seines Heimatstadtbezirkes Berlin- Spandau im „Signs of Fame“ des Fernweh-Park verewigt – und damit die Tür zur jungen Generation aufgestoßen.

Als sich Fernweh-Park Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew das Auto in Spandau geparkt haben und sich zu Fuß auf den Weg zu dem Haus von Oli.P machen, fängt das Wetter an verrückt zu spielen. Fingernagelgroße Graupel prasseln zur Erde. Schnell flüchten alle wieder mit Schild und Kamera ins Auto. Schneesturm in Berlin. Klaus Beer checkt im Fahrzeug schnell nochmal die Ausrüstung. Die Bilder – von Foto-Shooting konnte man damals noch nicht sprechen – sollen im Garten vor Oli´s Privatwohnung stattfinden.

Klaus: „Am Nachmittag haben wir den Date. Wie wird er uns empfangen? Wie viel Zeit wird er für uns übrig haben? Wird uns das Wetter vielleicht alles vermasseln? Jetzt wollen wir das Schild als „Erkennungszeichen“ benutzen. Denn an den schmucken Appartementhäusern sehen wir keine Namensschilder. Wir hoffen, dass wir „mit Schild“ von ihm gesehen werden. Dann ein Postkosten, an dem die Namen „Petszokat“ und „Katrantzi“ nur mit einem Zettel angeheftet sind. Oli wohnte mit seiner Frau und Sohn Ilias erst seit drei Wochen da. Doch welcher Eingang führt zu ihm? Wir wandern mit dem Schild durch den Garten…“

Da öffnet sich eine Verandatür. „Hi, ich komme gleich, ziehe mir nur schnell was über.“ Oli! Sekunden später steht er vor den Gästen aus Hof, reicht Klaus, Erika und Àndré, die heute mal mit dabei ist, die Hand. Oli deutet auf das gelbe Mitbringsel, strahlt über das ganze Gesicht. „Extra für mich? Toll.“

Klaus: „Da es sich ja im Fernweh-Park um Ortsschilder handelt, besorgten wir in den Anfängen des Fernweh-Parks, z.B. bei Thomas Gottschalk (Schild KULMBACH) und Dieter Thomas Heck (Schild „LAUF b. Nürnberg), noch die Original Ortstafeln, wo die Stars wohnen. Als dann weitere Stars dazu kamen und der „Signs of Fame“ ausgebaut wurde, verwendeten wir eigens für die Stars angefertigte Schilder, da sich sonst die Heimatortsschilder der Prominenten nicht von den „normalen“ Ortsschildern unterschieden hätten.“

Oli.P sieht nicht aus wie auf den Plattencover oder Hochglanzprospekten. Oli hat kurze Haare, trägt Sweatshirt, Blue Jeans, grüne Jacke, Turnschuhe. Klaus Beer zeigt ihm einige großformatige Bildabzüge von den Promis, die sich bereits mit Schildern im „Signs of Fame“ des Fernweh-Park verewigt haben. Denn ein Prospekt über das Friedensprojekt gabe es damals auch noch nicht. Oli kennt sie natürlich alle, obwohl sie nicht unbedingt in seine Musikrichtung passen. „Ah, Rüdiger Nehberg, der Abenteurer, und Thommy Gottschalk. Mit den Gottschalks habe ich in letzter Zeit viel zu tun gehabt“, sagt er.

Oli schlägt einen Baum als Hintergrund für die Fotos vor. Doch die Bedingungen für die Aufnahmen sind katastrophal. Düstere Wolken über Berlin. Eigentlich wollten wir nicht blitzen, da das reflektierende Schild die Lichtleistung irritiert und die Personen dann zu dunkel kommen. Doch uns bleibt nichts anderes übrig. Oli signiert schnell das Schild, bevor es noch finsterer wird.

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das für Zeiten. Klaus fotografierte damals noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 2001 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich. Historische Zeiten eben.

Die Bilder sind weg.

Da es sich bei dieser Begegnung um Papierbilder handelt, sind diese leider, wie auch die Negativen nicht mehr auffindbar. Damit jedoch zumindest ein paar „Beweisfotos“ eingestellt werden können, wurden diese von der alten FWP-Homepe abfotografiert. Wir bitten die schlechte Bildqualität zu enschuldigen.

Sollten Sie als Oliver Petszokat Fan nur diese Seite lesen erfahren Sie nicht, wie in späteren Jahren professionell Stars empfangen und bei der Handabdruck-Aktion, die zu der Signierung des Star-Schilds dazu gehört, so ein Fotoshooting abäuft. Deshalb empfehlen wir, eine neuere Star-Bilderstory anzusehen, die für die neue Zeit des Fernweh-Park repräsentativ ist.

Während Klaus einen neuen Film einlegt, will Oli von Erika mehr über den Fernweh-Park wissen. Über die Entstehung in Kanada, die Idee für Oberfranken, die Ideologie. Er ist begeistert von dem Friedensprojekt. Und die Fernweh-Park Crew von ihm. Keine gespielte Freundlichkeit, alles ist echt. Oli ist ein dufter Typ. Er nimmt sich Zeit, obwohl der Kuchen im Haus wartet, den seine Frau gebacken hat. André Puchta erzählt ihm von der Jugendseite Red.chat der Frankenpost, für die er ein Interview mit ihm geführt hat. Und so auch der Kontakt zu ihm entstand. Ob er wieder mal nach Hof kommt? „Klar, ich werde das einrichten, muss doch unbedingt den Fernweh-Park mit meinem Schild sehen. Welche Stars wollt ihr denn noch in Eurem ‚Signs of Fame‘ haben? Klaus, hast Du da ne Wunschliste?“ Diesem bleibt die Spucke weg. „Mit wem kommst Du denn demnächst so zusammen“, fragt er. „Na, ja, mit Elton John, den könnt ich mal fragen…“ Wow!

Oli sieht die Begeisterung des „Fernwehparks“ und setzt noch eins drauf: „Ich werde das mal unter meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Showgeschäft bekannt machen, da läuft sicher was…“ Klaus glaubt zu träumen. „Oli, Du bist Spitze!“

Jetzt fängt es wieder an zu schneien. Olis kleiner Sohn Ilias, ein Blondschopf, drückt die Nase an die Scheibe des heimischen Wohnzimmers. Wir winken ihm und Tatiani Katrantzi zu. Dann fällt Klaus mit Schrecken ein, dass er Oli´s Geschenk vergessen hat. Den neuen Bildband über die Route 66. „Super, das interessiert mich“, sagt Oli. „Schickt ihn mir doch einfach zu. Ihr wisst ja jetzt, wie Ihr mich erreichen könnt.“

Der Abschied ist herzlich. Wir haben einen ganz tollen Oli P. kennengelernt und echt Freundschaft geschlossen.

Oli.P`s Aufnahme in die „Signs of Fame“ in der BRAVO

Im Juni 2001 hat Europas größte Jugendzeitschrift BRAVO über die Übergabe berichtet.

18. Mai 2002: Wiedersehen im Fernweh-Park: CHARITY FOR FUTURE

Die Idee, ein Konzert mit Künstlern des „Signs of Fame“ in Hof zu veranstalten, wurde in Berlin geboren. Oli.P machte bei der Übergabe seines Heimatschildes „Berlin-Spandau“ diesen Vorschlag –  nun ist er Wirklichkeit geworden.

Oli.P besuchte am 18. Mai 2002 sein Schild im Fernweh-Park – im Gefolge eine Schar von Künstlern, die unentgeltlich für das Benefizkonzert „Charity for Future“ (Veranstalter: Top Event Management) auftraten. Mit von der Partie: Jan von der Toorn, Dekka Dee, Ray Horton, Gemini¸ Emanuell Twellmann, Ramsi Aliani, Mazaya, Andrei Sterling, Cassandra, Hanina, Julie und Marko König (Herr der Kettensäge). Die Moderation übernahm Urs C. Koenig gemeinsam mit Oli.P.

Als Oli.P aus dem Tourbus stieg, entdeckt er sofort „sein Schild“ und stürmte darauf zu. Da stand vor Freude sogar „Berlin Kopf“. Shake Hands unter dem „Berlin-Schild“, Oli.P freut sich riesig über seinen Schildergruß im „Signs of Fame“.

Natürlich wurde als Erinnerung für das Konzert auch ein Schild angefertigt, auf dem alle Künstler unterschrieben.

 

Handabdrücke in Ton.

Leider gab es in diesen frühen Jahren des Fernweh-Parks die Handabdrücke der Stars noch nicht oder sie steckten noch in der Entwicklungsphase. Klaus Beer: „Die fehlenden Handprints, die zu jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ gehören und ein öffentliches, symbolisches Heben der Hände gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt sind, wollen wir bei Oli auf jeden Fall nachholen, sobald sich wiedereinmal die Gelegenheit eines Treffens ergibt.

Fotos: Erika Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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