Peter Alexander

Er wird als der erfolgreichste Entertainer aller Zeiten bezeichnet und veröffentlichte im Laufe seiner Karriere 120 LP`s – und wurde mit Preisen und Ehrungen geradezu überschüttet. So erhielt der Sänger, Schauspieler und Moderator PETER ALEXANDER (mit bürgerlichen Namen Peter Alexander Ferndinand Neumayer) z.B. 12 Bambis plus zwei Ehren-Bambis, 4 mal die Goldene Kamera, 7x den Goldenen Löwen von Radio Luxemburg, den Goldenen Bildschirm, Bronzener BRAVO Otto, Goldene Romy u.v.m.

Der „große Peter“ wie man ihn auch nannte, wurde im Showgeschäft geradezu mit Gold aufgewogen und zählte zu den letzten Großen Fernseh-Legenden und zu den populärsten Unterhaltungskünstlern im gesamten deutschsprachigem Raum.

Alle seine Lieder und Kinofilme aufzuzählen ist schier unmöglich. Als Auswahl seiner unvergessenen Lieder sollen deshalb nur ein paar Beispiele angeführt werden wie „Das machen nur die Beine von Dolores“ (1951), „Die süssesten Früchte fressen nur die großen Tiere“ (1952″), „Mandolinen und Mondschein“ (1959), „Ich zähle täglich meine Sorgen“ (1960), „Seide und Samt“ (1964), „Der letzte Walzer“ (1967), „Delilah“ (1968), „Komm und bedien dich“ (1968), „Hier ist ein Mensch“ (1971) oder sein wohl mit größter Erfolg „Die kleine Kneipe“ (1976).

Seine Filmografie ist unendlich groß, hier ebenfalls nur eine kleine Auswahl: „Die süssesten Früchte“ (1953), „Liebe, Tanz und 1000 Schlager“ (1955), „Münchhausen in Afrika“ (1958), „Kriminaltango“ (1960), „Im weißen Rößl“ (1960), „Der Musterknabe“ (1963), „Hilfe, meine Braut klaut“ (1964), „Die Abenteuer des Grafen Bobby“ (1961), „Charleys Tante (1961), (Das süsse Leben des Grafen Bobby) 1962), „…und sowas muß um 8 ins Bett“ (1964), „Das Liebeskarussell“ (1965), „Bel Ami 2000 oder Wie verführt man einen Playboy“ (1966) oder die „Lümmel-Filmreihe“ mit u.a. „Hurra, die Schule brennt“ (1969″), „Haupsache Ferien“ (1972).

Ab 1969 bis 1995 war PETER ALEXANDER ständiger Gast im Fernsehen, seine TV-Shows wie „Peter Alexander präsentiert Spezialitäten“ oder „Die Peter Alexander Show“ wurden zum Straßenfeger. Ohne Wiederholungen trat Peter Alexander von 1955 bos 1998 in rund 200 Fernsehsendungen auf. Mit ca. 38 Millionen Einschaltquoten (allein Deutschland) konnte er mit Weltmeisterschaftsübertragungen konkurrieren. Er füllte u.a. die Westfalenhalle in Dortmut mehrmals mit jeweils 12.000 Zuschauern, er trat 14 Mal in der ebenfalls stets ausverkauften Kölner Sporthalle auf und 1991 war die Wiener Stadthalle mit 10.000 Plätzen vier Mal voll belegt.

Seit dem Tod seiner Frau 2003 lebte Peter Alexander zurückgezogen in Wien (Grinzing). Der einzig öffentliche „Auftritt“ erfolgte nur noch am 16. Juli 2006, wo Peter Alexander anläßlich seines 80igsten Geburtstages in einer ZDF-Gala per Videoübertragung von seinem Zuhause aus zugeschaltet wurde.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 19. Oktober 2002.

Der Fernweh-Park trauert um Peter Alexander, der am 12. Februar 2011 im Alter von 84 Jahren in Wien verstarb. Wir verneigen uns vor einem der größten deutschen Entertainer und Fernseh-Legenden und werden ihn immer im Herzen bewahren.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von PETER ALEXANDER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Ausnahme für den Fernweh-Park

Nach Anfrage an das Management erhielt Fernwehpark Initiator Klaus Beer die Antwort, „dass Peter Alexander die  die völkerverbindende Idee des Fernweh-Parks und Einmaligkeit des Projekts sehr gefällt und gerne mitmachen würde. Doch ein persönliches Kennenlernen und ein Fototermin bei der Schildüberreichung und Signierung (aus erwähnten Gründen) wäre leider nicht möglich.“

„Heimweh nach dem Fernweh-Park“

Klaus Beer: „Nach einigen Gesprächen mit seinem Management verblieben wir dann so, dass wir das Schild nach Wien senden sollten, wo es Peter Alexander gerne signieren würde.

Als dann das Schild zurück kam, war die Freude groß. Denn wir wissen es sehr zu schätzen, dass Peter Alexander, der seit vielen Jahren zurückgezogen von der Öffentlichkeit in Wien lebt und sich von PR-Terminen und Medien distanziert, für den Fernwehpark eine Ausnahme machte. Vielen Dank Peter Alexander. Besonders freuen wir uns über den ganz persönlichen Satz, den er noch dazugeschrieben hatte: Heimweh nach dem Fernweh-Park“.

Nachträglich erhielt Klaus Beer vom Management noch ein Pressefoto zur Verwendung für diese Bilderstory auf der Fernweh-Park Homepage. (Mit freundlicher Genehmigung – Management Peter Alexander).

Persönliches Treffen in den 80iger Jahren

Und doch traf Klaus Beer Peter Alexander einmal persönlich – und lernte ihn dabei hautnah kennen. Das war in den 80iger Jahren. Doch damals gab es den Fernweh-Park noch nicht. Peter Alexander trat in der Freiheitshalle Hof auf und Klaus Beer schaffte es damals schon, ganz nah an ihn heran zu kommen. Da er damals alle großen Veranstaltungen in der Freiheitshalle wie Hans-Rosenthal, Peter Frankenfeld usw. auf Super 8 Film dokumentierte, war er nach der Veranstaltung zusammen mit Peter Alexander in einem Raum „eingesperrt“, durch dessen Fenster der große Peter Autogramme gab. Klaus: „Ich schaute Peter beim beim Signieren immer über die Schulter. Der Ansturm der Fans war so groß, dass jemand sogar innen gegen die Tür drücken musste, damit diese nicht aufgesprengt wurde. Ich war damals sozusagen mit Peter Alexander in dem Zimmer „gefangen“. Wir konnten erst raus, als keine Fans mehr den Gang belagerten. Leider ist meine persönliche Autogrammkarte von damals nicht mehr auffindbar und ich selbst hatte nur die Filmkamera, aber keinen Fotoapparat dabei. So gibt es, für mich heute unvorstellbar, über diese hautnahe Begegung mit Peter Alexander leider kein einziges Foto.“

Klaus Beer weiter: „Als ich als Jugendlicher begann Schallplatten zu sammeln waren meine ersten Singles „Seide und Samt“ von Peter Alexander und „Du bist nicht allein“ sowie „Ganz in Weiß“ von Roy Black. Danach folgten natürlich die Rockbands der good old sixties, für mich die schönste Musik, die es je gab…“

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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