Christian Wolff

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von CHRISTIAN WOLFF in die „Signs of Fame“- doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie;

Wer kennt sie nicht, die bekannte und beliebte TV-Serie „Forsthaus Falkenau“, in der CHRISTIAN WOLFF zwischen 1989 und 2006 seine bekannteste Rolle als Förster Martin Rombach spielte. Auch war er in vielen anderen Fernsehfilmen und auch Kinofilmen zu sehen.

Christian Wolff absolvierte von 1957 ein Schauspielstudium an der May-Reinhardt-Schulde in Berlin. Sein Filmdebüt gab er im gleichen Jahr in der Hauptrolle des umstrittenem Films „Anders als du und ich“ mit dem  Thema Homosexualität.

Es folgten unzählilge Kriminal- und Unterhaltungsfilme wie „Am Tag als der Regen kam“, „Alt Heidelberg“, „Verbrechen nach Schulschluß“,  „Rheinsberg“, oder „Via Mala“ mit Gert Fröbe. Auch drehte er mit Zarah Leander „Der blaue Nachtfalter“.

Danach ist er bis heute in vielen Fernsehfilmen und Fernsehserien zu sehen, meist für das ZDF, z.B.  in „Zugvögel der Liebe“ oder „Das Licht von Afrika“. Seine Filmografie ist unendlich lang und kann nur in Auszügen, z.B. ab 2000, wiedergegeben werden: „Entscheidung auf Maritius“, „Anwalt des Herzens“, „Geheimnis der Karibik“, „Fjorde der Sehnsucht“, „Das Traumhotel – China“, „Für immer Venedig“, „SOKO München“ oder 2018 „Die Spezialisten – Im Namen der Opfer“.

Seine wohl mit bekannteste Rolle spielte Christian Wolff ab 1989 als Förster Martin Rombach in der Familienserie „Forsthaus Falkenau“. Die Serie wurde zum Dauerbrenner. Ein riesiger Quotenerfolg für das ZDF. 2005 gab Wolff seinen Ausstieg aus der Serie bekannt. Über 2200 Drehtage stand er damit für die am längsten laufende Vorabend- und Familienserie Deutschlands vor der Kamera. Der Abschied erfolgte mit einem Spielfilm, in dem sich der Förster verabschiedente, um in Südafrika eine Farm zu leiten. Seine Nachfolge übernahm Hardy Krüger jr. in der Rolle von Stefan Leitner, einem kanadichen Ranger. Mit der Ausstrahlung der 24. Staffel wurde die Serie 2013 nach sage und schreibe 25 Jahren Laufzeit eingestellt.

2014 war Christian Wolff gleich in zwei Kinofilmen auf der Leinwand zu sehen, in „Treppe aufwärts“ und zusammen mit Hannelore Elsner in „Hannas schlafende Hunde“.

Aber auch als Theaterschauspieler war er an zahlreichen Bühnen präsent, u.a. am Deutschen Theater in München, am Hebbel-Theater in Berlin, am Zimmertheater Hamburg oder in der Kömödie im Bayerischen Hof München sowie auf zahlreichen Tourneen.

Christian Wolff erhielt im Laufe seiner Film-und TV-Karriere viele Preise und Auszeichnungen, darunter den Kritikerpreis der Filmfestspiele in San Sebastian oder den Bronzenen Bravo Otto…

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 18. Juli 2020. 

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen CHRISTIAN WOLFF in Aschau im Chiemgau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von CHRISTIAN WOLFF in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Schon lange wollte Fernweh-Park Initiator Klaus Beer Christian Wolff mit dieser Ehrung bedenken. Doch dann fügte sich alles in wunderbarer Weise…

Denn da gibt es in den Neuen Bundesländern, in Thalheim im Erzgebirge eine Dame, die seit 70 Jahren auf der Bühne steht und 35 Jahren Fernsehen macht: Sie moderierte ihre eigene TV-Sendung “ So klingt´s bei uns im Arzgebirg“ und ist selbst ein Star: MARIANNE MARTIN. Und selbst als prominente Persönlichkeit hatte sie einen Star immer vor Augen: CAROLINE REIBER, die beliebte TV-Moderatorin des Bayerischen Fernsehens. „Wir schreiben uns zwar seit vielen Jahren, telefonieren ab und zu, doch ein persönliches Treffen hat bisher nie geklappt“, sagt Martin. So war es ihr größte Wunsch, die Bayeriche TV-Ikone einma persönlich kennenzulernen.

Da Marianne Martin am 18. Mai 2018 einer der Stargäste – darunter Hollywood Legende Elke Sommer – des Grand Opening des Neuen Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau war und Klaus Beer Marianne Martin sehr schätzt, wollte er ihr eine Freude bereiten und ihr ihren Herzenswunsch erfüllen. Denn Kaus hat Carolin Reiber bereits im Jahr 2001 kennengelernt, wo sie ihre Handabdrücke für den Fernweh-Park hinterließ, damals allerdings noch in Zement. „Eine ziemliche Kleckerei, und da die Handabdrücke damals noch in Beton waren, auch nicht so toll geworden. Deshalb sollten sie bei Gelegenheit nachgeholt werden.“ sagt Klaus.

Da kam Klaus Beer die Idee. Wie wäre es, wenn er Carolin Reiber in den NEUEN Fernweh-Park nach Oberkotzau einlädt und auch Marianne Martin, um deren Handabdrücke nachzuholen, die man aus Zeitgründen bei der Eröffnungsfeierichkeit nicht mehr schaffte. Daß Carolin Reiber auch dort ist, sollte die ganz große Überraschung werden. Als Klaus dann von Marianne mit Genehmigung von Frau Reiber deren private Telefonnummer erhielt, rief er bei ihr an und schilderte ihr die Idee, Marianne Martins großen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Frau Reiber war begeistert, doch unterbrach Klaus sofort: „Ihr Sohn war schneller. Auch er hat mir den Wunsch von Marianne geschildert und jetzt habe ich sie zu mir nach Hause eingeladen. Aber, ich lade Sie auch ein. Kommen Sie doch am Samstag, den 18. Juli nach Aschau an den Chiemsee… „

Klaus ist begeistert und sagt: „Und da wir damals von Ihnen nur ein provisorisches Star-Schild anfertigen konnten, also ihr Konterfei darauf fehlt und Sie zuden Ihre Hände noch in Zement verewigten, was damals nur Fragmente ergab, erhalten Sie einen funkelnagelneuen Schildergruß  und wir machen ihre Handabdrücke neu. Diesmal mit einem Spezialton, den wir danach entwickelten und in den bis heute fast schon 400 Stars ihre Handprints hinterlassen haben…“

Noch leine Überraschung: „Ich lade Chrstian Wolff mit ein.“

Und dann sagte Carollin Reiber noch am Telefon: „Herr Beer, Christian Wolff, den ich sehr gut kenne, wohnt in Aschau. Ich lade ihn zu unserem Treffen mit ein“. Klaus ist begeistert, läßt auch für ihn ein Star-Schild entwerfen und hat natürlich auch eine Tonschale dabei.

Treffen im schönen Chiemgau

Abfahrt in Hof zu früher Morgenstunde. 5.30 Uhr. Ca. 350 Fahrkilometer einfach müssen unter die Räder genommen werden. Das Treffen ist für 12.00 Uhr vereinbart. Und zwar beim „Brucker Wirt“ in Aschau. Auch der Leiter der Touristinfo Aschau, Herbert Reiter ist involviert und kommt vorbei. Auch mit vor Ort: Eine Starfotografin und eine Redakteurin. Denn der Münchner Merkur und die TV München möchten darüber berichten. (Bleibt nachzutragen, dass beide Zeitungen einen Riesenbericht über die Aktion brachten…)

Um 10.30 Uhr ist die Crew des Fernweh-Parks vor Ort und wird von der Familie Brucker superfreundlich empfangen. Klaus ist froh, den Großraum München weiträumig umfahren und die A9 vermieden zu haben. So kam man auf der B15 gut bis Landshut durch und fuhr dann nur auf Landstraßen nach Aschau. Dauert zwar etwas länger, aber Stau ist so gut wie möglich ausgeschlossen. Denn diesen haßt Klaus wie die Pest, besonders dann, wenn man einen Termin im Nacken hat… Noch ahnt er nicht, was der Verkehr um München Carolin Reiber und dem Fernwehpark Fotoshooting heute noch für einen Streich spielen wird…

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Da die Schildsignierung und die Handabdrücke von Carollin Reibr und Christian Wolff wegen Corona im Freien stattfinden sollen, eignet sich nur eine grüne Hecke.

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um Folienabdrücke zu eliminieren, einen bis zum Rand vollgestopften Fotokoffer mit Ersatzkameras, Akkupacks, Blitzlichtgeräte, zudem ein Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer, Kamerahandhalter, Kamerastativ – und ein Autoteil. Fehlen darf natürlich auch nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht… In den zwanzig Jahren „Fernweh-Park“ nahm das Equipment für die Aktion und Shooting immer mehr zu.

Mit dabei sind auch wieder drei Rollups, die zusammengestellt die Panorama-Schilder-Weltkulisse ergeben und die das erste Mal bei dem weltbekannten Extrembergsteiger Hans Kammerlander zum Einsatz kamen. Eigentlich aus einer Notlösung daraus, da man bei dieser spontanen Handprint-Aktion aus Zeitgründen kein Star-Schild hatte anfertigen können. Seit damals hatte Klaus vor, jede Starehrung vor dieser Kulisse durchzuführen. Doch davon kam er wieder ab. Denn dann wäre der Hintergrund immer gleich. So entstand der Kompromiss, die Begrüßung der Künstler und Vorstellung des Fernweh-Parks vor diesem Panoramabild durchführen, damit sich die Stars auf Anhieb gleich etwas unter dem Friedensprojekt vorstellen können. Optisch natürlich imposanter, als wie früher nur die Bilder im Fernweh-Park Flyer zu zeigen.

Wettlauf mit der Zeit: Nur Wolken, oder auch Regen?

Es ist zwar bedeckt, um die Kampenwand ziehen weiße Nebel und die Wetter-App sagt für 12.00 keinen Regen voraus. Doch dann ein Anruf von Frau Reiber: „Wir stecken im Stau, unser Treffen verschiebt sich um ca. eineinhalb Stunden, wir kommen um 13.20 Uhr…“ Oh je. Und pünktlich, 13.10 Uhr, beginnt es zu tröpfeln… Doch das wird der schönen Geschichte, die gleich erfolgen soll, keinen Abbruch tun…

Christian Wolff kommt

Wie das Zusammentreffen von Marianne Martin und Carolin Reiber stattfand, Marianne dann als zweite Überrachung plötzlich beim Brucker Wirt traf und Carolin Reiber ihre Hände das zweite Mal in Ton drückte, kann man in der separaten CAROLLIN REIBER-BILDERSTORY mit VIDEO erfahren. Eine große Freude für Marianne Martin war natürlich dann auch Überraschung Nr. 3, das Kennenlernen von Christian Wolff. Marianne: „Ich bin auch ein großer Fan von ihm, ich habe damals fast alle Folgen seiner Fernsehserie „Forsthaus Falkenau“ gesehen…“

Dann kommt er, Christian Wolff mit seiner bezaubernden Gattin. Nach einer herzlichen Begrüßung hat er erstmal Gelegenheit zu sehen, wie so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ vonstatten geht. Denn als die Wolffs kommen, ist man gerade mitten drin in der Aktion von Carolin Reiber, die kurz unterbrochen wird, um den Schauspieler mit seiner Frau zu begrüßen…

Fertig!. Carolin Reiber hat ihre Hände hollywoodlike im geschmeidigen Ton versenkt und zieht sich mit Marianne Martin auf die reservierten Plätze vor dem Gasthof zurück, um der Redakteurin von TZ München und Münchner Merkur Rede und Antwort zu stehen. Jetzt schlägt die Stunde für Christian Wolff.

Ein Blick zum Himmel. Es tröpfelt mal mehr, dann weniger. Klaus nutzt die kurze Regenpause und bittet „Förster Martin Rombach“ zur Aktion.

Die STAR-SCHILD Signierung,

Wie immer, stellt Klaus erst mal kurz das Projekt vor den Rollups mit der Panorama-Schilder-Weltkuklisse vor. Klaus gesteht: „Im Gegensatz zu Marianne Martin habe ich „Forsthaus Falkenau“ damals in den Neuzigern und Anfang 2000 nur sporadisch gesehen. Denn damals war meine große Sturm- und Drangzeit in Sachen Reisen. Ich war damals mit meinen TERRA FILM Reisefilmproduktionen in Indien, Nepal, Thailand, Ladakh, Südafrika, der Sahara, Syrien, Jordanien, Austalien, Neuseeland und in den Nationalparks der USA unterwegs und wieder daheim, saß ich dann so gut wie ein ganzes über dem Schnitt und der Bearbeitung des jeweiligen Films. Da ich zudem noch berufstätig und mit Filmvorträgen unterwegs war, hatte ich so gut wie nie Zeit, Fernsehserien zu gucken. Entweder ich saß am Film, schnitt und synchronisierte, damals noch mit Super 8 und 16-mm Filmmaterial oder ich tourte durch die Lande. Natürlich kannte ich sie, aber „Forsthaus Falkenau“  hatte ich nur selten auf dem Schirm. Sie aber einmal im Signs of Fame verewigen zu können, dafür umso mehr…“

Begeistert von dem soeben Gehörten über das Friedensprojekt und dessen Ideologie greift CHRISTIAN WOLFF mit Freude zum Stift. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt – mit „stay magic“.

„Abstand, Abstand“-

Carolin Reiber und Christian Wolff sind heute die ersten Prominenten, die nach den Lockerungen des Corona-Lockdown wieder in die „Signs of Fame“ aufgenommen werden. Über drei Monate war das nicht mehr möglich. Veranstaltungen wurden und werden noch immer abgesagt. Selbst die Film-Dreharbeiten mussten eingestellt weden. Eine kulturelle Katastrophe, neben all den anderen wirtschaftlichen Niederschlägen. Die Welt hat Corona fest im Griff und Klaus ist froh, in Deutschland zu leben, wo doch noch die Vernunft regiert. „Nur wenn wir uns strikt an die Corona-Regeln halten, können wir das Virus in den Griff bekommen“, sagt Klaus.

Und weiter: „Leider gibt es auch bei uns immer noch so viele Idioten, die ohne Rücksicht auf andere nur feiern, ohne Abstand und Mundschutz. Diese Leute können alle Erfolge gegen den Virus von heut auf morgen wieder zunichte machen. Wir wollen uns daran halten. Aber ich gestehe, es ist nicht einfach bei so einer Aktion, wir müssen total umdenken. Da ich auch immer mal mit auf`s Bild muss, muss ich die Maske absetzen, versuche aber, beim Erklären, was im Ton so zu machen ist, um schöne Abdrück zu hinterlassen, den Abstand zu wahren. Also ergibt das in den Bildern eine unglückliche Figur. Mithelfen, auf die Hände des Stars zu drücken, wie ich es schon bei so vielen Promis gemacht habe damit sie sehen, welcher Druck aufgewandt werden muss, damit die Finger auch richtig schön in die Spezial-Tonmasse gleiten, geht im Moment gar nicht… „ Damit entspricht Klaus ganz der Denke von Christian Wolff, der in der Corona Zeit sehr vorsichtig ist, Abstand als Grundvoraussetzung nennt und geschlossene Räume meidet.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit. Bei der Star-Stern Verleihung an Peter Maffay im Jahre 2019 waren es sogar über 5000 und bei Reiner Calmund hatte Klaus die Qual der Wahl von 997 Aufnahmen zum Sichten und Bearbeiten. Die Fotoshootings der Stars steigerten sich von Jahr zu Jahr, denn nur die besten Bilder finden Einzug in die Bildergalerien auf der Fernweh-Park Homepage.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Nach dieser ersten Einführungsbeschreibung soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit CHRISTIAN WOLFF und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft.

Sollte Ihnen der Text unserer Story zu umfangreich sein, können Sie nach der BILDERSTRECKE und dem VIDEO aussteigen. Wenn Sie aber einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so eine Aktion vonstatten geht, bitte sehr… Einfach weiterlesen, dran bleiben. Denn dann geht`s ins Detail und Sie sind bei dem actionreichen Shooting und spannenden Erlebnissen mit dem Star hautnah dabei.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an. Mit dem sich rechts und links daneben befindlichen Pfeilen können Sie dann wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie blättern. 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporadisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Stress am Set

Und wenn manchmal ein zweiter Kameramann vor Ort ist, werden die Videos noch schöner, da dieser aus einer anderen Perspektive filmt. So kann Klaus beim Schnitt andere Bilder über die Grundaufnahmen mit dem durchgehenden O-Ton legen, die Szenen werden dadurch abwechslungsreicher, peppiger. Zudem kann er mit Naheinstellungen, Closeups arbeiten, da Kameramann 1 meist die Totale filmt, mit gerademal Hinzoomen auf die Hände und auf das Gesicht. Letzteres leider oft viel zu wenig. Klaus als leidenschaftlicher Kameramann schärft zwar seinen Kameraleuten immer ein: „Leute, ran ans Motiv. Wir brauchen Nahaufnahmen des Gesichts und der Hände.“ Aber nur, wenn es auch sinnvoll, logisch ist, entweder wenn der Star redet oder drückt. Eine Nahaufnahme des Gesichts ist Unsinn, wenn er nichts sagt oder auf die Hände, wenn in der Tonschale nichts passiert.. Alles schon vorgekommen, da die Filmamateure bei solchen Startreffs natürlich auch aufgeregt sind. Man muss beim filmen mitdenken, die Szenen einfangen, die der Zuschauer in diesem Augenblick erwartet. Wenn gesprochen wird, Gesicht closeup. Wenn Action in der Tonschale – ranzoomen. Die Bilder muss man sehen, spüren und dann individuell reagieren…. Doch wenn man keine Kameraerfahrung hat, kann man das nicht so umsetzen. Also gibt es vor jedem Shooting immer eine Kamerabesprechung in der Hoffnung, dass die Kameraleute das in der Praxis dann auch beherzigen. Leider kann Filmemacher Klaus nicht selbst hinter der Filmkamera stehen. So ist er immer im totalem Stress, bis – hoffentlich – alles bestens im Kasten ist…

Aus dem ihm dann letztendlich vorliegendem Material fertigt der Filmemacher, der mit seiner neuesten digitale Produktion „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ ebenfalls auf Vortragstournee unterwegs ist, dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellungen von Kamera 1 hat er wie gesagt keinen Einfluss, da immer jemand anderes die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Filmmaterial herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von CHRISTIAN WOLFF mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie den  Geehrten ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was ihm bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan dazu einfällt.

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluss. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)

 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Klaus Beer: „Wir haben schon viele Stars ihre Hände in den Ton drücken sehen. Mal kraftvoll, mal zögerlich. Mal voller Elan. Wenn zaghaft, mache ich dem Star ein Angebot. Damit man merkt, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragte ich manchmal, ob ich das kurz mal aufzeigen soll…“.

So hat Klaus Beer schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus kurz mitgedrückt, obwohl Mr. Universum sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch wegen Corona geht das heute natürlich nicht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Ach ja, „Problemzone“ darf Klaus ja nicht mehr sagen“, hat doch damals Kim Fisher im „Riverboat „entrüstet“ bemerkt: „Ich habe keine Problemzonen…“ Natürlich im Scherz, man sieht`s in ihrem Video…“ Doch Männern ist das egal.

Und auch CHRISTIAN WOLFF gibt sein Bestes. Klaus: „Der Ton heute zwar neu angemischt und vorsorglich nochmal gewässert, doch wegen der kalten Temperaturen die heute hier in Aschau herrschen, doch nicht ganz so „flutschig“. Könnte aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Christian Wolff die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die Hände von CHRISTIAN WOLFF im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…“

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen. Absolute Premiere aber sind die Pfoten eines Tieres – so etwas gab es bislang noch nie, die von der süßen Hundedame „PrimaDonna“ von „Superstar-Gewinner 2009“ Yvo Antoni.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und für eine friedvollere Welt. „Unser Projekt steht aber auch für die Erhaltung unseres wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz, heute wohl so aktuell wie nie“, sagt Klaus Beer als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da würde Christian Wolff sicher gerne mitmachen – wenn Klaus diese Pose heute nicht vergessen hätte.

Klaus: „Ich bin untröstlich. Durch die Verspätung von Frau Reiber, den Regen und den dadurch herrschenden Stress am Set und nachdem ich monatelang wegen Corona keine Stars mehr treffen konnte, habe ich diese Pose bei Carolin Reiber und Christian Wolff doch glatt vergessen. Unglaublich. Aber da ich weiß, dass beide mit dem Herzen dabei waren und mit ihre Überzeugung, ihre Hände zu heben gegen Rassismus und o.g. Botschaft unseres Projekts, ist zählt eben diesmal das Herz und nicht das optische Bild.

Wie in HOLLYWOOD werden die Handabdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ CHRISTIAN WOLFF seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Oder besuchen später den Fernweh-Park, wenn sie gerade mal in der Nähe auftreten oder durch Oberfranken fahren. Nicht zu übersehen sind da die Kultur-Touristik-Hinweisschilder, die seit Januar 2020 an den Autobahnen A9 und A93 auf den Fernweh-Park im oberfränkischen Markt Oberkotzau hinweisen… Und: Carolin Reiber hat schon versprochen: „Ich schaue mir den Fernwehpark auf jeden Fall einmal persönlich an. Denn ich fahre oft die Strecke Pegnitz-Bayreuth-Weimar.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluss und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was CHRISTIAN WOLFF auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht außergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimension die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit CHRISTIAN WOLFF zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von CHRISTIAN WOLFF, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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