Janina Hartwig

JANINA HARTWIG absolvierte 1978 neben ihrem Schauspielstudium Gesangs-und Tanzunterricht und war zehn Jahre Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden. U.a. stand sie bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel auf der Bühne.

Bald wurde sie für das Fernsehen und den Film entdeckt. Nach der Wende konnte sie übergangslos ihre Schauspielkarriere fortsetzen und wirkte in div. Fernsehserien mit, u.a. in 52 Folgen der Serie „Bei aller Liebe“. 2006 wurde sie als „Schwester Hanna“ Nachfolgerin von Jutta Speidel in der TV-Serie „Um Himmels Willen“. Sie erhielt dafür die „Goldene Henne“ und den „Bambi“.

Sie wirkte u.a. mit in TV-Filmen wie „Ernst Thälmann“ (1986), „Froschkönig“ (1988), „Polizeiruf 110“ (mehrere Folgen), „zwei Münchner in Hamburg“ (1993), „Aus heiterem Himmel“ (1995 – 1999), „Der Bergdoktor“ (1997-2005), „In aller Freundschaft“ (2004), „Hallo Robbie“ (2005), „Familie Dr. Kleist“ (2006), „Ein Strauß voll Glück“ (2009) oder „Willkommen in Kölleda“ (2012), um nur einige zu nennen.

Seit 2006 ist sie zusammen mit Fritz Wepper der absolute Star in der beliebten TV-Sendung „Um Himmels Willen“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ am 20. Juni 2013.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen JANINA HARTWIG am Set bei Dreharbeiten in Niederaibach bei Landshut.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JANINA HARTWIG  in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE + Am Set bei Dreharbeiten. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualtiät zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Am 3. Mai 2013 starteten die Dreharbeiten zu 13 neuen Folgen der ARD-Serie „Um Himmels Willen“, der quotenstärksten Serie im deutschen Fernsehen, die schon längst Kult ist.

Zwei Mal am Set bei „Um Himmels willen“

Zur Aufnahme der Schauspielerin JANINA HARTWIG, TV-Star in der Rolle der „Schwester Hanna“, in die „Signs of Fame“ war Fernwehpark Initiator Klaus Beer zu den Dreharbeiten der 13. Staffel eingeladen. Die Fernwehpark Crew verbrachte dabei einen halben Tag am Set im Schloß Niederaichbach bei Landshut, der Location für das „Kloster in Kaltenthal“.

Bereits 2004 war Klaus Beer schon einmal bei den Dreharbeiten von „Um Himmels Willen“ dabei. Damals in Benediktbeuren, als dort in einem Wirtshaus gedreht wurde. Es war die TV-Location „Zum Ochsen“, dem Wirtshaus von „Kaltenthal“, in das Bürgermeister Wöller und sein Spezie Hermann Huber immer einkehren. Damals nahm er FRITZ WEPPER und JUTTA SPEIDEL in die „Signs of Fame“ auf. Als „Schwester Lotte“ in der Sendereihe dann auf eine Missionsstation in Afrika ging, folgte „Schwester Hanna“ nach, dargestellt von JANINA HARTWIG. Seitdem spielte Klaus Beer laufend mit dem Gedanken, wieder einmal bei der Produktonsleitung anzufragen, um auch Janina Hartwig und Gaby Dohm, die nach dem Tod von Rosel Zech die Mutter Oberin in München spielt, im Fernweh-Park zu verewigen. Rosel Zech wurde übrigens im Rahmen ihres Auftritts bei den Luisenburgfestspielen in Wunsiedel in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Als Klaus Beer wieder einmal in München war, suchte er spontan die Location auf, wo die Szenen mit der Mutter Oberin gedreht werden. Das ist das Literaturhaus, nicht weit von der Frauenkirche entfernt. Dort im 3. Obergeschoss, einem Glasbau, befindet sich das Büro der Mutter Oberin – im Film. Mit Blick auf die Theatinerkirche. Vor Ort erhielt Beer dann die Rufnummer der PR-Agentin von Janina Hartwig, mit der er sich umgehend in Verbindung setzte und die ihn zu den Dreharbeiten der neuen Staffel nach Niederaichbach einludt.

Hautnah dabei bei den Dreharbeiten

Nach einem herzlichen Willkommen seitens der Produktionsleitung und Janina Hartwig sucht Klaus Beer für das Shooting eine Wand außerhalb des Klosters, die im Schatten liegt. Hier soll in einer Drehpause die Schildersignierung (diesmal gab es sogar drei) und die Handabdruck Aktion stattfinden. Doch wenn das sein wird, ist noch ungewiss. Janina Hartwig ist die Hauptdarstellerin der heute zu drehenden Bilder und steht laufend vor der Kamera. Man muß einfach einen günstigen Augenblick abwarten.

Derweilen ist Zeit, der Filmcrew etwas über die Schultern zu blicken. Ist schon toll, wenn man die Location, die man laufend im Fernsehen sieht, einmal in natura erlebt.

„Und Action“

Ein Sonnensegel wird gesetzt. Um aufzuhellen oder eben auch Schatten zu spenden. Die nächste Szene wird vorbereitet, die Riesenkamera ist auf Position gefahren…

„Bürgermeister Wöller“ alias Fritz Wepper hat seinen kühlen Zufluchtsort in dem Seitenflügel verlassen und wird in wenigen Augenblicken vor der Kamera stehen. In seiner unnachahmlichen Weise, in einer Rolle, in der die Zuschauer ihn alle lieben. Als kratzbürstiger, schlitzohriger aber auch liebenswerter Mensch, der im Grunde seines Herzens, obwohl sie sich meistens kippeln, Schwester Hanna geradezu verehrt.

Und „Action! „Bitte Ruhe am Set“, ruft der Aufnahmeleite. Es wird gedreht. Klaus Beer, selbst Kameramann und mit der 16-mm Filmkamera und aktuell mit digital Full-HD in der ganzen Welt für seine Reise-Kulturfilme unterwegs, bekommt beim Anblick dieser großen Kamera glänzende Augen…

Mehrmals wird eine Szene gedreht. Immer wieder müssen die Schauspieler auf Eingangsposition. „Klappe sounso.. die „Zweite, Dritte, Vierte oder…“ Bei diesen Temperaturen heute ist die Dreharbeit echte Schinderei.

Trotzdem herrscht am Set große Disziplin. Jeder ist sich seiner Funktion und Aufgabe bewusst. Alles wird mit Ruhe und Konzentratrion durchgeführt.

An dieser Stelle sei verraten, daß die ARD-Serie „Um Himmels Willen“ die Lieblingssendung von Klaus und seiner Gattin Erika ist. Es hat bisher noch keine Folge gegeben, die sie nicht gesehen haben.

Doch Klaus ist Profi genug um zu wissen, wie man sich am Set als Gast benimmt, um keinesfalls die Dreharbeiten zu stören, war er doch schon bei so manchen Drehs eingeladen, z.B. bei der Aufnahme von Erol Sander, Uschi Glas oder der „Lindenstraße“.

Warten auf „Schwester Hanna“ – unter brennender Sonne

Während des Wartens auf eine Drehpause trifft Klaus am Catering alle „Nonnen“, denn sie stehen heute alle auf der Besetzungsliste. Auch mit Fritz Wepper ist ein herzliches Hallo möglich. Dieser studiert im hinteren Teil des alten Schloßgemäuers, wo ein kühler Windhauch zu verspüren ist, seinen Text. Natürlich erinnert er sich noch gut an seine Handabdruck-Aktion.

Es ist jetzt Mittag. Die Sonne steht hoch im Zenit und wirft kaum mehr Schatten. Schon lange mußten die Tonschalen ins Haus gebracht werden, denn zu der Wand, die ursprünglich für das Shooting vorgesehen war, schob sich immer weiter die Sonne. Jetzt ist sie ganz im Licht und Klaus muss einen neuen Platz für die Fotoaufnahmen suchen. Vorher konnte man das nicht machen, da man nicht wußte, zu welcher Zeit Janina Hartwig kommt. Hätte es gleich geklappt, wäre diese Wand im Schatten ideal gewesen. Doch jetzt heißt es erstmal wieder eine neue Location suchen. Es ist wieder mal Aufregung angesagt und der Schweiß rinnt nicht nur wegen der heißen Temperaturen, selbst bei Klaus.

Klaus war gestern noch in Berlin bei BARACK OBAMA, für dessen Rede am Brandenburger Tor er vom Auswärtigen Amt eine Einladung erhalten hat.

So stand er schon gestern vier Stunden in praller Sonne, die heute nicht weniger heiß vom wolkenlosen Himmel brennt. Als Globetrotter und Wüstenfan macht ihm die Sonne aber überhaupt nichts aus. Während andere schon im Schatten lechzen, liebt Klaus solche Temperaturen. Endlich mal wieder ein richtiger Sommertag in Deutschland nach langer Kälte und einem verregneten Mai.

Fritz Wepper und Janina Hartwig werden, solange die Kamera noch nicht läuft, von guten Geistern mit Sonnenschirmen behütet, denn nicht die kleinste Schweißperle auf der Stirn darf im Film zu sehen sein. Selbst „Herr Hund“, wie der Hund der Nonnen genannt wird, hat ein naßes Tuch umgelegt bekommen…

Die STAR-SCHILD Signierung

Der Regisseur verkündet eine Drehpause. „Nun laßt uns das mal machen“, sagt Janina Hartwig. Sie ist ungemein offen, freundlich und einfach nur nett. Sie hat sich im Vorfeld über das Projekt erkundigt und freut sich sichtlich über ihre Ehrung. Und vor allem auch darauf, damit ein öffentliches Zeichen für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus zu setzen.

Fernweh-Klappe „Bürgermeister Wöller“, die „Zweite“

Jetzt kommt auch „Bürgermeister Wöller“, gespielt von FRITZ WEPPER, zum Signieren. Klaus Beer hat heute drei Schilder dabei. Eines für Janina Hartwig allein, ein Zweites für Hartwig und Wepper und ein Drittes, auf dem die Nonnen abgebildet sind, die ebenfalls signieren sollen. Das Ganze findet jetzt an einem Gemäuer mit Efeu statt, der einzige Fleck, der nicht in der prallen Sonne und im Blickfeld der Kameras ist. Schwungvoll signieren Janina Hartwig und Fritz Wepper den Schildergruß.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung der STAR-SCHILDER folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit JANINA HARTWIG – und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, diesmal direkt an den Set zu Dreharbeiten, bitte sehr. Einfach dran bleiben. Hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Und auch heute soll er aufzeigen, wie heftig der Druck für das optimale Ergebnis sein soll. Und so drückt Klaus auch bei „Schwester Hanna“ ein paar Mal kräftig auf deren Finger…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Janina Hartwig die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht die sehr nette Janina Hartwig natürlich gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Angst. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Janina Hartwig: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – und Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Sonne macht eine Strich durch die Rechnung

Auch für die „Nonnen“ hat Klaus Beer zwei Tonschalen dabei, in denen die vier Protagonisten KARIN GREGOREK, EMANUELA VON FRANKENBERG, KATHARINA HACKHAUSEN und DENISE M`BAYE je eine Hand eindrücken sollen.

Leider aber machen die „afrikanischen“ Temperaturen heute diesen Handprints einen Strich durch die Rechnung. Auf Grund der Hitze sitzen die Schauspielerinnen nur in „Nonnenunterwäsche“ und in Freizeitklamotten im Schatten, so dass Fotos nicht gemacht werden können. Denn jetzt schon in ihre schwarzen Habits zu schlüpfen wäre nicht zu verantworten. Denn verschwitzt dürfen die Schauspieler nicht vor die Kamera.

Aber ohne Fotos kann Klaus Beer auch keine Handabdrücke gebrauchen, denn die Aktion muss für die Bilderstory auf der Fernwehpark Homepage dokumentiert werden. So beläßt es Klaus bei den Prints von „Schwester Hanna“. Schade, aber halt nicht zu ändern.

Dafür signieren alle „Nonnen“ das für sie extra angefertigte Star-Schild. Und als der Silberlackstift wegen der Hitze auch noch tropft und einen Fleck auf dem Schild hinterläßt, tut das ihrer Begeisterung keinen Abbruch. Katharina von Hackhausen wandelt ihn einfach in einen Smily um…

Auf dem Star-Schild zu sehen von links nach rechts: KATHARINA HACKHAUSEN als „Novizin Tabea“, EMANUELA VON FRANKENBERG als „Schwester Agnes“, JANINA HARTWIG als „Schwester Hanna“, KARIN GREGOREK als „Schwester Felicitas“ und DENISE M`BAYE als „Novizin Lela“.

In unserer Bilderstrecke sehen Sie also insgesamt 4 STAR-SCHILDER, eines für JANINA HARTWIG, eines für JANINA HARTWIG und FRITZ WEPPER und eines für die NONNEN, sprich o.g. Schauspielerinnen. Zu sehen ist auch das Star-Schild von 2004, mit dem FRITZ WEPPER und JUTTA SPEIDEL in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurden.

„Schwester Felicitas“ ruft Erika Beer an

„Schwester Felicitas“ ist die Lieblingsschauspielerin von Erika Beer und macht deshalb auch die Überraschung mit, Erika schnell mal telefonisch zu Hause anzurufen und „Hallo“ zu sagen. Erika fällt aus allen Wolken, als „Schwester Felicitas“ dran ist… Klaus: „Die beiden scheinen sich auf Anhieb prächtig zu verstehen und quatschen fast zehn Minuten miteinander“.

An dieser Stelle sei einfach angemerkt, dass wirklich alle Schauspielerinnen von „Um Himmels willen“ ungemein nett sind und sich mit großer Freude und Begeisterung an dem Projekt beteiligt haben. Nun schauen sich Klaus und Erika Beer ihre Lieblingssendung nochmal so gerne an.

Die Filmlocation – Das Kloster Kaltenthal

Und das ist es – das berühmte Kloster in Kaltenthal, dem Sitz der Nonnen, die immer im Clinch mit Bürgermeister Wöller liegen. Location des Filmklosters ist das Schloss Niederaichbach bei Landshut.

Eines unserer Bilder zeigt die Einfahrt zum Kloster, links beim Torbogen das parkende Fernwehpark Star-Mobil. Klaus Beer, der mit dem Fernweh-Park bei den Stars und Management immer einen guten Eindruck hinterlassen will, verzichtete diesmal auf die Unterschriften der Schauspieler auf der Kühlerhaube. Denn die Schilder- und Handabdruck-Aktion inmitten der Dreharbeiten sollte, neben der Hitze des Tages, genug sein. Klaus “Wenn man die Stars überfordert, könnte leicht die gute Stimmung und kippen. Und das wollen wir nicht risikieren.“

In unseren Bildern ist auch der Klostergarten mit den immer wunderschön blühenden Rosen zu sehen. Ob darunter auch mal die eine oder andere Künstliche ist, bleibt das Geheimnis der Fernwehpark-Crew.

Auch der Dienstwagen von Schwester Hanna“, der uralte schwarze Mercedes, der laufend in der TV-Serie zu sehen, ist ein Foto wert. Ebenso das Auto von „Bürgermeister Wöller“ mit dem amtlichen Kennzeichen „KAL WW 1“.

Ein Blick in die Küche der Nonnen. An dem Tisch hat Janina Hartwig gerade ein paar Autogrammkarten signiert. Daneben das Reich von „Schwester Agnes“, ihre Heilkräutersammlung. Und die Kapelle, in der Schwester Hanna und die Nonnen sich immer zum Singen und zum Gebet zurück ziehen. Und Schwester Hanna wegen so mancher brenzligen Situation einen Hilferuf zu Jesus am Kreuz schickt. Da es hier angenehm kühl ist, haben sich heute zwei Mitarbeiter der Filmcrew zur eigenen Meditation dorthin zurückgezogen.

„Um Himmels Willen“ – die Story

Doch um was geht es eigentlich in dieser Serie, die zur Lieblingssendung im deutschen Fernsehen geworden ist und seit vielen Jahren der Dauerbrenner auf den Bildschirmen ist, wie die Einschaltquoten beweisen.

„Um Himmels Willen“ spielt in dem fiktiven Ort „Kaltenthal“, einem kleinen Städtchen in Niederbayern. Hier herrscht Dauerfehde zwischen Bürgermeister Wolfgang Wöller (Fritz Wepper) und Schwester Hanna, mit bürgerlichem Namen Johanna Jakobi (Janina Hartwich). Nachfolgerin von Schwester Lotte, die von Jutta Speidel gespielt wurde. Diese ging am Ende der 5. Staffel als Missionarin nach Afrika zurück. Jakobi, früher Berliner Tänzerin, trat in der Serie dann an ihre Stelle.

Dabei ging der Clinch ungebrochen weiter. Denn der schlitzohrige Bürgermeister Wöller sucht immer nach Wegen, sich des Klosters für städtische Zwecke zu bemächtigen. Dabei fetzt er sich, aber auch in anderen Situationen des kleinbürgerlichen Kaltenthaler Alltags, immer ganz gehörig mit Schwester Hanna. Doch im Grunde halten die beiden zusammen, wenn es um das Verfolgen von gemeinsamen Interessen geht – und erinnern dabei ein wenig an die ebenfalls sehr populäre Serie „Don Camillo und Peppone“.

Gedreht wird u.a. in Landshut, in Niedereichbach, in Benediktbeuren und in München.

Bislang flimmerte in 12 Staffeln, in 156 Episoden, das liebenswerte Duell der beiden Hauptdarsteller über die Bildschirme. Ebenso spielten sich die weiteren Mitwirkenden in die Herzen der Zuschauer. Jede Filmfigur verkörpert dabei ihren eigenen Charakter und man freut sich schon bei jeder Sendung, wie diese oder jener Protagonist auf seine typische Weise auf die über Kaltenhalt hereinbrechende, oft haarsträubende Situation reagiert. Die am 8. Januar 2002 erstmals ausgestrahlte Fernsehserie wurde zum Kult.

Vielleicht kann man irgendwann einmal die heute signierten Grußschilder um einige erweitern. Denn auch Gaby Dohm als Mutter Oberin, Horst Sachtleben als Bischof Rossauer, Andrea Sihler als Schwester Hildegard, Julia Heinze als Novizin Maria, dem Freund von Bürgermeister Wöller, Hermann Huber alias Wolfgang Müller, Wöllers Sekretärin Marianne Laban, Andrea Wildner, und natürlich dem gutmütigen Polizisten Anton Meier, gespielt von Lars Weström.

An dieser Stelle bedankt sich die Fernwehpark Crew ganz herzlich für die tolle und überaus freundliche Zusammenarbeit am Set und speziell bei der PR-Agentin von Janina Hartwig, die dieses zweite Dabeisein bei den Dreharbeiten von „Um Himmels willen“ ermöglicht hat.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese wundeschöne Begegnung mit JANINA HARTWIG, Fritz Wepper und „den Nonnen“ sowie an die Dreharbeiten zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von JANINA HARTWIG, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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