Elmar Wepper

ELMAR WEPPER zählt, zusammen mit seinem älteren Bruder Fritz Wepper, zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspielern.

Bereits in den siebziger Jahren erzielte er erste Fernseherfolge in den TV-Serien „Der Kommissar“, „Polizeiinspektion 1“, „Unsere schönsten Jahre“ und in „Zwei Münchner in Hamburg“, hier als Partner von Uschi Glas. Die TV-Serie „Irgendwie und Sowieso“ von 1986 mit ihm als „Automechaniker Sepp“ wurde zur Kultserie.

Weiter spielte er u.a. in „Die Sturmflut“, „Zwei Ärzte sind einer zuviel“ und im „Traumschiff“. Für den Doris Dörrie Film „Kirschblüten-Hanami“ erhielt er den Bayerischen Filmpreis und den Deutschen Filmpreis.

Der Schauspieler engagiert sich auch bei der von Peter Maffay gegründeten Tabaluga Kinderstiftung und ist offiziell ernannter Botschafter für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ am 8. Juli 2011.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer trafen ELMAR WEPPER direkt am Fernweh-Park in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ELMAR WEPPER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Elmar Wepper dreht im Juli in Hof und Umgebung für den TV-Krimi „Das verschwundene Mädchen“, in Anlehnung an den „Fall Peggy“ im nahen Lichtenberg, ein Verbrechen, das jahrelang immer wieder durch die Medien ging und bis heute nicht aufgeklärt ist. Regissier ist Dominik Graf, der fünf Jahre später ebenfalls in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird.

Irgendwie und sowieso – reif für die „Signs of Fame“

Und da Elmar Wepper schon mal in Hof und sein Bruder Fritz Wepper bereits im Fernweh-Park vertreten ist, war es geradezu ein muss, diesen tollen Schauspieler, den Klaus schon immer „haben“ wollte, mit dieser Ehrung zu bedenken.

Freitag, 8. Juli 2011, 11.00 Uhr. Elmar Wepper muß heute erst für einen Abenddreh am Set sein und hat sich viel Zeit für den Fernweh-Park genommen. Initiator Klaus Beer holt ihn vom Hotel ab und fährt mit ihm in den nahen Fernweh-Park, wo bereits die Presse und der lokale Fernsehsender TVO auf ihn warten.

Die Ehrung wird wie immer vor der medienerprobten Schilderkulisse unter dem Globus mit der Aufschrift „for a peaceful world“ vorgenommen. Dort wird auch ein kleiner roter Teppich ausgerollt, auf dem die Star-Schild Signierung und die Handabdrücke in Ton vorgenommen werden. Gleichzeitig optische Fixierung für die Medien, die dann automatisch den besten Schilderhintergrund im Bild haben.

Bewußt wurde die Öffentlichkeit nicht über die Aktion informiert, da sonst umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und Security vor Ort notwendig wären. So wissen nur die Mitglieder des Fernwehpark Vereins und natürlich die Presse über den Besuch von Elmar Wepper im Fernweh-Park Bescheid. Und wer als Passant „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, sprich Fernweh-Park ist, ist eben auch mit dabei…

Ein Kinderchor zur Begrüßung 

Eine Schulklasse hat einen Ausflug in den Fernweh-Park gemacht und als die Lehrer erfuhren, daß Elmar Wepper kommt, sind sie natürlich geblieben, um den bekannten Schauspieler zu sehen und auch zu empfangen – und das in ganz besonderer Art und Weise. Mit einem Lied, das sie spontan anstimmen: „Herzlich Willkommen… schön daß Du da bist…“

Elmar Wepper und Klaus Beer sind sichtlich überrascht und freuen sich sehr, über diese nicht geplante Einlage. Schöner kann der beliebte Schauspieler wohl nicht empfangen werden.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Dann aber wird zur Tat geschritten. Elmar Wepper signiert sein STAR-SCHILD und es folgen erste Bilder vor der medienerprobten Schilderkulisse. Nahaufnahmen, aber auch in der Übersicht, damit die über den Schildern thronende Weltkugel mit der Aufschrift „for a peaceful world“ mit im Bild ist.

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star. So wie heute im Fernweh-Park.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ELMAR WEPPER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame–Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach dran bleiben. Hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Und auch heute soll er aufzeigen, wie heftig der Druck für das optimale Ergebnis sein soll. Und so drückt Klaus auch bei Elmar Wepper kurz aber kräftig auf dessen Finger…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Elmar Wepper die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen, kein Wunder, mit welcher Kraft Elmar auch in den Ton gedrückt hat. Nun müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Elmar Wepper seinen Namenszug in die graue Masse.

Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das vergessene Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus.

Über zweihundert Mal praktiziert, in den unmöglichsten Situationen und auch oft in aller Hektik, hatte Klaus Beer nach dem Signieren heute einfach nicht mehr drangedacht. Unglaublich. Auch der Fernwehpark Fotograf, der dies immer alles dokomentierte, hatte nichts gesagt. Ihm hätte das auch auffallen müssen.

… oder doch „Versteckte Kamera?“

Und überhaupt ging noch so einiges schief beim Besuch von Elmar Wepper im Fernweh-Park. Als Klaus das Star-Schild aus der Verpackung nahm entdeckte er mit Entsetzen, dass ein schwarzer Strich quer durch sein Konterfei führte. Der war vorher noch nicht da? Wie der da rangekommen ist? Keine Ahnung.

So wird erstmal mit einem Tuch und Wasser aus der Saale gerubbelt, bis das Übel verschwunden ist.

Dann die Sache mit den Handabdrücken. Als Klaus erfuhr, dass Elmar Wepper in Hof dreht, sollte er laut Management gleich selbst einen Termin mit ihm ausmachen. Doch genau in der Woche des Besuchs würde die Inhaberin des Hofer Töpferladens verreisen – und keiner außer ihr kannte die Zusammensetzung des Tongemischs, dass von Frau Wolfrum persönlich, nach Geheimrezept, für die Star-Prints entwickelt wurde. So ließ Klaus Beer den Ton schon einige Tage vorher anfertigen, was normalerweise kein Problem ist. Denn gut gekühlt und vorallem gewässert, hat sich so eine Tonschale schon mal über 14 Tage gehalten.

Doch als Elmar Wepper jetzt nach erst drei Tagen mit der Hand in die graue Masse eindringen wollte war das nur mit enormen Kraftaufwand möglich. „Ihr könnt mir nicht erzählen, dass das immer so ist“, sagte er. „Da kommen doch keine zarten Frauenhände rein…“ Recht hat er. Das ist nicht immer so. Normalerweise geht das immer, auch nach längerer Lagerung, ziemlich problemlos. Warum „um Himmels willen“ klappt das heute nur so zäh…

Dann wollte man beim Schild des Dalai Lama ein Foto machen. Als Elmar Wepper das ihm zuvor als Geschenk überreichte Mini-Star-Schild hinter dem Dalai Lama Schild ablegt und wieder aufsteht, bleibt er an der Kante des Schildes hängen und zerreisst sich das Hemd an der Schulter.

Klaus Beer möchte am liebsten im Erdboden versinken. Auch das noch. Heute geht wirklich alles schief. Erst wird das Friedenszeichen vergessen, dann ist der Ton zu hart und letztendlich zerreisst sich der Schauspieler noch sein Hemd…

Oder ist Klaus vielleicht reingelegt worden für die „versteckte Kamera“? Vielleicht kommt jetzt zur Auflösung gleich Guido Cantz um die Ecke? Elmar Wepper hat schließlich Tage vorher über seinen Besuch im Fernweh-Park Bescheid gewusst und hätte alles arrangieren können…“ Das alles schießt Klaus in diesem Augenblick durch den Kopf. Und die Schweißperlen stehen auf seiner Stirn. Es ist nicht nur die Sonne, die diese blitzschnell darauf hervorgezaubert hat…“ Gott sei Dank hat`s nur das Hemd erwischt, die Haut von Elmar Wepper ist unversehrt geblieben…

Doch Elmar nimmts gelassen, mit Blick auf das Bild des Dalai Lama, der dort die Hand zum Gruße erhebt: Aber er entschuldigt sich ja nett winkend“, sagt er.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Elmar Wepper, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt erkennbar.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Elmar Wepper: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus die Stars oft noch, ob sie auch das Fernwehpark – Star-Mobil signieren würden. Das geht natürlich nur dann, wenn das Fahrzeug im Backstagebereich so nah wie nur möglich bei der zu ehrenden Persönlichkeit geparkt werden konnte. Heute im Fernweh-Park deshalb, kein Problem. Interessiert betrachtet Elmar Wepper, welche Kolleginnen und Kollegen schon darauf unterschrieben haben. Ein Kameramann von TV Oberfranken hält diese Bilder schon mal für die Abendsendung fest.

„Schauen Sie mal, wer hier auch zu finden ist?“, sagt Klaus und weist auf die Unterschrift von FRITZ WEPPER, Elmars Bruder, der ebenfalls auch auf dem weißen Lack unterschrieben hat. Und Elmar Wepper entdeckt auch Sepp Maiers Unterschrift auf dem Auto und sagt: „Ich bin das 442 Mitglied der Bayern, heute sind es ja einige Tausend.“ Elmar Wepper hat noch einen freien Platz über der Frontscheibe gefunden und signiert gleich neben Karlheinz Böhm.

Interviews

Jetzt ist auch Zeit, dem regionalen Fernsehsender TVO und einem Redakteur von der Frankenpost Interwiews zu geben. Überhaupt ist TVO von Ankunft bis zur Abfahrt dabei und bringt am Abend einen tollen Bericht über Elmar Weppers Besuch im Fernweh-Park.

Bummel durch den Fernweh-Park

Nach all dem „Offiziellen“ zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ schließt sich ein Rundgang durch den Fernweh-Park. an. Dabei gibt es ein großes Hallo. ELMAR WEPPER strahlt und freut sich sichtlich. Er hat das Star-Schild von seinem Bruder FRITZ WEPPER entdeckt, den Klaus 2004 am Set zu Dreharbeiten der beliebten TV-Serie „Um Himmels Willen“ in die „Signs of Fame“ aufnahm und ihn dann ein 2. Mal, fünf Jahre später, erneut traf, als er ebenfalls bei Dreharbeiten zu dieser Serie die Schauspielerin Janina Hartmig aufnahm, die in dieser Staffel die „Schwester Hanna“ spielt.

Und seiner Begeisterung wird noch ein`s aufgesetzt, als er plötzlich ein Nummernschild in der Form eines Eisbären entdeckt. Es stammt aus Alaska. „Dort war ich ein halbes Jahr mit einem Freund unterwegs“, erzählt er begeistert. „Wir sind durch all diese kleinen Orte gefahren und ich habe mir auch so ein Schild als Erinnerung mit nach Hause gebracht.“

Und Klaus berichtet von seinen Dreharbeiten in Alaska, in Watson Lake, im dortigen „Sign Post Forest“, der die Inspiration war, so einen „Schilderwald“ auch in Deutschland zu initiieren. Die Ehrung ist schon längst Nebensache geworden, jetzt unterhält man sich einfach nur noch gut und findet kein Ende im Reden über dieses und jenes… Und Klaus Beer erinnert sich an den sehr beeindruckenden Film „Kirschblüte“ von Doris Dörrie, in dem Elmar Wepper vor nicht zu langer Zeit im Kino und Fernsehen zu sehen war. Der Film wurde in Japan gedreht. Elmar Wepper hat durch seine Filmarbeit schon viel von der Welt gesehen und ist heute kein Getriebener mehr in Sachen Fernweh.

Das Fernweh ist ausgelebt

Er sagt, dass die Zeiten großer Reisen für ihn vorbei sind. Er mag`s jetzt nur noch kleiner, gemütlicher, und wenn schon weit, dann nur im Familienkreis, mit seinem Sohn.

Es gibt viel zu erzählen beim Bummel durch den Fernweh-Park – und Elmar Wepper nimmt sich dazu viel Zeit. Man merkt, dass das heute für ihn kein PR-Pflichtprogramm ist. Er interessiert sich wirklich sehr für das Projekt und seine Fragen und Reden kommen aus dem Herzen.

„Es ist eine Ehre, daß ich jetzt auch dazu gehöre.“

Er sagt: „Da ist alles durchdacht, hat ein Konzept.“ Und zu dem Reporter des Hofer Anzeigers: „Es ist eine Ehre, daß ich jetzt auch dazu gehöre.“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ELMAR WEPPER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ELMAR WEPPER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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