John Carter Cash

JOHN CARTER CASH, US-amerikanischer County Musiker, Sänger, Songwriter und Musikproduzent, hat einen berühmten Namen und es war deshalb für ihn sicher nicht immer einfach, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Als Sohn berühmter Eltern, JOHNNY CASH und JUNE CARTER CASH, ist es sicher schwer, mit seinen künstlerischen Schaffen selbst anerkannt zu werden, denn man wird leider immer nur an ihnen gemessen. So ist es nicht nur ein Segen, in eine Familie mit großer musikalischer Tradition hineingeboren zu werden. Doch John Carter Cash hat seinen Weg gemacht und ist in der Country Musicszene voll integriert und anerkannt.

John schnupperte schon von klein auf Bühnenluft und war bei vielen Auftritten seines berühmten Vaters dabei. So blieb es nicht aus, daß Countrymusik auch sein Leben bestimmen sollte. 1988 produzierte er seine erste CD. Diese widmete er seiner Mutter June Carter Cash. Ein Grammy-Award blieb nicht aus, weitere folgten.

John war auch Produktionsleiter bei dem 2005 gedrehten Kinofilm „Walk the Line“, in dem das Leben seines berühmten Vaters mit all seinen Höhen und Tiefen verfilmt wurde.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 22. März 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen John Carter Cash im Fernweh-Park in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JOHN CARTER CASH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Seine neueste CD 2004 heißt „Bitter Harvest“, von der er auch bei Radio Euroherz, wo er nach seinem Besuch im Fernweh-Park noch zu Gast war, einige Kostproben zum Besten gab. Auch für den deutschen Country Sänger Gunter Gabriel produzierte John Carter in Hendersonville bei Nashville dessen neues Album „Gabriel singt Cash“.

Und damit schließt sich der Kreis, richtungsweisend auf den Fernweh-Park, denn schon vor seinem Besuch in Hof wird durch den Fernweh-Park auf die Cash-Familie hingewiesen, stattete doch der Countrysänger „Heinrich der Wolf“ mit dem Original-Cadillac von Johnny Cash dem Fernweh-Park bereits einen Besuch ab.

Gunter Gabriel mit Star-Schild von Johnny Cash im Gepäck nach Nashville

Als zudem zuvor auch Countrysänger Gunter Gabriel – ebenfalls im Fernweh-Park – in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde, war dieser von dem völkerverbindenden Projekt so begeistert, dass er ein Grußschild zur Ehrung für Johnny Cash mit nach Nashville nahm. Doch diese Ehrung sollte leider nicht mehr möglich sein. Johnny Cash verstarb wenige Tage nach dem Eintreffen Gabriels in Amerika. Mehr dazu in der Story von JOHNY CASH…

Johnny Cash – in memoriam – im Fernweh-Park

Nach Rücksprache mit dem Management folgte man dann dem Gedanken: „Warum sollte man dem größten Countrysänger aller Zeiten, der Ikone der Countrymusik überhaupt, nicht „ein Denkmal“ setzen und ihn sozusagen „in memoriam“ in den „Signs of Fame“ aufnehmen?

Als John Carter Cash davon erfuhr, war er so angetan, dass er zwischen zwei Konzerten in Wien und Berlin nach Hof fuhr, um für seinen Vater diese Ehrung entgegen zunehmen.

Als John Carter Cash im Fernweh-Park ankommt ist es ein trüber Tag. Februarwetter. Es tröpfelt bisweilen und unter den Regen mischen sich auch einige Graupel. So hofft Fernweh-Park Initiator Klaus Beer, dass das Wetter zumindest so lange durchhält, bis die Aktion „gut im Kasten“ ist.

Nach einer herzlichen Begrüßung wird ganz schnell das Erinnerungsschild für Johnny Cash enthüllt. John ist die Freude über den schönen Entwurf und die damit verbundene Ehrung, seinem Vater Johnny Cash in memoriam diese Ehrung doch noch zukommen lassen zu können, regelrecht ins Gesicht geschrieben. „Blessing“ – „Segnung“ schreibt John auf das Gedenkschild seines Vaters.

„Das Schild wird einen der besten Plätze im Park erhalten“, verspricht Fernwehpark Initiator Klaus Beer, der durch seine vielen USA-Touren selbst ein großer Fan von Johnny Cash ist und Countrymusik über alles liebt.

Unter dem Symbol des Parks „Give peace a chance“ präsentieren John Carter Cash und Klaus Beer das Gedenkschild an JOHNNY CASH, dem in diesem Augenblick in Deutschland, Oberfranken, im Fernweh-Park, „Denkmal“ gesetzt ist.

Klaus Beer trifft JOHNNY CASH

Vor vielen Jahren, 1992, sind sich Johnny Cash und Klaus Beer bereits einmal begegnet. Bei einem Konzert in der Freiheitshalle Hof. Doch damals gab es den Fernweh-Park noch nicht. Dieser wurde erst sieben Jahre später ins Leben gerufen.

Zusammen mit Doc Schulze von Radio Euroherz, der seit Jahren die beliebte Contrysendung „Country Time“ moderiert und Medienvertretern traf Klaus Beer den großen Countrystar backstage im Rahmen einer Pressekonferenz. Mit dabei seine Frau June Carter und der Hollywood Schauspieler und Countrysänger Chris Kristofferson.

Da man 1992 von digitaler Fotografie so gut wie noch nichts wusste und noch mit dem guten alten Chemiefilm fotografierte, wurden die Bildabzüge für die Homepage eingescannt. Demzufolge ist auch die Bildqualität. Als John Carter Cash dann 18 Jahre später, 2004,  persönlich den Fernweh-Park besuchte, hatte sich Klaus Beer von der analogen Fotografie verabschiedet und die Aufnahmen wurden mit einer digitalen Kamera angefertigt.

JOHN CARTER CASH im “Signs of Fame”

Nachdem John Carter Cash für seinen Vater Johnny Cash – in memoriam – dessen Grußschild signiert hat, ist auch er an der Reihe. Begeistert von dem Friedensprojekt signiert er sein Star-Schild, mit dem er nun neben seinem weltberühmten Vater im „Signs of Fame“ vertreten ist und dort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Dann sind die Handabdrücke von John an der Reihe. Leider hat der Himmel bei dieser Aktion kein Einsehen. Regen, Graupel und Schnee lassen kein California-Hollywood-Feeling aufkommen.

Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Hocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit – HEUTE. Doch damals konnte von einem Shooting ebenfalls noch keine Rede sein. Es wurde einfach ein wenig fotografiert. Heute unvollstellbar, wie laienhaft man damals noch die Aktionen anging – und das auch bei schon ganz großen Stars. Klaus Beer: „Wir haben bei jedem Startreff neu dazu. gelernt, eines kam zum anderen…“

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit JOHN CARTER CASH und aufzeigen, wie so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, „da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.“

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Udo Jürgens, Thomas Gottschalk und dann später bei Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch 2004 traute er sich das noch nicht und hat die Stars „einfach machen lassen…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem John die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Doch zumindest gab es 2004 schon den geschmeidigen Ton. So ist jetzt eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht John Carter Cash gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ John Carter Cash seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit John Carter Cash, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Aufnahmen im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen – wie heute.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch bei John. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer John Carter Cash ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Gerne geht John mit Klaus zu seinem Wagen. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist bereits mit vielen Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs bereits mit Unterschriften verziert. Doch für ganz besondere Stars hat Klaus auf der Kühlerhaube einen Freiraum gelassen, auf dem John Carter Cash nun unterschreibt.

It`s Countrytime – mit Doc Schulze bei Radio Euroherz

John Carter Cash’s Aufnahme in den Fernweh-Park ist nun perfekt. Doch sein Programm in Hof ist noch lange nicht zu Ende. Doc Schulze, der bekannte und beliebte Countrymusic Moderator, hat ihn noch zu einer 3-Stunden Special Countrysendung bei Radio EUROHERZ eingeladen. Und John gibt dort noch einmal sein Bestes.

Cadillac von Johnny Cash im Fernweh-Park Prospekt

Noch 30 Minuten bis zur Sendung. Zeit, noch intensiv mit John über den Fernweh-Park und seinen Vater zu sprechen, was im Fernweh-Park wegen des schlechten Wetters nicht möglich war. Dort war man froh, die Aktion ohne größere Regen- und Graupelschauer hinter sich zu bringen. Klaus überreicht John das neue Fernwehpark Prospekt, das John natürlich mit viel Freude mit der Seite präsentiert, auf dem der CADILLAC von JOHNNY CASH vor der Schilderkulisse zu sehen ist.

Immer mit dabei, wenn’s um Country und Reportagen dazu geht: Peter Wyrostek, der „rasende Country-Reporter“, der u.a. auch für die europaweit bekannte Country-Zeitschrift „Country Circle“ schreibt. Natürlich läßt sich Peter die Gelegenheit nicht entgehen, von John Carter Cash einige Fotos von Bühnenauftritten signieren zu lassen. Rechts daneben der weit über die Region hinaus bekannte Contrytime-Moderator Doc Schulze (Dr. Siegfried Schulze).

15.00 Uhr. ON AIR. Doc Schulze moderiert seine Sendung an. Managerin Renate Damm guckt ihren Schützling liebevoll über die Schulter

Natürlich darf ein Schlußfoto mit Moderator Doc Schulze mit seiner vor zwei Tagen beim GACMF (German American Country Music Federation) erhaltenen Auszeichnung, dem „Pioneer Award 2003“, nicht fehlen, den er bei der Award Gala in Erfurt für seine Verdienste um die Countrymusik in Deutschland überreicht bekam.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit JOHN CATER CASH zurück denken. Leider war es nicht möglich, auch seinen Vater JOHNNY CASH noch zu Lebzeiten mit dieser Ehrung zu bedenken.

So nett wie John, ist auch sein Management. Es war eine wahre Freude, mit Frau Renate Damm zusammenarbeiten zu dürfen. Dank an dieser Stelle auch an Herrn Schmelich vom Management Gunter Gabriel, der im Vorfeld den Besuch im Fernwehpark mit arrangierte. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von JOHN CARTER CASH, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Johnny Cash und Fernweh-Park: Peter Wyrostek

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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