Luise Kinseher

LUISE KINSEHER, Kabarettistin und Schauspielerin, präsentierte bereits 1998 ihr erstes Soloprogramm „Ende der Ausbaustrecke-Silent Thrill of Kabarett“, bevor sie Franz Xaver Bogner als Volksschauspielerin entdeckte. Sie spielte in div. TV-Filmen und Serien wie „Café Meineid oder in „München 7“, wo sie die Revierleiterin Thekla Eichenseher gab. Aber auch auf der Kinoleinwand ist sie zu sehen, z.B.in „Vorne ist verdammt weit weg“, „Beste Zeit“ und 2017 an der Seite von Jan Josef Liefers, Heike Makatsch, Detlev Buck und Monika Gruber in „Das Pupertier – der Film“.

2010 war sie beim Singspiel des tradtitionellen Politiker-Derbleckens auf dem Nockherberg in der Rolle der „ Bavaria“ zu erleben. 2011 hielt sie als „Mama Bavaria“ als erste Frau überhaupt die Salvadorrede und begeistert in dieser Rolle bis heute. Freilich nicht jeden oder jede der am Nockherberg Anwesenden. „Aber es gibt keinen Grund, weibliche Kabinettsmitglieder zu schonen“, sagt Kinseher, der das „Derblecken, etwas urtümlich Bayerisches,  im Blut liegt“.  Herrlich ihr Ausspruch immer in die Runde der anwesender Politprominenz: „Eure Mama“.

In der Münchner Lach- und Schießgesellschaft feierte sie 2010 mit ihrem Bühnenprogramm „Ruhe bewahren“ Premiere. 2017 hielt sie im Münchner Volkstheater die Laudatio auf den vierten Großen Karl-Valentin-Preisträger und Münchner Unikum Sigi Zimmerschied, über den sie schon 1994 ihre Magisterarbeit schrieb.

Luise Kinseher erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen, darunter das Passauer Scharfrichterbeil, den Deutschen Kleinkunspreis, den Kabarettpries der Landeshauptstadt München, den Ernst-Hoferichter-Preis, den Bayerischen Kabarettpries und denk Sigi-Sommer-Thaler.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 30.November 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Luise Kinseher in der Bürgergesellschaft Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von LUISE KINSEHER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Im Rahmen der Sparkasse-Comedy-Nacht der Sparkasse Hochfranken präsentiert Luise Kinseher ihr sechstes Soloprogramm „Ruhe bewahren!“in der Bürgergesellschaft Hof .und der ganze Saal ist begeistert. Soviel schon mal vorweg.

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und so nutzt er in der Bürgergesellschaft, wo er schon mehrere Künsler in die „Signs of Fame“ aufgenommen hat, zwischen den Wandbögen einen hellen Vorhang, der ideal für den Hinergrund ist.

Als Luise Kinseher gegen 17.00 Uhr in der BG ankommt, ist die Bergrüßung schon mal herzlich.  Die Künstlerin freut sich sichtlich über die ihr zugedachte Ehrung und sagt: „Ich gehe nur schnell in die Garderobe und komme dann gleich.“

Dann ist es auch schon soweit. Luise Kinseher ist erstaunt, was die Fernwehpark Crew da alles aufgefahren hat: das Star-Schild auf einer Stellage, davor auf einem Metallgestell die Tonschale für die Handabdrücke. Und Klaus hat für sie sogar einen kleinen roten Teppich mitgebracht. Der erste Eindruck ist schon mal toll.

Einladung in den NEUEN Fernweh-Park nach Oberkotzau

„Übernachten Sie in Hof oder fahren Sie nach dem Auftritt gleich weiter?“ fragt Klaus, bevor es mit der Ehrung los geht. „Wir fahren danach gleich weiter nach Bamberg, wo ich morgen eine Vorstellung habe“, sagt sie. „Ich hätte Sie nämlich sonst nach dem Frühstück zu einem kurzen Bummel in den neuen Fernweh-Park nach Oberkotzau eingeladen. Der Fernwehpark ist ja nach siebzehn Jahren in Hof dorthin umgezogen, alles ist viel größer, luftiger gestaltet als am alten Standort, einfach gigantisch. Aber wenn es morgen nicht klappt, dann lade ich Sie heute schon herzlich ein zum Grand Opening des Fernwehparks am 18. Mai nächsten Jahres…“ Und wenn Luise Kinseher kommt, kann sie einige der Politgrößen, die sie beim Starbieranstich auf dem Nockherberg in München immer so gerne derbleckt, mit ihren handsignierten Star-Schildern im „Signs of Fame“ entdecken.  Mal sehen dann, was der Vollblutschauspielerin, Kabarettistin und Münchner Original beim Anblick von „Seehofer, Merkel, Guttenberg und Co“ spontan noch dazu einfällt…

Die Star-Schild Signierung – mit Malheur

Dann erklärt Klaus noch einmal in kurzen Worten die Ideologie des Friedensprojekts, was aber nicht nötig ist. Denn Luise Kinseher hat sich vorher natürlich auf der Fernwehpark Homepage umgesehen und macht deshalb auch begeistert mit. „Eine schöne Sache“, sagt sie.

Sie ergreift dem Lackstift und beginnt kraftvoll und mit großen Lettern ihr Grußschild zu signieren. Doch was ist das? Plötzlich tropft der Stift und der schwarze Lack spritzt aus dem Stift heraus, zieht sich in Fäden über das Schild“. Klaus ist entsetzt. Aber das war schon mal. Das ist schon mal bei David Copperfield passiert. Kurz vor seinem Auftritt. Der damals weiße Lackstift „suppte“ wie Kurt Felix zu sagen pflegte und die weiße Farbe tropfte auf die schwarzen Lackschuhe des „Magiers“. Klaus weiß, dass das die weißen Stifte oftmals gerne machen und verwendet seither für dunkle Schilduntergründe immer Silberne. Aber schwarze Stifte haben das noch nie gemacht. Und auch ein Finger Finger von Luise Kinseher ist etwas schwarz, ebenso prangt auf dem roten Teppich ein schwarzer Fleck. „Es gibt nichts, was es nicht gibt“, sagt Klaus – und so passt diese Geschichte ideal zu unserer Einführung zu jeder Star-Story, wo darauf hingewiesen wird, das nie etwas glatt geht und man immer mit unvorhergesehenen Dingen der verschiedensten Art rechnen muß. Klaus: „Heute ist das Startreffen direkt in Hof. Keine lange Fahrt. Kein Stau: Ein Heimspiel. Ich habe gedacht, die Ehrung geht heute echt easy über die Bühne.“ Doch es soll danach noch schlimmer kommen… Doch davon ahnt Klaus im Moment noch nichts.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Luise Kinseher hat sich mit einem Tempotaschentuch die Finger gereinigt. Es kann weiter gehen, zum nächsten Akt. Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit LUISE KINSEHER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Stimmungsbilder von ihrem Auftritt.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Luise Kinseher wissen möchte, welche Kraft sie aufwenden muß, damit sich die Konturen ihrer Hand auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf die Hände der Künstlerin.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Luise Kinseher die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Luise KInseher gerne mit. „Das ist jetzt auch darin vertreten bin, ist toll“, sagt sie und freut sich sichtlich.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Luise Kinseher ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wiedereinmal Werner hinter der Videokamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machen wir bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, so wie heute.“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Und da es sich immer gut macht, bei diesem kleinen Interview die gerade angefertigten Handprints zu zeigen, stellt Klaus Luise Kinseher die Fernweh-Frage in dem Augenblick, wo die Fotografin das Präsentieren der Handabdrücke im Kasten hat und Klaus und Luise Kinseher mit der Tonform in der Hand noch vor dem signierten Star-Schild knien. Nun ist Werner mit der Videokamera gefordert, die Antwort der Künstlerin gut in Szene zu setzen.

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von Luise Kinseher und mitverfolgen und wissen möchten, was für „Mutter Bavaria“ Fernweh“ bedeutet, hier das VIDEO:

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach folgte ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil schon wieder mit Autogrammen voll belegt ist, hat Klaus für Luise Kinseher ein neues Teil mitgebracht, auf dem sie gerne ihre Unterschrift setzt. „Ich unterschreibe gleich neben Tom Beck, sagt sie, der vor wenigen Tagen sein Autogramm auf den jungfräulichen Lack setzte.

Luise Kinseher on stage

20.00 Uhr. Gespannt erwartet das Publikum in der Bürgergesellschaft den Aufritt von Luise Kinseher. Und diese braucht nicht viel. Einen Stuhl, einen Tisch, ein Glas Wasser und ein Handy. Mehr nicht. Das spricht für die Künstlerin, die nur mit ihrer Person und Darbietung dominiert und keinen anderen Bühnenschnickschnack benötigt. Sie brilliert durch ihre Pesönlichkeit.

Ein Blick in die Veranstaltungsbeschreibung: Luise Kinseher schlüpft in die unterschiedlichsten Rollen wie „Mary from Bavary“, die sich in Achtsamkeitsmeditation versucht und „Helga Frese“ wird von ihrem Gatten Heinz mit seinem Alzheimer sehr mit Beschlag belegt. In einem einzigartigen Figurenszenario spielt sich die Nockherberg-Bavaria in die Herzen des Publikums, das aus dem ganzen Umland in die Bürgergesellschaft nach Hof gekommen ist, um sie live zu erleben. Und sie macht den „Yoga-Kranich“, kriecht auch über die Bühne und dann singt sie. Klaus Beer: „Ihre Stimme ist fantastisch. Eine vielseitige Künstlerin, die im Film wie auch im Kabarett die Leute in ihren Bann zieht. Bei Mutter Bavaria kann man nur erahnen, welches Potenzial sie noch auf Lager hat, das man am besten bei einem ihrer Bühnenprogramme erleben kann…“

Das Malheur, Part 2.

Wie mit dem Tourveranstalter vereinbart, darf Klaus Beer die ersten Minuten fotografieren. „In der ersten Einstellung ist noch wenig Licht, danach wird es heller“ sagt der Tourbegleiter. Kein Problem für Klaus, der bei den bislang über 400 Star-Treffs schon viele Bühnenshows zur Ergänzung der Homepage-Bilderstory fotografiert hat. Von Fernsehshows über Rockkonzerte, aber auch leise Bühnenshows der Comedians und Lesungen.

Klaus hat Erfahrung in Bühnenfotografie, ja ist wohl darin ein Profi. Wie immer hat er auf Schnellschuß gestellt, um mit der „langen Tüte“ viel Gesichtseindrücke einzufangen. „Da müssen mindestens 5-10 Bilder in Folge gechossen werden, um dann eine Aufnahme zu haben, bei dem der Gesichtsausdruck passt. Gerade in dem Augenblick auszulösen, wo die Pose am schönsten ist, ist in der Praxis kaum zu schaffen. Deshalb müssen mehrere Aufnahmen sein“, sagt er. Klaus konzentriert sich auf das Motiv und merkt selbst erst ziemlich spät, dass der automatische Verschluß der Kamera heute irgendwie lauter als sonst zu hören ist. Bislang hat das nie gestört. Und Klaus hat wohl schon über hundert Veranstaltungen fotografiert…

Doch heute, hört er es plötzlich selbst. „Klack, klach, klack, klack, klack“ macht die Kamera. Als Klaus aufhört und denkt, „oh das ist aber laut, ich habe ja schon etliche Shots gemacht, mehr brauche ich nicht mehr“ und aufhört zu fotografieren, fragt Lusise Kinseher von der Bühne „was da so klickt“ „Ach Sie sind das?“, meint sie lächelnd, als sie Klaus unter den Zuschauern entdeckt… Und muss ich dann nochmal kurz orientieren. „Wo sind wir stehen geblieben…“

Klaus möchte am liebsten im Erdboden versinken. „Wie peinlich“. Die Kamera langt er heute jedenfalls nicht mehr an. „Und dann soll auch noch was gepiepst haben“, sagt Klaus. „Das habe ich gar nicht gemerkt.“ Wahrscheilich war es der Autofokos der anderen Kamera, die Klaus sonst nie für die „lange Tüte“ nimmt. Heute aber im Einsatz hat. Bei der anderen ist der Piepton des Autofokus deaktiviert. Bei dieser war er es wohl nicht. So kam zum „Klacken“ wohl auch ein „Piepsen“ dazu, was Klaus in Konzentration auf das Motiv überhaupt nicht registriert hat.

Große Entschluldigung also liebe Frau Kinseher. Erst der klecksende Stift und der Fleck auf ihrem Finger, dann das laute Kamergeräusch im so stillen Saal… Es gibt eben nichts, was es nicht gibt. Oder doch? Und Klaus erinnert sich, als er den schwarzen Holzschreibtisch von Bernd Eichinger in seinem Büro bei NEUE CONSTANTIN FILM in München „einsaute“. Da war die Tonform undicht und das Tonwasser hinterließ auf dem Schreibtische weiße Spuren. Aber der große Hollywoodregisseur nahm´s damals auch gelassen…

Hier einige Gesichtsstudien vom Auftritt der großen Schauspielerin und Kabarettistin Luise Kinseher bei ihrem Bühnenprogramm „Ruhe bewahren“, was sie auch bei diesen beiden Misßgeschicken in der Praxis bewies.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit LUISE KINSEHER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von LUISE KINSEHER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Sylvia Schildbach

Fotos Bühne: Klaus Beer

Videokamera: Werner Mocker

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.