Loten Namling

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungs-Bilderstory über die Aufnahme von LOTEN NAMLING in die „Signs of Fame“ –  doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie:

LOTEN NAMLING ist ein tibetischer Sänger und Musiker, aber noch vieles zugleich, Sänger, Musiker, Schauspieler, Cartoonist. Aber er ist vor allem eines: eine mächtige Stimme, so schreibt die Presse über ihn.

LOTEN NAMLING sang auch beim DALAI LAMA auf seiner Deutschlandreise 2008 und zog in Bamberg mit seiner Musik und seinem Charisma über 5000 Menschen in seinen Bann. 

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 24. Oktober 2008.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen LOTEN NAMLING in Schwarzenbach a.d. Saale.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von LOTEN NAMLING in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Als die Diplom Sozialpädagogin Nanne Wienands Fernwehpark-Initiator Klaus Beer auf den Auftritt von Loten Namling in der Hofer Region aufmerksam machte, reagierte dieser sofort.

Beer: „Da auch der DALAI LAMA mit seinem weltbekannten Namen und Friedensbemühungen hinter unserem multikulturellen und völkerverbindenden Projekt steht und sich der Fernwehpark in seiner Ideologie und Botschaft für ein friedliches Miteinander aller Menschen und Kulturen in Respekt und Toleranz und gegen Rassismus auf die Fahne geschrieben hat, ist es ein Muss, auch Loten Namling im „Signs of Fame“ zu verewigen.“

In der Gumbertuskirche in Schwarzenbach/Saale begrüßt Astrid Lange, Sprecherin der Regionalgruppe Hof der Tibetiniative, die anwesenden Gäste und freut sich, dass viele Menschen den Weg nach Schwarzenbach gefunden haben, um den tibetischen Sänger zu hören. Sie sind aber nicht nur erschienen, um einen Eindruck von der tibetischen Musik vermittelt zu bekommen, sondern sie wollen die Augen nicht verschließen vor der verheerenden Situation, die derzeit in Tibet herrscht: Die Unterdrückung der Tibeter durch die chinesische Regierung.

Wenn es um Tibet geht, ist auch er zur Stelle: Wolfgang Grader aus Bamberg, Vorsitzender der Tibetinitiative Deutschland, der eine Einführung zur Situation Tibets gibt. Grader spricht über die Unterdrückung, die im Land herrscht und die die Tibeter zu Bürgern zweiter Klasse im eigenen Land macht und über den Wunsch der Tibeter nach Unabhängigkeit. Auch darüber, dass der Dalai Lama eine autonome Lösung anstrebt.

Dann erscheint Loten Namling. Er trägt ein weißes Gewand, über die Schulter eine weinrote Schärpe und bunte, tibetische Stiefel  und zieht nicht nur mit seiner Musik, sondern auch mit seiner imposanten Erscheinung, sofort das Publikum in seinen Bann.

Namling betont in seiner Begrüßung das es ihn freut, dass das Christentum und tibetische Kultur einträchtig nebeneinander beisammen sein können. Klaus Beer: „Was hier praktiziert wird, ist beispielhaft. Es wäre wünschenswert, wenn das alle Völker dieser Erde beherzigen und friedvoll nebeneinader und miteinander zusammenleben könnten.“

Auf der Suche nach der richtigen Location

Nach dem Konzert soll Loten Namling sein Grußschild für den Fernweh-Park signieren. Dazu ist Klaus Beer wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Dazu muss Klaus in der Gumbertuskirche nicht lange suchen. Schnell findet er eine freie, weiße Wandfläche.

Die STAR-SCHILD Signierung

Begeistert von dem multikulturellen Friedensprojekt signiert der sympathische Sänger, der mit seinem herzerfrischenden Lachen zwischen seinen Lieddarbietungen jedem Zuhörer sofort das Herz öffnete, sein Grußschild. Dieses ziert ein Bild des Künstlers, wie es aktueller nicht sein kann, nämlich das offizielle Pressefoto seiner Auftritte.

Shake Hands mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer. Loten Namling bedankt sich herzlich für die ihm zugedachte Ehrung und hebt mit der Signierung seines Grußschildes auch symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Dann bittet Klaus Beer auch Nanne Wienands mit auf das Bild, die die Begegnung mit dem tibetischen Künstler arrangiert hat. Unser Foto zeigt von links: Nanne Wienands, Musiker und Sänger Loten Namling, Fernwehpark Initiator Klaus Beer und Wolfgang Grader, Vorsitzender der Tibetinitiative Deutschland.

Mit diesem Grußschild befindet sich LOTEN NAMLING nun in bester Gesellschaft, zusammen mit dem DALAI LAMA und der ebenfalls in Tibet sehr bekannten Sängerin ANI CHOING grüßt er ab sofort im Fernweh-Park die Besucher.

Das Konzert

Die St. Gumbertuskirche in Schwarzenbach an der Saale: Vor dem mit brennenden Kerzen geschmückten Altar steht ein Stuhl, verziert mit einer tibetischen Maske und dem großen Stab des „Dre Bhu Kar Po“, einem tibetischen Glücksbringer. Daneben liegt auf dem Boden eine Klangschale, ein „Hang“, eine große, mit bunten tibetischen Ornamenten verzierte Trommel und eine tibetische Laute. Auf einem kleinen Tischchen glänzt ein weißes Muschelhorn. Buddhismus und Christentum verschmelzen an diesem Abend. Hier wird Völkerverständigung live praktiziert.

Kaum betritt Loten Namling den Platz vor dem Altar, rückt die reiche Kultur des Landes in den Mittelpunkt und lässt für eine gute Stunde die Probleme, mit denen das Land zu kämpfen hat, vergessen.

„Ich singe jetzt ein 1000 Jahre altes Lied, das ein indischer Guru mitbrachte, als er den Buddhismus nach Tibet brachte“, sagt Loten Namling und greift zur Laute. Mit seiner gewaltigen Stimme, die meditativ bis aufbrausend sein kann, zieht er von der ersten Minute an das Publikum in seinen Bann.

Dann greift er zu einem weißen Muschelhorn und entlockt diesem Töne, die Bilder von Tibet untermalen, die besonders vor Klaus Beers geistigen Auge an ihm vorüberziehen: Goldene Dächer, Stupas, Götterfiguren, wehende Gebetsfahnen, die schneebedeckten Berge des Himalaya… Man wird, wie im Fernwehpark mit Blick auf die Ortsnamen aus aller Welt, mit Sinnen und Gefühlen entführt in fremde Welten.

Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer hat zwar schon die ganze Welt bereist, doch in Tibel selbst war er noch nicht. Aber seine Reisen nach Indien, Nepal und Ladakh kennt er die Bilder, die Sitten, Gebräuche und Religionen, die auch in Tibet anzutreffen sind.

Zu dieser musikalischen Reise in das Land des Himalaya trägt auch die große Trommel bei, die mit ihren dumpfen Klängen an die Mönchsklöster im Himalaya erinnert. Klaus Beer verspürt im Herzen dieses Fernweh, hat er doch selbst über Ladakh, in das viele tibetische Kunstschätze gerettet wurde, einen Film gedreht. Bilder von Leh und dem Kloster Lamayuro ziehen dabei an seinem geistigen Auge vorüber.

Dann bringt Loten Namling zum glockenartigen Klang einer Tonschale, der er mit unglaublicher Fingerfertigkeit eine schier unerschöpfliche Tonfülle entlockt, zusammen mit seiner vuluminösen Stimme, seltsame, langgezogene Töne hervor. Dazu lässt er seine Stimme schwingen, allerdings nicht in gekünsteltem Tremolo, sondern ganz natürlich, ursprünglich. Und er singt er vom „Weißen Kranich, einer Vision des sechsten Dalai Lama und erzählt musikalisch von Abu Pema, der der tibetischer „Deckname“ für den Dalai Lama ist.

Langgezogene, nachhallende, kraftvolle Töne prägen seinen Vortrag, mit dem er das begeisterte Publikum in seinen Bann zieht. Und seine Botschaft geht tief, er singt in einem Mantra von „Samen von Mitgefühl säen“. Damit will er den Glauben an Liebe und Mitgefühl erwecken. Und er spielt und singt vor allem für alle, die unterdrückt sind…

Fotokamera: Erika Beer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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