SANTIANO

Die Band SANTIANO ist der Shootingstar 2012. Ihr erstes Album „Bis ans Ende der Welt“ katapultierte über Nacht an die Spitze der deutschen Albumcharts. 2013 erschien ihr 2. Album „Mit den Gezeiten“. Für ihre Musik, eine Mischung aus Seemannsliedern, Irish Folk und Shanty, steht ein Schiff, das SANTIANO heißt. Dieses trägt fünf gestandene Seemänner auf den stürmischen Wellen der Musikszene zu einem Ziel am Horizont, das Erfolg heißt.  Und diesen enterten sie sozusagen über Nacht. Die Mannschaft, das sind Leadsänger BJÖRN BOTH, TIMSEN HINRICHSEN, AXEL STOSBERG, ANDREAS FAHNERT und „Fidler“ PETER SAGE.

Begonnen hatte alles, als sich fünf Musiker 2012 auf einer Party bei einer Plattenfirma trafen. Ein wichtiger Mann hörte die spontan aufspielenden Jungs, und aus dem richtigen Bauchgefühl heraus standen sie wenig später alle zusammen im Studio. Der richtige Moment, der genau zu diesem Zeitpunkt passende Musikstil von rauer See, Tang, Seemannsgarn und Fernweh, neu aufpoliert – SANTIANO war geboren.

Ihre Blitzkarriere ist einzigartig. SANTIANO ist das Kunststück gelungen, innerhalb von zwei Jahren eine fast vergessene Musikrichtung, die in den 60iger Jahren von Freddy Quinn („Unter fremden Sternen“, „Junge komm bald wieder“) und Lolita („Seemann, Deine Heimat ist das Meer“) in die obersten Plätze der Hitparaden getragen wurde, wieder neu aufleben zu lassen. Wie auch die Hollywood-Filmreihe „Fluch der Karibik“ dieses Genre wieder neu auf die Leinwand brachte, so verzaubert die Musik von SANTIANO, voller Sehnsucht und Träume nach fernen Ländern auf den Planken eines Schiffes, modern und rockig verpackt, nun auch wieder Millionen.

SANTIANO trat 2013 als Vorband zur Helene Fischer Tour auf und untermalte mit ihrer Musik den Walk-In zum Ring des Boxers Jürgen Brähmer.

Weiter begeisterten sie beim Wacken Open Air und nahmen am Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2014 in Dänemark teil. Der unbeschreibliche Erfolg von SANTIANO wurde 2013 mit einem Echo gekürt.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des multikulturellen Friedensprojekts „Fernwehpark“ am 7. Februar 2014.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew Treffen die Band SANTIANO in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme SANTIANO in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Verwegene Seebären entern den Fernweh-Park

Im Rahmen ihrer Tournee gibt SANTIANO am 7. Februar 2014 auch in der Hofer Freiheitshalle ein Konzert. Das große Haus ist restlos ausverkauft. Der Termin für das Fotoshooting ist zwischen 19.00 Uhr und 19.15 Uhr anberaumt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat an einer bestimmten Stelle zwischen Künstlergarderoben und Catering, wo schon viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ stattgefunden haben, alles bestens vorbereitet. Denn die freie weiße Wandfäche dort ist ideal. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von den Künstlern ablenken.

Ab und zu laufen die Bandmitglieder vorbei. Klaus will nicht aufdringlich sein, wartet immer gerne auf den offiziellen Termin, doch natürlich wird schon mal „Hallo“ gesagt. In diesem Fall ist es ein herzliches „Moin Moin“ aus dem hohen Norden.

Als Axel Stosberg im Vorübergehen das Star-Schild von SANTIANO sieht, begrüßt er Erika und Klaus Beer herzlich und sagt: „Aha, deshalb mussten wir uns schon umziehen… “ Klar, denn das Shooting soll ja im Bühnenoutfit stattfinden.

Als Börn kommt, sagt Klaus, dass er schon immer Seemannslieder mag und dass es FREDDY QUINN war, der schon in Jugendjahren mit seinen Liedern von Ferne, Meer und fremden Ländern jenes sprichwörtliche Fernweh in ihn gelegt hat, das ihn seit über 40 Jahren mit der Filmkamera um die ganze Welt treibt – und das die Grundlage für die Errichtung des Fernweh-Parks war. So kommt Klaus schon vor dem offiziellen Shooting nacheinander mit Björn, Axel und Peter ins Gespräch und erklärt schon mal, was es mit dem Fernweh-Park auf sich hat.

Und der erste Eindruck bestätigt es. Alle Jungs von SANTIANO sind Supertypen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Management und Tourbegleiter ist supernett. Das wird ein tolles Shooting werden…

So ist es einfach ein Muss, diese Jungs, die lt. Biografie alle schon selbst mal zur See gefahren sind oder sich mit der salzigen Luft der Meere verbunden wissen  – und deren Musik einfach zum Thema „Fernweh“ passt, in die „Signs of Fame“ zu verewigen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann ist es soweit. Alle Bandmitglieder sind anwesend. Als erster ergreift Frontman BJÖRN BOTH (Gesang, Gitarre, Bass, Didgeridoo) den Signierstift. BJÖRN, erfahrener Musiker, früher unterwegs u.a. mit „Late September Dogs“ und „Windwanderer“, aktuell noch mit „Sangit“ (shamaniac voice and strings), ist, so die Band selbst, der „Klogschnacker“ an Bord.

Dann folgt PETER SAGE (Geige, Gesang). PETER ist der Fiddler an Deck und hat bereits mit Musikern wie Westernhagen und Mike Oldfield zusammenarbeitet.

TIMSEN HINRICHSEN (Gesang, Gitarre, Bass, Drums) ist der nächste zum Signieren. TIMSEN, ist auf der Santiano der Bootsmann und Zahlenmeister und war bereits in den 90iger Jahren mit einer Bluesband unterwegs.

Last not least folgt AXEL STOSBERG (Gesang, Mundharmonika, Percussion). AXEL, der Obermaat an Deck, ist Schauspieler, gehörte am Ohnsorg-Theater in Hamburg zum festen Ensemble und war schon in einigen TV-Produktionen zu sehen.

Diese vier Bandmitglieder von SANTIANO haben sich nun auf dem Star-Schild verewigt und sind damit in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts aufgenommen. Leider fehlt Andreas Fannert, seines Zeichens Festmacher und Hafenmeister, der aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein kann und dessen Platz auf der Bühne von Dirk Schlag ersetzt wird. 

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit SANTIANO und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach dran bleiben. Hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen: „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Doch heute muss er von seinem Standartspruch abweichen. Während die zu ehrende Persönlichkeit immer beide Hände in einer Tonschale verewigt, müssen diesmal vier Personen darin Platz finden. Natürlich hätte Klaus auch für jeden einzelnen eine Tonform mitbringen können, doch da wäre die Einheit der Band aufgeteilt worden. Schöner ist es, wenn alle VIER von SANTIANO in einer Tonform verewigt sind. So bittet Klaus Björn, Peter, Timsen und Axel, jeweils eine Hand in den Ton zu drücken.

Damit diese auch reinpassen, probieren die Jungs das erstmal aus und platziern ihre Hände entsprechend über dem Ton. Dann aber geht es hinein in das feuchte Element, sprich die graue Masse.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen. Doch die gestandenen Mannsbilder und „Seebären“ wie SANTIANO schippern ganz alleine kraftvoll durch den grauen Ton…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem alle vier Bandmitglieder von SANTIANO je eine Hand in den Ton gedrückt haben ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Doch SANTIANO übertreffen das alles. Man muss sich da nur mal das furchteinflösende Gesicht von Björn in unserer Bilderstrecke anschauen. Da würde selbst der Pirat Käpt`n Jack Sparrow vor Angst weit hinaus in die Karibik flüchten….

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen die Jungs von SANTIANO gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu ihnen: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds. Leider haben wir immer nur eines dabei – und ihr seid zu viert.“ Da sagt Börn ganz trocken: „Wir lassen es halt durch die Reihen geben, ein Jahr kriegts der, dann bekommt`s der andere…““

So wird das Miniatur-Starschild immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – und Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben… und die Jungs von Santiano, dufte Typen, supernett.“

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von SANTIANO, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

An Bord der SANTIANO – Das KONZERT

Im Vorprogramm des Konzerts von SANTIANO – ein elfenzartes Wesen: OONAGH. Sie singt auf „Elbisch“, einer Sprache, die man aus dem Film „Herr der Ringe“ kennt. Im hauchzarten Elfengewand singt sie von der alten Erde, von Sehnsucht und Liebe. Dann wird sie eingehüllt von lodernden Flammen…

OONAGH – noch „ohne Handabdruck“ im Vorprogramm

Klaus läuft backstage ein junges hübsches Mädel über den Weg. Ihr Name: Senta-Sofia Delliponti. Ihr Künstlername: „Oonagh“. Doch zu diesem Zeitpunkt kennt er sie noch nicht. Als er sie dann auf der Bühne erlebt und danach einige ihrer Auftritte im Fernsehen sieht ist klar: Diese bezaubernde Künstlerin muss natürlich ebenfalls in die „Signs of Fame“ aufgenommen werden – was dann auch Monate später geschieht. Sehen Sie dazu die ausführliche Berichterstattung der Ehrung von „Oonagh“ auf unserer Homepage in deren eigenen Bilderstory.

Aber dann… Unheimlich dröhnt das Nebelhorn. Wellen klatschen gegen Planken, Möwen schreien. Aus dem Nebel tauchen die schemenhaften Umrisse eines Schiffes auf – die SANTIAGO….

„Gott muß ein Seemann sein“

Raue Mannen aus dem Norden polieren altes Liedgut wieder auf. Was dabei herauskommt, ist Gänsehaut. Und wenn dann erst ihr Song “Santiano” erklingt, mit der rauchigen Stimme des Seebärs Bjrön und seiner Crew, dann gibt es kein Halten mehr. Da möchte man nur mit, mit dem Schiff SANTIANO über die weiten, rauen Weltmeere zu fremden Ländern, Traumstränden mit Palmen, die schräg ins türkisblaue Wasser ragen, fahren… oder einfach hinein ins Abendrot…

„Gott muß ein Seemann sein“, mit diesem Lied begrüßt die Band die Zuschauer in der proppenvollen Hofer Freiheitshalle. Auf dem Parkplatz sieht man Autokennzeichen aus der ganzen Region, vor allem aus den Neuen Bundesländern. Schon bei den ersten Takten klatschen die Fans mit, stehen auf, jubeln ihren Idolen auf der Bühne zu.

Dann folgen Ihre Hits. „Bis ans Ende der Welt, bis ans Ende der Zeit“, „Marie“, „Wir sind uns treu“, „Salz auf unserer Haut“ oder am Schluß „es gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall – doch wir haben nichts zu trinken.“ Zwischendurch ein Ausflug nach down under – Toll, wie Björn glucksende und schnarrende Töne dem großen Didgeridoo entlockt.

Zwischen den Liedern werden blitzende Luftschlangen in die Menge geschossen. Riesige Feuerbälle lodern auf, deren Hitze das Publikum in den ersten Reihen auf dem Gesicht verspürt… dann wälzt sich ein gigantischer Funkenreger wie ein Wasserfall hinter der Band herunter… Land in Sicht. Das Schiff SANTIANO läuft ein in den Hafen am Ziel des Abends… in HOF.

Nicht nur Rap, Hiphop oder Techno ist bei der Jugend angesagt. Zu SANTIANO-Konzerten kommen neben dem „Mittelalter“ auch viele Kids und Jungendliche, die dann aber mit Piratenflagge, Seemannsbärten, Augenklappen, Seeräuberhüten und Totenkopfmasken – und feiern zu der Musik von SANTIANO so richtig ab…

Auch ein paar Seeräuber-Jennys in engen Miedern und flatternden schwarzen Röcken schwingen die Beine…

Fotos Ehrung: Erika Beer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer (mit freundlicher Genehmigung des Tourmanagements)

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