Max Giesinger

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von MAX GIESINGER in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

MAX GIESINGER, Sänger, Songwriter und Musikproduzent, belegte im Jahre 2012 in der ersten Staffel der Gesangs-Castingshow „The Voice of Germany“ den vierten Platz. Heute zählt er mit zu den erfolgreichsten Sängern in Deutschland.

Bereits mit 13 Jahren spielte er in seiner ersten Band, den „Deadly Punks“, mit 20 in der „Bud Spencer Group“. Nach seinem Abitur in Karlsbad reiste er für ein Work-&-Travel-Programm ans Ende der Welt und verdiente sich in Australien und Neuseeland als Straßenmusiker.

Nach dem Erfolg seines Liedes „Dach der Welt“ folgte eine erste Deutschland-Tournee, nach der Veröffentlichung von „Unser Sommer“ 2013 begeisterte er auf seiner zweiten Tournee seine Fans.  Zudem gibt es seit 2006 YouTube-Videos von ihm zu sehen, von denen z.B. „Somebody That I used to know“ über 4 Millionen Klicks aufzuweisen hat. Seine Single „80 Millionen“ wurde zu einem großen Radioerfolg und stieg neben Deutschland auch in die Schweizer Hitparade ein. Nach der neuen Version zur Fußball-EM 2016 katapultierte sich der Song auf Platz 2 in den deutschen Charts. 2018 erschien sein drittes Studioalmbum“Die Reise“. 2019 saß er im Rateteam von „The Masked Signer“ der ProSieben-Show.

Seit 2016 ist Max Giesinger Botschafter von „Herzenssache“ der Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank und engagiert sich dort für benachteiligte Kinder und Jugendliche in seiner Heimat.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 21. September 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen MAX GIESINGER beim großen 30 Jahre Antenne 1 Fest in Empfingen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MAX GIESINGER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen, Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren oder gar auf den Roten Teppich – bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen…

Am 10. Mai gewann der kleine Ort Empfingen im Schwabenlände das „Feiertag-Festival“ von Antenne 1 mit den Headlinern THE BOSSHOSS und keinen geringeren als den erfolgreichen Jugendschwarm MAX GIESINGER. Empfingen setzte sich dabei gegen vier weitere Gemeinden aus dem Sendegebiet durch und nach mehr als 90. 000 abgegebenen Stimmen auf der Senderhomepage standen schließlich die beiden Finalisten, Empfingen und Spraitbach fest, wobei die Empfinger mit dem längsten roten Teppich Baden-Württembergs den Sieg erlangten.

Schon lange stand Fernwehpark Initiator Klaus Beer mit dem Management von The BossHoss, Internashville, in Verbindung um die Superband in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ aufzunehmen. Weltenbummler und Filmemacher Beer, der bislang auf 26 Touren Nordamerika mit der Film- und Fotokamera durchstreifte, die Route 66 verfilmte und insgesamt 8 abendfüllende Reisefilme über die USA, vor allem über die dortigen Traumlandschaften drehte, ist selbst ein großer Countryfan. Beer: „ Und als Country- und zugleich Rockfan liebe ich diese Kombination bei BossHoss. Deshalb setzte ich alles dran, als selbst Fan der Band, diese mit dieser Ehrung zu bedenken.“Doch es sollte über drei Jahre dauern, bis es soweit war. „Wir könnten das in Empfingen machen“, teilte dann die sehr sehr nette Sophie vom Management mit und so nahm die Fernwehpark Crew knapp 400 Kilometer von Hof nach Empfingen unter die Räder, um BOSSHOSS im Empfinger Hof zu treffen.

Bei der Recherche zu dem Antenne 1 Fest stieß Klaus auch auf einen weiteren hochkarätigen Künstler, den er ebenfalls schon lange in die „Signs of Fame“ aufnehmen wollte: MAX GIESINGER. Deshalb setzte er sich sofort auch mit dessem Management in Verbindung, doch er erhielt keine Antwort. So konnte er leider kein Star-Schild anfertigen und mitbringen. Denn das kostest richtig Geld und kann deshalb nicht ohne offizielle Zusage angefertigt werden. Was er aber mitnehmen konnte war eine zweite Tonschale – auf gut Glück. Denn vielleicht trifft er dort seinen Manager und man könnte ganz spontan, auf dem kleinen Dienstwege, etwas arrangieren…

Spontane Zusage

Und so war es dann auch. Klaus traf im Empfinger Hof auf Giesingers supernetten Manager, stellte das völkerverbindende Friedensproejekt vor und erhielt die sofortige Zusaage, dass eine spontane Handabdruck-Aktion möglich sei – nach Rücksprache mit Max. Einige Zeit später klingelte bei Klaus das Handy. „Max macht bei dem Projekt gerne mit, wir treffen uns um 18.45 Uhr“, hieß es. Klaus ist begeistert. Schnell und unkompliziert. So mag er das. Wenn es die Situation erfordert. Denn sonst ist Klaus kein Freund von solchen Hauruck-Aktionen. Alles muss gut vorbereitet sein. Aber auch Katrin Müller-Hohenstein machte zum Beispiel backstage der Sendung mit Dr. Eckart von Hirschausens TV-Show „Fragen sie doch mal die Maus“ spontan mit, als er sie nach der Handprint-Akton mit Mirja Boes fragte. Denn dann spart man sich die oft sehr hohen Benzinkosten, um bei Termin in einen anderen Ort fahren zu müssen. Da das kommerzfreie Projekt aus Idealismus lebt und auf Sponsoring angewiesen ist, muss man auf jeden Euro schauen, denn alle Ehrung der Stars kosten Geld, für den Verein…

Auf der Suche nach der richtigen Location

In dem tollen Hotel Empfinger Hof las man der Fernwehpark Crew alle Wünsche von den Augen ab und stellte den Konferenzraum des Hauses für das Treffen mit der Band zur Verfügung. Deshalb an dieser Stelle schon mal ein herzlicher Dank an die Geschäftsleitung des Empfinger Hofs und ihren überaus freundlichen Mitarbeitern. Klaus: „Als ich die Tonschale, Untergrundgestell und Nudelholz vom Auto über die Treppen ins Hotel schleppte, eilte sofort eine Dame auf mich zu und ließ sich nicht davon abbringen, mitzutragen. Wie sich später herausstelle, war dies die frühere Besitzerin des Hotels, die jetzt dort immer noch die gute Fee ist.“

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Nach dem ersten Blick in den Konferentzraum ist das schon mal geklärt. Eine Holzwand im Hintergrund ist genau das Richtige.

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eliminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer – und manchmal auch ein Autoteil zum Signieren (FWP-Starmobil), das heute aus Platzgründen zuhause bleiben musste. Fehlen darf aber nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht…

Wieder mit dabei sind auch drei Rollups, die zusammengestellt die Panorama-Schilder-Weltkulisse ergeben und die das erste Mal bei dem weltbekannten Extrembergsteiger Hans Kammerlander zum Einsatz kamen. Eigentlich aus einer Notlösung daraus, da man bei dieser spontanen Handprint-Aktion aus Zeitgründen kein Star-Schild hatte anfertigen können. Seit damals hatte Klaus vor, jede Starehrung vor dieser Kulisse durchzuführen. Doch davon kam er wieder ab. Denn dann wäre der Hintergrund immer gleich. So entstand der Kompromiss, die Begrüßung der Künstler und Vorstellung des Fernweh-Parks vor diesem Panoramabild durchführen, damit sich die Stars auf Anhieb gleich etwas unter dem Friedensprojekt vorstellen können. Optisch natürlich imposanter, als es wie früher nur die Bilder im Fernweh-Park Flyer zu zeigen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, wartet man in Ruhe Max Giesinger, der noch vor BossHoss auf der Bühne steht und nach der Ehrung gleich mit dem Shuttle auf das Open Air Gelände gefahren wird. So wird wird die Fernweh-Park Crew, da nach Max gleich BossHoss kommt, nur die letzten drei Songs von Max mitbekommen…
Pünktlich 18.45 Uhr erscheint Max mit seinem ebenfalls sehr netten Manager. Klaus stellt anhand der Panoramakulisse den Fernweh-Park und dessen Ideologie kurz vor und bittet dann Max gleich zur Tonschale. „Da wir ja nicht wussten, ob die Ehrung klappt, haben wir leider kein Star-Schild für Dich mitbringen können“, sagt Klaus. „Das fertigen wir nachträglich an. Hauptsache wir haben jetzt erstmal die Handabdrücke…“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit.
Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MAX GIESINGER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE und dem VIDEO weiterlesen. Dran bleiben. Dann geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie.

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporadisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“
Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von MAX GIESINGER mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie die Geehrten ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was Sascha und Alec bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan einfällt.
(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluss. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“
„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Sascha und Alec kommen mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.
Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Max seine Hände in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die Hände von Max Giesinger im Ton ab. Die Reliefs sind sehr schön ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologiedes Projekts. Und da macht Max Giesinger natürlich sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD werden die Abdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Max Giesinger seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen die Handabdrücke und das Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten unseren Stars aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung ihes Star-Schilds, was in diesem Fall heut leider nicht übergeben werden kann, das dieses wie erwähnt erst nachträglich angefertigt wird.“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“
Diese Frage erfolgt immer am Schluss und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Andreas Sawatzki auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Das Konzert

21.30 Uhr. Nach einem herrlichen Spätsommertag mit dunkelblauem Himmel und idealem Open Air Temperaturen ist es zwischenzeitlich dämmrig geworden auf dem Festplatz – was aber bedeuitet, dass Max Giesinger im Scheinwerferlicht bestens präsentiert wird und mit seinen Songs das Publikum begeistert. Klaus: „Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um eine Rammstein-Interpretation zu hören. Das haut einen um. Einfach genial.“

Hier einige Stimmungsbilder vom Auftitt Max Giesingers, die Klaus auf die Schnelle aus den Zuschauerreihen heraus schoß…(in Kürze online…)

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese sehr angenehme Begegnung mit MAX GIESINGER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten… Danke aber auch an den superfreundlichen Manager Florian G., denn nur mit offizieller Zusage und Akkreditierung kann so ein persönliches Star-Treffen natürlich überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MAX GIESINGER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Sylvia Schildbach
Videokamera: Jolanta Stettner
Fotos Bühne: Klaus Beer
Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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