Boris Becker

BORIS BECKER, ehemaliger Profi-Tennisspieler und Olymiasieger, gewann insgesamt 49 Turniere im Einzel. Weiter sechs Grand-Slam Turniere, davon dreimal das Turnier von Wimbledon. Auch konnte er 15 Titel im Doppel für sich verbuchen.

Boris Becker siegte am 7. Juli 1985 als erster Deutscher und mit 17 Jahren als jüngster Spieler beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt: in Wimbledon mit 3:1-Sätzen im Finale gegen Kevin Curren. Dieser Sieg prägte die Karriere von Boris Becker und machte – nach Fußball – die Sportart Tennis zum populärsten Zuschauersport. Becker wurde zum deutschen Sportler des Jahres gewählt und erreichte eine außergewöhnliche Popularität. Der Hype um seine Person erreichte eine so große Medienaufmerksamkeit, durch die auch sein Privatleben laufend in die Schlagzeilen der Boulevardpresse gelangte.

Becker wurde insgesamt viermal zum Sportler des Jahres gewählt und erhielt neben zahlreichen anderen Preisen auch den Bambi. Weiter wurde er 2003 in die International Tennis Hall of Fame in Newport/Rhode Island/ USA aufgenommen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 12. April 2002.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Boris Becker in der Oberfrankenhalle Bayreuth

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BORIS BECKER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew treffen Boris Becker in der Oberfrankenhalle Bayreuth.

Das Medienaufgebot ist grandios. „Ein für oberfränkische Verhältnisse großer Medienrummel“ ist auch in der Frankenpost vom 13. April 2002 zu lesen.

Boris Becker kommt nach Oberfranken, wo ein Tennisspieler zuhause ist, auf den er große Stücke setzt: Philipp Petzschner aus Weidenberg. In Bayreuth jedoch spielt er gegen Henri Leconte, seinem besten Freund. Die Tour ist ein reines „Show-Match“, doch wie sagte Boris? „Wir spielen immer, um zu gewinnen“.

Nach mehreren Anfragen an das Management erhält Fernwehpark Initiator Klaus Beer nach ersten negativen Reaktionen plötzlich positiven Bescheid. Wir könnten Boris in seinem Hotel treffen. Dr. Georg von Waldenfels, Präsident des Deutschen Tennisbundes, hat es möglich gemacht. „Nach seiner Fürsprache begegnet uns überall eine umwerfende Freundlichkeit, alles läuft wie am Schnürchen, so denken wir jedenfalls am Anfang…“ erzählt Klaus Beer.

14.00 Uhr: Star-Hotel „Reiterhof“ in Wirsberg. Mit offizieller Akkreditierung des Managements betritt Klaus Beer und der Fernwehpark Fotograf das Hotel, in dem schon Thomas Gottschalk und andere Größen aus dem Showbiz ganz privat gefeiert haben. Klaus: „Ich bin sofort von dem Ambiente des First-Class-Hauses begeistert. Karibik-Badewelt, Floatarium¸ Schönheitsfarm Heustadl mit ansprechender Deko für die Sinne. Uns begegnet eine Freundlichkeit, die man so selten zu spüren bekommt. Die Geschäftsführerin Daniela Eckert und ihre Bediensteten lesen uns jeden Wunsch von den Augen ab.“

Klaus Beer sucht wie vor jedem Starschooting zuerst nach einer geeigneten Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch die gibt es in dem Hotel nicht. Alles wunderschöne Deko.  Draussen knallt die Sonne, das geht nicht, zuviele Licht/Schatten-Anteile. Aufhellblitz ist angesagt. Als Alternative hat Klaus eine freie Holzwand im Schatten entdeckt. So wird dort schon mal alles vorbereitet.

15.00 Uhr. Jeden Augenblick müsste Boris mit seiner Crew auftauchen. Klaus ist nervös. Denn er hat auch den Zement für die Handabdrücke dabei. Vorsichtshalber. Denn so ein Name wie Boris Becker muß wie in Hollywood zusätzlich auch in „Beton“ verewigt werden.

Übrigens: Damals arbeitete man noch mit echtem Zement. Und da war Nervenkrieg schon mal vorbereitet. Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese neue Spezial-Teonmasse, mit der wir heute arbeiten, bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

15.20. Der Termin für die Ankunft von Boris ist lange überschritten. Da klingelt das Telefon. „Herr Beer, schaffen Sie es, in 30 Minunten in der Oberfrankenhalle in Bayreuth zu sein? Wir steckten im Stau, alles verspätet sich um ca. eine Stunde. Wir fahren gleich zur Oberfrankenhalle, kommen gar nicht ins Hotel. Sorry.“

„Rallye Becker“

Herzlich willkommen Nervenstress. Diesmal vom Allerfeinsten. Klaus schleppt Schild, Zement und Kameras zurück ins Auto. „Rallye Becker“ Wirsberg – Bayreuth ist angesagt. Klaus fährt wie ein Wilder. Vor Bayreuth dann: ebenfalls Stau. Die Uhr tickt unerbittlich. Unerbittlich ist sicher auch Beckers Zeitplan. Was ist, wenn wir es bis zu dem angegebenen Termin nicht schaffen? Dann fällt das Treffen ist Wasser…

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BORIS BECKER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, tolle Bilder vom Bühnenauftritt, in diesem Fall vom Show-Match mit Boris Becker gegen Henry Leconte.

Die Bilder mit Boris Becker dokomentieren die Ära des Fernweh-Parks auch in Sachen Fototechnik. 2002 wurde teilweise noch mit dem guten alten Chemiefilm fotografiert, die Bilder mussten entwickelt und dann eingescannt werden, wie man an der verminderten Bildqualtität erkennen kann. Aber Klaus hatte auch eine erste „Digitale“ dabei. Also Mischverhältnis digital und analog. Bild-Zeitdokumente…

Hochsicherheitstrakt „Boris Becker“

Vor der Oberfrankenhalle wie erwartet, Securities. Zu Dutzenden. Klaus erzählt: „Wir sagen, dass wir vom Management Becker erwartet werden. Wir dürfen durch. Bis zum Aufgang zur Garderobe. Dort ist absolutes Sperrgebiet. Wir telefonieren mit dem Management, bekommen die Handynummer von einem weiteren Betreuer. Von ihm erfahren wir, dass Boris auf dem Weg zur Halle ist. Wir sprinten zu dem Eingang, wo er kommen muß…

Plötzlich Sprechfunk. Autos mit weiteren Sicherheitsbeamten fahren vor. Dann ein silberglänzender ML Mercedes hält. Beckers Manager fährt persönlich. Boris sehe ich auf der Rückbank sitzen. Ich zeige dem Manager das Schild. Der Schriftzug ist mit ihm abgesprochen: „Boris Becker grüsst alle Tennisfreunde in der Welt und die Besucher des Hofer Fernweh-Parks.“ O.K.

Als Boris aussteigt, muss er durch einen Spalier von Pressevertretern, die natürlich alle etwas von ihm wollen. Doch er würdigt sie keines Blickes. Der Manager wechselt ein paar Worte mit Boris, weist auf uns und das Schild. Boris wendet sich uns zu. „Hallo“. Wir werden von ihm offiziell registriert. Die Pressevertreter bekommen große Augen…

Boris kommt in Freizeitkleidung, Jeans und Pulli. Seine blonden Haare sind nach hinten zurück gekommt. Eine gelbgetönte Sonnenbrille lässt ihn noch cooler erscheinen.

Ich zeige ihm zuerst einmal das Fernweh-Park Prospekt. Interessiert studiert er das Erscheinungsbild des Parks und die Promis im „Signs of Fame“. Eine Zeitung berichtet am anderen Tag, dass er im Getümmel der Medien kühl und unnahbar wirkt. Klar, dass alle, die nicht offiziell akkredditiert sind, erstmal keine Beachtung finden. Er käme ja sonst mit Interviews und Bildern gar nicht zum Zweck seines heutigen Besuchs, dem Match. Doch vorher widmet er dem „Fernweh-Park“ seine ganze Aufmerksamkeit.

Für die Aufnahmen zur Signierung seines STAR-SCHILDES bitten wir ihn, sich etwas abseits der Securities in die Sonne zu begeben. „Klar, machen wir“, sagt er. Boris unterschreibt auf seinem Grußschild mit unserem Spezial-Lackstift. Sonnenresistent. Beim letzten Zug bitten wir ihn, in Richtung Kameras zu blicken. „Soll ich lächeln oder ernst schauen?“, fragt Boris. „Lächeln natürlich“…

Boris „malt“. Die Signierung wird zur Kunst. Die zwei geschnörkelten B’s sind ein echter „Becker“. Shake Hands für die Aufnahme in den „Signs of Fame“. Boris macht mit, als ob er alle Zeit der Welt hätte. Doch er muß sich noch umziehen und eine Runde trainieren. Neben ihm treten seine Betreuer und sein Manager schon von einem Fuß auf den anderen. In gut einer Stunde beginnt das Match.

„Jetzt bräuchten wir nur noch das Ortsschild von Leimen“, denke ich insgeheim. Würde sich bei seinem Star-Schild sicher gut machen. Schon damals nahm ich mir vor, daran zu arbeiten.

After Show Party mit Boris Becker

Doch die Show ist noch nicht zu Ende. Frau Eckert hat uns zur After-Show Party mit Boris Becker eingeladen. Beginn: 23.00 Uhr. Wir düsen erstmal zurück nach Hof. Stecken dann nochmals im Stau. Fahren dann was das Zeug hält. Denn unser Fotograf soll noch die Bilder entwickeln. Ich rufe die Redaktion des Hofer Anzeigers an und berichte, dass wir soeben Boris Becker in den „Signs of Fame“ aufgenommen haben. Obwohl schon kurz vor 18.00 Uhr, wird für uns noch ein Platz freigehalten. „Boris und sein Schildergruß“, wird bereits morgen im Hofer Anzeiger stehen.

Wir sitzen Boris dann auf der Party fast gegenüber. 3 Stunden lang. Er studiert ausgiebig die Speisekarte und bestellt… Doch was, wird hier nicht verraten. Denn ein Tennisstar muß auch einmal Privatsphäre haben. Und die wollen wir keinesfalls stören…

2. Treffen mit dem Tennis-Star: BORIS BECKER signiert das Ortsschild seiner Heimatstadt LEIMEN

6. März 2004: Fast genau zwei Jahre später trifft Fernwehpark Initiator Klaus Beer Boris Becker noch einmal. Bei der Tennis-Gala im Forum Bamberg, wo Becker in einem Show-Match gegen Henri Leconte antritt.

Der Grund der neuen Begegnung? Klaus bittet Boris Becker, das Ortsschild seiner Heimatstadt LEIMEN zu signieren, dass der Bürgermeister kurz nach seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ zur Verfügung stellte. Denn auch sein Heimatort soll zusammen mit seinem STAR-Schild die Besucher des Fernweh-Parks grüssen.

Doch knapp 24 Monate fristete das Grußschild ein dunkles Dasein im Schilder-Lager. Denn auf jede Anfrage nach einem möglichen Termin für die Signierung hagelte es Absagen: „Keine Zeit, nicht in Deutschland, keine PR nebenbei.“ Kein Termin.

Als das Tennisspiel in Bamberg bekannt wurde, wandte sich Klaus Beer wieder an das Management – und plötzlich erhielt er eine Zusage. Die Crew des Fernwehparks darf Boris Becker in Bamberg treffen. Nach der offiziellen Pressekonferenz würde Boris sein Ortsschild signieren.

Akkreditierung nach Palma de Mallorca

Doch das Ganze entwickelte sich wiedereinmal nicht so einfach wie geplant. Akkreditierungen mußten nach Palma de Mallorca gefaxt werden und auch in Boris Unterkunft, Hotel Geyerswörth in Bamberg. Zur Abklärung aller Dinge stand Klaus Beer mit den Verantwortlichen in ständiger Mail- und Telefonverbindung. Beer: „Beckers Management, Tourbegleitung und Veranstalter – lauter freundliche Leute – taten alles, um das Treffen zu ermöglichen. Und auch einer, ein Hofer: Dr. Georg Freiherr von Waldenfels. Ob dieser ein Wörtchen mitgeredet hat? Wir freuen uns jedenfalls sehr Boris wiederzutreffen und dem Bürgermeister von Leimen bald die freudige Botschaft übermitteln zu können, daß es endlich geklappt hat.“

Wie man sieht, ist es für Aussenstehende kaum möglich auch nur im geringsten zu erahnen, was rund um so ein Startreffen alles läuft, welche Aufregung und Stress oft herrschen, bis letztendlich die Begegnung mit einem Star stattfinden kann.

Pressekonferenz

Pressekonferenz. Ca. 40 Medienverteter von Printmedien und TV haben ihre Mikros und Objektive auf Boris Becker und Henri Leconte gerichtet. Das Team vom Fernwehpark hält sich ersteinmal im Hintergrund.

Als die Pressekonferenz zu Ende ist, müssen alle Medienvertreter den Raum verlassen. Nur ein großer bayerischer TV-Sender darf noch bleiben. Doch plötzlich werden auch die TV-Leute gebeten, ihre Kamera abzubauen, da ein Einzelinterview nicht möglich wäre. Nur Klaus Beer und der Fernwehpark Fotograf dürfen bleiben.

Ersteinmal essen, dann…

Doch bis Boris kommt, vergeht nochmal Zeit, da er nach der Pressekonferenz sofort den Raum verläßt und mit Freunden ersteinmal im VIP-Bereich zum Essen verschwindet. Als auch das TV-Team packen muß sind wir uns fast sicher, daß trotz aller Zusagen unser Termin geplatzt ist.

Pulverfass

Doch der freundliche Tourbegleiter beruhigt uns. „Keine Sorge. Ich hänge mich an ihn. Boris verläßt die Halle nicht eher, bis Eure Geschichte unter Dach und Fach ist. Tut mir leid, daß Sie noch etwas warten müssen.“ Wir sind überwältigt von dieser Freundlichkeit.

Wir haben kein Zeitgefühl mehr. Warten einfach. Wie auf einem Pulverfaß. Plötzlich jedoch: Stimmen. Verantwortliche der Tennisgala und Bodyguard kommen. Mitten drin – Boris.

Ortsschild LEIMEN

Klaus Beer zeigt ihm ersteinmal das Fernwehpark Prospekt mit den vielen neuen Stars im „Signs of Fame“, wo er zwischenzeitlich mit der Signierung seines Grußschilds ebenfalls abgebildet ist. Und präsentiert das Ortsschild seiner Heimatstadt LEIMEN, verbunden mit besten Grüßen des Bürgermeisters.

„Wo soll das denn hin?“ fragt Boris und Klaus sagt „Es kommt in den Fernwehpark“. Boris lächelt. Mißverständnis. Er meint natürlich, wo er seine Unterschrift hinsetzen soll. „Ach so“, sagt Klaus, „na da auf eine der freien Stellen“ und deutet auf eine mögliche Fläche auf dem Schild.

Der Fernwehpark Fotograf schießt Bilder. Fotos, die sitzen müssen. Erstmals mit einer neuen digitalen Kamera. Analog ade. Starfotos müssen professionell sein.

Keine Handabdrücke

Boris hat wie immer nicht viel Zeit. Und das bedeutet, leider auch keine Zeit heute für die Handabdrücke in Ton, dem symbolischen „Händeheben“ für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Klaus hat die Tonschale schon auf dem Tisch gelegt. Boris müsste jetzt nur noch seine Hände in die graue Masse drücken. „Die brauch ich noch“, sagt er und deutet auf seine Hände. Aber Boris lehnt nicht gänzlich ab. „Beim nächsten Mal“, sagt er er… Alles hätte so einfach sein können. Die Tonform lag direkt vor ihm.

Bleibt nachzutragen, dass Klaus Beer es dann nicht mehr versucht hat, einen weiteren Termin mit Boris Becker zu erhalten. Rund um den Fernweh-Park war so viel los, immer neue Stars, dass er einfach keine Zeit und Nerven mehr hatte, einen neuen „Termin“ zu bekommen. Doch wer Klaus Beer kennt weiß, dass er die noch fehlenden Handabdrücke von Boris Becker immer noch im Hinterkopf hat und sicher einmal Gelegenheit ist, diese nachzuholen…

Teutonische Kraft“ gegen „französische Eleganz“

hieß es am anderen Tag in der FRANKENPOST über das Match. Hier noch einige Stimmungsbilder vom Show-Match der Tennis-Gala mit BORIS BECKER und HENRI LECONTE.

Boris hat den Schaukampf gegen Henri Leconte mit 7:5 und 6:2 gewonnen. Es war zwar ein Show-Match – aber anstrengend war’s doch – trotz aller Späßchen, die Henri dabei zum Besten gab. Doch damit ist er beim Publikum der „Hahn im Korb“. Seine Mimik und Gestik begeisterte. Er trieb Schabernack mit den Balljungen – und mädchen und fordert sogar, als Boris mal kurz backstage verschwand, ein Ballmädchen zu einem Duell heraus. Dafür erntet er tosenden Applaus. Als das Girlie nach einigen Ballwechseln dann auch noch mit einem Handkuß belohnt wird, sind besondes die Frauen hin und weg.

Siegerehrung: Dickes Lob an Beide. Wie sagte der Hallensprecher? „DassHenri Leconte der goldene Arm in die Wiege gelegt worden ist. Und Boris Becker gespielt hat, so wie er immer spielt: „Kraftvoll und mit perfekten Volleys“ Noch immer ist der Aufschlag Beckers eine gefährlichste Waffe. „Einige haben eine Geschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern erreicht“, sagt Becker auf der Pressekonferenz.

Zum Schluß gibt es noch Geschenke, darunter ein „echt Schlenkerla Rauchbier“ zum Ausgleich des „Wasserverlusts“.

Fotos: Peter Kosa

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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