Thorben und Michi Schmitt, Abenteurerfamilie, bekannt aus der ZDF Fernsehsendung „Terra X“ – „Abenteuer Freiheit“

Am Sonntag noch im ZDF in der berühmten und beliebten Fernsehreihe „Terra X“ zu sehen – jetzt im Fernweh-Park geehrt: Thorben und Michi Schmitt.

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von THORBEN und MICHI SCHMITT in die „Signs of Fame“- doch zur Einstimmung auf die geehrte Weltenbummlerfamilie, zuerst eine kleine Biografie: 

THORBEN und MICHI SCHMIDT bereisen seit vielen Jahren die Welt. Alleine, dann mit ihren Kindern. Jede Tour geht bis zu zwei Jahren. Ihr Fahrzeug ist ihr Zuhause. Hautnahes Landerleben von Menschen mit ihren Sitten, Gebräuchen und und Religionen. Besser kann man ein Land nicht bereisen und fremde Kulturen hautnah erleben.

Auf ihrer aktuellen Reise begleitete ein Kamerateam des ZDF die Abenteurerfamilie aus einem kleinen Ort in Oberfranken, um ein neues Format in der Terra X-Reihe zu produzieren. “Abenteuer Freiheit“ heißt der Titel der Sendereihe, die die Reise der Schmitts mit dem „Frosch“, einem knallgrünen Mercedes-Lkw Baujahr 1980 über Israel, Jordanien, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate bis in den Oman in die faszinierende Welt der Arabischen Halbinsel dokumentiert.

Wegen der weltweiten Coronaepedemie musste die Tour dann im Königreich Oman unterbrochen werden. Doch sobald es wieder möglich ist, wollen sie Asien in Angriff nehmen, auf dem Landweg in die Mongolei. Mit dabei sind natürlich immer ihre Kinder, ihre sechsjährige Tochter Romy und das Nesthäkchen Levi (4). Dass Tochter Romy nicht in die erste Klasse muss, sondern mit auf die große Reise kann, verdankt sie der Einsicht des Schuldirektors der sagt: „Reisen sei die beste Schule des Lebens.“

Vor Ihrer Tour über die Seidenstraße waren Thorben und Michi 2010 bis 2011 schon auf den „Hippie-Trail“ unterwegs. Sie fuhren auf dem Landweg nach Indien. Und dann erlebten sie von 2015 bis 2017 mit ihrer 1-jährigen Tochter Romy das Abenteuer Panamericana. Sie fuhren in zwei Jahren von Alaska nach Feuerland. Nach 19 Ländern und 100.000 Kilometern kehren sie nach Deutschland zurück und haben die wohl, wie sie sagen, schönste Reiseerinnerung im Gepäck, den vierten  Passagier, ihren Sohn Levi, geboren in der mexikanischen Karibik. Übrigens: Levi hat auch einen mexikanischen Passe. All Ihre Reisen und Abenteuer unter HIPPIE-TRAIL.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 19.08.2020.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Thorben und Micha Schmitt im Fernweh-Park des Marktes Oberktozau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme der Abenteuerfamilie THORBEN und MICHI SCHMITT und ihren Kindern ROMY und LEVI in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer, zugleich Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor war von dem Bericht in „Terra X“ hellauf begeistert und ludt die sehr symathische Famielie mit dem großen Fernweh im Herzen in den Fernweh-Park ein. Klaus: „Doch es war nicht nur das über den Bildschirm flimmernde Abenteuer, sondern auch die Ausstrahlung und das Charisma dieser Familie. Schon nach den ersten Minuten spürte ich eine innere Verbindung zu ihnen, einfach nur sympathisch und nett und sehr menschlich. 

Sofortige Zusage

Nachdem Klaus Beer Kontakt mit der Familie aufgenomemn hatten, erfolgte sofort die Zuage. „Wir kommen.“ Denn der Abenteuerfamilie gefiel das Friedensprojekt und dessen Ideologie und Bostschaft. Klaus freute sich sehr. Erst vorletzten Sonntag im Fernsehen – und dann wenige Tage später live im Fernweh-Park. Doch das ist nicht selbstverständlich. Thorben: „Wir erhielten nach unserer Tour viele Angebote von Zeitungen und auch Fernsehsendern. Doch wir lehnten immer ab. Denn die meisten waren nur aus Sensationen aus. Doch wir wollen eine seriöse Berichterstatttung. Dann kam das Angebot von „Terra X“. Da sagten wir sofort zu – wie auch für den Fernweh-Park.“

Levi macht dem Namen „Oberkotzau“ alle Ehre

Klaus wichtelte. Welchen Tag für die Ehrung sollte man nehmen. Denn nach wechselhaftem Wetter muss es für das Shooting ein Sonnentag sein. Passt sonst nicht zum Feeling Fernweh, Wüste, Palmen… Am Donnerstag dann, den 19. August, müssste es passen. Laut WetterApp.

11.30 Uhr war angesagt. Doch es wurden ein paar Minuten später. Thorben: „Als wir das Ortsschild Oberkotzau passierten, machten unser Spross Levi dan Namen, den man so und so interpretieren kann, alle Ehre. Ihm wurde im Auto schlecht…“ Schallendes Gelächter auf dem Parkplatz. Ehrlich, herzerfrischend. Und Levi, zwar noch etwas müde, ging es schon wieder viel besser…

Ankündigung in den Medien

Da diesmal kein Managment verbot, den Besuch eines Stars vorher in der Zeitung anzukündigen und demzufolge manche Oberkotzau und darüber hinaus kritisierten: „Jetzt haben wir in Oberkotzau schon so eine schönes Amphitheater, und wir erfahren dann erst am anderen Tag aus der Zeitung, das dieser und jener Star da war“, veröffentlichte Klaus diesen Besuch der berühmten „Terra X“ Abenteruerfamilie diesmal in den Medien. Und so wurden Thorben und Michi und ihre beiden Kinder mit großem Applaus des Publikums im Atrium emfangen. Viele waren gekommen, neben den beiden Bürgermeistern von Oberkotzau, Stefan Breuer und Erich Pöhlmann, auch der Chef des Kulturamtes, Günter Tauwaldt sowie einige Marktgemeinderäte und Damen des Marktausschusses.

Kurz vor dem Eintrefffen der Famiilie intstruierte Klaus Beer von der Showbühne aus die Zuschauer: „Bitte halten Sie mindestens eineinhalb Meter Abstand. Halten Sie sich an die Coronabeschränkungen. Denn nur so können wir das Virus in den Griff bekommen.“ Und wettert gegen die Coviditioten, die unverantwortlich nicht nur mit ihrem Leben, sondern mit dem Leben der anderen umgehen. Sagt es zwar nicht öffentlich, aber seine Meinung ist: „Diese Leute sind eine Schande für unsere Gesellschaft, da sie die mühsam eingehaltenen Beschränkungen, Belastungen, und das sind sie natürlich für Menschen, die sich montatelang an alles hielten, große Entbehrungen auf sich nahmen, von heute auf morgen wieder zunichte machen. Solche Unverantwortlichen Coronademonstranten müssten erfasst werden und sollten sie erkranken, ihre Behandlung selbst bezahlen müssen.“

Die Star-Schild Signierung

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Fernweh-Park Initiator Klaus Beer und dem 1. Bürgermeister Stefan Breuer, der sich den „Terra X“ Beitrag in der ZDF Mediathek angeschaut hat, bat Klaus Thorben und Michi um die Signierung ihres Grußschildes. Und da ja deren Kinder auf dieser abenteuerlichen Tour mit dabei waren, setzte Thorben auch deren Namen mit darauf.

Bevor es dann zu einem Bummel durch den Fernweh-Park mit weiteren Fotos für die Presse vor der Asien-Schilderwand ging gab Klaus Beer dem Publikum die Gelegenheit, Fragen an die Beiden zu richten. Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Vieles brannte dem Publikum auf der Zunge. Thorben lacht: „Die meisten Fragen ähneln sich. Wie immer die erste Frage, wie finanziert man das Ganze und wie ist das mit der Schule der Kinder…“  Was Thorben und Michi darauf antworten, kann man in unsererem VIDEO erfahren.

Bummel durch den Fernweh-Park

Dann schließt sich ein ausgiebiger Bummel durch den Fernweh-Park an. Mit Wolken. Klaus ist trotzdem froh. Denn über den gesamten Zeitraum des Eintreffens, der Schildsiggnierung und der Fragenbeantwortung auf der Showbühne schien die Sonne. Gab herrliche Bilder. Und spielt für den Film- und Bilderfreak bei jedem Event imme eine entscheidende Rolle.

Beim Bummel durch die Schilderreihen sind Thorben und Michi hellauf begesitert, haben die Beiden doch auch den Original Sign Post Forest in Watson Lake, Kanada gesehn, die Inspiration für Klaus Beer, so etwas auch in Deutschland ins Leben zu rufen. Obwohl weit weniger Schilder, wird das deutsche Pendant mittlerweile als weltweit einmalig bezeichnet, da es im Gegensatz zu dem Schilderwald in Kanada ein Botschaft vermittelt.

Dann zeigt Michi auf Markus Lanz: „In seiner TV-Sendung waren wir auch schon eingeladen. Der Lanz ist ein ganz Netter“. Klaus bestätigt das. „Über dessen Handabdruck-Aktion haben wir auch ein Video gemacht. Ich werde ihm mal die Bilder von heute, bzw. auch den Link zum Film auf unserer Hompepage senden.“

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir versuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporadisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Stress am Set

Sie wollen noch mehr wissen, wie so ein Film über die Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ entsteht? Noch ausführlicher einen Blick hinter die Kulissen unserer Startreffs werfen? Gerne: Wenn manchmal ein zweiter Kameramann vor Ort ist, werden die Videos noch schöner, da dieser aus einer anderen Perspektive filmt. So kann Klaus beim Schnitt andere Bilder über die Grundaufnahmen mit dem durchgehenden O-Ton legen, die Szenen werden dadurch abwechslungsreicher, peppiger. Zudem kann er mit Naheinstellungen, Closeups arbeiten, da Kameramann 1 meist die Totale filmt, mit gerademal Hinzoomen auf die Hände und auf das Gesicht. Letzteres leider oft viel zu wenig. Klaus als leidenschaftlicher Kameramann schärft zwar seinen Kameraleuten immer ein: „Leute, ran ans Motiv. Wir brauchen Nahaufnahmen des Gesichts und der Hände.“ Aber nur, wenn es auch sinnvoll, logisch ist, entweder wenn der Star redet oder drückt. Eine Nahaufnahme des Gesichts ist Unsinn, wenn er nichts sagt oder auf die Hände, wenn in der Tonschale nichts passiert.. Alles schon vorgekommen, da die Filmamateure bei solchen Startreffs natürlich auch aufgeregt sind.

Man muss beim filmen mitdenken, die Szenen einfangen, die der Zuschauer in diesem Augenblick erwartet. Wenn gesprochen wird, Gesicht closeup. Wenn Action in der Tonschale – ranzoomen. Die Bilder muss man sehen, spüren und dann individuell reagieren…. Doch wenn man keine Kameraerfahrung hat, kann man das nicht so umsetzen. Also gibt es vor jedem Shooting immer eine Kamerabesprechung in der Hoffnung, dass die Kameraleute das in der Praxis dann auch beherzigen. Leider kann Filmemacher Klaus nicht selbst hinter der Filmkamera stehen. So ist er immer im totalem Stress, bis – hoffentlich – alles bestens im Kasten ist…

Und aus dem ihm dann letztendlich vorliegendem Material fertigt der Filmemacher, der mit seiner neuesten digitale Produktion „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ ebenfalls auf Vortragstournee unterwegs ist, dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellungen von Kamera 1 hat er wie gesagt keinen Einfluss, da immer jemand anderes die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Filmmaterial herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, den Besuch der Abenenteurfamilie im Fernweh-Park mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie die Geehrten ganz persönlich kennenlernen können.

Picknick im Fernweh-Park und fachsimpeln über besuchte Länder

Die Zuschauer sind mittlerweise nach Hause gegangen. Das Amphieteater ist wieder leer. Da man sich nach dem Event noch zusammensetzen und über gemeinsame Reisen unterhalten möchte, sich die Kinder dabei nicht langweilen sollen, haben Erika und Klaus hin- und her überlegt. Es käme nur ein Aussenlokal in Frage. Denn in geschlossene Räume geht Klaus wegen Corona nicht. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?  Wie wäre es, wenn man direkt am Fernweh-Park zum Essen einlädt. Denn dort können sich im angrenzenden Summa-Park mit seinen vielen Sportmöglichkeiten und dem großen Kinderspielplatz Ramona und Levi austoben – und die Eltern haben sie dabei immer im Blick.

Und so haben tüchtige Mitglieder des Fernweh-Park Vereins schon zwei Stunden vor dem Besuch der Schmitts einen kleinen Pavillon aufgebaut, Erika und Klaus haben kleine Tischchen und Stühle mitgebracht und vom „JR Boxenstopp“ in Oberkotzau Essen bestellt, das Erika schnell holt. Es gibt Burger, Pommes, kleine Schnitzel und Currywurst. In einer Kühltasche stehen Wasser, Lima und Cola bereit. Alles Plastikflaschen, den Glasflaschen sind hier verboten, richtigerweise. Mit dabei unter dem Baldachin ist auch Sabine von Extra-Radio, die mit den Schmitts seit Jahren befreundet ist und diese natürlich für„s Radio interviewt…

Was für eine wunderschöne Begegnung. Was für ein herrlicher Mittag und Nachmittag. Lange fachsimpeln Klaus und Erika mit Thorben und Michi über gemeinsame Reiseeerlebnisse. Klaus schwärmt von seinem Lieblingsland Indien, Thorben von Bolivien. Klaus: „Ich liebe Indien über alles, denn so eine Ursprünglichkeit haben wir in noch keinem anderen Land erlebt. Die Waschungen und Totenverbrennungen bei Sonnenaufgang an den Ghats in Varanasi (Benares) mit den Gurus und heiligen Männern, das wüstenhafte Rajastan mit Udaipur und dem taumhaft schönen „Palast der Winde“ in Jaipur, die bunten Märkte, die Millarden von Kokospalmen in Kerala, Südindien. Und Klaus schwärmt weiter von Srinagar, Pakistan, Ladah und Nepal natürlich.

Schon beim Bummel durch die Schilderreihen erzählt Klaus: „Stellt Euch mal folgende Bilder vor: „Hellgrüne Reisplantagen in Indien udn Thailand. Dahinter hochaufragende Kokosplalem. In den Reisfelden pflanzen Frauen Reis. Das gleiche Bild in Indien und Thailand. In Indien tragen die Frauen malerische, bunte Gewänder mit goldenem Nasenschmuck, der sich bis zum Ohrläppchen zieht. Auch in Thailand pflanzen die Frauen Reis im hellgrünen Reisfeld, hinter ihnen Traumpalmen. Doch was tragen sie dort? Gummistiefel, Jeans und T-Shirt, mit dem Bild einer Mickey Mouse vorne drauf… Für mich als Filmer ein Kulturschock. Ich möchte Märchenbilder einfangen. Oder sowas nur, wenn man journalitisch die Verwestlichung eines Landes dokumentieren will.“

Klaus weiter: „Dann fuhren wir in Australien zum Kings Canyon. Zwei Stunden Pistenstaub. Roter Puderzuckerstaub. Das ist schon mal Klasse. Dann aber der Canyon. Halt eine Schluchte mit rötlicher Felsen. In Amerika ist das nicht mal ein Nationalpark. Sondern ganz normale Landaschaft. In Australien, da es dort in der Weite des Outbacks nicht gibt, dagegen die Attraktion. Der Uluru aber, der heilige Berg der Aborigines, ist natürlich überwältigend. Eigentlich sollte man Länder nicht miteinander vergleichen, aber man tut es einfch automatisch“, sagt Klaus. Thorben dagegen informiert sich vorher nur für das Allernötigste über ein Land. „Ich möchte keine Vorurteile aufbauen oder gesehene Bilder bestätigt sehen. Ich möchte eigentlich nichts über das Land wissen und mich vorab völlig unvoreingenommen überraschen lassen.“

Während Erika Wüsten nicht unbedingt haben muss („über der Sand, in den Socken, im Auto…“) ist Klaus hingegen ein ganz großer Wüstenfan. Seiter einer Sahara-Expedition 1978. Beer: „Aber wir haben immer nur Abenteurer gespielt“, sagt er. Wir waren in den exotischen Ländern immer organisiert unterwegs, da wir für eine Filmtour nur vier bis fünf Wochen Zeit hatten. Australien dagegen und Neuseeland und natürlich Nordamerika haben wir natürlich auf eigene Faust gemacht, dort waren wir in den letzten Jahren 27 mal unterwegs. Das, was ihr gemacht habt und macht, war immer mein großer Traum!“

Die Philosophie unseres Reisens

Thorben Schmitt: „Wir haben uns bewusst gegen ein Haus und Verpflichtungen und für das Reisen entschieden. Unser LKW hat alles, was ein Zuhause braucht. Die Technik, die wir installiert haben, reicht, um ein paar Wochen autark an einem Ort zu bleiben. Aber das Reisen ist kein Urlaub. Es ist unser Alltag, unsere Art zu leben, und wenn wir solange unterwegs sind, kämpfen wir genauso mit Unwägbarkeiten wie andere Familien auch. Auch halten wir jeden Tag Schule für unsere Kinder.“

Michi: „Wenn man wirklich immer nur in seiner Welt lebt und diese nicht verlässt, entwickelt man automatisch Angst vor dem Fremden. Weil man es ja nicht kennt. Für uns ist es wunderschön, wenn wir in Kontakt kommen und einfach so ein bisschen was über die Menschen und ihr Leben erfahren. Das möchte ich meinen Kindern zeigen, und nicht nur davon erzählen. Dass die Welt nicht nur aus der Stadt oder aus dem Dorf besteht, in dem sie leben. Sondern, dass sie viel größer ist. Und dass es so viele verschiedene Modelle gibt, wie Menschen leben.“

Thorben zu seiner ganz persönlichen Art des Reisens: „Es fängt damit an, ich weiß nicht mehr die Uhrzeit, als nächstes vergesse ich den Wochentag und richtig abgeschalten habe ich erst, wenn ich nur noch die Jahreszahl weiß.“

Und Michis Fernweh? Sie liebt es, ständig neues zu entdecken und kein Flecken der Erde ist ihr zu weit entfernt. Sie sagt „Ich liebe es einfach, wenn wir im LKW fahren, um die Kurve biegen und und sehen, Mensch, jetzt schaut´s  wieder anders aus, das macht mich unwahrscheinlich glücklich. Und: Wir wollen teilhaben am Leben der Menschen. (Quelle: Zitate Film/Homepage www.hippie-trail.de).

Klaus Beer: „Das ist genau auch meine Philosophie des Reisens. Endlich habe ich mal jemanden gefunden, der mich vesteht, „um die Ecke biegen, und jetzt schaut`s wieder anders aus…“

Fotokamera Ehrung Fernweh-Park: Sylvia Schildbach

Beitragsbild: freundlicherweise zur Verfügung gestellte von Thorben u. Michaela Schmitt

Videokamera: Werner Mocker

Videokamera GoPro: Michi Bergmann

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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