Spider Murphy Gang

Sie sind eine „bay’rische Band“ und singen von der Schickeria in München und von Damen des horizontalen Gewerbes, die sich wegen „Rosi“ vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt die Füsse platt stehen.

Sie stehen auf Rock, spielen ihn im Touch der „Sechziger“ wie „Rock’n Roll Schuah“, singen auf Deutsch und ihr Name kam auch nicht von ungefähr. King Elvis sang in Jailhouse Rock von einem gewissen Spider Murphy, der das Saxaphon spielte. Der Name gefiel so gut, dass sie ihn zu ihren Bandnamen kürten. Das war vor über 40 Jahren. Doch bis heute begeistern die bayerischen Rockn`Roller aus München, bringen Open Airs mit über 15.000 Menschen zum Kochen und verpassen jeden, der ihr Konzert besucht, mit Garantie eine „Überdosis Rock’nRoll“.

1978 produzierte der Schwabinger Musikclub „Meomoland“ ihre erste LP, ein Radiomoderator vom Bayerischen Rundfunk wurde auf sie aufmerksam und engagierte sie für seine Sendung „Rockhaus“. Nachdem sie die Titelmusik auf Bitte des Moderators auf bayrisch eingespielt hatten, wurden sie zur Hausband des BR – und einem breiten Publikum bekannt.

Von ihrer 1980 erschienenen ersten eigenen LP „Rock ’n’ Roll Schuah“ ist bis heute viel geschehen. Nach ihrem bereits ein Jahr später folgenden Top-Hit „Skandal im Sperrbezirk“ war die Band im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt – und der Siegeszug der Spider Murphy Gang begann.

Während Boygroups aufflammen und gleich wieder verglühn, hat sich die Spider Murphy Gang bis heute gehalten, ja vielmehr noch, immer mehr Fans scharen sich um sie. Jährlich bis zu 100 Konzerte im deutschsprachigen Raum sind keine Seltenheit – und wo sie auftreten, heizt ihr Rock, made in Bayern, gehörig ein. 2012 feierte die bayerische Rock`n Roll Band aus München ihr 35-jähriges Bestehen mit einem großen Konzert im Olympiastadion München.

2010 brachte der Frontman der Spider Murphy Band, Komponist, Texter und Sänger Günther Sigl mit der Band „Günther Sigl & Band“ seine erste Solo-CD mit dem Titel „Habe die Ehre“ heraus.

Die Spider Murphy Band wurde im Laufe ihrer Musikkarriere mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Bronzenen Löwen von Radio Luxemburg, der Goldenen Euroopa, dem Golden BRAVO-Otto, dem Goldenen Pop/Rocky, dem Silbernen POPCORN und mit dem Goldenen Bambi.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 10. Juli 2002 / Handabdrücke in Ton am 18. 10. 2016.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Band deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf die Spider Murphy Gang zweimal bei ihrem Besuch im Fernweh-Park in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme der SPIDER MURPHY GANG in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gehen Sie mit uns auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit der SPIDER MURPHY GANG im Jahre 2002 – und: 14 Jahre später, als ihr Handabdruck nachgeholt wurde, jetzt natürlich digital dokumentiert.

10. Juli 2012: Als sie von der A9 kamen, hätten sie eigentlich nach links zu einem Auftritt nach Schauenstein gemußt. Doch der Bandbus, ganz in schwarz, mit verdunkelten Scheiben, geleitet von Fernwehpark Initiator Klaus Beer, der mit seinem Auto vorweg fuhr, bog rechts nach Hof ab. Der Grund: Die Spider Murphy Gang ließ, so nahe beim Fernweh-Park in Hof die Gelegenheit nicht aus, zwischen anderen bekannten Namen aus dem Showgeschäft im „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts verewigt zu werden.

Die STAR-SCHILD Signierung

„Schickeria“ im „Sperrbezirk“ und „Rosi“ läßt grüssen, stand auf dem Schild, dass die „Gang“ mit Freude signierten.

Ein Passant, der die Jungs nicht gleich erkannte, ließ sich vorsorglich schon mal eine Autogrammkarte geben. Als er darauf ihren Namen sah, war er voll aus dem Häuschen. „Mensch, die Spider Murphy Gang…“ Danach ging’s am Fernweh-Park est richtig rund.

Willi holte seine Gitarre und die sechs Vollblut-Rocker zogen unter den Schildern die Show ab. Von links: Willi Duncam (Gitarre), Ludwig Seuss (Keyboard), Paul Dax (Schlagzeug), Otto Stanioli (Saxaphon), Günther Sigl (Bass u. Gründer der Band) und Barny Murphy, (Frontman, Gitarre). Let’s fetz Rock’ n Roll. Man sieht, dass es Barny Murphy und seinen Jungs im Fernweh-Park so richtig Spass machte.

Wie man an den Bildern sieht, wurde damals noch mit dem guten alten Rollfilm fotografiert. Von einem wirklichen Shooting wie in den nachfolgenden Jahren, konnte 2002 noch keine Rede sein. Da wurden einfach ein paar Fotos gemacht und die Bildabzüge dann für die Homepage einfach eingescannt – und demzufolge sieht die Qualtiät auch aus. Aber das waren eben die Anfänge des Fernweh-Parks. Man lernte mit jedem weiteren Star und fortschreitender Fototechnik immer weiter dazu…

Auch die Handabdrücke wurden damals, 2002, nur sporatisch angefertigt. Erst in Zement, dann in Ton, denn man tüftelte lange an einer geeigneten Mischung.

„who the fuck is spider murphy gang“ 

Spider Murphy Gang: Garant für volle Hallen, hammerfesten Rock und begeisterte Zuhörer. Auch die englischen Techniker in der Dortmunder Westfalenhalle, die 1980 bei „Rock-Pop in Concert“ die Spider Murphy Gang am Mischpult betreuten, erlebten ihr blaues Wunder. 15.000 Menschen sangen jeden Text mit, versuchten so gut als möglich bayrisch zu tönen. So wurde dem Publikum wie selten eingeheizt. Wie heißt es doch auf der Homepage der Gang: „Beim Abbau sahen wir die Techniker von Status Quo und ZZTop nur den Kopf schütteln und sich fragen: „who the fuck is spider murphy gang“.

Hier einige Bilder, leider auch nur eingescannt von Papier-Bildabzügen, von ihrem Konzert in Schauenstein.

Die HANDABDRUCK-Aktion – 12 Jahre später

Am 18. Oktober 2012, zwölf lange Jahre später, spielten die Spider Murphy Gang wiedereinmal in Hof, die Gelegenheit, die Band jetzt endlich auch mit ihren Handabdrücken in Ton zu verewigen.

Als Klaus Beer dazu Kontakt mit ihnen aufnahm, konnten sich Günter Sigl und Barny Murphy noch gut an ihren Besuch im Fernweh-Park erinnern und sagten sofort zu, die Handabdrücke jetzt nach so langer Zeit nachzuholen. Und so fuhren sie vor ihrem Auftritt in den Fernweh-Park, um diese Touristenattraktion und Friedensprojekt, das mittlerweile internationale Anerkennung gefunden hat, das 2. Mal zu besuchen – und um dort wieder „full Action“ zu geben, diesmal in einer Tonschale…

Da ihr Star-Schild bereits im Fernweh-Park angebracht war, konnte es nicht wie sonst üblich in den Hintergrund gestellt werden, damit es bei der Handprint-Aktion immer mit im Bild ist. Aber das machte diesmal nichts. Heute konzentrierte man sich nur auf die Aktion in der Tonform.

Im Gegensatz zu 2002, wo wie erwähnt noch mit dem guten alten Chemiefilm nur wenige Bilder gemacht wurden, erhalten Günther und Barny heute das volle Programm. Pflichtprogramm. Denn für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der zweiten ganz persönlichen Begegnung mit den Frontmännern der SPIDER MURPHY GANG und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Doch heute muss er beim Erklären umdenken. Denn es sollen nicht beide Hände einer Person in den Ton, sondern Günther und Barny sollen je eine Hand in der grauen Masse versenken.

„Und dann am besten mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, „da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.“

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Günther und Barny wissen möchte, welche Kraft man aufwenden muß, damit sich die Konturen ihrer Hände auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf deren Hände.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Günther und Barny ihre Hände in der grauen Masse verewigt haben, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Aber auch Günther Sigl und Barny Murphy geben tolle Posen. Profis eben.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Aber auch die Spider Murphy Gang verewigen sich mit etwas Typischen zusätzlich ihrer Handabdrücke. Plötzlich zieht Barny ein Plektrum aus der Hosentasche und drückt es in den Ton. Doch das muss dann wieder raus. Denn wenn der Ton gebrannt ist, würde es schmelzen und die ganzen Prints ruinieren. Barny hat es aber so fest hineingedrückt, dass er danach Mühe hat, es wieder aus der grauen Masse heraus zu puhlen, ohne störende Angriffspuren zu hinterlassen.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Günther Sigl und Barny Murphy gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzen beide ihren Vornamen in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn dann die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Günther Sigl und Barny Murphy, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen – so wie heute.

DANKE für`s erneute mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tollen Begegnungen mit der SPIDER SPIDER MURHY GANG zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von GÜNTHER SIGL und BARNY MURPHY von der SPIDER MURPHY GANG, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Handabdrücke: Sylvia Schildbach

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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