Rudi Giovannini

RUDY GIOVANNINI, Südtiroler Tenor und Sänger volkstümlicher Musik, beheimatet in der Nähe von Bozen, absolvierte seine klassische Gesangsausbildung an den Konservatorien von Bozen und Verona. Giovannini wurde im Jahr 2000 mit dem Titel „Amore, Amore“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als er beim Grand Prix der Volksmusik den dritten Platz belegte.

2006 gelang ihm der bislang größte Erfolg seiner Karriere mit dem Lied „Salve Regina“. Damit gewann er in Begleitung von „Belsy“ und Coro Monti Pallidi den Grand Prix der Volksmusik. Wegen seiner wunderbaren Stimme wird er auch als der „Caruso der Berge“ bezeichnet.

Danach folgten viele Auftritte, wie z.B. Wernesgrüner Musikantenschänke, Krone der Volksmusik, Kein schöner Land, Musikantenstadl, Immer wieder sonntags, Melodien der Herzen, Zauberhafte Heimat, Die Herbert-Roth-Gala, Musik für Sie, Alle Jahre wieder, TOP 16 mit Olaf Berger, Grand Prix der Volksmusik, Starparade, Das große Wunschkonzert, Advents- und Weihnachtskonzerte, u. a. auf Gut Aiderbichl, Der große zauberhafte Heimatabend mit Gunter Emmerlich, Das große Wunschkonzert auf Norderney, Fröhliche Ostern u.v.m.

Seine Live-Konzerte sind ein Erlebnis. Obwohl er nicht laufend im Fernsehen zu sehen ist, scharen sich um seine Person viele Fanclubs, die ihm seit Jahren die Treue halten. Seine Diskografie ist sehr lang. Seit 1998 erschienen viele Alben. Fast jedes Jahr begückte er damit seine Anhänger.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 24. Oktober 2015.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen RUDY GIOVANNINI in Taura bei Chemnitz.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von RUDYj GIOVANINNINI in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Eine Überraschung für den Künstler – und auch für das Publikum

Ca. 15 Kilometer hinter Chemnitz liegt der kleine Ort Taura. Diese knapp 2.500 zählende Gemeinde des Landkreises Mittelsachsen hat eine ganz besondere Beziehung zu Rudy Giovannini, der heute in der Mehrzweckhalle Taura mit einer besonderen Ehrung bedacht werden soll.

Denn RUDY GIOVANNINI tritt heute bereits zum 8 Mal hier auf und hat im Laufe der Jahre eine große Fangemeinde um sich geschart. Zudem hat der sympathische Sänger aus Südtirol eine ganz besondere Beziehung zu diesem Ort, wie später in unserer Bilderstory noch zu erfahren sein wird.

Auf Grund des großen Engagements der „Signs of Fame“ Star-Agentin der Neuen Bundesländer, Waltraud Raubold aus Auerswalde (s. Beitragsbild links), wird diese Ehrung überhaupt erst möglich. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes und Kontakts zu Rudy Giovannini wird die Aktion heute, natürlich in Absprache mit seinem Management und der Kulturchefin des Ortes, nicht backstage, sondern während der Veranstaltung stattfinden – mitten auf der Bühne. Aber davon weiß das Publikum in der ausverkauften Mehrzweckhalle nichts. Es soll eine Überraschung werden. Aber auch der Künstler selbst weiß nicht, das da heute im Detail auf ihn zukommen wird… Überraschung eben.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch heute muss nicht lange gesucht werden. Es ist die Bühne, mit wunderschönem schwarzen Samtvorhang, der blau und rot angestrahlt wird und durch den kleine Sterne blinken. Klaus ist begeistert, aber auch besorgt dazu. Denn er weiß: Ein dunkler Hintergrund beeinflusst oft den Blitz und die Blende macht zu weit auf, d.h, bei allen hellen Bildanteilen, z.B. beim Gesicht, werden die Lichter zu sehr ausgefressen, also die Gesichtspartien überstrahlen, auf deutsch, werden überbelichtet. Dunkle Bilder kann man in der Nachbearbeitung hochziehen, wenn aber mal die Konturen zu hell sind, ist nichts mehr zu machen. Ausser man fotografiert in RAW. Doch das macht Klaus nicht. Denn da bräuchte er auf Grund der Fülle der Bilder bei jedem Star-Shooting zum Abspeichern derselben einen Hochleistungsrechner wie in einem Großkonzern. So wird also erstmal der Blitz und die ASA-Zahl auf die Lichtverhältnisse der Bühne und vor rallem auf den Hintergrund eingetestet…

Die Überraschung

Nach dem umjubelten ersten Musikteil ist es dann soweit. Noch bevor Rudy Giovannini nach der Pause die Bühne betritt, übernimmt die „Signs of Fame“ Mitarbeiterin und frühere Rundfunkmoderatorin Sigi Obermüller das Mikrofon. Überall erstaunte Gesichter im Publikum. Denn wer steht jetzt anstelle ihres geliebten Rudy auf der Bühne?

Dann wird der Künstler zu der Moderatorin und zu Klaus Beer gebeten. Jeder im Saal ist nun gespannt, was jetzt gleich „on stage“ passieren wird. Am meisten natürlich Rudy  selbst.

Sigi Obermüller gibt das Mikrofon an Fernwehpark Initiator Klaus Beer weiter. Dieser sagt, das es sich hier nicht um eine „Verlade“ ala` „Verstehen Sie Spaß“ handelt und gleich Guido Cantz auf der Bühne erscheint, nein: „Sie sind heute Zeuge einer ganz besonderen Ehrung, die sich gleich hier vor ihren Augen auf der Bühne abspielen wird…“

Dann erklärt der Fernwehpark Initiator in kurzen Worten, um was es im Fernwehpark eigentlich geht. Gar nicht so einfach, das knapp zu schildern, denn das multikulturelle Friedensprojekt ist so komplex, hat keine Vergleichswerte, passt in keine Denkschablonen. In Vorbild des Sign Post Forest in Watson Lake/Kanada hat es diesen Schilderwald durch seine Ideologie längst überholt und gilt wegen seiner Botschaft als weltweit einmalig.

Klaus Beer: „Über 300 Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport sind bereits im Signs of Fame, übersetzt, den „Schildern der Berühmtheiten“, vertreten und helfen neben der ihnen zugedachten Ehrung für ihre Erfolge mit, mit ihrem bekannten Namen die Ideologie und Botschaft des Friedensprojekts um die ganze Welt zu tragen.“ Aufmerksam lauscht das Publikum im proppenvollen Saal der Einführung zu der Ehrung und ist gespannt auf das, was nun folgen wird.

Jetzt aber geht es los. Rudy Giovannini ergreift den goldenfarbenen Lackstift und signiert sein Star-Schild. Als Fotografin fungiert Zeitungsreporterin Andrea Funke, die heute gleich mit zwei Kameras arbeiten muß. Einmal macht sie Bilder für die Zeitung, dann für die Bilderstory auf der Fernwehpark Homepage.

Nachdem die Unterschrift „sitzt“, präsentiert Rudy Giovannini mit sichtbarem Stolz sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit RUDI GIOVANNINI und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch ein paar Konzertfotos mit Rudy Gionvannini.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Rudi Giovaninni kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Rudy die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Rudy Giovannini natürlich sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Rudy Giovannini seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Der „Caruso der Berge“ on Stage –  umgeben von funkelnden Sternen

Das ist der Augenblick, wegen dem das Publikum aus nah und fern nach Taura gekommen ist. Rudy Giovannini betritt die Bühne und singt sich bereits mit dem ersten Lied in die Herzen seiner Fans. Ihn umrahmt ein Vorhang mit funkelnden Sternen, der mal in blau, dann wieder in rot erstrahlt. Ein wunderbares Bild, passend zu seinen zu Herzen gehenden Liedern.

Klaus Beer gesteht. „Ich habe bis heute nicht wirklich viel von Rudy Giovannini gewusst. Denn ich stehe mehr auf Rockmusik und Oldies. Volksmusik ist nicht so mein Ding, obwohl auch einige Stars aus dieser Sparte bereits im Signs of Fame vertreten sind, wie z.B. Andreas Gabalier, der eine andere Art Musik macht und deshalb auch als Volks Rock`Roller bezeichnet wird.

Aber auf gefühlvolle Melodien stand ich schon immer. Ich war seit Jugend an Schlagerfan und kann mit der heutigen Musik, Rap, Techno oder Hiphop überhaupt nichts anfangen. Dieser Art Sprechgesang ist für mich ein Greul. Deshalb verließ ich mich einfach auf die Referenz unserer Star-Agentin Waltraud Raubold, die seit Jahren für diesen Künstler schwärmt.“ So ähnlich ging es auch Sigi Obermüller, die sich von dem heutigen Konzert ebenfalls überraschen lassen wollte…

Klaus: „Spätestens nach dem dritten Lied horchte ich auf und ließ zu den wunderbaren Melodien mein Gefühl sprechen. Wie wunderschön „La Montanara- das Lied der Berge“ klingt… Rudy Giovannini ist ein hervorragender Sänger, wunderbarer Entertainer und versteht es in unnachahmlicher Weise, sich in die Herzen seines Publikums zu singen. Seine Lieder berühren Seele und Gemüt. Wunderschöne Melodien, die ich alle aus meiner Jugendzeit her kenne. Ganz besonders hat mir sein Schlußlied „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ und „Il Silenzio – die Sehnsuchtsmelodie“ gefallen und dann natürlich als Schlagerfan: „Bianca“.

Im Duett mit Sebastian – ein wunderbarer Augenblick

Dann erzählt Rudy Giovannini, was ihm mit Taura verbindet. Da der Künstler gerne durchs Publikum geht und auch manchmal zum Mitsingen animiert, meldete sich einmal ein junger Mann, der im Rollstuhl saß. Als dieser dann die ersten Töne ins Mikrofan sang, bekamen viele Menschen feuchte Augen. Denn Sebastian hat eine wunderbares Stimme.

Seine Musik – ein wahres Lebenselexier

Heute steht der gutaussehende junge Mann mit Rudy Giovanni auf der Bühne – und ist ein anderer Mensch geworden. Durch Rudy. Früher wegen seines Schicksals im Rollstuhl eher niedergeschlagen, hat ihm das Singen mit dem Südtiroler Schlagerstar soviel Freude bereitet, dass diese Auftritt ihm ein neues Lebensgefühl gegeben haben.

Bilder, die keiner Worte bedürfen. Wer heute in die leuchtenden Augen von Sebastian schaut und sein von Herzen kommendes Lächeln sieht, weiß, was Rudy Giovannini ihm geschenkt hat. Das Wichtigste, das es im Leben gibt: Lebensfreude, wieder Lebensfreude.

So hat er mit seiner wunderbaren, einfühlsamen Stimme und seiner Ausstrahlung schon vielen Menschen, die durch Schicksalsschläge an einem Tiefpunkt ihres Lebens angekommen sind, neue Lebensfreude und Kraft geschenkt.

Klaus Beer: „Wir durften Rudy Giovannini nicht nur als großartigen Sänger und Künstler erleben, sondern auch als wunderbaren Menschen. Wie wohl kein anderer hat ER es verdient, in die „Signs of Fame“ aufgenommen zu werden.“

Am Ende des Konzerts umarmen sich beide und Klaus sagt zu Rudy: „Ich bin ohne jede Erwartung gekommen – und gehe als Fan von Dir…“

Riesenapplaus am Ende eines wunderbaren Konzerts, von dem die Besucher sicher noch lange zehren werden. Zum Schluß gibt es noch einen Geschenkkorb von der Kulturchefin und ein hoffentlich baldiges Wiedersehen mit RUDY GIOVANNINI – der dann zum 9. Mal in Taura seinen Fankreis aus nah und fern wieder und immer wieder begeistern wird…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit RUDY GIOVANNINI zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von RUDY GIOVANINI, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Andrea Funke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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