Alfred Biolek

Millionen von Fernsehzuschauern hat ALFRED BIOLEK unterhaltsame Fernsehabende bereitet, ob als Produzent, Talentscout, Showmoderator, Talkmaster oder als Fernsehkoch. Er ist ein Weltmann aus der alten Showschule der Kulenkampffs und Frankenfelds. Auf den Punkt gebracht: ALFRED BIOLEK ist lebende Fernsehlegende.

Er produzierte Rudi Carells Erfolgsshow „Am Laufenden Band“ und war dann selbst am Bildschirm der Einschalt-Garant.

Seine TV-Sendungen sind unvergessen, erreichten Zuschauerrekorde, sind Kult: Z.B. „Bios Bahnhof“, das von 1978 bis 1982 lief. Dort, wie auch in allen anderen seinen Sendungen, interviewte er Gäste aus aller Welt und Weltstars wie z.b. Arnold Schwarzenegger oder Sammy Davis jr.

Es folgten Sendungen wie „Bios Bahnhof“ (1978-1982), „Bei Bio“ (1983-84), „Mensch Meier“ (1985-1991), die Talkshow „Boulevard Bio“ (1991 – 2003), „alfredissimo!“, seine Kochsendungen mit Prominenten, die von 1994 bis 2006 ausgestrahlt wurden.

Für seine Fernseharbeit wurde Alfred Biolek mit Preisen geradezu überschüttet. Er erhielt u.a. den „Adolf-Grimme-Preis“ in Gold, den Deutschen Kritikerpreis, Goldene Kamera, Bambi, Deutschen Fernsehpreis und das Bundesverdienstkreuz.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 30. November 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Afred Biolek im Hotel Central in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ALFRED BIOLEK in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Seit Oktober 2006 ist Biolek mit dem Bühnenprogramm „Mein Theater mit dem Fernsehen“ bundesweit auf Tournee. Darin zeigt er Ausschnitte aus seiner Karriere und plaudert entspannt über Stars und Sternchen, die seine Gäste waren, und lässt so über 40 Jahre Fernseh-Geschichte Revue passieren. Dabei steht auch Hof als Gastspielort auf dem Programm, wo er im Stadttheater auftritt – Gelegenheit, die Fernsehlegende ALFRED BIOLEK backstage der Sendung in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojejkts „Fernweh-Park“ aufzunehmen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Das Treffen findet vor seinem Auftritt im Hotel Central statt, das genau gegenüber des Theaters liegt, wo Biolek in etwas über einer Stunde auf der Bühne stehen wird. Bereits im Bühnenoutfit, mit hellgrauen Satinanzug und weinroter Krawatte, die er gelockert trägt, trifft Fernwehpark Inititor Klaus Beer und sein FWP-Fotograf den bekannten Fernsehmann in der Lobby und geleitet ihn in einem freien Tagungsraum, in dem bereits alles für seine Ehrung vorbereitet ist. Denn Klaus hat wie bei jedem Startreff bereits vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken.

Zur Anfertigung seines Star-Schilds erhielt er vom Management ein PR-Foto, das den Fernsehprofi in Schwarz-Weiß zeigt, so, wie er einst in Basel als Reporter für „Tipps für Autofahrer“ im damals noch S/W-Fernsehen begonnen hat.

Beherzt greift der TV-Profi zum Stift und signiert mit Schwung sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die Fernwehpark Crew erlebt Alfred Biolek charmant lächelnd, locker, witzig, aber doch aus so, wie er sagt, immer nur soviel von sich preisgebend, wie er es gerade mag – als eben Gentlemen der alten Schule, mit viel Persönlichkeit und Charisma, aber keine Plaudertasche wie im Fernsehen und keinesfalls in der Art, wo er beim Suppen- oder Soßenabschmecken ständig ein lustvolles „Mhmmmmm“ von sich gibt…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonform wird einfach auf einen Plastikhocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit der TV-Legende ALFRED BIOLEK und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Bilder von seinem Auftritt beim Bühnenprogramm „Mein Theater mit dem Fernsehen“ im Theater Hof…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Alfred Biolek kommt ganz gut alleine zurecht – und ehrlich gesagt, in den Anfängen des Fernweh-Parks hat Klaus sich noch nicht getraut, auf die Finger der Prominenten zu drücken und gar nicht erst wegen einer Mithilfe gefragt.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem „Bio“ die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Alfred Biolek gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Bülent Ceylan seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Büchertausch

Nach der Handprint-Aktion ist noch ein wenig Plauderei angesagt. Da Alfred Biolek den Fernweh-Park auf Grund dessen Homepage und dann nochmal durch das Fernwehpark-Prospekts schon kennt, spricht man über das, was die Grundlage des völkerverbindenden Projekts ist: Klaus Beers Filmemdrehen in der ganzen Welt und die dabei erschienenen Bildbände.

Der neueste ist NEW YORK CITY, den Klaus Alfred Biolek als Erinnerung an seine Aufnahme in den „Signs of Fame“ überreicht. Natürlich signiert der Hofer Autor das Buch für ihn. „Mal andersrum“, meint Klaus schmunzelnd – und Alfred Biolek signiert im Gegenzug dazu sein Kochbuch für Klaus.

Keine Ahnung vom Kochen

Dabei gibt Klaus zu: „Ich wage es in Ihrer Gegenwart ja kaum auszusprechen. Ich habe noch nie gekocht. Ich kann das auch gar nicht. Ich würde selbst das Wasser anbrennen lassen. Ich habe einfach keine Zeit zum Essen, geschweige denn welches zuzubereiten. Da ich für meine vielen Aktionen eigentlich fünf Leben bräuchte, ist Essen für mich immer reine Zeitvergeudung, ein notwendigs Muss… „Kochen, Zahlen, Sport –  das sind Welten, die an mir völlig vorübergehen…“

Alfred Biolek lächelt verschmitzt und blättert dabei interessiert in Klaus Beers Bildband „New York City“, hat er doch monatelang in „Big Apple“ gewohnt und so eine persönliche Beziehung zu den Bildern.

Die Fernweh-Frage

Auf dem Weg in die Lobby des Hotels Central stellt Klaus Beer Alfred Biolek seine „berühmte“ FERNWEH-FRAGE: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“ Alfred Biolek überlegt nicht lange und sagt: „Wissen Sie, ich habe in meinen Leben so viel erlebt, war so viel in der Welt unterwegs, dass ich das gar nicht sagen kann. Ich war zum Beispiel in Kambodscha in Regierungskreisen eingeladen… aber ein Lieblingsland, da kann ich mich nicht festlegen.“

Eineinhalb Stunden später sagt der berühmte TV-Moderator in seiner Vorstellung „Mein Theater mit dem Fernsehen“ auf der Bühne des Hofer Stadttheaters ähnliches: „Ich werde so oft gefragt, was essen Sie am liebsten, was trinken Sie am liebsten, ich kann das gar nicht sagen…“ Wie das zu der Antwort auf die Fernweh-Frage paßt…

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer Alfred Biolek noch, ob es vielleicht möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das vor dem Hoteleingang parkt. Gerne geht „Bio“ mit Klaus noch zu seinem Wagen. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch an der Seite findet sich noch ein freies Plätzchen, in das Alfred Biolek seine Unterschrift setzt.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ALFRED BIOLEK zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

„Mein Theater mit dem Fernsehen“ – Alfred Biolek lässt sein Leben Revue passieren.

Mein Theater mit dem Fernsehen: Schwarzweiß Porträt mit TV-Testbildstreifen über der Stirn – so wirbt das offizielle Plakat für Bioleks Plaudereien auf der Bühne für seine TV-Begebenheiten von gestern und vorgestern.

In 40 Jahren Fernsehgeschichte haben sich viele kuriose Begebenheiten angehäuft. So liefert Alfred Biolek nicht nur eine sehr persönliche Rückschau seiner Karriere, sondern auch vier Jahrzehnte Fernsehgeschichte – heiter und informativ erzählt und mit eingespielten Bildsequenzen dokumentiert. Geheimnisse werden gelüftet und Kurioses ans Tageslicht befördert. Zweieinhalb Stunden dauert seine Show, für die er in Fernseharchiven gestöbert und ungewöhnliches Bildmaterial, TV-Nostalgie, zusammengetragen hat.

Sein Auftritt beginnt mit der Ankündigung seiner Person durch die Größen der TV-Moderatoren, wie z.B. Thomas Gottschalk oder Harald Schmidt.

Ein gemalter roter Theatervorhang umrahmt eine Leinwand, auf dem Filmsequenzen eingespielt werden, rechts der Bühne, bescheiden ein Stuhl, ein Tischchen mit einem Getränk, dahinter Blumen – und ALFRED BIOLEK, der von dieser Stelle aus locker und ungezwungen plaudert „wie daheim am Küchentisch“ und die Filmausschnitte anmoderiert.

Dann sieht man den jungen Biolek bei seinem ersten Fernsehauftritt als „Reporter“ in Basel, noch Schwarzweiß, ebenso in ersten Filmrollen und mit den Showgrößen der Welt, die einfach so in seine Sendungen kommen und mit Stars, die er selbst entdeckt hat. So erfährt man, dass auch Rudi Carells TV-Dauerbrenner, dessen große Samstagsabend Fernsehshow „Am laufenden Band“, aus seiner Feder stammt.

Er hat sie alle gehabt

Arnold Schwarzenegger zum Beispiel, ebenfalls im „Signs of Fame“, (in der eingespielten Videosequenz im Bild mit Bio), Hollywood Moviestar und Gouverneur von Kalifornien oder Elton John waren bei ihm zu Gast. Er schäkerte mit Caterina Valente, Shirley Bassey und unterhielt sich köstlich mit Franz Josef Strauß. Auch der US-Entertainer Nr. 1, einer aus dem „Rat Pack“ mit Dean Martin und Frank Sinatra, Sammy Davis Jr., kam in „Bios Bahnhof“ und sang „New York New York“.

Er hat sie alle gehabt – all die großen Stars aus Hollywood, Menschen des öffentlichen Lebens, aber auch „Leute von der Straße“. „Bio“ bot in seinen Shows und Talks dem Publikum ein einmaliges Spektrum.

Viele der heutigen Stars waren damals noch Geheimtipps. Bio hatte ein besonderes Gespür für schlummernde Talente. So hat er u.a. auch Anke Engelke entdeckt, die als 12-jährige ein Liedchen trällerte und heute zu den mit bekanntesten Comedystars und angesagtesten TV-Moderatorinnen zählt. Natürlich auch schon im „Signs of Fame“ verewigt. Man muß schmunzeln. Denn Klein Enke schaut heute fast noch genauso aus wie damals.

In Hof lädt er Lokalprominenz zu sich, wie Altbürgermeister Dieter Döhla, der es versteht, dem TV-Entertainer ein herzhaftes Lachen zu entlocken.

Alfred Biolek hat schon etliche (Koch) – Bücher herausgebracht, doch nun veröffentlichte er erstmals ein Buch auschließlich über sich. „Bio – Mein Leben“.

Zum Schluß gibt’s Rosen für die Damen aus dem Publikum. Ein köstlicher, gelungener Abend mit einem der ganz großen TV-Unterhalter der deutschen Fernsehlandschaft.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ALFRED BIOLEK, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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