Willy Astor

WILLY ASTOR, Karbarettist, Musiker und Komponist, wurde in den frühen 90iger Jahren vor allem damit bekannt, daß er bei seinen Kabarett-Auftritten gleich- oder ähnlich klingende Worte in seine Texte verpackt und damit wie ein Artist jongliert. Themen seiner Auftritte wie „Der Schatz im Silbensee“, „Wortstudio“ (In Anlehung an das „Aktuelle Sportstudio“) oder „Reimgold“ stehen stellvertretend für seine Wortakrobatik.

Daneben schlägt Willy Astor in Liedermacher-Tradition auch eine kritische Richtung ein und beleuchtet in seinen Konzerten als „philosophierender Musiker“ entsprechende Themen des Lebens an sich.

Der gelernte Maschinenbautechniker begann im Alter von 14 Jahren mit dem Akkordeonspiel, 1979 lernte er Gitarre und schrieb seit 1983 erste Prosatexte und Songs. Doch diese fanden damals kaum Beachtung und so verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Gitarrendozent u.a. an der Münchner Volkshochschule.

Den Durchbruch bei einem breiten Publikum erhielt er mit ersten  Radio- und Fernsehauftritten. Von 1990 bis 1999 wurde seine Comedy-Sendung „Die Feuchtgrubers“ ausgestrahlt. Das bayerische Fernsehen sendete 1993 erstmals eine ganze Stunde aus Astors aktuellem Programm und 1996 erhielt er die Serie mit dem Titel „Die Willy Astor-Show“ – mit dabei: der heute ebenfalls bekannte Comedian Günter Grünwald.

1997 komponierte Willy Astor zusammen mit Stephan Lehmann die aktuelle Hymne des FC Bayern München, „Stern des Südens“. Weiter war er mit seinen seinen Wortspielereien in Bayern 3 in seinem wöchentlichen Comedy-Beitrag „Willys Wortstudio“ zu hören. Ab 1999 war er auch Gast bei „7 Tage, 7 Köpfe“.  Es folgten unzählige Konzerte und er entwickelte sich vom Kabarettisten zum „philosophierenden“ Musiker. Heute tritt er in namhafen Comedy-Sendungen auf. 2013 nahm er zusammen mit dem Projekt „Cpt. Nepomuk`s Friendly Heart Choir Club“ den Song „Weida mitanand“ auf – für die Hochwasseropfer aus Bayen.

Willy Astor erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter „Ravensburger Kupferle“ (1994), „Bayerischer Kabarettpreis“ (2001) und den Jury Preis von „Das große Kleinkunstfestival“ (2002).

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 13. Juli 2002.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Die Fernwehpark Crew trafen WILLY ASTOR in Bayreuth.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WILLY ASTOR in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Und: Gehen Sie mit uns auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte und die Kameras heutiger Smartphones mehr Pixel haben, als die ersten Digitalen von damals. Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit WILLY ASTOR. Back to the roots sozusagen…

André Puchta (rechts), stellv. Vorsitzender des Fernweh-Park Vereins „Signs of Fame“ und Peter Schulze (links), ebenfalls Vereinsmitglied, trafen Willy Astor (Mitte) beim Antenne Bayern Sommerfest, wo der bekannte bayerische Kabarettist u.a. mit „Wonderwall“ und „O-Town“ vor über 30.000 Zuhörern auftrat.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

So ist das immer bei allen nachfolgenden Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ zu lesen. Doch im Jahre 2002 steckte der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen und da achtete man auf solche Dinge noch nicht wirklich. Und da Klaus Beer bei diesem Treffen nicht dabei war, wurde einfach jemand die Kamera in die Hand gedrückt, der diese Bilder machte…

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das für Zeiten. Klaus fotografierte zudem noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 2002 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich. Historische Zeiten eben.

Zudem steht kein offizieller Fotograf zur Verfügung. So gibt es auch hier nur diese wenigen „Beweisbilder“ aus Papierbildabzügen, kein Vergleich zu den heutigen Shootings, wo bei der Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ bis zu 400 Bilder gemacht werden. Auch entsprachen die damaligenEntwürfe der STAR-SCHILDER nicht denen der heutigen Layouts. So gab es oft nur den Namen darauf, ohne Bild.

„Der Hauptsinn eines Erdbeerquarks ist der Besuch des Fernweh-Parks“

Es gibt Sätze, die um die Welt gehen. Einer davon ist sicher „Ich bin ein Berliner“ von J.F. Kennedy anläßlich seines Besuchs in der geteilten Stadt oder Shakespeares „Sein oder Nichtsein…“. Oder der Satz von Martin Luther King: „I have a dream“.

Als intellektuelle Ergänzung und auf dem besten Weg, Einzug in die Lehrbücher der Schulen und Universitäten zu machen, dürfte wohl folgender Gedankenausbruch sein: „Der Hauptsinn eines Erdbeerquarks ist der Besuch des Fernweh-Parks“, mit dem sich Willy Astor auch richtig Gedanken zu dem Projekt machte.

Obwohl der Fernweh-Park ein multikultureller und völkerverbindender Ort mit tiefem, ernsten Hintergrund und Ideologie ist, also eine Friedensbotschaft rund um die ganze Welt zu transportieren versucht, haben wir alle Humor, und so darf auch gerne mal so ein tolles Wortgebilde als Grußbotschaft sein – ein verbaler Unsinn Ausdruck eines Künstlers, der im Herzen aber den wirklichen Sinn des Projekts verstanden hat und sich mit Überzeugung an der Friedensaktion beteiligte.

Leider gab es zu diesem Zeitpunkt die Idee mit den Handabdrücken noch nicht, die neben dem signierten Star-Schild ein besonders eindrückliches,optisches Zeichen zum „Heben der Hände“ gegen Rassismus und für den Frieden in der Welt sind. Und so hofft Klaus Beer seit 2002 bis heute auf die passende Gelegenheit, WILLY ASTOR nochmal zu treffen und dann seine Handabdrücke nachholen zu lassen.

Fotos: c.a. media, christian a. kirchmann

Foto_Postproduktion: Klaus Beer

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