Michael Wendler

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory und vielen tollen BILDERN über die Aufnahme von MICHAEL WENDLER in die „Signs of Fame“ –  doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie:

MICHAEL WENDLER ist ein Ausnahmekünstler, der sich selbst insziniert. Er gilt als der „König des Discofox“, seine Songs sind Discokracher, Mallorca-Hits. Aber auch Tanzsongs und Kuschelmusik. Seine Bühnenauftritte sind spektakulär.

Unter dem Namen „Der Wendler“ (bis 3013), wie er sich immer gerne selbst in der dritten Person nennend bezeichnet, schaffte er es z.B., die Köpi-Arena in Oberhausen mit 12.000 Fans zu füllen. „Der Wendler-Wahnsinn“ – so schrieb die Presse über ihn. Seine Musik umfaßt die gesamte Palette des Pop-Schlagers, seine bislang erfolgreichsten Titel sind „Sie liebt den DJ“, „Suche treuen Löwen“, „180 Grad“ und „Wenn alle Stricke reißen“.

Bei Florian Silbereisen feierte Michael Wendler im „Sommerfest der Volksmusik“ vor sechs Millionen Zuschauern seinen TV-Einstieg. 2008 wurde sein Album „Unbesiegt“ veröffentlicht und erzielte Goldstatus.

Im Januar 2014 nahm Wendler an der RTL-Reality-Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ teil. Parallel dazu erschien seine Single „Unser Zelt auf Westerland“. Im gleichn Jahr belegte er in in der Sendung „Promi Big Brother: Das Experiment“ den fünften Platz. U.a. war er in den Fernsehformaten  „Schlag den Star“, „Promi Shopping Queen“, „Promi Dinner“ und „Let`s Dance“ (2016) zu sehen. 2015 zog er nochmals in das Dschungelcamp ein und zwar in der Sendung mit dem Titel „Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!“. Dort wurde er von den Zuschauern in die Finalsendung gewählt, die er jedoch durch einen Unfall wieder verlassen musste.

2016 zog er mit Frau und Tochter mit einem US-amerikanischen „P Visum“ nach Cape Coral in Florida, ein TV-Team der VOX-Dokosoup „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ begleitete ihn dabei. 2019 war Michael Wendler in der TV-Sendung „Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare“ zu sehen.

Nach einem ersten gewonnen Rechtsstreit fällte das Oberlandesgericht Düsseldorf als Berufungsinstanz am 21. Mai 2013 das Urteil, dass keiner der beiden Sänger den Nachnamen „Wendler“ ohne Zusatz für sich allein beanspruchen darf.

Michael Wendler wurde zweimal mit dem „Ballermann-Award“, der „Krone der Volksmusik“ und zweimal mit dem „smago! Award“ ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 26. Januar 2008.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen MICHAEL WENDLER in Leipzig.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MICHAEL WENDLER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer: „Wohl kein Star polarisiert so wie er. Doch jeder Prominente hat im Fernweh-Park das Recht, aus Herzensüberzeugung ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt zu setzen. Und wohl jeder Künstler versucht, seine Karriere unter Einbeziehung aller legaler Mittel so erfolgreich wie nur möglich zu gestalten und in PR alles zu unternehmen, um bekannt zu werden. Auch wenn mal Bodyguards aufmarschieren, die die Situation gar nicht erfordert. The show must go on. Wer macht das nicht. Wir lernten Michael Wendler in Leipzig als äußerst offenen und netten Menschen kennen.“

Einkaufszentrum „Nova Eventis“ in Leipzig: Vor seinem Konzert am Abend ist eine Autogrammstunde im Media Markt des Einkaufszentrums angesagt. Evolution Concert, mit der Klaus Beer schon bei der Aufnahme der Bestseller-Buchautorin Corinne Hoffmann in die „Signs of Fame“ gut zusammenarbeitete, hat die Fernweh-Park Crew nach Leipzig eingeladen, um die Handprint-Aktion mit dem „King of Discofox“ dort zu machen.

Treffen beim tollen Buffet

Bei der Ankunft von Michael Wendler wird er zuerst in ein Nebenzimmer gebeten, in dem ein tolles Buffet auf ihn wartet. Der Musikstar trägt wie immer ein offenes Hemd, heute mit Schal, ein schwarzes Jackett und Jeans. Seine Haare sind frisch gegelt und er sprüht vor Temperament. Klaus Beer bereut schon jetzt, auf Grund einer anderen Verpflichtung am Abend seinem Konzert in Leipzig nicht beiwohnen zu können. Denn wenn „der Wendler“ jetzt schon so gut drauf ist, wie wird er dann erst auf der Bühne sein?

Catering vom Feinsten. Leider bleibt wenig Zeit, um das Buffet zu genießen. Während „der Wendler“ kurz mal von einem Stück Kuchen nascht, erklärt ihm Klaus ersteinmal die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts, in dem er heute verewigt werden soll. Als Michael die vielen namhaften Stars sieht, die im Fernweh-Park Prospekt abgebildet sind, ist er sofort begeistert und offen für alles.

Im Gegenzug dazu zeigt er Klaus sein brandneues Fanmagazin, das nur für SEINE FANS herausgegeben wird. Eine Zeitschrift, in der sich natürlich alles nur um „den Wendler“ dreht. Klar, dass hier gleich mal der Signierstift zum Einsatz kommt. Auch sein „Star-Schnitt“ im Innenteil des Magazins „lechzt“ regelrecht nach seinem Autogramm. Unser Bild in der Bilderstrecke zeigt von rechts Michael Wendler mit der Veranstaltungsleitung von Evolution Concert,  Manuela Augst und Bernd Felgentreff.

Die STARMOBIL Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oft noch,  ob Sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden. Dieses ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert.

„DER WENDLER IST SO GEIL !“

Doch heute wird das umgekehrt gemacht. Da Michael Wendler nach seiner Autotogrammstunde gleich zum Veranstaltungsort am Abend muß sagt er, dass er das Starmobil gleich signieren möchte. Und so geht man schnell nochmal nach draußen, um seine Unterschrift und einen flotten Spruch auf die Fahrertüre zu setzen: „DER WENDLER IST SO GEIL“. Das denken sicher auch die vielen Fans, die bereits im Einkaufszentrum sehnsüchtig auf ihn warten. Doch erstmal ist er noch mit dem „Fernweh-Park“ beschäftigt.

Die Star-Mobil Signierung hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimension die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Die FERNWEH-FRAGE

Dann aber los. Ein Security Begleiter vom „Wendler-Team“ und Klaus Beer begleiten den „König des Discofox“ on stage, wo sich bereits dicht an dicht die Fans drängen. Weitere sechs Bodyguards sorgen dort für seine Sicherheit. Auf dem Weg zur Bühne stellt ihm Klaus schnell noch die „Fernweh-Frage“, möchte von ihm wissen, was er mit dem Begriff „Fernweh“ verbindet und ob es ein Lieblingsland oder Stadt für ihn gibt.

Michael Wendler, dynamisch und voller Tatendrang, ja in sichtbarer Vorfreude auf das, was ihn gleich erwarten wird, überlegt nicht lange und sagt: „Mallorca. Dort habe ich alles was ich will. Sonne, Strand, Palmen, dort gefällt’s mir.“

„Hmm“, Klaus Beer hätte als Weltenbummler zwar noch weiter entferntere Ziele in der Welt erwartet aber die Antwort ist eigentlich nicht überraschend. Ist doch der „König des Discofox“, wie „Der Wendler“ sich selbst gerne bezeichnet, des öfteren dort und heizt mit seinen Songs den Partygästen tüchtig ein. Und vor allem: Mallorca ist ja nicht nur „Ballermann“, sondern wenige Kilometer vom Trubel entfernt eine wunderschöne Insel mit herrlicher Natur.

„Nach dem Auftritt heute Abend fliege ich morgen schon wieder dorthin“ sagt „der Wendler“ – und ist hat dann schon die Bühne erreicht, wo er mit lautem Applaus von seinen Fans begrüßt wird.

DER WENDLER kommt…

„alpha Autogrammstunden“-Mann und „Melodie TV“-Moderator Jens Seidler ist bereits auf der Bühne und kündigt die nun folgende Ehrung an. „Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Fans. Begrüßen Sie hier und jetzt den „König des Pop Schlagers“: Michael Wendler!!! Und erleben Sie heute etwas ganz Besonderes, seine Aufnahme in den „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks.“

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch heute muß Klaus umdenken. Einen passenden Hintergrund für das Fotoshooting zu suchen ist heute nicht drin. Da die Aktion direkt auf der Bühne stattfinden soll, vor den Augen seiner Fans, darf er nicht wählerisch sein. Der FWP-Fotograf muß dort „draufhalten“, wo Wendler gerade steht.

Die STAR-SCHILD Signierung

Auf der Bühne angekommen, wird der Schlagerstar mit großem Applaus empfangen. Dann reicht Seidler das Mikrofon an Klaus Beer weiter, der den umstehenden Fans in kompakter Form den Fernweh-Park vorstellt. Denn die Zuschauer sollen ja wissen, worum es sich bei der Auszeichung überhaupt handelt und wo letztendlich das Star-Schild von Michael Wendler zu sehen sein wird.

Klaus Beer ist in seinem Element. Vor einem Mikro und vor den Linsen der Kameras fühlt er sich in seinem Element. The show must go on. Das Fotoshooting beginnt. Blitzlichtgewitter. Denn neben dem Fernwehpark Fotografen und der Presse machen auch die Fans, von denen einige sogar aus Duisburg angereist sind, mit ihren kleinen Fotoapparaten Schnappschüsse.

Fast schon bescheiden klein signiert der Künstler mit seinem Autogramm und dem Zusatz „DER WENDLER“ sein Star-Schild. In Anbetracht des eigenen Fanmagazins und gefüllten Musikarenen fällt seine Unterschrift eher zierlich aus. Als Klaus etwas erstaunt schaut sagt „der Wendler“ lachend: „Mehr ist nicht“.

„Sie liebt den DJ“ umrahmt die Aktion

Während Michael Wendler signiert, läuft im Hintergrund sein Hit „Sie liebt den DJ“. Begeistert singen seine weiblichen Fans mit. Dann Shake Hand über’m Star-Schild. Herzlichen Dank für die Aufnahme in den „Signs of Fame“. Doch die Ehrung ist noch nicht vollendet.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu wieder auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Klaus schmungzelnd: „SIE liebt den DJ“ – „ER mag den Handabdruck“, wäre das nicht vielleicht der Folgetitel seines Erfolgsschlagers wie nach Til Schweigers Film „Keinohrhasen“, wonach „Zweiohrküken?“ kam?

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit. Bei der Star-Stern Verleihung an Peter Maffay im Jahre 2019 waren es sogar über 5000 und bei Reiner Calmund hatte Klaus die Qual der Wahl von 997 Aufnahmen zum Sichten und Bearbeiten. Die Fotoshootings der Stars steigerten sich von Jahr zu Jahr, denn nur die besten Bilder finden Einzug in die Bildergalerien auf der Fernweh-Park Homepage.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Nach dieser ersten Einführungsbeschreibung soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MICHAEL WENDLER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft.

Sollte Ihnen der Text unserer Story zu lang sein, können Sie nach der BILDERSTRECKE aussteigen. Wenn Sie aber mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so eine Aktion vonstatten geht, oftmals recht lustig und actionreich, bitte sehr… Einfach weiterlesen. Denn dann geht`s ins Detail und Sie bei dem Shooting hautnah mit dabei.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an. Mit dem sich rechts und links daneben befindlichen Pfeilen können Sie dann wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie blättern. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Klaus Beer: „Wir haben schon viele Stars ihre Hände in den Ton drücken sehen. Mal kraftvoll, mal zögerlich. Mal voller Elan. Wenn zaghaft, mache ich dem Star ein Angebot. Damit man merkt, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragte ich manchmal, ob ich das kurz mal aufzeigen soll…“.

So hat Klaus Beer schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus kurz mitgedrückt, obwohl Mr. Universum sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Michael wissen möchte, welche Kraft er aufwenden muss, damit sich die Konturen seiner Hände auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf seine Hand.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Und auch Michael Wendler gibt sein Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Michael die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die Hände von Michael Wendler im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS viele Jahre später überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und für eine friedvollere Welt. „Unser Projekt steht aber auch für die Erhaltung unseres wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus Beer als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht Michael Wendler gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD werden die Handabdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Michael Wendler seinen Namenszug in die graue Masse, über die er geschrieben hat: „DER WENDLER“.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer:  „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Autogrammstunde

Begeistert haben die die Bühne umlagernden Fans die Schildsignierung und die Handabdrücke ala´ Hollywood mitverfolgt und Bilder geschossen. So etwas haben sie noch nie erlebt. Jetzt gilt es, ein Autogramm zu erhalten und vielleicht auch ein Foto mit „dem Wenlder“?. Auch Waltraud Raubold, Fernwehpark Star-Agentin der Neuen Bundesländer aus Chemnitz ist da und freut sich auf ein Foto mit ihm.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MCHAEL WENDLER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Die Fernwehpark Crew bedankt sich bei Evolution music, alpha Music und dem Mediamarkt im „Nova Eventis“ Leipzig für die gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt dem Sicherheitschef des Media Marktes, der alle Hebel in Bewegung setzte und auf Wunsch von Klaus Beer spontan eine Bühnenrückwand für das Fotoshooting installieren ließ.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MICHAEL WENDLER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standke

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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