Hansi Hinterseer

Der Österreicher HANSI HINTERSEER beherbergt viele Talente in einer Person. Er entwickelte sich vom ehemaligen Ski-Rennläufer und sechsfachen Weltcup-Sieger zum Volksmusiksänger und zieht zudem als TV-Moderator und Schauspieler mit seinen Heimatfilmen Tausende von Fans in Hallen, Open Airs und vor die Fernsehgeräte.

Hansi Hinterseer kam schon in Jugendjahren mit dem Skisport in Verbindung, da er im Winter den Schulweg von der Seidlalm, wo er aufwuchs, hinunter in den Ort Kitzbühel oft auf Skiern absolvierte. Sein Vater, Slalom Olympiasieger von 1960, fürderte dann die sportliche Karriere seiner Söhne Hansi, Ernst jun. und Guido im Kitzbüheler Skiclub. Danach startete Hansi eine unglaubliche Karriere als Skirennläufer. 1982 und 1983 wurde er Profiweltmeister in der Abfahrt. Danach beendete er seine aktive sportliche Laufbahn. 1983 wurde er von dem Musikproduzente Jack White als Sänger entdeckt und startete nochmal erfolgreich durch, diesmal mit einer Karriere als Sänger im Genre Volkstümliche Musik.

Von 1996 bis 2012 spielte Hinterseer zudem in elf Heimatfilmen die Hauptrolle, u. in „Da wo die Berge sind“ (2000), „Da wo die Liebe wohnt“ (2003), „Da wo die Heimat ist“ (2003) oder nach weiteren Filmtiteln, die mit „Da wo…“ beginnen, in „Heimkehr mit Hinternissen“ (2011) und „Ruf der Pferde“ (2012).

Mittlerweile erhielt Hansi Hinterseer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Dänemark insgesamt 30 Goldene und 9 Platin-Schallplatten. Er gewann mehrmals die „Krone der Volksmusik“ und wurde u.a. mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol sowie mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich geehrt. Weiter wurde von ihm eine Wachsfigur im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds in Wien ausgestellt.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 24.03.2002. 2. Treffen mit Handabdrücken am 11.12.2012.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Hansi Hinterseer zweimal. Das 1. Mal am 24. März 2012 und dann nocheinmal am 11. Dezember 2012, jeweils in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HANSI HINTERSEER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Herzliches Wiedersehen nach acht Jahren

Dienstag, 11. Dezember 2012, 19.15 Uhr. Freiheitshalle Hof. Hansi Hinterseer kommt aus seiner Künstlergarderobe. Er ist trägt einen blauen Pulli, schwarze Hosen und modische Wanderschuhe. Die Begrüßung ist herzlich. Denn er erinnert sich noch an das 1. Treffen vor zehn Jahren. Unglaublich wenn man bedenkt, was der Künstler in dieser Zeit alles an Konzerten gegeben hat und mit wieviel Leuten er dabei zusammengekommen ist. Er nimmt „Signs of Fame“ Eventmanagerin Sigi Obermüller in den Arm und freut sich über die anstehende Ehrung. Da diese auf 19.30 Uhr festgelegt ist sagt er: „Ich gehe nur kurz zum Catering, eine Kleinigkeit essen, bin gleich wieder zurück…“

Vorbereitungen für das Shooting

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und wenn Stars in der Freiheitshalle auftreten, dann ist diese Stelle immer schon festgelegt: eine weiße Wand beim Catering, nur wenige Meter von den Künstlergarderoben entfernt. Und da Klaus wegen den Vorbereitungen immer eher vor Ort ist kommt es oft vor, dass man sich den Künstlern, die schnell noch mal ins Catering gehen, schon mal vor der offiziellen Ehrung sich kurz vorstellt und mitteilt, dass man schon alles vorbereitet hat und es dann, sobald der Künstler das möchte, mit der Aktion beginnen kann.

Während Hansi im Cateing verschwindet, tritft Klaus die letzten Vorbereitungen zur Durchführung der Ehrung. Das zu signierende Star-Schild wird schon mal auf die Stellage platziert, die Tonform von der Plastikfolie befreit, die die Feuchtigkeit der Tonmasse hält, das FWP-Logo angebracht, der Lackstift zum Signieren des Grußschildes, der Miniaturschilder und des Star-Mobils zurecht gelegt und natürlich die Kamera für das Shooting vorbereitet.

Wenige Minuten später kommt Hansi. Frisch gestärkt, in bester Laune und seine blitzenden weißen Zähne lassen sein sonnengebräuntes Gesicht noch wirkungvoller zum Ausdruck kommen. Und natürlich sein blondes Haar, daß ihn in langen, goldenen Strähnen zum Liebling der Frauen werden ließ.

Hansi interessiert: „Und darum geht es in dem Friedensprojekt“…

Als erstes zeigt ihm Klaus Beer das neue Fernwehpark Prospekt, in dem er bereits abgebildet ist. Denn schon im Jahre 2002 ist er in die „Signs of Fame“ aufgenommen worden. Allerdings nur mit einem Grußschild, denn damals gab es die Handabdrücke als öffentliches Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt noch nicht. Und da das Schild von damals zudem ohne Bild von ihm angefertigt wurde, erhält er jetzt ein Neues. Hansi blättert interessiert im Prospekt und sieht, dass in den vergangenen Jahren viel passiert ist, dass das völkerverbindenden Friedensprojekt mit seiner Ideologie internationale Anerkennung gefunden hat. Sogar der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika hat Hof nur besucht, um sich hier den Fernweh-Park anzusehen.

Klaus Beer: „Alles ist im Fernwehpark gewachsen, aus der Situation heraus entstanden. Zuerst kam die Idee, die Welt mit ORTSSCHILDERN aus allen Erdteilen auf einen Punkt zu projizieren, dann kamen die STAR-SCHILDER, mit denen die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge geehrt werden sondern mithelfen, die Idee und Ideologie des Friedensprojekts um die ganze Welt zu tragen. Dann folgten die HANDABDRÜCKE, mit denen nochmal ganz konkret die Hand gehoben wird für den Frieden in der Welt und last not least die STAR-STERNE. Mit diesen werden Stars geehrt, die sich in besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren.“

Die STAR-SCHILD Signierung

Nun bestens informiert, ergreift Hansi Hinterseer mit Freude den Lackstift und beginnt mit Schwung, sein Star-Schild zu signieren. Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist

Die HANDABDRUCK-Aktion

„Und jetzt spielen wir etwas Hollywood“, sagt Klaus und stellt vor das signierte Star-Schild die Tonform für die Handprints.  Und bittet Hansi, dahinter auf die Knie zu gehen. Denn für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit HANSI HINTERSEER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“-Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige Stimmungsbilder von seinen beiden Konzerten und Aufnahmen vom 1. Treffen vor zehn Jahren…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der sportliche Hansi Hinterseer kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Hansi die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Hansi Hinterseer natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Hansi Hinterseer seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer:  „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Das ALTE Star-Mobil, in weißer Farbe, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben.

Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So geht es jetzt auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter. Da dieses gleich bei dem Künstlereingang parkt, geht Hansi, trotz draussen herrschender Kälte, mit vor die Tür und setzt seine Unterschrift auf die verschneite Kühlerhaube.

Obwohl Hansi Hinterseer in Kürze auf die Bühne muß, nimmt er sich Zeit, noch zwei ganz besondere Autogrammwünsche zu erfüllen. Er signiert einen Kaffeetopf „für Hermine“, die Mutter von Rosa-Marie Wolfrum, Inhaberin des „Hofer Töpferladens“, die auch allen Ton für die Star-Handabdrücke gesponsert hat und die Tontafeln letztendllich auch brennt. Deshalb hofft Klaus, dass Hansi sich dazu noch die Zeit nimmt, deren Mutter diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Wie man sieht, tut er dies gerne.

Fernweh zu den „bärigen“ Bergen

20.00 Uhr. Volksmusik-Superstar Hansi Hinterseer stimmt zusammen mit dem „Tiroler Echo“, mit Echo-Boss Luis Plattner und Chorsängerinnen, das Publikum auf Weihnachten ein. Der Name Hinterseer zieht. Rund 2000 Hinterseer Fans aus Oberfranken, Sachsen und Thüringen sind in die neue Hofer Freiheitshalle gekommen, um „ihren Hansi“ „bärenstark“ zu huldigen.

Und kaum ist dieser auf der Bühne, wird er mit Blumen und ganz persönlichen Geschenken geradezu überhäuft. Binnen Minuten stapeln sich am Bühnenrand Weihnachtstüten, Päckchen, Blumengebinde und vielerlei liebevoll nur für ihn verpackten Dinge… Und eine Frau schenkt ihm sogar eine Kette, an der lauter kleine, handgestrickte bunte Söckchen hängen. Einfach „nur liab“… Und Hansi „gfreit“ sich, mit allen in der Halle Tiroler Bergweihnacht feiern zu dürfen.

Wer heute zu Hansi Hinterseer gekommen, wird es sicher nicht bereut haben. Denn schon das Bühnenbild ist gigantisch, suggeriert eine fantastische Weihnachtswelt. Eine Dekoration, wie man sie sonst nur aus einer Fernsehsendung kennt, stimmt auf seiner Weihnachtstournee das Publikum auf das Fest ein.

Sogar eine Almhütte ist aufgebaut. Davor sitzen ein Zitherspieler und ein hübsches Mädel am Hackbrett. Von der großen Leinwand im Hintergrund rollen per Video Weihnachts-und Winterbilder ab – tiefverschneiten Tannen, hohe Berge unter dunkelblauem Himmel, tanzende Schneeflocken bis zu einer von goldenem Christbaumglanz umrahmten Dorfkirche. Und aus der Almhütte steigt der Rauch aus dem Kamin in die beeindruckende Kulisse. Gemütlicher und romantischer kann man das Fest der Liebe wohl nicht gestalten.

Das alles muss für jedes Konzert auf- und wieder abgebaut werden. Die Kisten und Koffer im Backtagebereich, die ganze Technik mit gleich mehreren Videoleinwänden, lassen die immense Vorarbeit der Roadies nur erahnen. Wenn man bedenkt, dass ein Kabarettist oft nur einen Stuhl, einen Tisch, ein Glas Wasser und ein Mikro braucht, ist allein schon durch die Dekoration das Eintrittsgeld dieser Weihnachtsshow gerechtfertigt.

Die Hansi-Hinterseer Fans sind außer Rand und Band. Für sie ist es ein „bäriger“ Abend. Denn dieses Wort, das Lieblilngswort von Hansi, war an diesem Abend häufig zu hören.

Natürlich darf auch der Nikolaus im bunten Reigen der Weihnachtsbilder nicht fehlen, die Hansi Hinterseer mit seinen Liedern, den Stubenmusikanten und der grandiosen und zugleich heimeligen Deko auf die Bühne der Hofer Freiheitshalle gezaubert hat.  Und Santa Claus bezeichnet ihn so, wie es treffender wohl nicht geht, als „Traum aller Schwiegermütter“.

Das 1. Treffen

Sehen Sie hier die Star-Schild Signierung des 1. Treffens mit Hansi Hinterseer am 24. März 2002. Da dabei das erste Mal eine Digitalkamera mit ganz wenigen Pixel zum Einsatz kam, weisen die diese Bilder und die des anschließenden Konzerts natürlich nicht die Bildqualität auf, wie zehn Jahre später.

Das Konzert

Und hier einige Stimmungsbilder von dem 1. Konzert in der Hofer Freiheitshalle.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit HANSI HINTERSEER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von HANSI HINTERSEER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera 2. Treffen: Hartmut Böhringer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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