Cindy & Bert

CINDY BERGER und BERT BERGER, bekannt als „CINDY & BERT“, stehen seit den Siebziger Jahren zusammen auf der Bühne und sind mit Liedern wie z.B. „Spaniens Gitarren“, „Immer wieder Sonntags“ (beide 1973), „Aber am Abend, da spielt der Zigeuner“ (1974) oder „Wenn die Rosen erblühen in Malaga“ (1975) aus den damaligen Hitparaden und Schlagersendungen nicht mehr wegzudenken. „Cindy & Bert“ haben Millionen von Schallplatten verkauft und in der Schlagerbranche Kultstatus erreicht.

Nach ihrer privaten Trennung 1988 treten sie seit Mitte der 90iger Jahre wieder gemeinsam unter ihrem bekannten Duonamen auf. Sie sind in vielen „Oldie-Musiksendungen“ zu sehen und auch auf der Bühne scheint der Erfolg ihrer Auftritte ungebrochen. 2011 nahmen Cindy & Bert an dem TV-Format „Cover my Song“ teil.

Ende der 80iger Jahre startete CINDY BERGER eine Solokarriere und beteiligte sich zweimal an deutschen Vorentscheiden zum Eurovision Song Contest. Im Jahre 2007 erschien ihr erstes Soloalbum „Zeitlos“, 2013 ihr Album „Mindestens haltbar bis…“. 2014 nahm sie an der siebten Staffel von „Let`s dance“ teil.

BERT BERGER unterhielt bereits in den 70iger Jahren ein eigenes Tonstudio und einen Musikverlag und war nach der Trennung vor allem als Komponist, Texter und Produzent tätig.

Aufnahme von CINDY in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 01. Juli 2006. Ihr folgte BERT am 13. August 2010 nach.

Norbert Berger starb am 14. Juli 2012 in Düsseldorf. Der Fernwehpark wird „Bert“ immer in guter Erinnerung behalten.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen CINDY in Nürnberg und BERT in Regensburg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von CINDY & BERT in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Die erste Begegnung

München, Olympiahalle. Die große STARPARADE. Bei der Aufnahme von Uwe Hübner und DJ Ötzi in die „Signs of Fame“ lernten sich Fernwehpark Initiator Klaus Beer und „Cindy & Bert“ backstage das erste Mal kennen. Klaus informiert beide über das völkerverbindende Friedensprojekt und bot an, sie ebenfalls in die Reihe der Schlagerstars des „Signs of Fame“ zu verewigen. Cindy und Norbert Berger sind von dem Projekt begeistert und man beschloß, für die Ehrung einen zeitnahen Termin bei einem der nächsten Auftritte zu finden. Das war im Februar 2006.

Bereits 5 Monate später ist es soweit. Cindy & Bert treten in Nürnberg bei einem Open Air Konzert auf. Klaus steht mit Cindy in Handyverbindung und man trifft sich gute zwei Stunden vor dem Konzert auf dem Parkplatz vor dem Veranstaltungsgelände.

Die Star-Mobil Signierung

Gelegenheit, natürlich gleich die Unterschrift auf dem STAR-Mobil zu hinterlassen. Cindy ist schon mal von dem Fahrzeug begeistert, das über und über mit Autogrammen übersät ist. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel schon mit Unterschriften verziert und nun geht es an den Türen weiter.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto – oder zumindest ein Teil davon zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

„Und wann kommt Bert?“ will Klaus wissen. Denn seine Unterschrift müsste ja neben der ihren stehen. „Er wollte eigentlich gegen Mittag da sein“, sagt Cindy. Doch bis heute wird nur Cindys Unterschrift auf dem Auto prangen… denn was dann an Nervenkrieg um Bert noch folgen sollte… Sie werden es in unserem Stimmungsbericht erfahren.

Wo ist Bert?

Danach Warten in der Garderobe, an der ein Zettel mit der Aufschrift „Cindy & Bert“ prangt. Bert müsste ja dann irgendwann auch mal kommen. Klaus unterhält sich lange mit Cindy, über den Showbiz, über ihre Schlager, über ihren Unfall, den sie vor einigen Jahren hatte. Es ist noch viel Zeit bis zum Auftritt. Cindy macht keinen Soundcheck, eigentlich könnte man mit der Schildersignierung und den Handabdrücken sofort beginnen. Doch zu „Cindy“ gehört, zumindest auf der Bühne, auch der „Bert“ und so entschließt man sich zu warten, bis er hoffentlich bald kommt. Denn er weiß ja Bescheid über die Aktion. Das Management hat ihn sicher unterrichtet, so hofft zumindest Klaus und denkt insgeheim, dass Cindy ihn doch auch mal anrufen und fragen könnte, wo er bleibt…

Und da Klaus Beer bei den Stars und deren Management immer in guter Erinnerung bleiben will unternimmt er nichts alleine. Er schaut zwar mal hinaus zur Bühne in der Hoffnung, Bert zufällig dort zu treffen, doch nach ihn zu fragen, macht er nicht. Ein Riesenfehler, wie sich noch herausstellen wird. Und da auch Cindy geduldig, ohne irgendjemand anzurufen auf Bert wartet, verlässt sich Klaus voll darauf, dass er noch kommen wird. Denn so war ja alles ausgemacht.

Doch von Bert ist weit und breit nicht zu sehen. Und die Zeit bis zum Auftritt rückt immer näher. Da Klaus für Cindy und für Bert je eine Tontafel dabei hat beschließt man, dass Cindy schon mal das Star-Schild signieren und ihre Hände in Ton drücken soll. Danach kann die Aktion mit Bert durchgeführt werden, der dann eben seinen Namenszug nachträglich auf das Schild setzt.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Da die Wandfläche bei den Künstlergarderoben sich gut für das Shooting eignet, setzt Cindy schon mal ihren Namen auf Ihr Conterfei.

Cindy & Bert: Die HANDABDRUCK Aktion – ohne Bert…

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals bei Cindy diese Stellage. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Plastikhocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit CINDY & BERT und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuf – und welche Aufregung gleich um Bert entstehen wird.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories, auch einige Konzertfotos vom Auftritt von Cindy & Bert.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Cindy kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Cindy die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Cindy gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Cindy ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Konzert

Nach der Handprint-Aktion wird Cindy gleich zum Auftritt abgeholt. Klaus steht im Publikum und fotografiert – immer noch zuversichtlich, dass nach dem Konzert Bert seine Hände in Ton drücken wird. Warum auch nicht. Es ist ja schließlich alles ausgemacht.

Und dann singen Cindy & Bert singen ihre Hits. Schlager, die auch Klaus Beer schon immer gefallen haben: „Immer wieder Sonntags“, „Spaniens Gitarren“, „Wenn die Rosen erblühen in Malaga“ oder „Aber am Abend da spielt der Zigeuner“. Klaus weiß nicht, ob er fotografieren oder mitsummen soll. Manchmal macht er beides.

Nervenkrieg um Bert

Das Konzert ist beendet. Cindy hat gesagt, dass sie nach dem Auftritt mit Bert in die Garderobe kommen wird. Klaus geht schon mal vor und wartet. Es ist alles angerichtet für Bert. Die zweite Tonform ist aufgestellt und alle Augen richten sich auf Bert, der da hoffentlich bald kommen wird…

Dann tut sich was am Ende des langen Hallenflurs. Endlich. Cindy erscheint. Doch wo ist Bert? „Der Bert ist gleich fortgefahren“, sagt Cindy. Klaus traut seinen Ohren nicht. Da stand Cindy doch mit ihm auf der Bühne, hat vorher ihre Hände in Ton gedrückt und weiß doch, dass man auf ihn wartet. Denn er hätte ja schon vor dem Konzert die Aktion machen sollen, zusammen mit Cindy. Wie konnte sie ihn nur gehen lassen. Sprechen die beiden ausser beim gemeinsamen Gesang auf der Bühne sonst nicht mehr miteinander?

Klaus versteht die Welt nicht mehr? Er kann doch Cindy keine Vorhaltungen machen, ihn nicht am Kragen gepackt und in die Künstlergarderobe „geschleift“ zu haben. Aber warum um alles in der Welt hat sie ihn nicht eindrücklich informiert, dass nach dem Konzert noch seine Handabdrücke gemacht werden sollen?.

Klaus ärgert sich maßlos. Wäre er doch nicht so rücksichtsvoll gewesen. Wäre er doch nach dem Konzert hinter die Bühne gegangen und hätte aufgepasst, ob Cindy Bert auch wirklich über die noch zu absolvierende Aktion informiert. Und wenn das nicht den Anschein gehabt hätte, dann hätte er die Initiative ergreifen und Bert persönlich von dem fest ausgemachten Termin unterrichten müssen. So würde er es zumindest heute tun. Denn was Klaus bei seinen bislang über 400 Star-Treffs so erlebt hat gibt ihm oft keine Wahl, als selbst etwas zu unternehmen – oder das Treffen geht in die Hose. Wie eingangs erwähnt, ist jede Starbegegnung ein Nervenkitzel und kann trotz Akkredierung und Zusage in letzter Minute immer noch kippen.

400 Stars – oftmals reif für die Klapsmühle

Klaus erinnert sich z.B. an Paul Anka. Hier hatte er von der ZDF-Betreuerin die Zusage, Paul Anka und  Sir Christopher Lee backstage einer Fernsehsendung in die „Signs of Fame“ aufnehmen zu können. Klaus war bereits um 13.00 Uhr in der Halle. Die Betreuerin von Paul Anka sagte dann: „Wir kommen gleich…“ – und Klaus wartete… Als um 15.00 Uhr die Dame mit Anka an ihn vorbeiging und Klaus dachte, dass es nun endlich soweit wäre, vertröstete sie die Fernweh-Park Crew wieder. Als sich bis 19.00 Uhr noch immer nichts getan hatte und Klaus telefonisch nachfragte, fragte sie, ob man das auch im Hotelzimmer machen könnte. „Ja, natürlich, wo immer Sie wollen !!!“, schrie Klaus es fast aus Klaus heraus. „Wir warten ja schon sechs Stunden auf ihn…“ Kurz vor der Sendung sagte die Dame dann, dass es wohl erst nach der Show gehen würde. Und Klaus wartete weiter geduldig bis zum Ende. Und da hieß es plötzlich: „Mr. Anka ist müde, er ist ins Hotel gegangen…“

Als Klaus dann am Nachmittag sah, dass er mit Paul Anka immer wieder vertröstet wurde, hatte er die Faxen dicke. Er machte das, was er sonst nie tut. Er klopfte selbst an die Künstergarderobe von Sir Christopher Lee, infomierte ihn persönlich über das Projekt „Fernweh-Park“ und zog die Aktion mit ihm einfach selbst durch. Hätte er sich auf die ZDF-Tante verlassen, wäre auch das Treffen mit „Mr. Dracula“ nicht zustande gekommen.

Beer: „Wir sind leider immer in Bittstellung. Wir wollen ja etwas von den Stars, vom Management, von den Tourbetreuern. Aber es gibt Anstandsregeln. Man soll uns klipp und klar sagen, was Sache ist. Wir wurden von der Dame fast 10 Stunden hingehalten. Ein Negativbeispiel, wie so ein Startreffen auch ablaufen kann. Leider.“

Dies sind aber Einzelfälle und in der Regel ist es ein wunderschönes Zusammenarbeiten mit dem Fernsehen und den Managements. Als Klaus Beer z.B. die Comedylady Mirja Boes in Köln im Rahmen der Fernsehsendung „Frag doch mal die Maus“ mit Dr. Eckart von Hirschausen in die „Signs of Fame“ aufnahm, wurde er sogar von der 1. Aufnhameleiterin persönlich so gut betreut , dass es fast schon beschämend war. Der Fernwehpark Crew wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Auch bei Guido Cantz wurde man im Filmstudio von „Verstehen Sie Spaß?“ in München-Geiselgasteig herzlich aufgenommen und auch beim RIVERBOAT in Leipzig, wo die TV-Moderatorin Stephanie Stumph in der Kulisse der Fernsehsendung in die „Signs of Fame“ verewigt wurde. Ebenso bei „Willkommen bei Carmen Nebel“, wo die Gastgeberin Carmen Nebel und Ross Antony sowie Thomas Anders ihre Hände in feuchten Ton drückten.

Es gibt eben solche und solche Begegnungen. Aber noch heute empfindet es Klaus als bodenlose Frechheit, von der ZDF-Dame so behandelt und immer wieder vertröstet worden zu sein.

Cindy & Bert PART II

Nach dem Treffen mit CINDY aber sollte es noch über drei Jahre dauern, bis schließlich auch Berts Unterschrift auf dem Star-Schild prangen und seine Handabrücke in Ton erfolgen konnte. Klaus Beer stand mit seinem Management in Verbindung und man wartete auf den Tag, an dem ein gemeinsamer Termin mit Cindy in nicht allzugroßer Entfernung von Oberfranken stattfindet.

Dann endlich ist es soweit. CINDY & BERT treten im Sommer 2010 beim „Arcaden-Festival“ in Regensburg auf. Mit dabei: Mary Roos, die ebenfalls Einzug hielt in die „Signs of Fame“ und die eine gute Freundin von Cindy & Bert ist.

An dieser Stelle ergeht ein herzlicher Dank an Max Lechner von Present Record und dem Center Management der „Regensburg Arcaden“, die in freundlichster Weise mithalfen, die Ehrung mit Bert Berger zu realisieren.

Bert in schwarzen, seidenen Unterhosen

Klaus Beer und der heutige Fernwehpark-Fotograf Sascha treffen Bert in der Künstlergarderobe, wo man gut zwei Stunden Zeit bis zu seinem Auftritt hat. Bis zu diesem Foto, bei dem Bert das Star-Schild nachsigniert, war ausreichend Gelegenheit, sich über die Zeit ihrer größten Erfolge in den Siebziger Jahren zu unterhalten. Und Bert plaudert, erzählt und gibt so manche Anekdote preis, als er mit vielen Künstlerkolleginenn und Kollegen auf langen Tourneen unterwegs war, vor allem auch mit Dieter Thomas Heck, der bereits pesönlich den Fernwehpark besuchte, als dieser noch in den Kinderschuhen steckte – im Jahre 2000.

Man plaudert und lacht, schnell werden noch die Haare gefönt von zwei eilig aus dem Frisörshop der Arcaden herbeigerufenen Frisörinnen. Klaus hätte gern die Aktion schnell erledigt, denn man weiß ja nie… Was „im Kasten“ ist, kann einem niemand mehr wegnehmen. Doch Bert erzählt, lässt sich die Haare machen, erzählt, lacht und seine Geschichten wollen kein Ende nehmen. Es ist super, wie Bert von all seinen Erlebnissen in der Schlagerwelt berichtet, doch Klaus hätte bedeutender entspannter zuhören können, wenn seine Hände schon in Ton gedrückt wären…

Dann gibt Bert Sascha seinen Fahrzeugschlüssel, damit ihm dieser seinen Anzug und Hemden bringen kann. „Suchen Sie einfach ein Hemd dazu aus, was Ihnen gefällt“, sagt Bert, der so unkompliziert ist, dass Klaus nach vielen Startreffs nur staunen kann. Man könnte stundenlang mit Bert „klönen“, der dies an diesem Tag auch bis vier Uhr früh noch in München getan hat, wo ebenfalls ein Auftritt eines „Arcaden-Festivals“ stattfand. „Da waren so viele gute Freunde von früher“, sagt er und erzählt und erzählt. Doch das, was gesagt wird, verschwindet alles im „Gedächtnis des Fernwehparks“, zählt zu den vielen kleinen und großen Geheimnissen zwischen den Stars und Klaus Beer. Und bei bislang über 300 Prominenten, auch vielen Weltstars, ist da so einiges an top secret- Erlebnissen zusammen gekommen. Klaus Beer: „Ich kann Geheimnisse bewahren, was mir ein Star erzählt, wird nie an die Medien gehen…“

Als dann Sascha mit Anzug und Hemd kommt, steht Bert plötzlich in schwarzen, seidenen Unterhosen vor Klaus. Ungeniert zieht er sich im Zimmer um und sagt dann – ENDLICH: „also auf zum Auftritt.“ „Nein, Signierung des Star-Schildes und die Handabdrücke müssen noch sein, deswegen sind wir ja schon seit zwei Stunden da…“ entgegnet Klaus sichtlich genervt. Und kann jetzt auch irgenwie verstehen, warum Bert vor vier Jahren einfach verschwunden war. Er ist halt so.

Endlich: Bert auf Schild und im Ton

Endlich prangt auch Berts Unterschrift auf dem Star-Schild. „Cindy & Bert“ sind mit ihren Signaturen nun gemeinsam auf der Grußtafel vereint. Und auch die Hände von Bert sind letztendlich im Ton verwigt. Wie das ging, kann man der Schilderung von Cindys Handprints und all den anderen Starbegegnungen entnehmen.

Fehlen jedoch wird Berts Unterschrift auf dem Star-Mobil. Da es bei dem Konzert in Regensburg wie aus Eimern schüttete, konnte man die Signierung des Fahrzeugs nicht durchführen.

Die schönste Musik aller Zeiten

Klaus Beer: „Das war einfach ein Muß, die Beiden komplett mit Schild und Handabdrücken zu haben und so lange an Bert dran zu bleiben, damit Beide im Signs of Fame vertreten sind. Denn Cindy & Bert gehören einfach zusammen, sind Kult und entstammen einer Ära, in der es die schönste Musik aller Zeiten gab. Ich bin stolz, mit dieser Musik, den Schlagern der 60iger und 70iger, natürlich mit den Beatles und den Stones und all den anderen tollen Popgruppen der Flower-Power-Zeit meine Jugendjahre erlebt zu haben und werde immer ein Fan dieser Musik der good old Sixties sein…“ Und ergänzt 2017: „Ich kann mit diesem einheitlichen Tonbrei und fast schon gesprochenen Problemtexten nichts anfangen. Das ist für mich keine Musik. Ich höre das heute alles nicht nicht mehr.“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tollen Begegnungen mit CINDY & BERT zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von CINDY BERGER und BERT BERGER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Cindy: Hartmut Böhringer

Fotos Bert: Sascha Eibisch

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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