Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoëcker zählt mit zu den beliebtesten Stars der deutschen Comedyszene und ist bei vielen Talk-Shows und Quizsendungen gern gesehener Gast.

Bekannt wurde der beliebte Schauspieler, Komiker und Moderator vor allem durch die Parodiesendung „Switch“ (1997 – 2000). Hier wurde sein Ausspruch in einer Parodie auf ein Ratespiel nach der Feststellung „Hoëcker – Sie sind raus“ – „Wieso das denn“ zu einem geflügelten Wort in seiner Karriere. Als Mitglied des Rateteams „Genial daneben – Die Comedy Arena“ (seit 2007) mit Hugo Egon Balder ist er seit 2007 in der Neuauflage „Switch reloaded“ fester Bestandteil des Ensemble.

Er war zudem von 2004 bis 2011 in der Comedyserie „Schillerstraße“ zu sehen und in Gastrollen von Anke Engelkes „Ladykracher“. Weiter moderierte er von 2012 bis 2013 mit Wigald Boning die Sendung „Nicht nachmachen!“ im ZDF. Danach war er im Team der Impro-Comedy Sendung „Durchgedreht!“ Seit 2014 wirkt er der Polit-Impro Sendung „Vier sind das Volk“ mit.

In der NDR TV-Sendung „Kaum zu glauben“ gehört er neben Hubertus Meyer Burckhard, Stephanie Stumph und Jörg Pilawa zum Rateteam. Und auch in weiteren Quizsendungen ist er auf dem Bildschirm präsent. So sitzt er neben „Elton“ als Teamcaptain in der Ratesendung „Wer weiß den so was?“.

Aber auch in Filmen war und ist er zu sehen, wie z.B. „Du oder keine“ (2001), „Germanikus“ (2004), „Der Clown“ (2005) „Morgen, ihr Luschen“ (2008), „Danni Lowinksi: Alles futsch“ (2014).

Bernhard Hoëcker wurde mehrmals mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Weiter erhielt er u.a. die Romy und den Deutschen Fernsehpreis.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 11. Januar 2013.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Bernhard Hoëcker im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BERNHARD HOECKER in die „Signs of Fame“ und Besuch im Fernweh-Park mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Eine Hauruck-Aktion der ganz sympathischen Art

Es ist eine Hauruck-Aktion. Aber eine von der Sorte, die von Anfang an wunderbar geklappt hat. Fernwehpark Initiator Klaus Beer las in der Zeitung, daß Bernhard Hoëcker in Bad Elster auftritt. Das war am Mittwoch. Doch die Vorstellung ist schon am Freitag. Wie soll das zu schaffen sein? Es muss natürlich wie immer zuerst einmal eine Anfrage an das Management gestellt werden. Dann braucht man – nach der Zusage – ein PR-Foto des Künstlers, damit muss das Star-Schild entworfen, vom Management die Druckfreigabe erbeten und letztendlich angefertigt werden – und das alles in zwei Tagen? Klaus ist skeptisch, probiert`s aber doch. Startet die Anfrage zur Aufnahme von Bernhard Hoëcker an dessen Management.

Kurz danach geht alles Schlag auf Schlag: Zusage, PR-Foto und eine Mail in der steht, dass der Comedian auch gerne zum Fernwehpark kommt, um sich das Projekt persönlich anzuschauen. Er will vor der Fahrt zum Veranstaltungsort über Hof fahren. Klasse, kann man da nur sagen.

Deshalb an dieser Stelle schon mal einen herzlichen Dank an das Management und die Tourbegleitung für die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit zur Durchführung der Aufnahme von Bernhard Hoëcker in die „Signs of Fame“.

Da nach milden Weihnachtstemperaturen jetzt aber wieder Winter herrscht, können die Star-Schild Signierung und die Handabdrücke nicht im Freien durchgeführt werden. Klaus Beer fragt deshalb im Hotel Quality nach, ob man, wie damals auch schon bei Ottfried Fischer, einen der Tagungsräume für die Aktion nutzen könnte. Denn dort gibt es weiße Wandflächen, idealer Hintergrund für das Fotoshooting. Denn es soll nichts Störendes von dem Künstler und der Aktion selbst ablenken. Auch diesmal erhält Klaus Beer wieder einen Raum. Ein herzlicher Dank dafür an das Hotel.

Berhard Hoëcker kommt

Samstag, 11. Januar 2013. 14. 45 Uhr. Ein weißer Van mit verdunkelten Scheiben biegt auf den Parkplatz zum Hotel ein. Bernhard Hoëcker mit Tourbegleitung fährt vor. Er kommt aus Giessen, von einem Auftritt dort. Die Begrüßung ist herzlich. Der beliebte und aus fast keiner Talk- oder Quizshow mehr wegzudenkende Comedian ist so, wie man sich ihn vom Bildschirm her vorstellt. Unkompliziert, menschlich, herzlich.

Auf den Weg zu dem Raum, in dem schon alles für die Ehrung vorbereitet ist, sagt Klaus: „Endlich werden auch Sie in die Reihe der Comedians verewigt, die schon im „Signs of Fame“ vertreten sind. Denn fast alle namhaften Stars der deutschen Comedyszene grüßen im Fernwehpark die Besucher“. Wer noch fehlt, will Hoëcker im Laufen wissen. Klaus hätte gerne noch Mirja Boes, Hella von Sinnen und Mario Barth…

Ach ja, der nächste große Comedystar, der bereits zugesagt hat, ist Bülent Ceylan. Dieser kommt im März nach Hof. Und am Sonntag geht es nach Chemnitz, wo der Filmschauspieler Matthias Schweighöfer im Rahmen der Vorführung seines neuen Films „Schlussmacher“ Einzug in die „Signs of Fame“ hält. Man sieht, in dem Projekt ist was los, reiht sich ein Star an den anderen. Und alles, wie das ganze Projekt, basierend auf Idealismus. Völlig kommerzfrei. Deshalb machen auch so viele Stars, auch Weltstars, gerne mit und tragen mit ihrem bekannten Namen dazu bei, die Friedensidee um die ganze Welt zu transportieren. Bernhard ist begeistert, hat er doch nur beim Laufen so ganz nebenbei noch einiges über das Friedensprojekt erfahren.

Die Star-Schild Signierung

Dann ist man in dem vom Hotel zur Verfügung gestellten Raum angekommen. Da Bernhard Hoëcker nach der Aktion noch den Fernweh-Park besichtigen will, wird gleich zur Tat geschritten. Mit Schwung signiert Bernhard sein Star-Schild. Ein langer Name mit kurzer Signatur. Praktisch, so schafft er seine Autogrammkarten schneller. Wo die beiden Punkte in seinem Namen bei seiner Unterschrift denn wären, fragt Klaus. „Die sind versteckt in dem einen Schlenker“, sagt Bernhard verschmitzt.

Die beiden Punkte in seinem Namen – müssen sein

Die Punkte sollen die richtige Aussprache markieren. D.h. die beiden Buchstaben „o“ und „e“ sollen getrennt ausgesprochen werden und eben nicht als „ö“. Wie zu erfahren war, nennt ihn Comedykollegin Hella von Sinnen manchmal auch „Höckerchen“.

Und er wäre nicht einer der beliebtesten Comedians, wenn er beim Shooting nicht von sich aus eine tolle Posen anbieten würde. Er stellt sich schon mal in die gleiche Positur, wie er auf dem Bild des Star-Schildes abgebildet ist. 

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BERNHARD HOECKER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

„Hoëcker, Sie sind drin“

Und der Comedian beginnt. „Hoëcker, Sie sind drin“sagt der Fernwehpark Fotograf schmunzelnd, in Anspielung an eine Sendung bei Switch, wo Hoëcker in einem Fragespiel saß und ständig hinausgeworfen wurde, weil er die Spielregeln nicht verstand und laufend zu hören war: „Hoëcker – Sie sind draußen“ – und er antwortete: „Wieso das denn?“ Ein absoluter Brüller“. Aber heute ist er ja drin. Mit der Hand im Ton !!!

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Bernhard kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem er die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. So auch Berhard Hoëcker, der einige ulkige Grimassen zum Besten gibt.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der sehr sympathische Comedian natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Bernhard Hoëcker seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Bernhard Hoëcker, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Mit Schild und Ton – ab in den Fernweh-Park

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung zudem direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen – wie auch Bernhard Hoëcker. Demzufolge geht es nun vom Hotel gleich weiter in den Fernweh-Park – mit dem soeben signierten Star-Schild und der Tonschale im Schlepptau. Denn diese braucht Klaus für Pressefotos vor Ort.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Bummel durch den Fernwehpark

Dann folgt der weiße Van dem Fernweh-Park Star-Mobil in den Fernweh-Park. Obwohl das Wetter nicht gerade toll ist, nimmt sich Bernhard Hoëcker viel Zeit für die Besichtigung des völkerverbindenden Friedensprojekts.

Dabei betritt er natürlich auch den kleinen Starwalk vor der exotischen Schilderkulisse, den „Boulevard der Humanität“. „Hier stehen alle unsere Stars, wenn wir sie in die „Signs of Fame“ aufnehmen oder bei Star-Stern Verleihungen“, sagt Klaus. Denn über ihnen thront die Grundaussage des Projekts. Ein Globus mit der Aufschrift: „For a peaceful world“.

Der Frankenpost möchte Klaus Beer diesmal ein anderes Foto anbieten. Nicht die bislang üblichen Posen mit der Handprint-Aktion, sondern eines, wo der Künstler mit Schild und den fertigen Handabddrücken vor dem Willkommensschild des Fernweh-Parks zu sehen ist. Da man wie erwähnt aus Witterungsgründen die Ehrung nicht hier im Fernweh-Park durchführen konnte, soll man zumindest sehen, dass Bernhard Hoëcker auch selbst hier war.

Richtig hingucken, auch bei Schmuddelwetter, es könnte ein Star sein…

…denn selbst bei schlechtem Wetter, ohne rotem Teppich und Presse, kann man hier die Stars treffen. Erst vor kurzem auch besuchte bei winterlicher Kälte der Kabarettist „ERWIN PELZIG“ und die Schauspielerin KATJA RIEMANN, diese sogar bei Schneegestöber, den Fernweh-Park. Die Passanten ärgern sich sicher heute noch, nicht richtig hingeguckt zu haben, wer da bei so einem Wetter im Fernweh-Park herumspazierte. Klaus Beer: „Also auch bei Schmuddelwetter den Leuten, die sich im Fernwehpark aufhalten, in das Gesicht schauen, es könnte ja ein bekannter Star sein…“

Ach ja, neben vielen anderen Promis war auch OTTFRIED FISCHER persönlich da. Und nicht zu vergessen INGO APPELT, der sich sogar über eine Stunde im Fernwehpark aufhielt und so begeistert war, dass er diesen am Abend ganz spontan in sein Bühnenprogramm einbaute.

Richtig hingeguckt aber haben zwei junge Arbeiter, die von der anderen Straßenseite in den Fernweh-Park sprinteten, um sich zu überzeugen, ob das auch wirklich der Berhard Hoëcker ist. Er ist`s – und es gibt auch ein Foto mit ihm. Man muss nur zur Richtigen Zeit am Richtigen Ort sein, am Fernweh-Park eben. Und ganz wichtig: Auch bei Schmuddelwetter!

Shooting mit Schild und Hanprint

Dann werden schnell nochmal das Schild und die Tonschale für das Pressefoto aus dem Auto geholt. Es gibt Fotos vor dem Willkommensschild. 

Beim Bummel durch den Fernweh-Park sind die Besucher ausnahmslos von einem Grußschild fasziniert. Von dem des DALAI LAMA. Denn kein anderer wie er passt so sinnbildlich für die Friedensbotschaft, hinter der der Initiator, Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer mit vollem Herzen steht und sagt: „Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 30 Jahren Reisen mit der Filmkamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Ich habe mir deshalb geschworen eines NICHT ZU TUN. Nämlich NICHTS zu tun. Ich stecke nicht den Kopf in den Sand – sondern tue einfach etwas. So steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9.11.1999 – zehn Jahre nach dem Fall der Mauer – als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung.“

„Und wenn viele Prominente mit ihrem bekannten Namen mithelfen, unsere Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen, dann freuen wir uns darüber sehr und bedanken uns für jeden neuen Star, der uns hierbei in der wohl schönsten Sache der Welt unterstützt. So wie heute auch bei Bernhard Hoecker“.

Und der beliebte Comedian grüßt gleich mal so wie der Dalai Lama auf dem Bild für ein Foto. Und macht dann gleich auch die Pose von Bastian Bastewka nach. Täuschend echt, wie auf dem Bild seines Grußschildes. 

Weiter geht der Bummel durch den Fernweh-Park. Ausführliche Erklärungen gibt´s heute nicht. Nur kurz weist Klaus auf dieses oder jenes Schild mit einem ganz besonderen Hintergrund hin. Wenn man mehr Zeit hat, besonders bei offiziellen Führungen, berichtet er ausführlich von der Idee, Entstehung und Ziel des internationalen Friedensprojekt, über das es viel zu erzählen gibt, denn jedes Schild hat seine eigene Geschichte.

Zwischendurch sagt Bernhard Hoëcker: „Da hätten wir letzthin auch einige schöne Schilder beisteuern können. Wir waren da unterwegs, auch in Syrien…“ Leider bleibt wegen des Wetters und der im Nacken sitzenden Weiterfahrt nach Bad Elster nicht die Zeit, näher auf dieses Thema einzugehen, das Klaus Beer persönlich sehr interessiert.

Die STAR-MOBIL-Signierung

Bevor es dann aber wirklich zum nächsten Auftrittsort weiter geht, bittet Klaus, dass Bernhard Hoëcker noch das NEUE Fernwehpark Star-Mobil signiert.

Das ALTE Star-Mobil: Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind über und über mit Autogrammen der Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Prominenten in der Nähe des Fernwehpark Autos standen, haben sie dort unterschrieben. Doch dann passte keine einzige Unterschrift mehr darauf. Auch gab das Gefährt beim TÜV den Geist auf. Und so wartet es nun auf ein „neues Leben“. Es wurde zerlegt und die Teile mit den Unterschriften sollen einmal in dem geplanten Star-Museum ausgestellt werden.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit einem sehr sympathischen und unkomplizierten Menschen und Star, BERHARD HOECKER, zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen in einem wie bereits erwähnten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BERNHARD HOECKER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Signs of Fame: Erika Beer

Fotos Fernweh-Park: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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