Reiner Meutsch – Stargast beim 1. Geburtstag des Neuen Fernweh-Parks / Helikopterlandung am Fernweh-Park

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von REINER MEUTSCH in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

REINER MEUTSCH, Radiomoderator und Privatpilot, erbaute mit seiner „Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP bereits 327 Schulen für 67.000 Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Basis der Stiftung war die Weltumrundung mit seinem zweimotorigen Kleinflugzeug von Januar bis November 2010. Während dieser 10 Monate wurden die ersten Hilfsprojekte in Ruanda, Ghana, Indien, Indonesien und Brasilien unterstützt. Dabei begleitete der TV-Sender n-tv Meutsch bei der Weltumrundung und berichtete in einer sechsteiligen Fernsehserie „Abenteuer Weltreise“ über die Stiftungsprojekte. Seitdem errichtet die Stiftung mit Hilfe von Spenden und Sponsoren weltweit immer wieder neue Schulen und Kindergärten in Entwicklungsländern.

REINER MEUTSCH war Mitbegründer des Reiseunternehmens „Berge & Meer“, das seit über vierzig Jahren Reiseträume wahr werden laßt und dies in ganz besonderer Weise – man verkauft Reisen ohne Zwischenhändler. Eine Erfolgsgeschichte. Der erste Reise-Direktanbieter machte „Berge & Meer“ zu einer bekannten Marke für besondere Rund- und Erlebnistouren. Aber auch Kombinationsreisen und Kreuzfahrten wurden von den Kunden geschätzt, die Urlauber zu Sehnsuchtszielen zwischen Bergen und Meer führen.

REINER MEUTSCH ist durch seinen Beruf in der Touristikbranche viel gereist. Dabei sah er, dass viele Traumreiseziele den Einheimischen keine traumhaften Lebensbedingungen bieten. Meutsch: „Ich finde es tragisch, wenn Kinder keinen Zugang zur Schulbildung haben – und damit keine Perspektive. Nur durch einen Schulbesuch und Bildung wird der Grundstein für eine selbstbestimmte Zukunft gelegt. Alle Spendengelder fließen 1:1 in die Projekte. Alle Kosten übernehme ich.“

Doch was war der Auslöser zu dieser beispielhaften Hilfsaktion? Im Alter von 53 Jahren hat er sich entschlossen, sein eigenes Unternehmen zu verkaufen, um die Welt zu umrunden. Auslöser war der Tod seines Vaters. Dazu später mehr. Meutsch: „Um der Weltumrundung einen Sinn zu geben, habe ich die fünf Schulen gebaut und dachte, das wäre es dann… Ich wollte mein Gewissen beruhigen und nicht nur Sprit verblasen. 200.000 Euro haben die Schulen gekostet. In den Entwicklungsländern gibt der Staat kein Geld dafür aus. Die Kinder sitzen unter Bäumen, haben nicht mal einen Zettel, um etwas aufzuschreiben.“ Noch 2019 sollen weitere 91 Schulen gebaut werden – mit Hilfe und Dank von „Fly & Help“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 18. Mai 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt. Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen REINER MEUTSCH im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von REINER MEUTSCH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen.)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer: „Bei Reiner Meutsch bündeln sich Fernweh und konkrete Hilfe auf einen Punkt, so dass er wohl wie kein anderer würdig ist, mit unseren Möglichkeiten geehrt zu werden.

(Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in hochauflösender Qualität zu sehen. Fotos: mit freundlicher Genehmigung von R. Meutsch)

„Jubiläum mit Getöse“

so betitelte die FRANKENPOST in einem großen Artikel am Montag, den 20. 05. 2019 den Besuch und die Ehrung von Reiner Meutsch im Fernweh-Park. Zitat: „Getöse am Oberkotzauer Fernweh-Park: Ein Hubschrauber landet neben dem Schilderwald. Doch der Lärm hat einen Grund: Vor 20 Jahren, am 9. November 1999, eröffnete der Fernweh-Park, damals noch in Hof. Am Samstag, den 18. Mai wiederum befindet sich der Park seit genau einem Jahr an seinem neuen Standort in Oberkotzu.

„Ich komme mit dem Helikopter“

…mailte Reiner Meutsch gegen Ende einer umfangreichen Korrespondenz mit Initiator Klaus Beer im Rahmen der Organisation zur Durchführung seiner Ehrung.

Doch bis es soweit war, mussten einige Hürden gemeistert, Bedingungen erfüllt werden. Grundlage war das OK der bayerischen Luftfahrtbehörde. Und da halfen alle zusammen. Der Markt Oberkotzau erledigte alle Formalitäten und erfüllte auch die Vorgaben des Luftamtes. Nachdem die Behörde den Landeplatz auf einem Luftbild mit einem großen „X“ gekennzeichnet hatte, musste dieser Bereich, ein Feld oberhalb der Parkplätze des Fernweh-Parks, mit einem rotweißen Flatterband 50 x 50 Meter abgesperrt werden. Darin durfte sich während der Landung niemand aufhalten. Es musste ein Windsack, 30 Meter von der Landefläche entfernt, installiert werden und vier Personen mit Warnwesten an den vier Ecken der Absperrung stehen und gewährleisten, dass sich niemand innerhalb dieses Bereiches befindet. Zudem sollten zwei Feuerlöscher mit je 2 Kilo Trockenlöschmittel bereit stehen.

Dank der Verwaltung des Marktes und des Oberkotzauer Bauhofs wurde alles bestens vorbereitet. Es gab nur einein Risikofaktor: Das Wetter. Wenn das nicht passt, könnte die Landung am Fernweh-Park nicht durchgeführt werden und es müsste auf den Flugplatz Hof-Pirk ausgewichen werden.

Risiko Wetter: Von eisigkalt und grau bis 20 Grad bei wolkenlosem Himmel

Doch auch wie vor einem Jahr beim Grand Opening mit Hollywood Legende Elke Sommer und vielen prominenten Gästen und Medienvertretern, hatte Gott auch am 1. Geburtstag des Fernweh-Parks seine Hände im Spiel. Während man noch zwei Tage vorher bei nur 4 Grad vor Kälte bibberte und der graue Himmel an einen nieseligen Novembertag erinnerte, verzogen sich pünktlich zur Landung alle Wolken und die Sonne strahlte vom dunkelblauen Himmel. Auch die Temperaturen stiegen sprunghaft an. Wunderschöne 18 bis 20 Grad. Traumwetter, das genau zwei Tage, über das ganze Jubiläumswochenende des Fernweh-Parks und des Summa-Park, hielt. Am Spätnachmittag des Sonntags dann zogen Wolken auf und es war mit dem Traumwetter vorbei. Für die kommende Woche war Regen und wieder Kälte angesagt. Da kann man nur Danke sagen, mit Blick nach oben.

18 Mai 2019, 12.00 Uhr: „The eagle is landing“

“Klaus, Klaus !!!” Erika brüllt von ihrem Standort aus mit der Gelbweste Richtung Klaus. Der macht am anderen Ende der Absperrung gerade mit Waltraud Raubold, die eine Filmklappe schlägt, die Anmoderation zur Helikopterlandung. Da Klaus mitten in der Moderation steckt und nicht reagiert glaubt Erika, dass er es nicht gehört hat. Was? Das schnell näherkommende Brummen da oben am Himmel. Natürlich hat auch er es wahrgenommen, er konnte nur die Szene nicht unterbrechen…

Und dann erscheint der Hubschrauber am Himmel. Erst klein, in weiter Ferne nur als schwarzer Punkt auszumachen, dann wird er schnell größer. Der Heli zieht einen Halbkreis um die abgesperrte Rasenfläche und setzt dann zur Landung an. Apropos Wiese: Als Klaus am Samstag Morgen um 9.30 Uhr am Gelände eintrifft ist jemand gerade noch dabei, sie zu mähen. Denn auch das war die Vorgabe des Luftamtes bei höherem Grasstand. Tolle Zusammenarbeit wieder einmal mit Oberkotazu. Da passt aber auch wirklich alles!

Es wird immer lauter. Die Rotoren lärmen. Windböen jagen über das Feld. Kaum kann Klaus das Stativ mit der Videokamera verwacklungsfrei halten. Dann landet der Helikopter leicht und sanft auf der Wiese. The eagle is landing. Es öffnen sich die Türen der Glaskuppel und Reiner Meutsch und sein Copilot Uwe entsteigen dem Heli.

Die Begrüßung ist herzlich. Reiner Meutsch –  man soll einfach Reiner zu ihm sagen – hat für Klaus und Waltraud seinen tollen Bildband „Abenteuer Weltumrundung – aus dem Logbuch des Privatpiloten Reiner Meutsch“ mitgebracht und ein paar gehäkelte Püppchen, die Kinder in Schwarzafrika angefertigt haben. Ganz lieb.

n-tv- Fernsehreihe

Im Präsentkorb der Geschenke dabei hat Reiner Meutsch eine Kaffetasse mit glücklichen Kindergesichtern von „Fly & Help“ und eine DVD „Abenteuer Weltreise“ mit den Folgen seiner Fernsehreihe. Klaus Beer: „Hier der Text des Covers, mit dem man die Aktiviäten von Reiner Meutsch, auf den Punkt gebracht, nicht besser beschreiben kann.“

In „Abenteuer Weltreise“ begleitet ein Fernsehteam von n-tv exklusiv die Weltumrundung des Abenteurers und Piloten Reiner Meutsch.

Über 100.000 Kilomter legte der 55-jährige innerhalb von zehn Monaten in seinem Kleinflugzeug, einer Piper Cheyenne 1, zurück. Während dieser Zeit erkundete er von Marokko bis Papua-Neuguinela und Grönland fast jeden Winkel der Erde. Die DVD zeigt jetzt nocheinmal die Highlights dieser Weltumrundung. Der Startschuß für das ehrgeizige und nicht ganz ungefährliche Projekt war am 10. Januar 2010.

Mit der Weltumrundung erfüllte sich der Hobbypilot nicht nur einen lang gehegten Traum, sondern verband damit auch einen karitativen Zweck. Meutsch möchte mit seiner spektakulären Reise auf soziale Misstände hinweisen und Kinder dabei unterstützen, ihr Recht auf Bildung wahrzunehmen. Eigens dafür gründete er im Jarhe 2009 die FLY & HELP-Stiftung.

Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor Klaus Beer ist begeistert, schlummert doch auch in seiner Brust der unbarmherzige Drang rauszumüssen, die tollen Länder unserer Erde und die darauf lebenden Menschen mit ihrer Kultur in Bild und im Film festzuhalten. Dabei möchte er in seinen TERRA-FILM Filmproduktionen Toleranz und Respekt zu fremden Kulturen mit ihren Sitten und Gebräuchen und Religonen wecken –  die IDEOLOGIE des Friedensprojekts Fernweh-Park. Und Reiner Meutsch setzt konkrete Hilfe drauf. Was für eine wunderbare Sache.

Tolle Presse

Jochen Bake von der Frankenpost ist mit seiner „langen Tüte“ (Teleobjektiv) vor Ort, Sylvia und Jolanta vom Fernweh-Park Verein fotografieren und filmen. Auch Klaus zieht eine GoPro Actioncam aus dem Gürtel und hält das herzliche Willkomman am Helikopter hautnah fest. Mit dabei ist auch Ernst, der mit einer zweiten Videkamera die Bilder von einem anderen Standort einfängt. Das wird wieder eine Arbeit werden für Klaus, das Bildmaterial von drei verschiedenen Kameras lippensynchron zusammenzuschneiden. Später, zur Schildsignierung und Handabdruck-Akion, wird noch Uwe von Dorn, ein weiterer Fotograf der Frankenpost, dazu stoßen.  Die Vorberichterstattung war schon mal gut. Die FRANKENPOST brachte am Samstag ein großes Panoramabild und der BLICKPUNKT berichtete am Mittwoch in einem super Aufmacher auf der Titelseite darüber. Auch die OTZ (Ostthüringer Zeitung) brachte einen Riesenartikel. Und EXTRA-RADIO ludt Klaus Beer Tage vorher zu einem Interview zum 1. Geburtstag des Fernweh-Parks in das Rundfunkstudio ein.

Tränchen kullern 

Waltraud kullern die Tränen über das Gesicht. Jahrelang hat sie auf diesen Tag hingefiebert. Denn sie kennt Reiner Meutsch von einigen Kreuzfahrten her. Denn der Radiomoderator und Privatpilot veranstaltet auf den Kreuzfahrtschiffen Schlagerabende und kennt fast alle der Stars im „Signs of Fame“ persönlich, wie sich später noch herausstellen wird. Und Waltraud war es auch, die Klaus Beer diesen großartigen Menschen für die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks empfahl.

Herzliche Grüße von Siegfried & Roy“

Später, beim Bummel durch die Schilderreihen mit bislang über 400 handsignierten Star-Tafeln wird sich herausstellen: Reiner Meutsch kennt sie fast alle persönich, die Stars und Sternchen aus dem Showbiz, von Bühne, Film und Fernsehen, aus der Musik- und Filmbranche. Und Stars, von denen Klaus Beer nur träumen kann. „Ich war vor Tagen noch in Las Vegas, habe bei Siegfried & Roy übernachtet“, lässt Reiner Meutsch so nebenbei einfließen, als wenn`s gar nichts wär. „Beim Frühstück mit Siegfried und Roy saßen dann Steffi Graf und Andre Agassi mit am Tisch und plötzlich ging die Tür auf und Tom Hanks kam herein.“  Dieser lebt zwar in L.A., aber kommt öfters zum Golfspielen nach Vegas… und frühstückt schon mal mit den berühmtesten Illusionisten der Welt.

Klaus Beer kennt Siegfried & Roy natürlich auch. Er hat deren fantastische Zaubershow in Las Vegas im Laufe von 15 Jahren 8x gesehen und war danach 5x eingeladen worden, um Siegfried backstage zu treffen. Und einmal durfte er ihn sogar in seiner Traumvilla am Stadtrand von Las Vegas besuchen. Ganz privat. Meutsch zu Klaus: „Siegfried kann sich noch sehr gut an Dich erinnern und lässt herzliche Grüße ausrichten“ und freut sich, dass ihre Heimatorte mit dessen Ortsschildern „Rosenheim“ (Siegfried) und „Nordenham“ (Roy), in einer Hommage an die weltberühmten Illusionisten an bester Stelle im Fernweh-Park präsentiert werden…“ Auf dem Weg vom Landeplatz hinunter in den Fernweh-Park wird schon mal diese und jene interessante Geschichte erzählt.

Der erste Eindruck: Begeisterung!

Als Reiner Meutsch dann ganz oben auf dem Amphitheater steht und hinunter auf die Showbühne mit der Panorama-Welt-Schilderkullisse blickt, ist er sichtlich beindruckt. „So habe ich mir das nicht vorgestellt“, sagt er. Ist aber auch schön. Die Sonne strahlt die Frontkulisse an, als würden die Schilder von innen her leuchten. Darüber ein fast unwirklicher, dunkelblauer Himmel. „Da hast Du aber was ganz Tolles auf die Beine gestellt“, sagt er. Klaus: „Ich hatte vor zwanzig Jahren nur die Idee und jetzt am neuen Standort die Schilder beigesteuert und arrangiert. Den Weitblick, dieses Friedensprojekt und zugleich Touristenattraktion nach vielen Angeboten von anderen Orten und Städten, darunter Berlin, zu sich holen und damit in der Region zu halten, hatte der Markt Oberkotzau. Dieser hat auch das Amphitheater gebaut und die Pfosten für die Schilderreihen gestellt. Als alles stand, kam dann wieder ich ins Spiel und habe mir überlegt, wie alles am besten wirken könnte. Beim Gestalten und Arrangieren der Schilder konnte ich meine künstlerischen Fähigkeiten voll ausleben. Obwohl die Schilder jetzt nach Themen sortiert werden konnten, habe ich das in der Frontansicht bewußt nicht gemacht. Denn da soll man auf einen Blick die ganze Welt vor Augen haben…“

Und Klaus zeigt auf die Panorama-Schilder-Weltkulisse und sagt zu Reiner Meutsch: „Man soll mit einem Blick von New York, Dubai, Hongkong, Sydney, München oder Prag nach San Francisco  und L.A. mit Hollywood und Malibu springen und sich sozusagen im Kopfkino dorthin wegträumen. Bei NYC kann man sich z.B. die Skyline von Manhattan vorstellen, bei Sydney die weltberühmte Opera und den Ayers Rock, sprich Uluru oder bei San Francisco natürlich die Golden Gate… Wenn man den Fernweh-Park dann betritt, geht es im Gegensatz zum früheren Standort geordnet zu. Es gibt eigene Themenstraßen wie Australien, Neuseeland, Asien, Afrika, USA, Europa und die lustigen Ortsnamen. Und natürlich den „Signs of Fame“, der mittlerweile ein Drittel des Fernweh-Parks ausmacht.“

Von den obersten Sitzplätzen des Amphitheaters aus hat man einen herrlichen Blick auf die vor einem liegende Schilder-Panoramakulisse und die sich dahinter erstreckenden Wiesen mit dem Bachlauf der Schwesnitz. Der weiße Sand des sich gleich bei den lustigen Ortsnamen angesiedelten Volleyballplatz hebt sich gleissend hell vom Grün des Rasens ab. Zwei Kinder spielen im Sand.  Klaus: „Der Fernweh-Park ist jetzt das Highlight im Gelände des ebenfalls neuen Summa-Parks mit Wohnmobilstellplätzen, Kinderspielplatz und Sportgeräten für jung und alt und ist DIE Touristenattraktion von ganz Oberfranken. Besucher aus nah und fern besuchen das europäische Friedensprojekt, das sogar als weltweit einmalig bezeichnet wird. Denn der Original Signs Post Forest in Watson Lake/Kanada hat zwar viel mehr Schilder, wir aber haben neben den Schildergrüßen eine BOTSCHAFT. Und was durch die eingebundenen Stars, die mithelfen, unser Bestreben für Völkerverständigung um die ganze Welt zu transporieren, an Presse und Fernsehen abgeht, kann man auf unserer Fernweh-Park Homepage www.fernweh-park.de in der Rubrik PRESSE/TV sehen. Und viele Besucher staunen immer nicht schlecht, wenn sie im Fernweh-Park plötzlich einem Star, vielleicht sogar ihren Lieblingsstar, gegenüber stehen…“

Fehlende Empathie am alten Standort

Lange bleibt Reiner Meutsch ganz oben im Amphitheater stehen und läßt alles auf sich wirken. Dann zückt er sein Handy und macht erste Bilder. Klaus erzählt dazu: „Der Fernweh-Park liegt jetzt zwar abgelegen. Doch nun kommt man wie in Watson Lake gezielt hierher, um sich ihn anzuschauen.“

Und Klaus berichtet weiter: „In Hof rauschte siebzehn Jahre der Verkehr vorbei, kaum jemand nahm Notiz davon und niemand machte was aus dem Projekt, obwohl es der Stadt über 1.400 Presseartikel weltweit bescherte. Eine kostenlose Werbung, die kein Stadtmarketing hätte je bezahlen können. Von den Fernsehteams, die im Fernwehpark drehten und die Stars, die ihn besuchten, ganz zu schweigen. Es fehlte, bis auf ganz wenige Ausnahmen, an Empathie. Am neuen Standort dagegen stehen die beiden Bürgermeister und der Gemeinderat voll hinter dem Projekt  – und jetzt kommen eben die Besucher, Stars und Medien nicht mehr nach Hof, sondern nach Oberkotzau, das durch diese Touristenattraktion weltweit bekannt wird…“

Der Charme wie in Watson Lake

Über den Köpfen fliegen drei Gänse. Klaus: „Das ist das Schöne hier. Der Fernweh-Park liegt mitten in einem Biotop und manchmal kann man auch Reiher und große Greifvögel sehen, die hoch in den Lüften über dem Schilderwald ihre Kreise ziehen. Jetzt hat der Fernweh-Park wirklich den Charme des Original Sign Post Forest in Watson Lake, der mitten in der Pampa liegt, an der Grenze zu Alaska. Touristen nehmen oft bis zu 500 Kilometer Umweg auf sich, um sich ihn anzuschauen und ihr eigenes Ortsschild anzunageln. Das darf man dort, zwischen Elchgeweihen, Wanderschuhen und Goldschürfpfannen. Urig geht es da zu. Ein charmantes Chaos. Doch das könnte man in Deutschland gar nicht machen. Im Fernweh-Park darf man deshalb auch nicht selbst nageln. Es gibt eine offizielle Schildübergabe mit Fotoshooting, Bilderstory auf der Fenwehpark Homepage und einen Pressebericht für die Stadt, aus der das Schild stammt.“

Und weil`s gerade dazu passt, hier ein kurzer Filmausschnitt, wie der Sign Post Forest in Watson Lake aussieht – die damalige Inspiration für Klaus Beer zur Schaffung des deutschen Pendants. (Ausschnitt aus DVD Klaus Beer Film „Alaska-Yukon-Kanada“)

Infos en masse – wo anfangen, wo aufhören?

Während Reiner Meusch fotografiert, hat Klaus versucht, auf die Schnelle schon mal eine geballte Ladung an Information an ihn weiterzugeben. Denn mit dem richtigen Hintergrundwissen sieht man den Fernweh-Park, der in keine Denkschablonen passt und in ganz Europa nichts Vergleichbares besitzt – und deshalb eben einmalig ist – mit ganz anderen Augen. Aus diesem Grunde gibt es auch Führungen, nach denen jeder, aber auch jeder, hellauf begeistert ist und sagt. „Das habe ich ja alles gar nicht gewußt, jetzt macht alles Sinn und ist schlüssig. Um die Wertigkeit des Projekts auch nur annähernd einschätzen, ja schätzen zu können, muss man das unbedingt wissen.“

Und so führt Klaus den umtriebenen Piloten gleich zu einer Tafel, auf der die Pfostenreihen aus der Vogelperspektive abgebildet und in Legenden die einzelenen Themen-Schilderstraßen aufgeführt sind. Damit findet jeder Besucher sofort die Schilder, für die er sich besonders interessiert. „Übrigens, wir sind jetzt weltweit zu sehen. Eine der Überwachungskameras überträgt nämlich Livebilder auf die Fernweh-Park Homepage…“ Schon wieder hat Klaus eine Information. „Und Kino gibt`s da hinten auch. Mit einem QR-Code auf dem Handy kann man sich direkt im Fernweh-Park Videos von den Handabdruckaktionen der Stars und vieles mehr im Film, ansehen…“

Wo anfangen, wo aufhören mit Infos und Geschichten zu diesem Projekt. Highlight des Besuches aber ist seine Ehrung, wegen der Reiner Meusch schließlich aus dem Westerwald in den Fernweh-Park geflogen ist…

Auf der Suche nach der richtigen Location

Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Doch wenn die Aufnahme eines Stars wie heute im Fernweh-Park stattfindet, stellt sich diese Frage erst gar nicht. Denn die Panorama-Schilder-Weltkulise ist der beste Background, den man sich nur vorstellen und wünschen kann.

Und so hat Klaus auf der Showbühne im Amphitheater schon mal alles für die Ehrung vorbereitet. Das Star-Schild von Reiner Meutsch steht auf einer Stellage, davon die Tonform für die Handabdrücke. Fehlen darf natürlich auch nicht ein kleiner roter Teppich, der der Ehrung einen Hauch von Hollywood verleiht…

Bummel durch den Fernweh-Park

Da Reiner Meutsch Punkt 12.00 Uhr gelandet ist und bis zur Ehrung um 13.30 Uhr noch Zeit ist, schließt sich gleich ein Bummel durch den Fernweh-Park an. Und da staunen beide: Reiner Meusch über die gesamte Anlage und über die mittlerweile über 400 Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport – und Klaus Beer über Reiner Meutsch, der mit dem Smarthphone viele Schilder abfotografiert und sagt: „Da habe ich heute Abend viel zu tun. Ich schicke allen die Bilder aus dem Fernweh-Park.“ Denn wie schon erwähnt, Reiner Meusch kennt sie – ALLE. Ist mit den Stars auf Du und Du. „Nächste Woche, bevor ich nach Kenia fliege und dann weiter nach Indien, treffe ich Ross Anthony, mit Stefanie Hertel bin ich in Kürze in der Dominikanischen unterwegs, mit DJ Bobo im nächsten Jahr, mit Deborah Sasson habe ich ein Konzert veranstaltet, der Tilmann Waldthaler war schon mehrmals in meiner Abenteuer-Radiosondung, Karlheinz Böhm war ein sehr sehr guter Freund von mir und Rüdiger Nehberg hat das Vorwort zu meinem neuen Beuch geschrieben. Und zeigt dann hoch auf ELTON. Während er mit dem Handy Bilder von Eltons Starschild macht sagt er: „Mit Elton bin ich in Kürze unterwegs und Helene Fischer war eine der ersten Schlagersängerinnen bei mir. Zu ihr habe ich  immer noch guten Kontakt. Und und, und, und… Alles ist aber nur Momentaufnahme. Er kennt sie wirklich alle, hat fast zu jedem Star-Schild einen Kommentar.

„Ach ja, den Jan muss ich auch mailen, da war ich erst vor acht Tagen in seiner Sendung bei „Sonnenklar TV“. Er meint damit den Moderator der Sendung Jan Kunath. Und Klaus entgegnet. „Auch ich war im Herbst letzten Jahres bei ihm. In dieser Fernsehsendung konnte ich eine ganze Stunde lang live den neuen Fernweh-Park vorstellen. Live…“ Immer wieder finden Klaus Beer und Reiner Meutsch Geinsamkeiten. Da haben sich zwei „Fernweh“-Seelen gefunden…

Fernweh-Park in Rundfunksendung „Mein Abenteuer“

Nach dem Bummel durch die Schilderreihen war Reiner Meutsch von allem Gesehenen sehr beeindruckt. Er schüttelte immer wieder den Kopf, da er immer noch jemand entdeckte, der eins draufsetzte oder mit dem er schon unterwegs war. Er sagt: „Ich mache die Rundfunksendung „Mein Abenteuer“. Da werde ich mal eine Stunde lang über den Fernweh-Park berichten. Das ist Deutschlands erfolgreichste Reisesendung und wir erreichen damit 1,3 Millionen Hörer.“  Klaus ist hellauf begeistert. „Super!“

13.25 Uhr: Countdown zur Aufnahme in die „Signs of Fame“

Die Zuschauerplätze im Amphitheater haben sich mittlerweile gefüllt. Die Landung des Hubschraubers am Fernweh-Park muss sich zudem blitzschnell herumgesprocheh haben. Am Landeplatz haben sich jetzt auch Schaulustige eingefunden, die den Heli fotografieren und filmen. Auch viele Kinder sind dabei.

Schnell bittet Waltraud Rainer noch für ein Foto zu dem Schild von Costa Cordalis & Family. Denn sie war mit ihm auf Kreuzfahrt. „Leider konnte Peter Orloff heute nicht mitkommen“, sagt Reiner und deutet auf sein Schild. „Er hat einen Auftritt. Er hat ja einen Teil seiner Gage vom Dschungelcamp für eine Schule in Argentinien gespendet. 40.000 Euro. RTL hat dann nochmal das gleiche draufgelegt und so konnten wir Dank Peter diese Schule bauen…“

Dann geht es aber wirklich, endlich los. Klaus Beer greift zum Mikrofon und stellt Reiner Meutsch offiziell vor. Auch der Oberkotzauer Bürgermeister Erich Pöhlmann begrüßt des Stargast des Jubiläums-Wochenendes auf das Herzlichste. Doch wir wollen Sie nicht zu lange auf die Bilder dazu warten lassen…. Deshalb gleich:

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift des Star-Schildes folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu wieder auf einer Staffelei platziert, damit es während der Handprint Aktion im Hintergrund immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Ach was. Bei Reiner Meutsh werden an diesem Tag 1.340 Aufnahmen geschossen. Und das mit einer Kamera…

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit REINER MEUTSCH und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE und dem VIDEO weiterlesen. Dran bleiben. Dann geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Heute jedoch wird sogar mit drei Videokameras gearbeitet. Der Oberkotzauer Ernst Wollner filmt alles aus einer anderen Perspektive. Und Klaus selbst hatte bei der Landung des Helikopters seine GoPro Actioncam dabei, die dynamische Bilder liefert.

Und aus all diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung der Filmer hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Hier das VIDEO, mit dem Sie hautnah dabei sind bei der actionreichen Handprint-Aktion von REINER MEUTSCH und auch erfahren, was ihm bei dem Wort „Fernweh“ einfällt – und unsere geehrte Persönlichkeit in vielen Facetten ganz privat kennenlernen können.

Natürlich ist dabei auch die Landung des Helikopters zu sehen und der Bummel durch den Fernweh-Park. Klaus Beer: „Dies sind immer ganz frische, unverfälschte Bilder. Momentaufnahmen. Nichts gestelltes. Mit der Kamera draufgehalten. Alles echt und ehrlich. Man weiß ja nie, wo der Star innehält, was er sich anschaut, was er zu diesem oder jenem Schild sagt, was ich frisch von der Leber weg dazu erzähle. Alles ist spontan. Und wenn die Kamera das alles beobachtet und man sich das dann ansieht, hat man wirklich den Eindruck, auf Tuchfühlung dabei zu sein. So nah kommt man mit diesen Szenen dem Star wie nie zuvor… Und: Man sieht auch Ecken im Park, die in keinem Werbefilm, Trailer oder Prospekt auftauchen. Man erlebt den Fernweh-Park so, als wenn man gemütlich durch die Schilderreihen bummeln würde. In diesem Fall, an der Seite einer prominenten Persönlichkeit.“

Hinweis: Die  Titelbilder der Videos wurden von YouTube ohne unseren Einfluß automatisch aus den Szenenbildern gewählt.

Emotionale Rede

Bevor es mit der Handprint-Action weitergeht, noch ein kurzer Rückblick zur Schildsignierung. Als Klaus Reiner Meutsch das Mikro reicht und ihn bittet, doch auch ein wenig über sich zu erzählen und vor allem darüber, was ihn veranlaßt hat, sein erfolgreiches Reiseunternehmen „Berge & Meer“ zu verkaufen, sagt dieser: „Mein Vater hat immer davon geträumt, einmal die Opera in Sydney oder die Golden Gate in San Franciso zu sehen. Er war Busfahrer und ist nie von zu Hause fortgekommen. Reisen. Das wollte er im Ruhestand tun. Sich alles Schöne in der Welt ansehen. Doch das war ihm nicht vergönnt. Er starb vorher. Da dachte ich bei mir: „Du machst das, was Dein Vater machen wollte…“ Und um nicht nur Sprit zu verblasen, wollte ich mein Gewissen beruhigen und baute fünf Schulen. Doch damit war`s nicht getan. Ich merkte: Wenn ich mehr tue – DAS macht mich glücklich… „Eine sehr bewegende Rede. Was Reiner Meutsch dann noch sagte, kann man in unserem Video erfahren.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Reiner Meutsch kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Und auch Reiner Meutsch gibt sein Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, das man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Reiner Meutsch die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht  Reiner Meutsch, der wie Klaus Beer Menschen verschiedenster Kulturen erlebt hat, natürlich aus vollster Herzensüberzeugung mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Reiner Meutsch seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Reiner Meutsch, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Reiner Meutsch auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhringauf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil und danach noch weitere schon wieder mit Autogrammen voll belegt sind , hat Klaus vor kurzem ein neues organisiert, auf dem schon wieder einige Unterschriften von Stars prangen, die vor kurzem in die „Signs of  Fame“ aufgenommen wurden, die von den TATORT Köln Hauptkommissaren Klaus J. Behrend und Dietmar Bär, von Christian Berkel, Suzanne von Borsody und Linda Hesse.

„Für alle Kinder dieser Welt“

Und Reiner Meutsch schreibt darauf, wie schon auf sein Star-Schild: „Für alle Kinder dieser Welt“ – welch besseren inneren Antrieb, etwas Gutes zu tun, kann es da noch geben?

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Verwandte „Fernweh-Seelen“

Nach der Überreichung des Bildbandes und der DVD von Reiner Meutsch revanchiert sich Filmemacher Klaus Beer mit einem Bildband über die Motherroad von Amerika, der legendären Route 66, die Reiner einmal abfliegen und bei spieziellen Punkten landen möchte. Klaus :“Da man die Highlights der Route 66 nicht auf einen Präsentierteller mit Overlooks wie in den Nationalparks präsentiert bekommt und man sich die Relikte der Vergangenheit und Mythos selbst suchen muss – was auch den Reiz so einer Tour ausmacht – geht das nicht ohne Reiseführer. Deshalb mein Bildband mit dem dazugehörigen Film, damals noch gedreht auf 16-mm Zelluloidmaterial und jetzt digitalisiert.“ Als weiteres Geschenk erhält der Abenteurer der Lüfte von Klaus seinen neuesten, jetzt gleich digital gedrehten Film „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“.

Was haben sich doch da für Weltenbummer und Fernweh-Süchtige gefunden. Aber in Länder, in denen Malaria herrscht, fliegt Klaus nicht mehr. Klaus: „Ich bin bekennener Hypochonder. Ich habe wahnsinnige Angst vor Malaria und anderen Tropenkrankheiten…“ sagt der Weltenbummler, der Asien liebt, da besonders Nepal, Ladakh, Thailand und vor allem sein Lieblingsland Indien. In Südafrika und Namibia war Klaus auch, aber besonders Schwarzafrika flöst ihm Respekt ein.“ Die vielen Impfungen die für solch eine Reise notwendig sind, tue ich mir nicht mehr an.“ Doch Reiner Meutsch versucht ihn zu beruhigen: „Die Moskitos stehen nur ein halbe Stunde vor und nach Sonnenuntergang. Und jede 3000 überträgt Malaria. Also wenn Du 3000 Mal gestochen worden bist, muss zudem diese letzte noch schwanger sind. Anstonsten ist auch dieser Stich harmlos. “

„Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis…“

Was in diesem Zusammenhang des Reisens in unserem Stimmungsbeicht noch mit einfließen muss – Klaus Beer: „Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Ich saß mit Tuaregs am Lagerfeuer in der Sahara, lernte die Menschen des Himalaya kennen, die Aborigines in down under Australia und die Berber im Atlasgebirge, alles wunderbare Menschen in asiatischen und muslimischen Ländern – überall konnte ich fremden Menschen in der Welt in Respekt und Toleranz und in Anerkennung ihrer Sitten, Gebräuchen, Kultur und Religion in Freundschaft die Hand reichen… Das könnte überall auf der Welt so sein. Auf unserer Erde wäre genug Platz, damit alle in Frieden zusammen leben könnten.  Auch drehte ich in Aleppo /Syrien und in Palmyra – heute zerstört: Leid und Tod von Millionen Unschuldiger, wie auch in vielen anderen Kriegsgebieten auf unserer Welt. Durch Menschenhand. Durch die Verblendung menschlicher Gehirne. Der Fernweh-Park möchte deshalb Zeichen setzen.“

So steht der Fernweh-Park, bewusst errichtet an einem magischen Datum, am 9.11.1999 – zehn Jahre nach dem Fall der Mauer – als Zeichen für grenzenlose Freiheit, Völkerverständigung und für eine friedvollere Welt. Explizit: gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserer Erde, d.h. für Umwelt- und Klimaschutz und gegen die unserer Meinung nach von Menschen nicht beherrschbare Atomenergie. Man sieht die Auswirkungen an Tschernobyl und Fukushima und den Problemen der Endlagerung. Wir setzen auf erneuerbare Energien, auf eine atomfreie Welt.

Und wenn viele Prominente mit ihrem bekannten Namen mithelfen, unsere Botschaft um die ganze Welt zu tragen, dann freuen wir uns darüber sehr und bedanken uns bei jedem neuen Star, der uns hierbei in der wohl schönsten Sache der Welt unterstützt.

Praktisches Beispiel: Wir sammelten Unterschriften gegen das grausame Robbenbabyschlachten in Kanada und ich übergab persönlich 7000 Unterschriften bei der entsprechenden Stelle in Vancouver. Zudem initierte der Fernweh-Park eine Spendenaktion für die Flutkatastrophe in Grimma zum Wiederaufbau der dortigen Schule. Grundsätzlich wollen wir durch unsere Ideologie und Botschaft zum Nachdenken, Umdenken, ja Handeln aufrufen und vertreten obige Aussagen in div. Aktionen.“

Bald ein STAR-STERN für Reiner Meutsch?

Wie sagte doch Klaus Beer in seiner Begrüßung? „Ich habe bei prominenten Persönlichkeiten das Wort „Engel“ bislang nur bei einem einzigen Menschen in den Mund genommen, ihn so bezeichnet: Das war bei Karlheinz Böhm für sein Hilfsprojekt „Menschen für Menschen“ in Äthiopien und heute sage ich das zum zweiten Mal: Bei Dir lieber Reiner. Ich würde Dir ohne lange nachdenken zu müssen sofort einen Star-Stern auf unserem kleinen Starwalk verleihen, der bei uns „Boulevard der Humanität“ genannt wird. Denn einen Star-Stern erhält nicht jeder Prominenter, der mit einem Grußschild und seinen Handabdrücken im Fernweh-Park vertreten ist. STAR-STERNE bekommen nur Prominente verliehen, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren. Und da gehörst Du lieber Reiner natürlich mit dazu, ja an die oberste Spitze.“

„Leider hat der Fernweh-Park Verein nicht die finanziellen Mittel, so einen hochwertig gearbeiten Stern zur Anfertigung in Auftrag geben zu können. Aber vielleicht hört mein Apell ja potenzielle Geldgeber, die so einen Stern sponsern würden… Also, sobald wir die finanzielle Möglichkeit dazu haben, laden wir Dich gerne nochmal ein zur Verleihung der größten Auszeichnung, die der Fernweh-Park vergeben kann… Wir freuen uns jetzt schon auf Deinen zweiten Besuch hier ich Oberkotzau, der Heimat des NEUEN Fernweh-Parks.“

Gemütliches Essen in der „Veida“

Nach der offiziellen Aufnahme von Reiner Meutsch ging es dann noch zum Essen in die „Friedrichsruh“ in Oberktozau. Beer: „Da der Fernweh-Park sich jetzt in Oberkotzau befindet, möchten wir natürlich auch die dortige Gastronomie unterstützen und führen unsere Gäste dorthin.“

So saß man in der „Veida“ noch lange zusammen bis es zurück ging zum Helikopter, mit dem Reiner Meutsch dann wieder Richtung Westerwald startete.

Besuch in Hof

Übrigens: In Hof landete er auch, aber dort nur zum Zwischentanken am Flugplatz Hof-Pirk, bevor es weiter nach Oberkotzau ging.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit dem wunderbaren Menschen REINER MEUTSCH zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von REINER MEUTSCH, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Get your kicks – mit Route (66) – nein, mit „Number 9“

Jeder Tag des Jubiläums-Wochenendes hatte sein eigenes Highlight. Am Samstag begeisterte der Besuch und Ehrung von Reiner Meutsch. Der Sonntag sorgte dann wieder für eine ganz andere Stimmung im Atriuim. Die Oberkotzauer Band „ROUTE NO 9“  rockte auf der Showbühne den Fernweh-Park mit Songs der good old sixties und seventies.

Bei strahlendem Wetter konnte der Opening-Song nicht passender sein: „Beautiful Sunday“ von Daniel Boone aus dem Jahre 1972. Es folgten Songs wie „Summer of 69“ oder „Born to be wild“. Klaus: „Die Musik der Sechziger und Siebziger ist für mich die schönste Musik die es je gab, mit der bin ich aufgewachsen, damit habe ich meine Jugend verbracht – so etwas gibt es heute gar nicht mehr. Die Songs von damals hatten einen sofortigen Wiedererkennungswert, bis heute. „

Was für ein Wochenende! Thanks Reiner Meutsch for coming. Alle die dabei waren, werden Deinen Besuch nie vergessen. Wir wünschen Dir weiterhin viel Gesundheit und Kraft, Dein Werk für die Kinder dieser Welt, wie auf Deinem Star-Schild zu lesen ist, noch viele Jahre weiterzuführen…

Fotokamera: Sylvia Schildbach, Jochen Bake, Günter Tauwaldt

Videokamera: Jolanta Stettner, Ernst Wollner, Klaus Beer (Actioncam)

Luftaufnahmen: Dronepix-FS Matthias Schuster

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

 

 

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