Costa Cordalis

Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist COSTA CORDALIS eine feste Größe im Showbusiness. Er hat zwischen Schlager und Pop seinen eigenen Stil gefunden. Sein wohl größter Hit „Anita“ ist längst zu zu einem Evergreen geworden, wie auch viele andere seiner Songs wie „Carolina komm“, „Steig in das Boot heute Nacht, Anna Lena“ oder „Der Wein von Samos“, „Helena“ u.v.m.  Cordalis-Hits  sind bis heute im Ohr.

Doch gemeinsam ist man noch stärker. COSTA CORDALIS und sein Sohn LUCAS, der sich bereits als Komponist, Arrangeur und Remixer für div. Gesangskollegen einen Namen gemacht hat, gelten als DAS Stimmungsduo für Sommer-Pop. Auch Tochter Angeliki ist mit von der Partie und im Showbiz zuhause. Herrlich sein Duett mit ihr „Eleni“.

2004 nahm Costa Cordalis als Kandidat in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ teil und wurde im australischen Busch zum „Dschungelkönig“ gekürt. Die Siegprämie spendete er der Kinderkrebshilfe.

Costa Cordalis, mit bürglichem Namen Konstantinos Kordalis wurde in Elatia (Ελάτεια), Fthiotida, Griechenland geboren. Bereits mit sieben Jahren begann er, Gitarre zu spielen. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Philosophie und Germanistik. 1965 kam seine erste Schallplatte heraus. Titel: „Du hast ja Tränen in den Augen“, die deutsche Fassung des Elvis Songs „Crying in the chapel“. Der Durchbruch erfolgte 1971 mit „Und die Sonne ist heiß“ in der ZDF Hitparade. Danach war er mit vielen Hits dort Dauergast.

1985 startete der sportliche Sänger bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft in Seefeld/Tirol im Langlauf für sein Heimatland Griechenland, wo er in dieser Disziplin zweimal griechischer Landesmeister war. Bis vor wenigen Jahren nahm er auch an der jährlich stattfindenden „Tour der Hoffnung“ teil und sammelte dabei Geld für krebskranke Kinder.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 01. Juli 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen COSTA CORDALIS und FAMILY in Zwickau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von COSTA CORDALIS und „Family“ in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Cordalis Songs machen Lust auf Verreisen – vermitteln Fernweh-Feeling. Kommt also zusammen, was zusammen gehört. Die Aufnahme von Costa Cordalis und Family in die „Signs of Fame“ ist sozusagen ein Muss. Die Fernwehpark Crew mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer und Fernwehpark Star-Agentin Waltraud Raubold trafen Costa Cordalis, Sohn Lucas und Tochter Angeliki „Kiki“ backstage des Open Airs „KULTSTARS“ im sächsischen Zwickau.

Vor ihrem Auftritt um 22.15 Uhr, bei dem die Cordalis Family sozusagen als Höhepunk des Open Airs fungiert, hat der gegenüberliegende Globus-Einkaufsmarkt am Nachmittag zu einer Autogrammstunde geladen und die Aufnahme in die „Signs of Fame“ groß angekündigt.

„Und hier kommt Cordalis“

15.00 Uhr. Die Fans strömen in Massen, um IHREN Cosa zu sehen und natürlich auch Lucas und Kiki. Aus den Lautsprechern ist der Song zu hören: „Und hier kommt Cordalis…“ Und dann kommt er wirklich. Braungebrannt, lange, schwarze Haare, offenes, besticktes Hemd. Costa Cordalis, wie man ihn kennt und wie die Fans ihn lieben. Klaus Beer: „Ich selbst liebe seinen ersten Song „Du hast ja Tränen in den Augen“ sehr. Ich bin Rock- und Schlagerfan zugleich und Costa darf in der Reihe der Schlagerstars im „Signs of Fame“ einfach nicht fehlen. Optisch waren er und Chris Roberts immer meine Vorbilder. So wollte ich immer aussehen. Und nun stehe ich mit ihm auf der Bühne und darf ihn ankündigen…“

Fans, Fans, Fans

Bodyguards bahnen der Cordalis Family einen Weg durch die Menge. Kurz vor der Bühne hält Costa inne, dreht sich spontan seinen Fans zu. Fotos werden geschossen. Erste Rosen überreicht. Plötzlich löst sich eine Dame aus der Menge, läuft auf ihn zu und animiert ihn zu einem Tänzchen. Costa steigt darauf ein, macht mit, dreht mit ihr eine Runde zu seinem Lied.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch heute ist der Hintergrund für der Ehrung bereits vorgegeben. Die Bühne eines Zeltesl. Das Management hat in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung des GLOBUS-Markts die Ehrung für Costa Cordalis vor die Autogrammstunde gelegt und seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ in Zeitung, Lautsprecherdurchsagen und Bühnentransparent groß angekündigt. Auch das Lokalfernsehen ist da und filmt alle Action rund um Cordalis. Klaus Beer hat auf der Bühne das Mikro übernommen und begrüßt Costa Cordalis und Family auf das herzlichste. Gelegenheit, Infos und die Ideologie und Botschaft über den Fernwehpark aus erster Hand zu vermitteln, denn die Zuschauer und die Medien sollen ja wissen, um was es in dem völkerverbindenden Friedensprojekt geht. Dann geht es los. Die Aufnahme in den „Signs of Fame“ beginnt.

Die STAR-SCHILD Signierung

Über Lautsprecher wird die Ehrung angekündigt. Costa, Lucas und Kiki betreten die Bühne und freuen sich sichtlich darauf, was nun auf sie zukommen wird.

Klaus Beer enthüllt das STAR-Schild und Costa beginnt zu signieren. Ein Fernsehteam ist hautnah dabei. Auch die Fans hält es jetzt nicht mehr auf den Bänken. Sie stürmen nach vorn, drängen sich an die Bühne. Es wird schwierig für den Fernwehpark Fotografen, in all dem Tumult gute Bilder zu schießen. Die besten Plätze direkt am Bühnenaufgang hat der CORDALIS-FANCLUB erhalten.

Nun ist Lucas an der Reihe. Mit Freude signiert auch er sein Conterfei auf dem Schildergruß. Auch Lucas ist ein dufter Typ. Der Sohnemann war schon als kleines Kind umgeben von Musik. Er ist groß geworden mit Instrumenten und Studios. Das hat ihn fasziniert, geprägt, sein Interesse geweckt. Für Musik allgemein. Als Produzent und Songwriter schreibt er schon seit Jahren für verschiedene Bands Songs, die weltweit zu Hits wurden: Worlds Apart, Master Boy, David Hasselhoff oder DJ Bobo. In letzter Zeit hat es sich ergeben, das Lucas mit Vater Costa musikalisch zusammenarbeitet, beide auf der Bühne stehen. Z.B. durch „Viva la Noche“ (97). Weitere Partyhits folgten, wie „Partymann“ oder „Heiße Nacht“. Und wo kommen die live am besten an? Auf Mallorca natürlich. Übrigens. seit dem 4. Juni 2016 ist er mit der „Katze“, Daniela Katzenberger, verheiratet.

Dann ist die bezaubernde Angeliki an der Reihe. Kiki signiert, Costa und Lucas schauen interessiert zu.

Alle „Drei Cordalis“ sind nun mit ihren Unterschriften auf dem STAR-Schild vertreten und gruppieren sich zu einem gemeinsamen Foto mit Ihrem Schildergruß. Die Fans sind begeistert, total aus dem Häuschen. Klatschen, Rufen, es werden Rosen geschwenkt. Flashlight von allen Seiten. Zig Digicams werden immer wieder hochgerissen. Action pur. Doch sie wissen nicht, dass es noch eine Steigerung gibt. Das Beste kommt noch. Die Handabdrücke alá HOLLYWOOD. Aber erstmal Shake Hands über’m STAR-Schild. Es wird fotografiert und gefilmt was das Zeug hält.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Stellage. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da heute keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit COSTA CORDALIS und „Family“ und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

„Erleben Sie jetzt Feeling Hollywood“, kündigt Klaus Beer über das Mikrofon an. Die Zuschauer applaudieren. Sie sind gespannt, wie diese Aktion nun ablaufen wird. War die Ehrung mit dem Star-Schild schon toll, doch was wird nun folgen? Aus dem Lautsprecher erklingt eine Fanfare, dann Cordalis-Hits. Die Stimmung hat ihren Höhepunkt erreicht.

Lucus und Kiki sind mit Costa auf dem Star-Schild verewigt, die Hände in Ton drücken aber soll nur Costa. Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der sportliche Costa Cordalis kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Costa die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Costa Cordalis natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Costa Cordalis seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Doch die Aktion ist noch nicht zu Ende. Der heute technisch schwierigste Teil steht noch aus. Die Signierung des STAR-Mobils.

Normalerweise kein Problem, doch jetzt müssen Costa, Lucas und Kiki die dicht umlagerte Bühne verlassen und sich zu dem Fahrzeug durchkämpfen. Für „Dschungelprinz“ Costa, der 2004 in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ zum DSCHUNGELKÖNIG gekürt wurde, sicher keine große Sache, denn im australischen Busch hatte er weitaus schwierigere Aufgaben zu meistern. Endlich ist man beim Auto angelangt. Costa, Lucas und Kiki staunen nicht schlecht, als sie es sehen. Denn dieses ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. Bereits im Jahre 2006 sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs schon mit vielen Unterschriften verziert. Aber auf der Fahrertür findet sich noch ein Plätzchen, wo alle drei Unterschriften drauf passen. Doch das ist alles nicht so einfach. Es ist ein Schieben und Drängen im Gewühl der Fans. Eine hübsche junge Dame hat sich zu Costa durchgerungen und lässt sich mit ihm fotografien, verfolgt von neidvollen Blicken manch anderer holder Weiblichkeit.

Nach Costa bittet Klaus nun Luca um seine Unterschrift auf dem weißen Lack. Währenddessen wird die Gelegenheit genutzt, Costa von allen Seiten mit Minidigicams zu fotografieren und zu filmen. Smartphones gab es damals noch nicht. Nun ist Kiki an der Reihe. Sich Drehen und Wenden ist kaum mehr möglich. Die Fans schieben nach vorne, denn alle wollen mitbekommen, was da nun bei dem Auto passiert. Rosen werden überreicht, Sekt geöffnet.

Der Fernwehpark Fotograf hält einfach die Kamera in die Höhe und fotografiert nach unten in den Pulk der Fans. Die Cordalis-Family eingekeilt, mittendrin. Fans wohin man blickt. Eigentlich sollte es ein Foto der Drei auf der Kühlerhaube des STAR-Mobils werden, bei all den vielen anderen Unterschriften der Promis. Doch das Fahrzeug ist gar nicht mehr zu sehen, so ist es von Fans verdeckt. So kann man sich einfach nur vor die Kühlerhaube stellen. Auf dem Dach des Einkaufszentrums steht das Fernsehen und filmt die irre „Action“.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

„Fans sind eine Macht“

Neben dem Costa Cordalis Fanclub ist da auch Celine, das Fernwehpark-Maskottchen, heute herausgeputzt wie ein kleines Engelchen. Neben einer glitzernden blonden Perücke trägt Celine ein T-Shirt, dass sie als Baby mit Costa zeigt. Schon damals trug sie der Star auf dem Arm. Kann es eine engere Verbindung geben? Und dan ist da noch ihre „Granny“, Waltraud Raubold, Fernwehpark Star-Agentin und Costa-Cordalis-Fan zugleich. Waltraud hat auch das Treffen mit Costa und Family mit arrangiert, denn sie kennen sich ja seit vielen Jahren.

Dann endlich ist es auch für den Fanclub soweit. Er darf zu Cosat, Lucas und Kiki auf die Bühne. Alles Warten hat sich gelohnt. Auch die Rosen sind trotz Sommerhitze nicht verwelkt, denn sie wurden liebevoll in kleinen Väschen transportiert.

Jetzt entsteht die bislang schwierigste Aufnahmesituation für den Fernwehpark Fotografen. Die Fangruppe ist zu groß, ein Ausweichen nach hinten nicht möglich. Eingekeilt zwischen weiteren Fotografen und dem Fernsehen, dahinter kamerabewaffnete Zuschauer wie eine Wand, kann der Fernwehpark Fotograf nur „draufhalten“.

„Fans sind eine Macht“ sang schon Frank Schöbel. Und Costa Cordalis hat eine große Fangemeinde. Wie die Leiterin des Fanclubs, Heidi Stich, erzählt, hat sie schon zu DDR-Zeiten jedes Konzert von ihm besucht, das im Osten stattfand. Und da Cordalis als Grieche nicht mit dem verhassten Westen zu tun hatte, durfte er schon damals dort auftreten. Als dann die Mauer fiel, reiste sie zu allen seinen Konzerten. Was Heidi Stich dafür an Zeit, Urlaub und Geld investierte, kann man gar nicht beschreiben. „Fans sind eben eine Macht“.

Die offizielle Aufnahme von Costa Cordalis und Family in den „Signs of Fame“ ist gut über die Bühne gegangen. Trotz der Hitze und der Enge ist kein Fan in Ohnmacht gefallen. Nun schließt sich eine Autogrammstunde an. Die bislang geduldig wartenden Fans, die aus den hinteren Reihen die Handprint-Aktion mit verfolgten, kommen jetzt endlich auch auf ihre Kosten.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit COSTA CORDALIS, LUCA und ANGELIKI zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und der Geschäftsführung des Globus-Marktes Zwickau für die gute Zusammenarbeit. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von COSTA CORDALIS, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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