Hans-Joachim Heist („Gernot Hassknecht“)

HANS-JOACHIM HEIST wurde einem breiten Fernsehpublikum durch die ZDF Satiresendung „heute-show“ bekannt. Heist verkörpert dort die Kunstfigur „Gernot Hassknecht“, einen cholerischen und politisch nicht korrekten TV-Nachrichtensprecher.

Diese Figur als schimpfender und brüllender Fernseh-Kommentator wurde beim Publikum so erfolgreich, dass Heist beschloß, mit einem dazu entstandenen eigenen Programm „Das Hassknecht Prinzip – in zwölf Schritten zum Choleriker“ auf Tournee zu gehen. Weiter begeistert er in Parodien, wie zum Beispiel in „Noch´n Gedicht -der große Heinz Erhard-Abend“ sein Publikum.

Zuvor jedoch spielte Heist in über siebzig Film- und Fernsehproduktionen mit. Darunter in der Fernsehserie „Diese Drombuschs“ sowie den Polizeimeister Fritz Zatopek in der Krimi-Serie „Soko Köln“ (2003 – 2005). Weiter war er in „Alarm für Cobra 11“, „Die Camper“ „Wilsberg“ „Pfarrer Braun“, „Polizeiruf 110“ „Ein Fall für zwei“, „Tatort“, „Sushi in Suhl“, „Kückückskind“ oder „Soko 5113“ zu sehen. Zudem ist Hans-Joachim Heist in Mannheim am Ostsstadt-Theater als Regisseur tätig und als Darsteller der verschiedensten Charaktere auf vielen Theaterbühnen zuhause..

Heist erhielt bereits viele Auszeichnungen. So wurde er u.a. mit dem Fachmedienpreis der Sparte „Comedy“ ausgezeichnet, er erhielt viermal den Deutchen Comedypreis, Deutschen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis. Zudem ist Heist Botschafter der Deutschen Nierenstiftung.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 18. März 2014.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Hans-Joachim Heist im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HANS-JOACHIM HEIST in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Erster „Fernweh“-Kontakt

Im Herbst 2013 besuchte HANS-JOACHIM HEIST nach einem Auftritt in der Bürgergesellschaft Hof bereits den Fernweh-Park und war von dem Projekt so begeistert dass er beschloß, nocheinmal wiederzukommen, um nach seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts ein Charity Event zugunsten der Deutschen Nierenstiftung e.V. zu veranstalten, mitorganisiert von Hubert Werner, der Heist in der Bürgergesellschaft kennenlernte.

Die STAR-SCHILD Signierung

Da es bei seinem Besuch im Fernweh-Park leider regnet und die Star-Schildsignierung und die Handabdrücke deshalb leider nicht vor der exotischen Schilderkulisse durchgeführt werden können, greift „Plan B“. Klaus hat für solche Fälle einen entsprechenden Raum in der Nähe in Reserve, in dem die Star-Ehrungen bei schlechten Witterungsverhältnissen durchgeführt werden können. Vielleicht bessert sich das Wetter noch, so dass man zumindest nach der Aktion noch einen Bummel durch den Fernweh-Park unternehmen kann.

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Dies kann man bei allen Star-Stories lesen. Denn professionelle Bilder sind für ihn immer sehr wichtig. Und so ist auch dieser Raum mit einem roten Samtvorhang verkleidet, ein paar Scheinwerfer rechts und links dazu – und fertig ist ein schöner Hintergrund für das Shooting.

Mit Freude greift „Hans-Joachim Heist“ zum Stift und signiert mit Schwung sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit HANS-JOACHIM HEIST alias „GERNOT HASSKNECHT“ und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige Fotos von seinem Auftritt als „Heinz Erhard“ und Bilder von seinem Bummel durch den Fernweh-Park.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der kräftige „Gernot Hassknecht“ lässt seine geballte „Wutpower“ so im Ton aus, dass er mühelos alleine zurecht kommt, ja man sogar Sorge haben muss, dass seine Finger bis auf den Grund der Tonform drücken.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Auch „Gernot Hassknecht“ lässt sich da mit entsprechenden „Grimassen“ nicht lumpen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Hans-Joachim Heist die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Hans-Joachim Heist gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Hans-Joachim Heist seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Hans-Joachim Heist, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Wie auch Hans-Joachim Heist, wenn nicht das schlechte Wetter das Shooting direkt im Fernweh-Park verhindert hätte. Aber es gibt dann, nachdem der Regen aufgehört hat, doch noch einen Bummel durch die Schilderreihen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars meist noch, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Das ALTE Star-Mobil, in weißer Farbe, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben.

Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So geht es jetzt auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter. Gerne setzt auch Hans-Joachim Heist sein Autogramm auf den Lack, zwar unterm Regenschirm, da es noch immer etwas tröpfelt, aber das tut seiner Unterschrift keinen Abbruch.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto – oder zumindest ein Teil davon zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit HANS-JOACHIM HEIST zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von HANS-JOACHIM HEIST, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Bummel durch den Fernweh-Park

Bevor Hans-Joachim Heist  nochmal zurück ins Hotel fährt, um sich für die am Abend stattindende Charity Veranstaltung zugundsten der Deutschen Nierenstiftung umzuziehen, möchte er natürlich unbedingt den Fernwehpark selbst besuchen.

Es hat zu regnen aufgehört und so kann das signierte Star-Schild vor der Schilderkulisse des völkerverbindenden Friedensprojekts präsentiert werden, dessen Ideologie Klaus nocheinmal vor Ort erklärt. Über allem thront die Welt mit dem das Projekt alles umspannenden Slogan „for a peaceful world“.

Umzug des Fernweh-Parks in den Markt Oberkotazu

Da der Fernwehpark in keine Denkschablonen passt, wissen so manche Hofer selbst nach fast 15 Jahren Bestehen immer noch nicht, um was es sich hier eigentlich geht – und das, obwohl das Projekt mittlerweile internationale Bedeutung erlangt hat und man alle Informationen darüber auf der Fernwehpark Homepage, in der Fernwehpark Broschüre und an mehreren Infotafeln im Fernwehpark selbst nachlesen kann. In renom. Reiseführern wird Hof überhaupt nur wegen des Fernweh-Parks erwähnt, über 1800 Presseartikel sind mittlerweile, auch weltweit, darüber erschienen und sogar der Botschafter der Vereinigten Staaten hat Hof nur besucht, um sich hier den Fernweh-Park anzusehen…

So hatte der Fernweh-Park schon von Anfang an in Hof einen schlechten Stand, so daß das Projekt im Herbst 2017 in den nur 8 km von Hof entfernten Markt Oberkotzau umzug. Denn dort erkannte man dessen Wertigkeit, auch für den Ort selbst. Damit nach vielen Angeboten von anderen Städten, darunter Berlin, der Fernweh-Park nicht aus der Region verschwindet, machte sich „Oberkotzau“ stark und holte ihn zu sich. Jetzt kommen alle Stars, Fernsehen und Medien eben nicht mehr nach Hof sondern nach Oberkotzau, dass den Fernweh-Park am 18. Mai mit vielen Prominenten, darunter auch Hollywood Legende Elke Sommer und großem Medienrummel offiziell einweihte.

Hans-Joachim Heist und seine Gattin können sich beim Bummel durch die Schilderreihen nicht satt sehen und entdecken immer wieder neue, interessante Schilder und deren Geschichten, von Klaus Beer schnell zu dem jeweiligen Schild erzählt.

Wie auf dem weltberühmten „Walk of Fame“ in HOLLYWOOD sind auf dem Gehweg vor der Schilderkulisse STAR-STERNE eingelassen. Doch im Gegensatz zu der Traumfabrik in L.A. ist dies hier nicht nur Glimmer und Glamour. Einen Stern bekommt ein Prominenter nur, wenn er sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagiert. Deshalb wird der Starwalk im Fernwehpark auch „Boulevard der Humanität“ genannt.

Beim Bummel durch die Schilderreihen darf natürlich ein Foto bei dem signierten Grußschild des Dalai Lama mit Hans-Joachim Heist und seiner Gattin nicht fehlen. Dann entdecken sie Karlheinz Böhm. Frau Heist kennt Karlheinz Böhm und seine Gattin Almaz sehr gut. Denn sie war, wie sie erzählt, schon oft in Äthiopien und dort als medizintechnische Assistentin bei dem von Böhm initiierten, weltweit bekannten Hilfswerk „Menschen für Menschen“ tätig. Deshalb haben sie zu eben dem Gründer des Hilfsprojekts „Menschen für Menschen“ eine ganz besondere Beziehung. Dann gibt es ein großes “Hallo“. Hans-Joachim Heist und seine Gattin sind sehr erstaunt, ein Grußschild aus Pfungstadt zu sehen. Denn dort sind sie zuhause.

Zum Schluß noch mal Lacher ohne Ende, vor der Sammlung der kuriosen und lustigen Ortsnamen. Klaus Beer zu Hans-Joachim Heist und seiner Gattin: „Das sind zwar auch Ortsschilder, aber die Art der Präsentation an sich auf lustige Weise hat nichts mit unserem doch eher zum Nachdenken anregenden Friedensprojekt zu tun. Das ist nur ein Gag für die Besucher des Fernwehparks. Da solche lustigen Ortsnamen im Internet der Renner sind, haben wir einige davon zusammengetragen und konzentriert in dieser Abteilung des Fernwehparks ausgestellt. Auf der Fernwehpark Homepage kann man dann erfahren, soweit wir das recherchieren konnten, wie der Ort zu seinem lustigen Namen kam.“

Das Charity-Event

Das anschließende Charity-Event fand zugunsten der Deutschen Nierenstiftung statt. Hier fungiert Hans-Joachim Heist als Botschafter und setzt sich u.a. zusammen mit der Schauspielerin Senta Berger aktiv für diese Stiftung ein. Auch der Präsident der Deutschen Nierenstiftung, Prof. Dr. med. Riegel, ließ es sich nicht nehmen, zu dieser Veranstaltung nach Hof zu kommen. Er berichtete anschaulich über die Notwendigkeit einer Vorsorge und richtigen Behandlung von Nierenerkrankungen. So wurde die Aufnahme des beliebten Schauspielers in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ mit einer großen Benefizveranstaltung verbunden.

Der Heinz Erhard Abend

Nach dem offiziellen Teil gab es dann noch etwas für die Augen und Ohren, etwas zum sich „ablachen“. Hans-Joachim Heist präsentierte Ausschnitte aus seinem großen „Heinz Erhard-Abend“ und man glaubte wirklich, als würde der unvergessene Komiker, von Hans-Joachim Heist hervorragend parodiert, persönlich auf der Bühne stehen. Und da der Schauspieler natürlich nicht eher gehen durfte, ohne auch zumindest kurz „Gernot Hassknecht“ aus der „heute-schow“ darzustellen, gab`s zum Schluss noch einen richtigen „Wutausbruch“ als Zugabe…

Fotos: Ralf Standke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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