Carolin Reiber

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von CAROLIN REIBER in die „Signs of Fame“- doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie: 

Ihr „rollendes R“ wurde zu Ihrem Markenzeichen und mit Ihrer beispielslosen Art der Moderation wurde CAROLIN REIBER zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens. Das Publikum wählte sie zur beliebtesten Vertreterin der Volksmusik. Sendungen wie „Das Super-Wunschkonzert der Volksmusik“, „So schön ist unser Deutschland“, „Grand Prix der Volksmusik“(1986 bis 1999) oder eben „BayernTour“, mit der sie auch in Hof Station machte, sind untrennbar mit ihrem Namen verbunden.

Jahrelang war sie auch im ZDF auf dem Bildschirm zu sehen und moderierte dort die „Volkstümliche Hitparade von 1990 bis 2001 in 125 Folgen. Es folgte von 2002 bis 2004 das „Wunschkonzert der Volksmusik“.

Bereits 1950 spielte Carolin Reiber als Tochter eines Szenenbildners als damals Zehnjährige eine kleine Nebenrolle in „Das doppelte Lottchen“ und 1956 in dem Film „Durch die Wälder, durch die Auen“. Nach ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin übte sie bis 1965 diesen Beruf aus. Danach arbeitete sie hauptberuflich als Fernsehansagerin beim Bayerischen Rundfunk. Ab den 70iger Jahren moderierte sie im BR die Sendungen „Jetzt red i“ und „ „Unser Land“, danach gemeinsam mit Maxl Graf die „Lustigen Musikanten“. Von 1984 bis 1993 erhielt sie ein nach ihr benanntes Magazin „Carolins Fleckerlteppich und moderierte danach bis 2016 die „Bayerntour“. Bis heute steht Carolin Reiber vor der Fernsehkamera und moderiert div. TV-Sendungen.

CAROLIN REIBER erhielt viele Preise, darunter die Gong-Trophäe als beliebteste Moderatorin Bayerns, den Publikumspreis Goldene Kamera, den Bambi-Publikumspreis, den Sonder-Bambi, den Bayerischen Verdienstorden, die Krone der Volksmusik, die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Umwelt und Gesundheit und 2009 den Internationalen Volksmusikpreis für ihr Lebenswerk.

Der Bayerische Fernsehpreis 2020 wurde an Carolin Reiber vergeben. Den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten erhielt sie aus den Händen des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Laudatio Zitat: „Generationen von Zuschauern haben Carolin Reiber in ihr Herz geschlossen. Sie ist Inbegriff sympathischer Fernsehunterhaltung und eine ideale Repräsentantin bayerischer Lebensart.“

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 10.11.2001. Aktuelle Schildsignierung und neue Handabdrücke am 18. Juli 2020.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Carolin Reiber zweimal, einmal im Jahre 2001 in Hof und dann nochmal 2020 in Aschau/Chimgau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von CAROLIN REIBER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Laß Wünsche in Erfüllung gehen

Rudy Carell erfüllte in einer seiner Fernsehsendungen die ausgefallendsten Wünsche von Zuschauern. Fernwehpark Initiator Klaus Beer wandelt auf den Spuren des berühmten TV-Entertainers und erfüllt in dieser Geschichte auch den Wunsch einer ganz bestimmten Person, die selbst ein Star ist, und zwar im Erzgebirge und weit darüber hinaus.

MARIANNE MARTIN, deutsche Mundartsprecherin, Heimatdichterin und Fernsehmoderatorin schreibt und moderiert überwiegend in erzgebirgischer Mundart und hat damit die Herzen nicht nur der Erzgebirgler, sondern auch von Millionen von Fernsehzuschauern erobert.

Von 1984 bis 1990 war Marianne Martin jährlich am  Heiligen Abend in der DDR Fernsehsendung mit Heinz Quermann „Ihr Leitle freit eich alle“ als Moderatorin zu erleben. Seit 1991 moderiert sie ihre eigene TV-Sendung  „Su klingt´s bis uns im Arzgebirg“. Darin wurden das Erzgebirge und seine Heimatgruppen im Wandel der Jahreszeiten vorgestellt. Ihr Leben im Showbiz ist nur in Superlative zu beschreiben: Ihre TV-Sendung moderierte sie 80 mal. Insgesamt  stand sie 70 Jahre auf der Bühne und machte 34 Jahre lang Fernsehen.

Und sie war einer der vielen Stargäste beim Grand Opening des Neuen Fernweh-Parks am 18 Mai 2018 mit Hollywoodlegende Elke Sommer. Auch sie signierte an diesem Tag einen Schildergruß und wurde in die „Signs of Fame“aufgenommen. So entstand eine Freundschaft mit Klaus Beer, man telefonierte hie und da und dabei erzählte Marianne Klaus von ihrem sehnlichsten Wunsch: „Ich möchte so gerne einmal die große Fernsehmoderatorin CAROLIN REIBER kennenlernen. Sie ist mein großes Vorbild. Wir schreiben uns und telefonieren zwar ab und zu miteinander, aber ein persönliches Treffen hat bis heute leider nicht geklappt…“

Da kam Klaus Beer die Idee. Wie wäre es, wenn er Carolin Reiber in den NEUEN Fernweh-Park nach Oberkotzau einlädt und auch Marianne Martin, um deren Handabdrücke nachzuholen. Daß Carolin Reiber auch dort ist, sollte die ganz große Überraschung werden. Als Klaus dann von Marianne mit Genehmigung von Frau Reiber deren private Telefonnummer erhielt, rief er bei ihr an und schilderte ihr die Idee, Marianne Martins großen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Frau Reiber war begeistert, doch unterbrach Klaus sofort: „Ihr Sohn war schneller. Auch er hat mir den Wunsch von Marianne geschildert und jetzt habe ich sie zu mir nach Hause eingeladen. Aber, ich lade Sie auch ein. Kommen Sie doch am Samstag, den 18. Juli nach Aschau an den Chiemsee… „

Klaus ist begeistert und sagt: „Und da wir damals von Ihnen nur ein provisorisches Star-Schild anfertigen konnten, also ihr Konterfei darauf fehlt und Sie zuden Ihre Hände noch in Zement verewigten, was damals nur Fragmente ergab, erhalten Sie einen funkelnagelneuen Schildergruß  und wir machen ihre Handabdrücke neu. Diesmal mit einem Spezialton, den wir danach entwickelten und in den bis heute fast schon 400 Stars ihre Handprints hinterlassen haben…“

Treffen im schönen Chiemgau

Dann geht es los: Abahrt in Hof zu früher Morgenstunde. 5.30 Uhr. Ca. 350 Fahrkilometer einfach müssen unter die Räder genommen werden. Das Treffen ist für 12.00 Uhr vereinbart. Und zwar beim „Brucker Wirt“ in Aschau. Auch der Leiter der Touristinfo Aschau, Herbert Reiter ist involviert und kommt vorbei. Auch mit vor Ort: Eine Starfotografin und eine Redakteurin. Denn der Münchner Merkur und die TV München möchten darüber berichten. (Bleibt nachzutragen, dass beide Zeitungen einen Riesenbericht über die Aktion brachten…)

Um 10.30 Uhr ist die Crew des Fernweh-Parks vor Ort und wird von der Familie Brucker superfreundlich empfangen. Klaus ist froh, den Großraum München weiträumig umfahren und die A9 vermieden zu haben. So kam man auf der B15 gut bis Landshut durch und fuhr dann nur auf Landstraßen nach Aschau. Dauert zwar etwas länger, aber Stau ist so gut wie möglich ausgeschlossen. Denn diesen haßt Klaus wie die Pest, besonders dann, wenn man einen Termin im Nacken hat… Noch ahnt er nicht, was der Verkehr um München Carolin Reiber und dem Fernwehpark Fotoshooting heute noch für einen Streich spielen wird…

Die Fernweh-Park Karawane

Wie immer ist Klaus auf der Suche nach der richtigen Location. Denn kein störender Hintergrund soll von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Da die Schildsignierung und die neuen Handabdrücke von Frau Reiber im Freien stattfinden sollen, eignet sich nur eine grüne Hecke. Und so schleppt die Fernweh-Park Crew erstmal alles dorthin. Star-Schild, Stellage, die Tonschale für die Handabdrücke, eine Stellage dazu, zwei große Taschen voll mit Kameras und drei Rollups, die zusammengestellt die Panorama-Schidler-Weltkulisse zeigen. Denn wenn Klaus am Anfang immer kurzt die Idee, Ideologie und das Erscheinungsbild des Friedensprojekts erklärt, können sich die Stars das Projekt gleich bildlich vorstellen. Dann werden Tische und Stühle verstellt und alles für die Ehrung vorbereitet.

Wettlauf mit der Zeit: Nur Wolken, oder auch Regen?

Es ist zwar bedeckt, um die Kampenwand ziehen weiße Nebel und die Wetter-App sagt für 12.00 keinen Regen voraus. Doch dann ein Anruf: „Wir stecken im Stau, unser Treffen verschiebt sich um ca. eineinhalb Stunden, wir kommen um 13.20 Uhr…“ Oh je. Und pünktlich, 13.10 Uhr, beginnt es zu tröpfeln… Doch das wird der schönen Geschichte, die gleich erfolgen soll, keinen Abbruch tun…

Das große Wiedersehen

113.25 Uhr. Ein schwarzer BMW führt vor dem Gasthaus Brucker vor, übrigens ein Gasthof, in dem schon viele Prominente eingekehrt sind, deren Bilder mit Autogramm dort eine ganze Wand zieren. Carolin Reiber sitzt selbst am Steuer. Neben ihr Marianne Martin. Carolin schickt Marianne vor und deutet auf Klaus. Doch Marianne erkennt ihn nicht. Wie auch. Wegen Corona trägt Klaus einen Mund-Nasenschutz – natürlich mit dem Logo und Bild des Fernweh-Parks – und vor allem: Martianne Martin hat ja überhaupt nicht damit gerechnet, Klaus hier zu treffen. So ist die Freude riesengroß. Marianne ist ganz aus dem Häuschen. „Am liebsten würd ich Dich jetzt umarmen“, ruft sie“. Doch wgen Corona geht das ja  nicht.

Das erste Treffen von Marianne Martin und Carolin Reiber hat bereits enen Tag vorher in München Grünwald stattgefunden, wo Carolin Reiber wohnt. Frau Reiber hat mit Klaus ausgemacht, ihre Handabdrücke einen Tag später in Aschau durchzuführen, denn dort steht „ihr Bankerl“, das sie Marianne auch zeigen will. Dann hat sich auch die große Überrschungsfreude zwischen Marianne und Carolin schon etwas gelegt und sie ist besser aufnahmefähig, für weitere Überrachungen…

„Der Kreislauf ist gut…“

Doch wie erlebte Marianne Martin diese Überraschung? Marianne erzählt: „Zu meinem 85. wollte mir mein Sohn eine besondere Freude machen und schenkte mir „eine Fahrt ins Blaue“. Keine Ahnung, wohin es geht. Ich sollte nur was zum Übernachten einpacken… Ich dachte, irgendwohin in Thüringen, vieleicht auch nach Tschechien, aber als es dann Richtung Nürnberg ging, war mir klar: „In den Süden“. Ich schimpfte noch mit ihm: „So weit…“. Als wir dann knapp bei München waren und ich plötzlich „Grünwald“ las sagte ich zu meinem Sohn: „Da wohnt doch die Carolin. Ich weiß zwar, dass sie nicht zuhause ist, aber ich könnte ihr zumindest einen Gruß, da war vor ihrem Haus stehen, in den Briefkasten werfen. Denn vor zwei Tagen telefonierte ich noch mit ihr und ich erzählte ihr auch von meiner Fahrt ins Blaue als Geburtstagsgeschenk zum Wochenende. Carolin sagte dann, dass sie auch nicht da wäre. Sie sei in Tirol und käme erst am Montag wieder…“

Doch mein Sohn winkte ab. Wenn sie nicht da ist, können wir Deinen Gruß auch am Sonntag auf der Rückfahrt einwerfen, lass uns doch erstmal ins Hotel fahren. Ja, und als ich dann mit meinem Köfferchen in die Lobby kam sah ich dort in weiter Ferne eine Dame sitzen. Ich sagte zu meinem Sohn: „Die sieht aus wie Carolin Reiber, aber die ist ja in Tirol..“ Und plötzlich traute ich meinen Augen nicht. Die Dame stand auf und kam auf mich zu. Es war Carolin. Mir sackten fast die Füße weg… So eine Überraschung!

Ja und nach der ersten Aufregung fuhr Carolin mit uns nach München rein und zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten. Danach ging es Abendessen beim Starkoch Eckart Witzigmann. Ich kriegte mich nicht mehr ein. Diese Räume, Kronleuchter, alles funkelte und blitzte… Ja, und dann am anderen Tag fuhr sie mich zm Chiemsee, um mir dort ihr „Bankerl“ zu zeigen. Und plötzlich standest Du und Deine Mitstreiter vom Fernweh-Park vor mir…“ Und du sagtest nach dieser weiteren Überraschung: „Hoffentlich hält das alles Dein Kreislauf aus…“ Und Carolin Reibers Stimme ertönte aus dem Hintergund: „Oh,der Kreislauf ist gut.“

Die Star-Schild Signierung und Handabdruck-Aktion

Dann aber steht erstmal wieder CAROLIN REIBER im Spotlight.  Zuerst erklärt ihr Klaus vor der Fernweh-Park Panorama-Schilder-Weltkulisse nochmal kurz die Ideologie und Botschaft des Friedensprojekts. Dann bittet er um die Signierung ihres neuen Star-Schildes und leitet zu der Handabruck-Aktion über.

„Abstand, Abstand“-

Carolin Reiber ist heute der 1. Star, der nach den Lockerungen des Corona-Lockdown wieder in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird. Über drei Monate war das nicht mehr möglich. Veranstaltungen wurden und werden noch immer abgesagt. Selbst die Film-Dreharbeiten mussten eingestellt weden. Eine kulturelle Katastrophe, neben all den anderen wirtschaftlichen Niederschlägen. Die Welt hat Corona fest im Griff und Klaus ist froh, in Deutschland zu leben, wo doch noch die Vernunft regiert. „Nur wenn wir uns strikt an die Corona-Regeln halten, können wir das Virus in den Griff beskomen“, sagt Klaus. Und weiter: „Leider gibt es auch bei uns immer noch so viele Idioten, die ohne Rücksicht auf andere nur feiern, ohne Abstand und Mundschutz. Diese Leute können alle Erfoge gegen den Virus von heut auf morgen wieder zunichte machen. Wir wollen uns daran halten. Aber ich gestehe, es ist nicht einfach bei einer Aktion, wir müssen total umdenken. Da ich auch immer mal mit auf`s Bild muss, muss ich die Maske absetzen, versuche aber, beim Erklären, was im Ton so zu machen ist, um schöne Abdrück zu hinterlassen, den Abstand zu wahren. Also ergibt das in den Bildern eine unglückliche Figur. Mithelfen, auf die Hände des Stars zu drücken, wie ich es schon bei so vielen Promis gemacht habe damit sie sehen, welcher Druck aufgewandt werden muss, damit die Finger auch richtig schön in die Spezial-Tonmasse gleiten, geht im Moment gar nicht… „

Und dann drückt Carolin Reiber ihre Hände hollywoodlike in feuchten Ton – alles unter den Blitzen der beiden Fotografen. Heute nicht ganz so einfach, da der Ton durch die Witterung wahrscheinlich doch etwas zu kalt ist. Klaus: „Wie ich den Ton angeliefert bekomme, darauf habe ich keinen Einfluss. Ich habe ihn sogar vorher extra nochmal gewässert, damit er schön gechmeidig ist. Aber jedesmal ist die Konsistenz anders.“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne. Und wenn heute Carolin Reiber zum zweiten Mal ihre Hände in Ton versenkt geht das viel „sauberer“ und einfacher zu, als damals im Jahre 2001, wo alles doch eine ziemlich matschiche Angelegenheit war.“

Der Himmel weint – vor Freude

Endlich ist es geschafft. Auch bei Nieselregen. „Der Himmel weint vor Freude über Euer Kommen“, sagt Carolin Reiber. Schöner kann man es wohl nicht audrücken. Und in Oberfranken scheint die Sonne. Über sein Smarthone kann Klaus auf das Webcam-Bild im Fernweh-Park zugreifen, wo er sieht, wie Besucher durch die Schilderreihen bummeln und die in der Sonne leuchtenden Schilder fotografieren… „Bayerisches Sibirien“, wie Oberfranken und Hof auch oft geannnt werden stimmt heute mal nicht. Sibirisch ist es heute im Chiemgau.

Aber: „Wenn die Sonne scheint, muss es hier traumhaft sein“, sagt Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer mit Blick auf die zum Greifen nah liegenden Berge. „Jetzt wo Corona Weltreisen den Garaus gemacht hat und vermehrt Urlaub in Deutschland angesagt ist, könnte ich mir vorstellen, mit meiner Frau ein paar Tage hier im schönen Aschau zu verbringen, mit Ausflügen in die wunderschöne Landschaft mit ihren Bergen. Der rührige Touristik Leiter von Aschau, Herr Reiter, tut sein Bestes, um diesen malerischen Fremdenverkehrsort und Region für den Tourismus in bester Weise zu präsentieren. Ein Ort zum Verweilen, sich wohlzufühlen, immer wiederzukommen.“

Die Fernweh-Frage

Wenn die Gelegenheit passt stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluss und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Carolin Reiber auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir versuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporadisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Stress am Set

Sie wollen noch mehr wissen, wie so ein Film über die Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ entsteht? Noch ausführlicher einen Blick hinter die Kulissen unserer Startreffs werfen? Gerne: Wenn manchmal ein zweiter Kameramann vor Ort ist, werden die Videos noch schöner, da dieser aus einer anderen Perspektive filmt. So kann Klaus beim Schnitt andere Bilder über die Grundaufnahmen mit dem durchgehenden O-Ton legen, die Szenen werden dadurch abwechslungsreicher, peppiger. Zudem kann er mit Naheinstellungen, Closeups arbeiten, da Kameramann 1 meist die Totale filmt, mit gerademal Hinzoomen auf die Hände und auf das Gesicht. Letzteres leider oft viel zu wenig. Klaus als leidenschaftlicher Kameramann schärft zwar seinen Kameraleuten immer ein: „Leute, ran ans Motiv. Wir brauchen Nahaufnahmen des Gesichts und der Hände.“ Aber nur, wenn es auch sinnvoll, logisch ist, entweder wenn der Star redet oder drückt. Eine Nahaufnahme des Gesichts ist Unsinn, wenn er nichts sagt oder auf die Hände, wenn in der Tonschale nichts passiert.. Alles schon vorgekommen, da die Filmamateure bei solchen Startreffs natürlich auch aufgeregt sind.

Man muss beim filmen mitdenken, die Szenen einfangen, die der Zuschauer in diesem Augenblick erwartet. Wenn gesprochen wird, Gesicht closeup. Wenn Action in der Tonschale – ranzoomen. Die Bilder muss man sehen, spüren und dann individuell reagieren…. Doch wenn man keine Kameraerfahrung hat, kann man das nicht so umsetzen. Also gibt es vor jedem Shooting immer eine Kamerabesprechung in der Hoffnung, dass die Kameraleute das in der Praxis dann auch beherzigen. Leider kann Filmemacher Klaus nicht selbst hinter der Filmkamera stehen. So ist er immer im totalem Stress, bis – hoffentlich – alles bestens im Kasten ist…

Und aus dem ihm dann letztendlich vorliegendem Material fertigt der Filmemacher, der mit seiner neuesten digitale Produktion „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ ebenfalls auf Vortragstournee unterwegs ist, dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellungen von Kamera 1 hat er wie gesagt keinen Einfluss, da immer jemand anderes die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Filmmaterial herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von CAROLILN REIBER mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie die geehrte Persönlichkeit ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was ihr bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan dazu einfällt.

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluss. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)

 

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

15 Autoteile sind mittlerweile schon wieder mit Autogrammen verziert. Da auch das letzte im Einsatz befindliche Autoblech bereits mit Unterschriften belegt ist und nach der Signierung von Marisa Burger („Frau Stockl) von den „Rosenheim Cops“ für weitere Hauptdarsteller dieser beliebten TV-Serie Platz reserviert werden muss, hat Klaus für Frau Reiber ein jungfräuliches Autoteil mitgebracht.

Der Förster vom „Forsthaus Falkenau“

Und dann kommt auch er: Der Förster vom „Forsthaus Falkenau“, der Schauspieler CHRISTIAN WOLFF, der die Rolle des Förster Martin Rombach in dieser beliebten TV-Kultsereie von 1989 bis 2006 spielte. Die Serie wurde in den 1990er Jahren zum Dauerbrenner. Ein Quotenerfolg für das ZDF. Über 2200 Drehtage stand Wolff damit vor der Kamera, für eine Serie, die am längsten im Vorabendprogamm im deutschen Fernsehen lief.

„Herr Beer, Christian Wolff, den ich sehr gut kenne, wohnt in Aschau. Ich lade ihn zu unserem Treffen mit ein“, sagte Carolin Reiber am Telefon. Klaus ist begeistert, läßt auch für ihn ein Star-Schild entwerfen und hat natürlich auch eine Tonschale dabei. Wie der sympathische Filmschauspieler, der auch in vielen anderen Fernsehfilmen und auch Kinofilmen mitwirkte, seine Hände in feuchten Ton verewigt, kann man in seiner eigenen CHRISTIAN WOLFF BILDERSTORY erfahren.

„Schweinsbrotn…“

Nach den beiden anstrengenden Handprint-Aktionen bei „weinendem Himmel“ lädt Carolin Reiber dann die Fernweh-Park Crew zum Essen ins Gasthaus Brucker ein. Da es zum Sitzen draußen unter dem Gasthausdach, zwar geschützt vor dem Regen, wegen der Kälte, mitten im Juli, zu ungemütlich ist, wird das Essen und Plaudern ins Gasthaus verlagert. Klaus rutscht das Herz in die Hose. Seit dem Ausbruch von Corona und den dann folgenden Lockerungen war er in keinem Restaurant mehr, ausser im Freien. Und auch in Supermärkte oder zum Einkaufen nur schnell rein und dann fluchtartig wieder aus. Mit Munschutz natürlich – und im Freien mit Face-Shield. Jetzt ist er ohne alles im Innern eines Raumes, wo Aerosolen schweben können…

„Herzlichen Dank für die Einladung“ sagt Klaus und will sich schon sein Lieblingsgericht bestellen: Kartoffelpuffer mit Apfelmuss. „Geh, Sie müssen was boarischen bestellen, an gscheiten Schweinsbrotn mit Klees“, sagt Frau Reiber. Und als dann dieser kommt, überwindet Klaus seine Panik vor Corona und haut richtig rein. Zum Nachtisch gibt es dann auch noch ein Riesenstück leckeren Bruckerwirt-Kuchen mit Schlagsahne. Und dann unterhält man sich noch lange mit Carolin Reiber über alles mögliche und über den Fernweh-Park natürlich.

„Ich komme, ich besuche den Fernweh-Park mal persönlich“ sagt sie. „Diese Strecke fahre ich öfters, Pegnitz, Bayreuth bis Weimar…“ Darauf freuen wir uns heute schon sehr !!!

Das „Carolin Reiber Bankerl“

Und dann besuchen die Fernweh-Park Crew mit Carolin Reiber und Marianne Martin natürlich noch ihr ganz persönliches „Bankerl“. Dies ist eine Attraktion von Aschau, in dem auch namhafte Persönlichkeiten und Stars mit einer eigenen Bank zum Verweilen einladen, um die Berge und schöne Natur rund um Aschau zu genießen. Neben Carolin Reiber haben auch Filmschauspieler Christian Wolff, Hans Clarin und Ilse Aigner eine Bank gestiftet.

In Aschau im Chiemgau & Sachrang befinden sich über 470 Sitzbänke. Davon 200 ganz besondere Themenbänke! Der ca. zwei Kilometer lange Aschauer Entschleunigungsweg beginnt am Heurafflerweg. Der rund einstündige Höhenweg bietet dabei schönste Ausblicke auf das Aschauer Tal. Man sieht das Schloss Hohenaschau, die Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ sowie die Gipfel der Kampenwand.

Dann aber heißt es endgültig Abschied nehmen. Klaus Beer: „Wir haben heute Frau Reiber als eine der mit liebenswürdigsten Menschen unter all den Stars kennenlernen dürfen. Wir sind regelrecht von ihrer Persönlichkeit begeistert. Herzlichen Dank für die wunderbare Gastfreundschaft. Danke auch an Familie Brucker, wo wir das Fotoshooting durchführen durften.

TZ München und Münchner Merkur berichten – tolle Presse im Großraum München

Die TZ München (über 101.000 Auflage und ca. 19. Mio Leser) und der Münchner Merkur (über 170.000 Auflage) berichteten in zwei unterschiedlichen Aufmachungen auf je einer DREIVIERTEL SEITE mit 3 Bildern (!!!) über das Treffen mit Carolin Reiber.
Da die Zeitungen den ganzen Münchner Raum abdecken ist das für den Fernweh-Park und den Mark Oberkotzau, der oft darin erwähnt wird, natürlich eine tolle Werbung.
Zudem leben in München und Umgebung viele Promiente, die das auch lesen und so schon mal über den Fernweh-Park erfahren oder wieder an ihre Aufnahme darin erinnert werden…

 

Das 1. Treffen mit Carolin Reiber – die ersten Handabdrücke, noch in Zement

Gehen Sie mit uns auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie damals mit CAROLIN REIBER, back to the roots sozusagen…

Die Star-Schild Signierung

Weißblauer Himmel – Carolin Reiber ist begeistert von dem Schild, dass ihr Fernweh-Park Initiator Klaus Beer nach der TV-Aufzeichnung des Bayerischen Rundfunks im TV-geschmückten Saal des Hofer Theresiensteins überreicht und mit dem sie in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks aufgenommen wird – und zudem an die von ihr moderierte Sendung „Bayern Tour“ erinnert.

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist zumindest in den letzten Jahren so. Doch damals, als eben alles noch in Entwicklung war, achtete man auf so etwas noch gar nicht. Doch zumindest vor dem Schild „Bayern Tour“ fand die Aktion statt.

„Einfach toll, was Sie da machen“, sagt Carolin Reiber zu Klaus Beer und zeigt für die oberfränkische Touristenattraktion offen ihre Begeisterung. Und die ist echt. Denn schon auf ihrer Fahrt von München nach Hof rief sie Klaus vom Auto aus an und fragte, wo die Fernweh-Schilderaktion am besten über die Bühne gehen könnte. Und jetzt, zu Oberbürgermeister Dieter Döhla, der mit dabei ist, gewandt: „Ein echtes Aushängeschild für Hof“.

Bleibt nachzutragen, dass im Jahre 2017 der Fernweh-Park diese Stadt verließ und im nur 8 Kilometer von Hof entfernten Markt Oberkotzau völlig neu installiert wurde, da man in Hof den hohen Werbeeffekt für die Stadt nicht erkannte. Da andere Orte und Städte, darunter Berlin, diesen „PR-Schatz“, wie sie das Projekt bezeichneten, zu sich holen wollten erkannte der Markt Oberkotzau den hohen Werbeeffekt und nutzte die einmalige Chance, damit überregional bekannt zu werden. Dank dem Weitblick der beiden Oberkotzauer Bürgermeister und des Gemeinderats ist der Fernweh-Park letztendlich in der Region geblieben.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nachdem Carolin Reiber ihr Star-Schild signiert hat – mit übrigens wunderschöner Schrift – folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Stellage. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonform wird einfach auf einen Tisch gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt…

An Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Wie schon erwähnt, ist so eine Handprint-Aktion heute eine einfache und saubere Angelegenheit. Die Stars können sogar im Bühnenoutfit ihre Hände in den Ton drücken. Es bleiben kaum Rückstände. Doch im Jahre 2001 musste Klaus Beer den Zement erst anmischen und es war,. gelinde gesagt, eine Riesenkleckerei. Doch auch damals schon hat die bezaubernde TV-Moderatorin gerne mitgemacht.“

Wie auf einer Baustelle: Zement und Sand werden angerührt

So stand auch für Carolin Reiber am Anfang Schwerarbeit. Klaus schleppte neben dem Schild noch Zement und Sand in den großen Saal des Theresiensteins  sowie einen Bottich, in dem alles angemischt wurde. Was für ein Aufwand. Heute unvorstellbar, so etwas durchzuführen – und dann dem Star auch noch zuzumuten, mit seinen Händen in die klebrige Masse zu gehen.

Riesenkleckerei

Endlich ist der Zement angerührt und in die Tonform gefüllt. Jetzt muß die Oberfläche noch glattgestrichen werden – und dann muss es schnell gehen. Sehr schnell. Denn wie Klaus schon sagte, zog der Schnellzement in wenigen Minuten an – und dann hatte sogar Reinhold Messner mit seinen kräftigen Händen, die Fels umklammern, Mühe, überhaupt noch in diese wirklich schmutzige, graue Masse einzudringen. Im Gegensatz zu der geschmeidigen Tongeschichte mussten sich folgende Stars mit ihren Händen im klebrig-ätzenden Zement abmühen: Howard Carpendale, Maximilian Schell, Reinhard Fendrich und Peter Maffay, von dem sich sogar ein Schweißtropfen in den Beton eingebrannt hat. Oder stammte dieser von Klaus, der neben Peter noch mehr schwitzte, da er sah, wie Peter sich abmühte, um einigermaßen gute Prints in dem schon harten Zement zu hinterlassen…Klaus: „Heute sind diese sauschweren Betonblöcke mit den Handabdrücken Unikate.“

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Heute! Doch was waren das im Jahre 2001 noch für Zeiten. Klaus fotografierte noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 2001 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich. Zudem steht für den heutigen Abend kein offizieller Fotograf zur Verfügung. Irgend jemand drückte nur ein paar Mal auf den Auslöser. So gibt es auch in der Dokumentation der Aufnahme von Carolin Reiber in die „Signs of Fame“ leider nur diese ganz wenigen Bilder. Klaus rauft sich bei der Neugestaltung der Bilderstory die Haare: „Undenkbar alles. Wenn man sieht, was für ein professionelles Shooting wir heute hinlegen. Alles hat sich eben aus der Praxis heraus nach und nach entwickelt.“

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit CAROLIN REIBER, gleichzeitig zurück führen zu den Anfängen des Fernweh-Parks und aufzeigen, wie damals so eine Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ in der Praxis ablief. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Zement gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen –  und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Zementfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten. Denn einmal drin, kann nichts mehr korrigiert werden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. So funktioniert das zumindest bei dem Tongemisch, das man später verwendete. Doch der Zement gibt kaum nach. Die Sandpartikel erlauben nur ein gewisses Eindringen, danach bewegt sich der feste Untergrund nicht mehr. Auch spielt es eine Rolle, ob das Gemisch locker angerüht ist, so daß man auf Anhieb gut hinein kommt, oder es hat schon zu stark angezogen – dann hilft auch alles Drücken nichts mehr. Zudem sehen die Konturen der Hände einfach nicht sauber aus, kein Vergleich zu den heutigen Prints in dem Spezialton. Aber das sind eben Unikate, Dokumente dieser Fernwehpark-Ära.“ 

Das Friedenszeichen

Auch die wichtigste Pose der akutellen Shootings, das Friedenszeichen, gab es damals noch nicht. Dieses kam aber bereits mit dem Wechsel von Zement auf Ton dazu. D.h., mit den Handabdrücken werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. In der Praxis sieht das so aus, dass die Stars ihre Hände hinter ihren Abdrücken aufstellen und so ihre Hand heben für die Ideologie des Projekts „Fernweh-Park“.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Einigermaßen kann man die Abdrücke erkennen. Doch der Zement kann nicht die letzte Lösung sein. Klaus: „Wir müssen etwas anderes entwickeln“, was ja dann nach 7 BETON-Handprints auch bei den nachfolgenden über 400 Stars zum Einsatz kommt: Kein Zement mehr, sondern ein Spezialton…

Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale, der damals auch noch seine Hände in solch grauen Zement drückte, schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in den Ton setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Zum Schluß gibt es für Carolin Reiber noch eine kleine Messingplakette mit ihrem Namen. Die zwei Schräubchen dazu sitzen bombenfest im Beton. Denn ein Signieren des Zements war wegen der Grobkörnigkeit technisch nicht möglich. Das ging nur in dem später verwendeten, geschmeidigen Ton. 

Einladung in ihre Fernsehsendung

Als die Handprint-Aktion zu Ende ist, gibt es für den Initiator selbst noch eine Überraschung. Als Dankeschön für die Ehrung lädt Carolin Reiber Klaus Beer in eine ihrer nächsten Sendungen nach München ein. 

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese schöne Begegnung mit CAROLIN REIBER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nachdem der Zement ausgehärtet ist, wird der wertvolle Handabdruck erst einmal eingelagert. Denn er kann natürlich nicht, wie das bei Star-Schildern der Fall ist, im Freien ausgestellt werden. Die ersten, noch in Beton verewigen Handprints, die als Unikate angesehen werden können, sollen wie die späteren Star-Handabdrücke in Ton einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM präsentiert werden –  als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von CAROLIN REIBER, eimal in Beton und dann nochmal in Ton, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Das Wiedersehen

Neun Jahre später, am 30. Juni 2010, traf Klaus Beer Carolin Reiber dann wieder. Zufällig – bei der Aufnahme von Ralf Moeller in die „Signs of Fame“ im Hotel Bayerischer Hof in München.

Als Klaus an der Rezeption nach einem freien Raum zur Durchführung der Aktion für den „Gladiator“ und Busenfreund von Arnold Schwarzenegger fragte, kam durch die Hoteleingangstüre Carolin Reiber – direkt auf Klaus zu. Noch bevor dieser etwas sagen konnte sagte sie. „Hallo Herr Beer, was machen Sie denn in München?“

Klaus ist perplex: „Frau Reiber hat mich vor vielen Jahren nur einmal gesehen, ist seitdem sicher mit Hunderten von anderen Menschen zusammen getroffen, und kennt noch meinen Namen. Unglaublich.“ Bleibt zu hinterfragen, welch bleibenden Eindruck eine Begegnung mit Klaus Beer hinterlässt. Wie sagte doch damals Anke Engelke nach ihrer Ehrung? „Herr Beer, Sie vergesse ich sicher nie…“ Klaus schmunzelnd: „Hmm, das kann man so oder so interpretieren, hoffentlich nur positiv…“

Fotos Hof 2001: Fotograf nicht mehr zu ermitteln

Fotos Aschau: Sylvia Schildbach

Videokamera Aschau: Werner Mocker

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

2 Gedanken zu „Carolin Reiber

  • 6. September 2020 um 15:42
    Permalink

    Carolin Reiber hat einmal auf Oberbayerisch gesagt: „Einen Marmeladeneimer haben wir auch
    daheim“. Ich fand das so schön, dass ich diesen Spruch noch mehrmals hören möchte. Unter
    YOUTUBE habe ich diesen Ausspruch nicht gefunden. Können Sie mir helfen ? Ich bin jedes Jahr
    zu Gast in Oberbayern, aber niemand kann das so elegant aussprechen wie Carolin Reiber. Bitte
    geben Sie mir Bescheid.
    Udo Vetterlein

    Antwort
    • 26. September 2020 um 17:01
      Permalink

      Hallo Herr Vetterlein,
      ja, das rollende „R“ in Frau Reibers Stimme ist ja allgemein bekannt auch auch eines ihrer Markenzeichen, sagt man.
      Ich kenne den Ausspruch nicht und kann Ihnen da, wenn Sie unter YouTube nichts finden, leider auch nicht weiterhelfen.
      Versuchen Sie doch Frau Reiber über den Bayerischen Rundfunk anzuschreiben. Vielleicht leiten die das dann an Frau Reiber
      weiter. Viel Erfolg!

      Antwort

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