Isabel Varell

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von ISABEL VARELL in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf ihre Person zuerst eine Kurzbiografie.

ISABEL VARELL, Sängerin, Schauspielerin, Musicaldarstellerin und Fernsehmoderatorin ist aus der deutschen Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Bereits mit 13 Jahren hatte sie ihren ersten Auftritt bei einem Talentwettbewerb und erhielt 1981 durch den Musikproduzenten Jack White ihre erste Single mit dem Titel „Ich kämpf um Dich“. Zwei Jahre später folgte ihr Debütalbum „Baby Rock`n Roll“. 1985 war sie zudem als Schauspielerin in dem ARD Zehnteiler „Das Rätsel der Sandbank“ zu sehen und besetzte dort die Hauptrolle. Auch der Titelsong stammte von ihr. Drafi Deutscher komponierte für sie den Song „Melodie d`amour“, mit dem sie 1990 beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest den sechsten Platz belegte.

Ende der 1990er Jahre stand Isabel Varell in mehreren Musical-Hauptrollen auf der Bühne, so auch 2012/13 in den Popmusical „Cinderella“. 1997 moderierte sie an der Seite von Carlo von Tiedemann die „Aktuelle Schaubude“. 1998 folgte die ZDF Comedy-Serie Varell & Decker“. Im gleichen Jahr stand sie zusammen mit Hape Kerkeling in der WDR Serie „Gisbert“ vor der Kamera. Von 2002 bis 2004 moderierte sie an der Seite von Guido Cantz die ZDF Sendung „Karnevalissimo“.. In der ARD-Sendung „Verstehen Sie Spaß?“ trat sie mehrmals als Lockvogel auf.

Von 2009 bis 2010 war sie in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ und von 2010 bis 2011 in der ZDF-Telenovela „Lena -Liebe meines Lebens“ zu sehen. Sie spielte in Rosamunde Pilcher Filmen mit, die Liste ihrer TV-Filme, in denen sie mitwirkte ist ellenlang. Zudem moderierte sie im HR die TV-Musiksendung „Schlagerparty“  und ab 2016 die Sat.1-Sendung „Ganz in Weiß“. Zwischendurch stand und steht sie immer wieder im Theater auf der Bühne.

Im April 2016 erschien ihre Autobiogafie „Mittlere Reife: Aus meinem Leben“. Seit Mai 2018 moderiert sie gemeinsam mit Tim Schreder das Servicemagazin „Live nach neun“ im Ersten. Im selben Monat übernahm sie die Rolle der Linda Schneider in der Kult-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 09. April 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen ISABEL VARELL in Düsseldorf.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ISABEL VARELL in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten crollen… 

TAOTORT Köln und WDR Düsseldort

Bei der Aufnahme der Hauptdarsteller der ARD TV-Kultserie „In aller Freundschaft“, Thomas Rühmann, Andrea Kathrin Loewig und Bernhard Bettermann sowie Alexa Maria Surholt gehört auch Isabel Varell dazu, die ab der 813. Folge als „Linda Schneider“ mit dabei ist. Da die vielbeschäftigte Schauspielerin, Sängerin und Fernsehmoderatorin jedoch nur sporatisch am Set in der Media City Leipzig ist und auch die Sendung „Live nach Neun“ im Ersten moderiert, beschließt man, Isabel Varell im Studio des WDR in Düsseldorf zu besuchen und sie dort in die „Signs of Fame“ aufzunehmen.

Doch der Weg dorthin ist weit. Da der Fernweh-Park Verein mit 1. Vorsitzenden und Initiator Klaus Beer, der das völkerverbindende Friedensprojekt mit Leben erfüllt, aus finanziellen Gründen nicht oft so weite Strecken unter die Räder nehmen kann beschließt man, zwei Starehrungen zusammen zu legen.

Nachdem die Fernweh-Park Crew am Montag, den 8. April in Köln am Set der Dreharbeiten des neuen TATORT Krimis die beiden Hauptkommissare Max Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt und Freddy Schenk, verkörpert von Dietmar Bär, mit dieser Ehrung bedacht hat, fuhr man am anderen Tag weiter nach Düsseldort. Dort erwartete um 14.30 Uhr ISABELL VARELL den „Fernweh-Park“. Da Klaus Beer dem Management mitgeteilt hatte, dass man an dem Tag flexibel sei und die Ehrung auch eher durchführen könnte, klingelte bei Klaus plötzlich das Handy. Isabel Varell rief an und meinte, dass ihr ein früherer Termin auch recht wäre und sie sich wieder melden würde, wenn sie den genauen Zeitpunkt absehen kann…

14.45 Uhr war es dann soweit. Die Mitteilung, das Frau Varell nun zur Verfügung stehen würde, erreichte Klaus Beer in einem Parkhaus in Düsseldorf. Man war bereits auf dem Sprung ins WDR Studio. Dort hatte man bereits um 10.00 Uhr Vormittags die schweren Kamerataschen deponiert und Klaus staunte nicht schlecht, als er nach Passieren der Pforte auf keinen geringeren als Tom Buhrow traf, der auf einer Bühne im Engangsbereich des WDR vor einer Gruppe von Menschen referierte. Doch Klaus konnte ihn den Fernweh-Park nicht vorstellen, da Buhrow mitten im Gespräch war und er nur das Kameraequipment deponieren wollte. Dieser hochkarätige Journalist und Fernsehmann wäre natürlich auch ein passender „Kandidat“ für eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ gewesen.

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane auch den Rest wie Star-Schild, Stellage, die Form mit dem Ton, den Untergrundhocker dazu und ein Nudelholz zum nochmaligen Glattwalzen der Tonfläche in die große Empfangshalle. Und einen kleinen roten Teppich, der bei der Ehrung etwas „Feelilng Hollywood“ versprühen soll… Aber so einfach geht das nicht. In das Gebäude des WDR gelangt man nur mit Mitarbeiterausweis oder offizieller Akredditierung. Sicherheitskräfte wachen mit Argusaugen darüber, dass kein Unbefugter heinein kommt. Aber der „Fernweh-Park“ ist angemeldet und kann offizielle Schreiben vorweisen.

Herzliche Begrüßung mit Isabel Varell

Klaus kniet noch am Boden und ist gerade dabei, schon mal die Kameras zusammen zu stellen, als Frau Varell kommt. Sie trägt eine rote Lederjacke und Jeans. „Schon mal Farbe für die Bilder…“ schießt es ihm sofort durch den Kopf. Denn Filmemacher Klaus Beer denkt und fühlt in Bildern, hat ständig das „Leben in Bildern“, umgesetzt im Objektiv einer Kamera“, vor Augen. Die Begrüßung ist herzlich. „So, wo wollen wir das machen?“, fragt Frau Varell.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch es gibt auch Ausnahmen. Denn wenn die Aufnahme eines Stars oder TV-Moderatorin am „Arbeitsplatz“ stattfindet, dann wird meist die bekannte TV-Kulisse als Hintergrund genutzt, um eine Beziehung zu der Sendung und der zu ehrenden Persönlichkeit herzustellen. So wurde zB. Guido Cantz direkt im Studio von „Verstehen Sie Spaß“ aufgenommen, Carmen Nebel bei „Willkommen bei Carmen Nebel“ oder Elton in der Fernsehkulisse von „Wer weiß denn so was?“ Und vor drei Tagen erst war man zum zweiten Mal im „Riverboat“, wo bereits die TV-Moderatorin Stephanie Stumph und jetzt Kim Fisher ihre Hände in Ton drückten –  im Hintergrund immer das bekannte „Riverboat“-Logo.

Und da die Aufnahme von Isabell Varell nach der Sendung „“Live nach Neun“ stattfindet ging Klaus Beer davon aus, auch diese Fernsehkulisse nutzen zu können. Doch die wird nach der Sendung sofort wieder abgebaut, sagt Frau Varell. Das hat Klaus nicht gewusst. Sonst hätte er die offizielle Anfrage gestellt, ob die Ehrung gleich nach der Sendung, wenn die Kulisse noch steht, durchgeführt werden könnte. Klaus: „Wieder mal was dazu gelernt“.

So wird auf die Schnelle eine anderer Location gesucht – und Klaus landet wieder bei seiner immer so geliebten „Weißen Wand“, wo der Star und die Aktion alleine wirkt. Übrigens: Wenn ein Star direkt im Fernweh-Park in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird, stellt sich auch dort die Frage, wie in einem Fernsehstudio nach einem geeigneten Hintergrund, nicht. Im Fernweh-Park ist das natürlich die Panorama-Schilder-Weltkulisse. Ein besseres Backround gibt es nicht.

Die Karawane, Part 2

Also ab in den 1. Stock. Isabell Varell lotst die Fernwehpark Crew. Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane nochmal alles eine Etage höher. Wie in allen Fernsehstudios sind die Gänge lang. Klaus hat die Tonform, Tongestell und den Roten Teppich in eine Plastigwanne gepackt und trägt diese zu der gerade für günstig erachteten Location, Jolanta die Foto- und Filmkamera, Sylvia das Star-Schild und die Stellage… Oben angekommen, rinnt Klaus der Schweiß über das Gesicht. Schnell aufbauen, etwas frisch machen. „Ich komme in ein paar Minuten wieder“, sagt Isabel. Etwas Zeit, zu verschnaufen, die Kameras auf die Lichtverhältnisse einzutesten und eine Blick aus dem Fenster zu werfen. Ganz nah vor dem Gebäude des WDR ragt ein hoher Funkturm auf, dahinter „Düsseldorf am Rhein“.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann öffnet sich die Türe und Isabel Varell kommt. Sie sieht wie immer bezaubernd aus. Sie weiß nicht, was nun auf sie zukommen wird. Neben den bekannten Fotoposen entscheidet Klaus immer aus der Situation heraus, wie er den Einstieg zu der Ehrung gestaltet. In diesem Fall moderiert er für die Videokamera das Treffen mit der bekannten Schauspielerin, Sängerin und TV-Moderatorin an: „Der Fernwehpark ist wiedermal unterwegs, um einen hochkarätigen Star in die Signs of Fame aufzunehmen…“, dabei wendet er sich der Künstlerin zu. Die Kamera zieht mit. „… herzlich willkommen: Isabel Varell…“

Und diese greift mit Freude zum Lackstift und signiert mit Schwung ihr Star-Schild, mit dem sie ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Zuvor spricht Klaus spontan eine Szene an, die ihm immer so gefällt: Isabel Varell war einmal der Lockvogel bei „Verstehen Sie Spaß?“ und flirtete in einer Talksendung auf Teufel komm raus mit Dr. Eckart von Hirschhausen, dass diesem sichtlich heiß „um´s Herz“ wurde. So hatte man von Hirschhausen noch nie gesehen. Der Spaß war sichtlich gelungen und auch dieser, als sie erst kürzlich bei einem Musikdreh mit Beatrice Egli „baden ging“. Das Schlauchboot kenterte… Isabell Varell macht in jeder Situation eine gute Figur, ist für jeden Spaß zu haben. Und, man darf es jetzt schon sagen: Sie ist sehr menschlich, sehr nett und völlig ohne Starallüren.

DIE HANDDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ISABEL VARELL und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE und dem VIDEO weiterlesen. Dran bleiben. Denn dann geht`s ins Detail.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anderes die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von ISABEL VARELL mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluß. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)  

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Isabel Varell kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Isabel die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 400 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken könnten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Isabel Varell natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Isabel Varell ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“ Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Isabel Varell auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese wunderschöne Begegnung mit ISABEL VARELL zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management für die gute Zusammenarbeit. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ISABEL VARELl, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Jolanta Stettner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.