Stefan Glowacz

STEFAN GLOWACZ aus Oberau bei Garmisch-Partenkirchen ist Profi Bergsteiger und Extremkletterer. Nachdem er im Alter von 15 Jahren zu klettern begann, schaffte er innerhalb kurzer Zeit den Sprung in die Weltelite. Nach dem Erreichen des Vizeweltmeistertitels bei der Kletterweltmeisterschaft 1993 beendete er die aktive Wettkampfkarriere und suchte eine neue Herausforderung: das Felsklettern an den entlegendsten Gipfeln und Wänden der Welt.

Stefan Glowacz gilt als Pionier des modernen Kletterns und zählt zu Deutschlands größten Abenteurern.

Die Liste seiner Bergsteiger-Expeditionen ist lang und kann nur in Auszügen wiedergegeben werden: 1994: Grönland-Expedition, Erstbegehung „Moby Dick“, 1995: Kanada-Expedition, Erstbegehung „Fitzcaraldo“, 1997: Ostgrönland-Expedition, Erstbesteigung „Nordlicht“ am Tupilak, 1999: Segel- und Kletterexpedition in die Antarktis, 2000: Kletterexpedition Vietnam; 2001: Kletterexpedition Mexiko „El Gigante“, 2003/04/05: Patagonien Murallón bei El Chaltén, Provinz Santa Cruz, Argentinien, „The lost world“, 2006: Kletterexpedition an den Acopan-Tepui Tafelberg in Venezuela; Erstbegehung der Route „Purgatory, 2008: Kletterexpedition nach Baffin Island, 2009: Kletterexpedition Minas Gerais/Brasilien „Place of happiness“, Non-Stop-Begehungsversuch der Route „Royal Flash“ am Ritz Roy/Patagonien, 2010: Erstbegehung der Route „Behind the Rainbow“ am Roraima Tafelberg im Dreiländereck von Guyana, Venezuela, Brasilien, 2013: Kletterexpedition zur Höhle Madschlis al-Dschinn „Into the Light“.

Stefan Glowacz hat mehrere Bücher geschrieben und neun Filme gedreht, darunter war er 1991 bei dem ersten Film „Cerro Torre“, „Schrei aus Stein“ des renomm. Regisseurs Werner Herzog zu sehen, 2013 z.B. in „Jäger des Augenblicks“ und 2014 „Into the Light“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 26. März 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Stefan Glowacz in Plauen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von STEFAN GLOWACZ in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Stefan Glowacz ist Referent des von Mario Goldstein initiierten 3. Freiträumer-Festivals in Plauen. Drei Tage lang zeigen dort Abenteurer und Fernweh-Süchtige ihre Erlebnisse rund um die Welt, darunter auch der Extrem Bergkletterer Stefan Glowacz.

Da es schon zur Tradition geworden ist, im Rahmen des Festivals namhafte Referenten in die „Signs of Fame“ aufzunehmen, durften neben Joey Kelly, Markus Lanz, Andreas Kieling, Willi Weitzel, die Bergsteiger Legende Reinhold Messner (unabhängig vom Festival) und dem Extrem Kletterer Thomas Huber (Huber Buam) natürlich auch Stefan Glowacz nicht fehlen.

Zudem war der „Fernweh-Park“ wieder mit einem transportablen „Fernweh-Pfahl“ vertreten, um die knapp 8000 Besucher des Festivals auf den neuen Standort des Fernweh-Parks im Sommer 2017 im Markt Oberkotzau aufmerksam zu machen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer sucht wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch heute ist jede Wandfläche mit Ständen in Sachen Reise und Outdoor belegt. Da jedoch nach Wochen schlechten Wetters endlich die Frühlingssonne scheint entscheidet Klaus, die Ehrung ins Freie zu verlegen. Denn die Aussenfassade der Stadthalle Plauen ist mit Naturstein verkleidet. So kann es wohl keinen besseren Hintergrund für den Extrem-Bergkletterer geben.

Als Stefan Glowacz kommt, ist bereits alles bestens vorbereitet. Klaus erklärt in knappen Worten noch einmal die Ideologie des Friedensprojekts. Stefan ist begeistert und greift mit Freude zum Stift. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star, wie heute mit Stefan Glowacz.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit STEFAN GLOWACZ und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft, selbst mit Bergsteigerhänden, die den Fels umklammern, schwer zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch bei Stefan Glowacz ist das nicht nicht nötig. Dieser kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Miro die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Stefan Glowacz natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Stefan Glowacz seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch bei Stefan. So kann Klaus bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese schöne Begegnung mit STEFAN GLOWACZ zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

8000 Besucher beim Freiträumer-Festival

Danke aber auch an Mario Goldstein für die gute Zusammenarbeit vor Ort. So dürfen natürlich auch Fotos mit ihm, dem Initiator des Freiträumer-Festivals, nicht fehlen. Da Mario selbst Abenteuerreisen unternahm, z.B. zum Yukon und zum Dalai Lama, ist auch er im „Signs of Fame“ vertreten. Apropos Yukon. Als besonderen Gast des Festivals konnte Mario Goldstein heuer auch den Bürgermeister von Dawson City begrüßen, der es sich nicht nehmen ließ, das Freiträumer-Festival zu besuchen, das heuer mit knapp 8000 Besuchern den Zuschaurrekord brach.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von STEFAN GLOWACZ, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sylvia Schildbach

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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