Laura Wilde

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von LAURA WILDE in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

Man sagt, dass Lauras ungarische Großmutter ihrer Enkeling ihr „ungarisches Blut“ vererbte und ihre Leidenschaft zur Musik. Hier speziell zum deutschen Schlager. Schon im zarten Alter von 11 Jahren ließ sich LAURA WILDE am Konservatorium einschreiben. Sie erhielt klassischen Gesangsunterricht und lernte Klavier. Daraus resultierend gewann sie einige Gesangswettbewerbe.

2008 wurde der Sänger und Produzent Uwe Busse auf sie aufmerksam und produzierte mit ihr ein Album. Ihre Fernsehpremiere feierte Laura Wilde dann zwei Jahre später in der Fernsehsendung „Willkommen bei Carmen Nebel“. Dort stellte sie ihre erste Single vor.

Es folgte ihr Debütalbum „Fang deine Träume ein.“ und wurde dafür mit dem Leserpreis „Mein Star des Jahres“, dem SWR4-Nachwuchs-Schlagerstern und dem Smago-Award ausgezeichnet. 2013 folgte ihr zweites Album „Umarm die Welt mit mir „ das ebenfalls Uwe Busse produzierte.

Seit 2014 arbeitet sie mit dem Songwriter Rainer Kalb zusammen, mit dem sie 2015 Ihr drittes Album „Verzaubert“ herausbrachte. Hier schrieb Wilde auch erstmals selbst an ihren Songtexten mit. Es folgten  „Echt“ und „Es ist nie zu spät.“ 2019 ist sie mit ihrem sechsten Album „Lust“ unterwegs, dass am 9. August 2019 veröffentlicht wurde.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 14. August 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen LAURA WILDE in Plauen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von LAURA WILDE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Fernwehpark Initiator Klaus Beer erlebte Laura Wilde bereits bei der Fernsehshow „Willkommen bei Carmen Nebel“ im Jahre 2018, als er backstage der Sendung den Baywatch- und Knight Rider Star David Hasselhoff in die „Signs of Fame“ aufnahm. Und er musste gestehen, er hat vorher noch nichts von ihr gehört. Zwischenzeitlich kletterte sie auf der Karriereleiter immer höher und ist heute nach dem Treffen, vier Tage später am Sonntagvormittag, Gast bei „Kiwi“ im ZDF-Fernsehgarten.

Als Klaus von der Autogrammstunde im Elster Park Plauen erfuhr, die sie im Rahmen ihrer alpha Autogrammstundentour am Mittwoch, den 14. August um 10.30 Uhr gibt, war klar. Das ist die Chance, die bezaubernde Schlagersängerin mit dieser Ehrung zu bedenken. Sie wäre dazu auch sicher gerne persönlich in den Fernweh-Park gekommen – was sie, wie sie sagt, gerne nachholen will – doch an diesem Tag stehen gleich drei Promotiontermine ihres neuen Albums auf dem Plan. Hört man einen Song von ihr, macht dieser Lust auf mehr. Und da Laura selbst so viel Lust hat auf vieles, Lust auf Musik, Lust auf Bühne und Menschen, ihren Fans, hat sie ihre neue CD auch einfach „Lust“ genannt.

Klaus Beer kennt den Elster Park in Plauen, hat er doch dort vor Jahren schon Künstler in die „Signs of Fame“ aufgenommen. Und er kennt den Tourbegleiter von Laura Wilde, mit dem er ebenfalls schon in Sachen Stars zusammengearbeitet hat. So geht an dieser Stelle erstmal ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft des Elster Parks an Frau Anja Chemnitzer vom IPH Centermanagement und an Herrn Jens Seidler für die tolle Zusammenarbeit.

Mit von der Partie ist heute auch Sascha Eibisch, Bandmitglied von RELAX und Moderator des lokalen Rundfunksenders „Extra-Radio“. Er führt nach der Autogrammstunde noch ein Interview mit ihr über ihre neue CD und befragt sie natürlich auch, wie ihr die Aufnahme in die „Signs of Fame“ gefallen hat…

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Die freundliche Mitarbeiterin des Centermanagement führt die Fernwehpark Crew in das Konferenzzimmer, in dem schon Kaffee und weitere Getränke für die Künstlerin bereit stehen. Dort ist auch die heißbegehrte weiße Wandfläche zu finden, aber die Tische stehen zu nahe daran. Fernwehpark Fotografin Sylvia braucht zum Fotografieren mehr Abstand. Binnen Minuten ist ein weiterer Mitarbeiter des Hauses da und befördert zwei Tische und Stühle aus dem Raum. Dem „Fernweh-Park“ werden sämtliche Wünsche von den Lippen abgelesen.

Die Karawane

Und so schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundhocker, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um darauf eventuelle Folienabdrücke zu eliminieren, Fotokoffer mit Akkupacks, Ersatzkamera, Blitzlicht, Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer –  und manchmal auch ein Autoteil. Fehlen darf natürlich auch nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht… Erleichtert wird das Ganze heute durch einen Einkaufswagen, in dem alles vom Auto bis in den Raum des Shootings gefahren werden kann. Was für ein Komfort, anstelle der Knochenarbeit bei so manch anderen Starstreffs.

Wieder mit dabei sind auch drei Rollups, die zusammengestellt die Panorama-Schilder-Weltkulisse ergeben und die das erste Mal bei dem weltbekannten Extrembergsteiger Hans Kammerlander zum Einsatz kamen. Eigentlich aus einer Notlösung daraus, da man bei dieser spontanen Handprint-Aktion aus Zeitgründen kein Star-Schild hatte anfertigen können. Seit damals hatte Klaus vor, jede Starehrung vor dieser Kulisse durchzuführen. Doch davon kam er wieder ab. Denn dann wäre der Hintergrund immer gleich. So entstand der Kompromiss, die Begrüßung der Künstler und Vorstellung des Fernweh-Parks vor diesem Panoramabild durchführen, damit sich die Stars auf Anhieb gleich etwas unter dem Friedensprojekt vorstellen können. Optisch natürlich imposanter, als wie früher nur die Bilder im Fernweh-Park Flyer zu zeigen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann kommt die Künstlerin. Wie ein Wirbelwind fegt die zierliche Laura in das Centermanagement und wird von allen herzlich begrüßt. Man ist gleich per Du und sofort springt der Funke der Sympathie über: Laura Wilde ist eine ganz ganz Nette. Schnell der Turnschuhe entledigt und rein in silberne Pömps mit hohen Absätzen – Bühnenoutfit. Denn in knapp einer Viertelstunde muß Laura schon unten auf der Bühne stehen und ihre neues CD vorstellen und Autogramme geben. Deshalb heißt es jetzt sofort mit der Ehrung zu beginnen…

Klaus führt Laura vor die imponsante Panorama-Schilder-Weltkulisse, die auf den drei zusammengestellten Rollups abgebildet ist und stellt in kurzen Sätzen erstmal das Projekt vor. Dann zeigt Klaus zu ihrem auf der Stellage präsentiertem Star-Schild mit der davor stehenden Tonform und sagt: „Wir haben hier schon mal alles aufgebaut, damit Sie sehen, wie das so aussieht, werden aber alles erstmal wieder wegnehmen. Denn um Ihnen eine tolle Bilderstory bauen zu können, müssen verschiedene Posen abgearbeitet werden. Wir beginnen mit der Signierung Ihres Star-Schildes, das wir erstmal wieder von der Stellage nehmen. Ich halte es in der Hand und bitte Sie nun, es zu signieren.“

Laura ist begeistert und greift mit Freude zum Stift, malt ein Herzchen, schreibt einen persönlichen Satz dazu und signiert dann mit Schwung.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu wieder auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit LAURA WILDE und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE und dem VIDEO weiterlesen. Dran bleiben. Dann geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporadisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von LAURA WILDE mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie die bezaubernde Sängerin  ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was ihr bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan dazu einfällt.

(Hinweis: Auf die Auswahl und Qualität des Titelbildes haben wir keinen Einfluss. Dies wird von YouTube immer automatisch aus den Szenenbildern gewählt.)  

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Laura Wilde mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Laura die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht Laura Wilde sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Laura Wilde ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Und Laura sagt, dass sie nachträglich kommen will, um sich das Projekt in aller Ruhe einmal anzuschauen. Kaus Beer: „Darüber freuen wir uns sehr. Schon heute herzlich willkommen !!!“

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluss und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Laura Wilde auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Laura Wilde on stage

Nun aber los. Es wird Zeit. Denn unten im Elster Park warten schon viele Fans auf die Sängerin. Dicht an Dicht ist die kleine Showbühne umlagert. Wer da nicht alles da ist. Junge Mädels, die um diese Zeit nicht gerade in der Schule sind, Omas, Eltern mit Kindern. Sogar ein süßes Baby wurde mitgebracht. Ein Vater hat eine ganze Mappe mit eigenen Fotos von Laura zum Signieren mitgebracht. Und so mancher männlicher Fan ist mit einem Blumenstrauß erschienen. Hier einige Bilder, die Klaus während der Vorstellung ihrer drei Songs aus ihre brandneuen CD schießt.

 

Danke liebe Bundesregierung

Von der anschließenden Autogrammstunde gibt es leider keine Bilder. Denn das neue EU-Datenschutz Gesetz verbietet das. Und dabei gäbe das so schöne, hautnahe Aufnahmen vom Kontakt mit ihren Fans. Bei dem einzigen Bild, das Klaus in Richtung ihrer dicht an dicht vor der Bühne lagernden Fans schießt, macht er deren Gesichter lieber unkenntlich, denn er müsste von jedem der abgebildeten Personen die schriftliche Erlaubnis einholen. Und das ist in der Praxis gar nicht möglich. So wird die Arbeit von Amateurfotografen beschnitten und wie in diesem Fall gar unmöglich gemacht. Andere Länder haben da nicht mitgemacht. Haben es dabei belassen: Wer freundlich in die Kamera lächelt, ist einverstanden. Sonst würde er sich auch nicht ablichen lassen oder sein Gesicht verdecken. Doch das gilt heute nicht mehr. Die Bundesregierung hat das verpennt und sagt: „Das sollen die Gerichte klären“ Leidtragende sind nun Amateurfotografen und Vereine, denn es gibt sogenannte Abmahnanwälte, die schon mit den Hufen scharren und sich eine goldene Nase verdienen wollen.

Danke liebe Bundesregierung für dieses nicht durchdachte EU-Datenschutzgesetz. Danke, daß wir hier keine Bilder von Menschen zeigen dürfen, die die bezaubernde Künstlerin in ihr Herz geschlossen haben. Oder macht ihr Politiker uns das mal vor wie man das handhaben soll, bei Hundert Menschen in der Menge die Unterschrift einzuholen…

Aufrichtiges DANKE der anderen, diesmal positiven Art an Laura Wilde, für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit LAURA WILDE zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von LAURA WILDE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Sylvia Schildbach

Fotos Bühne: Klaus Beer

Videokamera: Werner Mocker

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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