The BossHoss

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme der Band The BOSSHOSS in die „Signs of Fame“  – doch zur Einstimmung auf die geehrte Band zuerst eine kleine Biografie.

Die im Jahre 2004 in Berlin gegründete siebenköpfige Band THE BOSSHOSS hatte 2005 ihren Durchbruch mit Interpretationen von Country Music im Pop und Rock, ja Hardrock Stil. Der Ursprung des Bandnamens liegt in dem 1965 von „The Sonics“ veröffentlichten Song „The Real BossHoss“. Zu den bislang erfolgreichsten Singles zählt „Don’t Gimme That“. Inzwischen schreibt Hoss Power, der Rythmusgitarrist, die meisten Lieder der Band im Country Rock selbst. Die Bandmitglieder treten auch oft in weißen Unterhemden; Jeanshemden und Stetsons auf. Zudem tragen die beiden Frontmänner Boss Burns und Hoss Power mehrere Ringe, wobei ihre linken Hände jeweils die Worte B-O-S-S und H-O-S-S mit vier Ringen bilden. Auch das Crowdsurfing durch die Zuschauermenge ist Bestandteil ihrer einzigartigen Show.

The BossHoss wurde 2004 von den beiden Werbegrafikern Sascha Vollmer und Alec Völkel in Berlin gegründet. Heute besteht die Band aus den beiden Frontmännern ALEC VÖLKEL (Boss Burns) und SASCHA VOLLMER (Hoss Power) und den Bandmitgliedern HANK WILLIAMSON (Mundharmonika), SIR FRANK DOE (Schlagzeug), ERNESTO ESCOBAR DE TIJUANA (Perkussion), GUSS BROOKS (Bass-Gitarre), RUSS T. ROCKET (Gitarre).

Nach einem ersten Auftritt im Berliner Bassy Cowboy Club erhielten sie bei Universal Music ihren ersten Plattenvertrag und coverten für Langnese Speiseeis den Werbesong „Like Ice in the Sunshine“. 2005 erschien die erste Single „Hey Ya“, danach veröffentlichten sie ihr Debütalbum “Internashville Urban Hymns“, das 2006 Goldstatus erzielte, wie auch das zweite Album „Rodeo Radio“. Es folgten weitere erfolgreiche Alben und Touren auch in Kanada. U.a. spielten sie mit Gunter Gabriel und begeisterten beim Open Air im legendären Wacken.

2011 bis 2013 waren Boss Burns und Hoss Power in den ersten drei Staffeln der Castingshow „The Voice of Germany“ als Juroren zu sehen. 2014 tourten sie durch Australien und spielten als erste deutsche Band auf dem dortigen Soundwave Festival. Mit ihrem siebten Studioalbum „Dos Bros“ erreichte die Band Platz 1 der deutschen und österreichischen Albumcharts.

2017 waren Sascha Völkel und Alec Vollmer die Gastgeber der vierten Staffel der VOX-Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ und 2018 Teil der Jury des Ablegers von „The Voice of Germany“, „The Voice Senior“. 2019 waren sie zudem Coaches der siebten Staffel von „The Voise Kids“.

Im Rahmen der Kampagne „iCHANCE“ setzen sich Hoss Power und Hank Williamson in Videos gegen Analphabetismus ein. Seit Anbeginn engagiert sich die Band zudem für das Projekt „Sage“ und sammelt Gelder für Medikamente, um ein Kinderkrankenhaus im Senegal zu unterstützen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 21. September 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen THE BOSSHOSS beim 30 Jahre Antenne 1 Fest in Empfingen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von THE BOSS HOSS in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE, tollen Konzertfotos und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Am 10. Mai gewann der kleine Ort Empfingen im Schwabenlände das „Feiertag-Festival“ von Antenne 1 mit den Headlinern THE BOSSHOSS und keinen geringeren als den erfolgreichen Jugendschwarm Max Giesinger. Empfingen setzte sich dabei gegen vier weitere Gemeinden aus dem Sendegebiet durch und nach mehr als 90. 000 abgegebenen Stimmen auf der Senderhomepage standen schließlich die beiden Finalisten, Empfingen und Spraitbach fest, wobei die Empfinger mit dem längsten roten Teppich Baden-Württembergs den Sieg erlangten.

Schon lange stand Fernwehpark Initiator Klaus Beer mit dem Management  von The BossHoss, Internashville, in Verbindung um die Superband in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ aufzunehmen. Weltenbummler und Filmemacher Beer, der bislang auf 26 Touren Nordamerika mit der Film- und Fotokamera durchstreifte, die Route 66 verfilmte und insgesamt 8 abendfüllende Reisefilme über die USA, vor allem über die dortigen Traumlandschaften drehte, ist selbst ein großer Countryfan. Beer: „ Und als Country- und zugleich Rockfan liebe ich diese Kombination bei BossHoss. Deshalb setzte ich alles dran, als selbst Fan der Band, diese mit dieser Ehrung zu bedenken.“

Doch es sollte über drei Jahre dauern, bis es soweit war. „Wir könnten das in Empfingen machen“, teilte dann die sehr sehr nette Sophie vom Management mit und so nahm die Fernwehpark Crew knapp 400 Kilometer von Hof nach Empfingen unter die Räder, um BOSSHOSS im Empfinger Hof zu treffen.

Auf der Suche nach der richtigen Location

In diesem tollen Hotel Hof las man der Fernwehpark Crew alle Wünsche von den Augen ab und stellte den Konferenzraum des Hauses für das Treffen mit der Band zur Verfügung. Deshalb an dieser Stelle schon mal ein herzlicher Dank an die Geschäftsleitung des Empfinger Hofs und ihren überaus freundlichen Mitarbeitern. Klaus: „Als ich die Tonschale, Untergrundgestell und Nudelholz vom Auto über die Treppen ins Hotel schleppte, eilte sofort eine Dame auf mich zu und ließ sich nicht davon abbringen, mitzutragen. Wie sich später herausstelle, war dies die frühere Besitzerin des Hotels, die jetzt dort immer noch die gute Fee ist.“

Danke aber auch an das wirklich superfreundliche Management Internashville, hier vor allem an Sophie, mit der von Anfang an ein herrliches Zusammenarbeiten war. Denn ohne einen offiziellen Termin und Akkreditierung wären solche Star-Treffen überhaupt nicht möglich.

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Nach dem ersten Blick in den Konferentzraum ist das schon mal geklärt. Eine Holzwand im Hintergrund ist genau das Richtige.

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eliminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer –  und manchmal auch ein Autoteil zum Signieren (FWP-Starmobil), das heute aus Platzgründen zuhause bleiben musste. Fehlen darf aber nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht…

Wieder mit dabei sind auch drei Rollups, die zusammengestellt die Panorama-Schilder-Weltkulisse ergeben und die das erste Mal bei dem weltbekannten Extrembergsteiger Hans Kammerlander zum Einsatz kamen. Eigentlich aus einer Notlösung daraus, da man bei dieser spontanen Handprint-Aktion aus Zeitgründen kein Star-Schild hatte anfertigen können. Seit damals hatte Klaus vor, jede Starehrung vor dieser Kulisse durchzuführen. Doch davon kam er wieder ab. Denn dann wäre der Hintergrund immer gleich. So entstand der Kompromiss, die Begrüßung der Künstler und Vorstellung des Fernweh-Parks vor diesem Panoramabild durchführen, damit sich die Stars auf Anhieb gleich etwas unter dem Friedensprojekt vorstellen können. Optisch natürlich imposanter, als es wie früher nur die Bilder im Fernweh-Park Flyer zu zeigen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, wartet man in Ruhe auf das Kommen der Band. Dann erscheinen die Jungs von BossHoss. Sascha und Alec begrüßen Klaus auf das herzlichste, wie man in unseren Bildern sieht. Auch die anderen Bandmitglieder sind alle supernett. Klaus stellt anhand der Panoramakulisse das Projekt kurz vor und wechselt laufend von Deutsch ins Englisch, da ihn einige der Jungs in englisch ansprechen. „Du kannst gerne deutsch sprechen, sie verstehen das alle“, meint Sascha…

Dann bittet sie Klaus zu dem Star-Schild, auf dem alle bei ihrem Konterfei signieren sollen. Nach und nach setzen die Bandmitglieder ihre Unterschrift darauf, auf schwarzem Hintergrund in Silber, auf hellerem in Schwarz.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu wieder auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit THE BOSSHOSS und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE und dem VIDEO weiterlesen. Dran bleiben. Dann geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporadisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von THE BOSS HOSS mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie die Geehrten ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was Sascha und Alec bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan einfällt.

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluss. Dies wird von YouTube automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)

 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Doch Halt. Heute muss das anders gemacht werden. Aus Platzgründen sollen diesmal nur Sascha und Alec je eine Hand eindrücken –  und die Bandmitglieder den Abdruck ihres Daumens hinterlassen. Bei sieben Bandmitgliedern geht das nicht anders, obwohl CITY, SILLY undKARAT schon mal mit vier Händen „drin“ waren.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Sascha und Alec kommen mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Alec und Sascha je eine Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Nun sind die anderen Bandmitglieder an der Reihe. Nach und nach drücken diese nun ihren Daumen in eine noch freie Fläche.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die Hände von Sascha und Alec im Ton ab. Klaus hat im Vorfeld Jolanta und Sylvia eingeschärft, mit den Kameras ganz nah ranzugehen, dann Alec ist bekannt für seine tollen Ringe und Tätowierungen.

Wunderschön zeichnen sich ihre Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da machen Sacha und Alec natürlich sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD werden die Abdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzen oder eben „malen“ Alec und Sascha ihren Namenszug in die graue Masse. In ihrem Fall mit fast identisch aussehenden Schnörkseln direkt in den Abdruck ihrer Handflächen.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluss und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Alec und Sascha auf die „Fernweh-Frage“ antworten, kann man in dem Video erfahren.

Das Konzert

21.30 Uhr. Nach einem herrlichen Spätsommertag mit dunkelblauem Himmel und idealem Open Air Temperaturen ist es zwischenzeitlich Nacht geworden auf dem Festplatz. Nach dem ebenfalls von seinen Fans umjubelten Max Giesinger erscheinen die Jungs von THE BOSSHOSS auf der Bühne. Was folgt ist ein Hammerkonzert, ein knallhartes Hardrock-Country Musikfeuerwerk. Da geht es zur Sache. Alec schüttelt seine langen schwarzen Haare, verrenkt seinen schmalen Körper im fetzenden Rhythmus der E-Gitarren, zieht dann seine Jacke aus, schließlich auch sein weißes Unterhemd, wirft sich in die Menge und lässt sich über den Köpfen des Publikums weit rein in das Menschengewühle tragen. Bei ca. 13.000 Besuchern ein echtes Surfen in der Menge. Crowdsurfing vom Feinsten.

Klaus Beer ist offiziell akkreditiert und darf in den Graben, um dort mit anderen Fotoreportern die ersten drei Songs zu fotografieren. Hier einige Stimmungsbilder von einem fantastischen Rockkonzert. THE BOSSHOSS sind auf CD schon toll – aber ein Konzert mit ihnen muß man einfach erlebt haben. Das haut einem vom Hocker. Hier einige Stimmungsbilder.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle und wunderschöne Begegnung mit THE BOSSHOSS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von TH BOSSHOSS, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Sylvia Schildbach

Videokamera: Jolanta Stettner

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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