Stefanie Hertel im Foto Point des Fernweh-Parks

Dies ist keine Bilderstory eines Stars in die „Signs of Fame“. Denn darin wurde die bekannte und allseits beliebte Schlagersängerin STEFANIE HERTEL schon lange verwigt. Dies ist die Geschichte über einen schönen Besuch von ihr im Fernweh-Park…

Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sprich im Fernweh-Park ist, kann dort die Stars persönlich treffen… wer da schon alles da war – die Liste ist ellenlang.

Und das bewahrheitet sich nun wieder. Auf ihrer Fahrt nach Rehau zur Eröffnung ihrer Ausstellung „40 Jahre Stefanie Hertel“ im Alten Rathaus, ließ es sich die bekannte und bei jung und alt beliebte Künstlerin STEFANIE HERTEL nicht nehmen, dem Fernweh-Park im Markt Oberkotzau einen Besuch abzustatten.

Initiator Klaus Beer und Stefanie Hertel sind gute alte Bekannte. Schon im Fernwehpark in Hof wurde Stefanie von Klaus mit ihrem leider im letzten Jahr und viel zu früh verstorbenen Vater Eberhard und ihren damaligen Ehemann Stefan Mross bereits im Jahre 2006 in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Und auch im neuen Fernweh-Park und in der Saaletalhalle Oberkotzau gab sie 2022 mit ihrer Countryband „More Than Words“ ein Benefizkonzert für die Ukraine. Und auch sonst treffen sich Stefanie und Klaus zu verschiedenen Anlässen immer wieder mal und mailen miteinander. So gab es auch im Juni 2023 ein Wiedersehen mit Wolfgang Lippert bei „Damals war`s“ in Bad Elster. Und auch heuer beim Hofer Schlappentag stand sie plötzlich neben Klaus und sagte „Hallo“… Eine wunderschöne Begegnung, mit der Klaus so gar nicht gerechnet hatte.

So war es eine große Freude, die beliebte Sängerin („Let`s Dance“, „the Masked Singer“ und abgebildet auf über hundert Titelseiten der Boulevard Presse und über 2000 Auftritten und unzähligen Fernsehsendungen und Shows) wiedermal im Fernweh-Park begrüßen zu dürfen.

Denn: in dem im letzten Jahr vom Schirmherrn des Fernweh-Parks, Bülent Ceylan, eingeweihnten FOTO POINT, saß sie noch nicht. Und so gab es ein Fotoshooting von den anwesenden Fotografen und in Kürze auch einen Film über ihr Kommen. Danach ließ sie es sich nicht nehmen, noch einen Bummel durch die Schilderreihen zu unternehmen und ein Foto vor ihrem Star-Schild von „More Than Words“, ihrer Countryband mit Ehemann Lanny Lanner und Tocher Johanna zu machen.

240 Jahre Stefanie Hertel“ – Ausstellung über ihre Karriere in Rehau

Am Abend dann besuchten Klaus und Erika Beer mit Sylvia und Marion, einem Fernwehpark Vereinsmitglied, die mit ihrem Mann aus Upstadt-Weiher angereist ist, ihre Ausstellung „40 Jahre Stefanie Hertel“ in Rehau. Und dort wurde sie von ihren Fans aus dem ganzen Umland gefeiert. Vor und nach ihrer offiziellen Begrüßung im proppenvollem Saal gab es lange Schlangen, um ein Selfie und Autogramm zu erhalten. Sie wurde sie von ihren Anhängern regelrecht gehuldigt. Auch ein großer Strauß roter Rosen wurde ihr überreicht – 40 Stück, für jedes Jahr ihrer beispielslosen Karriere eine…

Und die kann eben nur gelingen, wenn man auch ein Herz für die Fans hat. Und Stefanie hat für sie ein ganz, ganz Großes. Sie wird nicht müde, Autogramme zu schreiben und für ein Foto zur Verfügung zu stehen, aber nicht nur das. Sie unterhält sich, teils auch lange mit ihnen. Ein Star zum Anfassen – und das wird von ihren Anhängern gewürdigt. Mit jahrelanger Treue.

Konzert für Ihre Fans

Nach der offizellen Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister von Rehau, Michael Abraham, und der Oberbürgermeisterin von Oelsnitz, Silke Jahn, gabe es so manchen musikalischen Leckerbissen für die rund 100 Besucher. Stefanie nahm ihre Besucher mit auf Zeitreise ihrer 40-jährigen Karriere, die mit ihrem Vater Eberhard begann, der Stefanie als Sechsjährige in einer seiner vielen Fernsehsendungen ein Liedchen trällern ließ: „Ich wünsch mir einen kleinen Teddybär“. Das Stefanie damals schon ein Naturtalent war, bewies sie mit ihrer glockenhellen Stimme im Jodeln. So ist dieses Lied auch als der „Teddybär-Jodler“ bekannt. Und untermalte ihren Rückblick durch die Epochen mit weiteren, damals gängigen Liedern. Darunter natürlich auch eines aus ihren Anfängen „So a Stückerl heile Welt“ – und weiter ging`s dann mit ABBA, von denen sie selbst ein großer Fan ist. Und sie schauspielert mit Bravour („obwohl ich das nie gelernt habe“, wie sie sagt) und durfte auch bei „Let`s Dance“ und „The Masked Singers“ nicht fehlen. Stefanie Hertel, ein Naturtalent.

Ein Dirndl für das Star-Museum

Ja, und beim Plaudern in dem großen Bilderrahmen kommt Klaus, neben ihrer Girlband „Dirndl Rock“, auch auf dieses Kleidungsstück zu sprechen und auf die zu den Oberkotzauer Kulturtagen präsentierte Ausstellung „Fernweh, Fame & Beatles“. Und fragte, ob sie zuhause in ihrem großen Dirndl Fundus nicht ein solches Stück hätte, dass sie nicht mehr anzieht – und sie es nicht für das Fernweh-Star-Museum zur Verfügung stellen wolle. Und Stefanie hat JA gesagt. 😍

Sie versprach Klaus, ihm für das Star-Museum ein Dirndl zu schenken. „Da finden wir sicher was“, sagte sie. Denn sie besitzt eine umfangreiche Dirndl-Sammlung und hat das traditionelle Kleidungsstück über Jahrzehnte zu einem Markenzeichen ihrer Bühnenkarriere gemacht. Und was könnte sie besser repräsentieren, als so ein DIRNDL eben…

Hier nur wenige Bilder ihre Ausstellung „40 Jahre Stefanie Hertel“, auch einige der Preise wie Goldene Hennen u.v.a.m, mit denen Stefanie in den 40 Jahren ihrer Bühnenkarriere regelrecht überhäuft wurde…

Das Video liegt noch im Schnitt. Da dieser sehr arbeitsintensiv ist, bitten wir um noch etwas Geduld. In Kürze hier zu sehen…

Backstagesplitter – die Nerven liegen blank

Alles gar nicht so einfach. Wenn man dann das Video sieht, sollte man dessen Erstellung nicht für selbstverständlich halten. Denn so ein Startreffen auf Film, sprich, Video zu bannen, geht manchmal ganz schön an die Nerven. Zum Beispiel bei Bülent Ceylan. Da hatte Klaus auf der Showbühne des Amphitheaters alles für ein Interview vorbereitet. Und als es begann, sonderbare Geräusche. Hat doch ausgerechnet an diesem Tag die Bahn begonnen, neues Gesteinsmaterial am Bahndamm anzuhäufen. Die Strecke bis Rehau ist ellenlang. Und ausgerechnet heute wird nicht woanders gearbeitet, sondern ausgerechnet gegenüber des Fernweh-Parks und genau um diese Zeit, als Klaus mit seine Fragen an Bülent begann. Störgeräusche, die keine Videokamera gebrauchen kann. Die jede Unterhaltung,und recht erst ein Videointerview stört…

Und heute? Klaus ist diesmal nicht mit großem Equipment unterwegs. Denn es sollten eigentlich nur Fotos im Foto Point gemacht werden. Da genügt die GoPro und eine Zweitkamera für Zwischenschnitte, um das zu den Fotos in motion pictures zu dokumentieren. Am besten zwei, falls eine verwackelt. Die große Panasonic auf Stativ, hinter der Erika immer als Kamerafrau steht, muss diesmal nicht sein. Denn die Handabdrücke von Stefanie wurden ja schon vor vielen Jahren gemacht.

Doch vorsichtshalber hat Klaus schon mal die Fragekarten für „Ein Joker – eine Antwort“ eingesteckt. Da er diese, in Anlehnung an eine TV-Sendung, erst seit kurzem in sein Interview mit eingebaut und Klaus Stefanie damit noch nicht auf den Zahn gefühlt hat, hat er diese einfach mal mit dabei. Und als Stefanie nach dem Posen so schön in dem großen Bilderahmen sitzt, umgeben von Filmern und Fotografen des Fernweh-Park Vereins, zückt Klaus, sponan wie er ist, die Fragekarten.

Und gerade als er Stefanie nach ihrem Lieblingetränk fragt, beginnt es zu poltern. Diesmal nicht vom Bahndamm unten, sondern von oben, neben der Straße. Ein Baufahrzeug lädt irgendwelche Steine auf.

Vorher gewarnt

Und das, obwohl Klaus vor Stefanies Besuch zu einem Arbeiter gegangen ist und ihn gebeten hat, ab 16.30 Uhr für nur 15 Minuten die Arbeiten einzustellen. Doch der verstand nichts. Kam aus Spanien. Spricht nur Spanisch. Kein Englisch. Eine Übersetzung hat Klaus nicht auf dem Handy. Dafür Schweiß auf der Stirn. Er rast zu einem Mann, der auf dem Parkplatz dazugehören zu scheint. Dieser übersetzt. Der Spanier nickt. Es wird telefoniert. Ein Lastauto kommt. Der kleine Bagger, der Schutt aufgeladen hat, wird daraufgehievt. Bagger weg – Ruhe. Solle man meinen. Dachte Klaus. Aufatmen. Und das alles wenige Minuten vor Ankunft des Musikstars.

Jetzt setzt Klaus den Sender auf die GoPro und befestigt ein Ansteckmikro an seiner Jacke. Das andere soll Stefanie bekommen. Da sonst IMMER irgendwelche Laufgeräusche, Kiesschlurfen, im Fernweh-Park so laut sind, dass es die Sprache übertönt, hat Klaus heute das 1. Mal diese kleinen Funkmikros im Einsatz. Doch was ist das? Es schlägt nur ein Pegel im Sender aus. Am Mikro von Klaus leuchtet kein Lämpchen, was sonst immer der Fall ist. Natürlich hat er zuhause alles ausprobiert. Selbst zehn Meter und mehr von der Kamera entfernt, hatte man die Stimme von ihm und Testperson Erika einwandfrei gehört. Doch jetzt? Der Sender verlangt irgendein Update. War noch nie da sowas. Klaus ist dem Wahnsinn nahe. Wiedermal. Wie schon so oft. Beim Check funktionier immer alles einwandfrei. Doch in der Praxis vor Ort, immer irgendein anderer Scheiß.

Klaus entfernt den Sender und die Verbindung wieder von der Kamera. Steckt ihn in die Ladebox. Klappe zu. Reset. Danach funktionierte alles immer wieder. So auch diesmal. Hoffentlich. Dann wieder verbinden. Wieder das Minimikro mit dem Windpuschel an der Jacke befestigen. Hoffen, dass jetzt alles geht.

Irgendein Scheiß ist immer…

Doch was muss Klaus dann beim Filmschnitt feststellen? Kristallklar kommt der Ton aus dem Mikro von Stefanie. Bei Klaus – nichts. Seine Sprache wird nur durch Stefanies Mikrofon mit aufgenommen. Dazu kratzt es manchmal. So steht Klaus mit der Technik seit Jahren auf Kriegsfuß. Klaus: „Ich hasse Technik. Ich bin Künstler und Technik muss einfach funktionieren. Ich habe keine Zeit und Nerven, mich auch noch um die Lösung von technischen Problemen zu kümmern. Muss sowieso alles alleine machen. Nochmal: Irgendein Scheiß ist immer.“  

Begann schon, dass Kameramann 1 bei Anrufkontrolle „Also dann bis Samstag“, sagte: „Kann nicht, meiner 90jährigen Mutter werden gerade um diese Zeit die Haare geschnitten. Da muss ich mit dabei sein“… 

Dann dachte Klaus, dass mit dem Briefing des spanischen Arbeiters die Ruhephase geklärt ist. Doch weit gefehlt. Der kleine Bagger wurde zwar abtransportiert, doch dann kamen gleich zwei andere Baufahrzeuge – und ein Arbeiter begann, nochmals Schutt auf die Ladefläche zu schaufen.  Klaus musste das Interview abbrechen und rief, jetzt sichtlich genervt, in die Reihe der Kameraleute: „Lauft doch mal einer von Euch zu den Bauarbeitern und bittet um Ruhe. Das kann doch wohl alles nicht wahr sein…“ 

Und so ist eigentlich immer was bei den Treffen und den Dreharbeiten mit den Stars. Klaus: „Irgendwas Unvorhergesehenes passiert immer. Leider ist das nicht die Versteckte Kamera. Wenn jemand einen Star in die „Signs of Fame“ aufnimmt, macht er vielleicht noch einen. Höchstens dann noch einen Dritten. Einen vierten nimmt er sicher nicht mehr auf. Diesen Stress tut sich niemand freiwillig an. Ich habe nicht drei, nicht dreihundert, nicht fünfhundert. Nein, aktuell über 600 Stars. Eigentlich müsste ich gefesselt und geknebelt in der Klapsmühle liegen. Also nach Rehau eingeliefert werden, in die dortige Bezirksklinik für Psychatrie. “ 

Und nach Rehau fuhr Klaus dann wirklich. Gott sei Dank nicht in diese Klinik, sondern zur Austellung von „40 Jahre Stefanie Hertel“ im Alten Rathaus.

Was für eine wunderschöne Veranstaltung – doch für Klaus: peinlich, peinlich, peinlich… 

Und dort. Auch das war für Klaus peinlich. Denn er wollte in die Szenen im Fernweh-Park natürlich auch die Verbindung zu Stefanies Ausstellung einbauen. Und filmte dort einige der tollen Exponate. Und als Stefanie dann auch ein paar Lieder zum Besten gab, musste sich Klaus mit seiner GoPro natürlich nah an sie heranpirschen, um sie nicht nur als winzigen Punkt im Kreise ihrer Fans zu filmen, sondern auch mal bildfüllend aufzunehmen. Er wollte ja nur Impressionen einfangen und war nicht mit der großen Panasonic unterwegs, die wie Fernsehen aussieht. Damit wäre er noch mehr aufgefallen. Er hatte nur die Actioncam in der Hosentasche. Doch die hat kein Tele. Ist auf Weitwinkel ausgelegt. Das bedeutet: Er muss, um das Gesicht der Künstlerin einzufangen, ihr „das Ding“ auch mal direkt vor die Nase halten. Und das ist selbst für Klaus, als seit über 40 Jahren praxiserprobter Kameramann, in so einem Fall recht unangenehm. Denn er war ja auf dieser Veranstaltung nur Gast und wollte auf keinen Fall so penetrant in Erscheinung treten. Doch er brauchte die Bilder.So war alles ein nervenaufreibender Spagat zwischen Rücksichtsnahme und dem Einfangen der Muss-Aufnahmen…

Aber: Auch das Kulturamt Rehau bekommt dieses Video – und damit auch eine kostenlose schöne Erinnerung an diese tolle Ausstellung mit Stefanie Hertel.

Alles in allem: eine wunderschöne Begegnung – und es kam auch ein toller, dynamisch und atmosphärisch dicht gedrehter Film heraus – doch die Nerven, die Klaus hier wiedermal auf der Strecke ließ, sieht und merkt keiner…

Fotos: Klaus Beer / Erika Beer, Rolf Becker

Videokamera: Michi Bergmann, Ernst Wollner, Jolanta Stettner

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