Wolfgang Krebs

Der gelernte Postbeamte und späterer Radio-Studioleiter bei Radio Allgäu trat 1993 bei einem Marktfestspiel das erste Mal als bayerischer Ministerpräsident Edmund Stoiber auf. Als er 2004 bei Verhinderung des Ministerpräsidenten als dessen Double bei einer schwäbischen Faschingsveranstaltung begeisterte, parodierte er Stoiber seitdem laufend in div. Fernsehsendungen, das erste Mal in „quer“. Zudem gab er 2005 vor einem großen Presseaufgebot Stoiber-Interviews.

Nach der Ära Stoiber praodierte Wolfgang Krebs weitere Politiker wie z.B. Günther Beckstein, Horst Seehofer, Joachim Herrmann und Markus Söder. Von 2006 bis 2015 war er täglich auf Bayern 3 zu hören, danach auf Bayern 1 in der Comedyreihe „Lachmatt“. Es folgten eigene Soloprogramme im Fernsehen. Von 2010 bis 2013 trat er auf dem Nockherberg als Ministerpräsident Horst Seehofer auf. Ab 2014 ist er in der BR-Sendung „habe die Ehre“ mit Chrissy Eixenbeger zu sehen. Weiter gehört er zum festen Ensemble der Sendung „Asül für Alle“ mit Django Asül.

Wolfgang Krebs verfasste zudem zwei Fachbücher und spielte in Kinofilmen mit, hier 2013 in „Der Minister“ und 2015 in  „Die Udo-Honig-Story“.

Der Kabarettist erhielt viele Auszeichnungen, darunter den „Hermine-Körner-Preis“, zu dem die Laudatio kein geringerer als Dr. Edmund Stoiber selbst hielt. Wolfgang Krebs wurde in die Karl-Valentin Gesellschaft aufgenommen, erhielt den „Orden wider die Neidhammer“ und wurde für den Grimme-Preis nominiert.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 26. April 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Wolfgang Krebs in der Bürgergesellschaft in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WOLFGANG KREBS in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

WOLFGANG KREBS gastiert in der Bürgergesellschaft Hof und begeistert mit seinem Programm „Watschbaum Gala“ das Publikum.

Einer der Nettesten

Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Um es gleich vorweg zu sagen. Wolfgang Krebs gehört zu den Nettesten der bislang über 400 Stars im „Signs of Fame“ und nimmt zusammen mit Bülent Ceylan den 1. Platz von den zehn menschlichsten Promis ein, die ich bisher kennenlernen durfte. Er lässt sich seine Erfolge nicht heraushängen, unterhält sich mit seinem Gegenüber auf Augenhöhe und die gesamte Fernwehpark Crew hatte den Eindruck, dass er sich über seine Ehrung auch wirklich sehr gefreut hat.“

„Ich habe schon viel von Ihnen gehört…“

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Die Ehrung ist nach dem Soundcheck geplant. Während Klaus die Kameras vorbereitet nimmt er aus den Augenwinkeln auf der Bühne wahr, dass dort eine Person das Mikro checkt –und erkennt Wolfgang Krebs erstmal gar nicht. Denn dieser sieht aus wie ein technischer Mitarbeiter. Ganz in schwarz, mit Glatze.

Und dieser „Roadie“ begrüßt Klaus dann ganz herzlich. Dieser stutzt: “Das ist kein Tontechniker, das ist der Kabarettist persönlich“. Klaus hat ihn von weitem nicht erkannt, denn er hat ihn immer mit „Stoibers“ oder „Seehofers“ Haaren“ in Erinnerung. „Seit einiger Zeit stehe ich zu meiner Glatze“, sagt Wolfgang Krebs dann später auf der Bühne“, „da sitzen die Perücken besser.“

„Ich habe schon viel von Ihnen gehört“, sagt Wolfgang Krebs und Klaus entgegnet: „Hoffentlich nur das Beste – und wo?“ „In div. Fernsehberichten, in Zeitungen…“ entgegnet der Kabarettist, der sich sichtlich über die ihm heute angedachte Ehrung freut. Und so unterhält er sich, bevor die Aktion startet, noch sehr interessiert mit Klaus, der ihm anhand des Fernweh-Park Prospekts noch einiges über das Friedensprojekt erklärt und ihn schon mal herzlich für den 18. Mai einlädt – zur Eröffnung des neuen Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau. „Da habe ich einen Auftritt, aber ich komme gerne ein anderes Mal…“ sagt der beliebte Kabarettist und man merkt sofort. Das ist nicht nur so gesagt. Er meint es ernst.

Die STAR-SCHILD Signierung oder „Der tropfenden Stift…“

Dann bittet Klaus zur Signierung. Da in Kürze das Publikum eingelassen wird, erfolgt die Ehrung diesmal nicht an einer freien Wandfläche im Saal, sondern in einer durch Vorhänge abgetrennten Erweiterung des Raumes. Und da sich dort ein goldenschimmernder Vorhang befindet, könnte der Hintergrund für das Shooting nicht besser sein.

Wolfgang Krebs gefällt sein Star-Schild sehr gut – und vergleicht dieses mit den anderen im Fernwehpark Prospekt abgebildeten. „Da ist ja jedes anders“, sagt er. „Ja, jeder Star erhält einen eigenen, seinen eigenen Entwurf. Jedes Star-Schild ist ein Unikat“, entgegnet Klaus.

Und so greift Wolfgang Krebs mit Freude zum Stift und beginnt mit Schwung sein Star-Schild zu signieren. Doch was ist das? Schwarzer Lack rinnt aus dem Stift, läuft am Schild entlang und tropft auf den Fußboden. Der sportlich gebaute Kabarettist hat zu stark aufgedrückt und das haben diese speziellen Stifte gar nicht gern. Sie haben nämlich die Eigenart, dass sich die bewegliche Spitze des Stiftes, die man bei Gebrauch zum Einpumpen der Farbe zig Mal schnell in den Stift hinein und dann wieder hinausbewegen muss, manchmal wieder in die Stifthülle zurück schiebt wenn man zu stark aufdrückt – und dann der Lack daneben heraus läuft…

„Ich fasse es nicht“, ruft Klaus und erlebt ein Déjá Vu. Passierte das gleiche schon mal hier, vor einigen Monaten erst mit Luise Kinseher, ebenfalls hier in der Bürgergesellschaft. „Ich habe nach Mutter Bavaria schon viele weitere Künstler damit unterschreiben lassen und nie passierte so etwas wieder. Und jetzt, am gleichen Ort suppt der Stift wieder. Ist das etwa die „versteckte Kamera“ oder gehen da unerklärliche Dinge in der Bürgergesellschaft vor sich? Denn zweimal am selben Ort, tropft der Stift… Das ist doch nicht normal…“

Doch Wolfgang Krebs beruhigt Klaus. „Das ist dann eben mein Unikat“, sagt er. „Unverwechselbar, hat niemand anders..“ Damit hat er sicher recht. Und bückt sich, um den schwarzen Lackfleck vom Parkettboden aufzuwischen. Doch als Klaus das tun will, kommt schon der freundliche Hausmeister gelaufen und beseitigt professionell den Fleck. Dann kann es mit dem Shooten weitergehen…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit WOLFGANG KREBS und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Bühnenfotos von seinem Auftritt in der Bürgergesellschaft mit seinem neuen Programm „Watschnbaum Gala“.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Krebs und Söder – ähnliche Hände

Klaus zeigt auch Wolfgang Krebs kurz wie das geht, doch dieser kommt auch alleine gut in der Tonschale zurecht. „Sie haben ja fast die gleichen großen Hände wie Markus Söder“, sagt Klaus. „Ob das was zu bedeuten hat?“ Beide lachen aus vollem Hals. Klaus Beer kann das nämlich beurteilen, da er ebenfalls schon auf die Finger des damals designierten Ministerpräsidenten MARKUS SÖDER drückte, der am 13. Janaur 2018 persönlich den Fernweh-Park im Markt Oberkotzau besuchte. „Die von Söder sind aber noch etwas größer“, sagt Wolfgang Krebs.

Auch Edmund Stoiber, Günther Beckstein, Horst Seehofer und Angela Merkel sowie Frank-Walter Steinmeier und viele andere Politiker hat der Fernwehpark Initiator bereits persönlich getroffen, die Grußschilder für den Fernweh-Park signierten und teilweise auch ihre Hände in die feuchte graue Masse drückten. (Hinweis: diese Bilderstories sind auf der NEUEN Website noch nicht eingestellt, da sie wie weitere ca. 80 Starstories auch noch in der Pipeline der Neubearbeitung liegen…)

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Wolfgang Krebs die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Wolfgang Krebs natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Wolfgang Krebs seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von WOLFGANG KREBS mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“ Was Wolfgang Krebs darauf antwortet, kann man ebenfalls in dem Video erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch noch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil schon wieder mit Autogrammen voll belegt ist, hat Klaus für Wolfgang Krebs ein neues Teil mitgebracht, auf dem aber auch schon wieder recht wenig Platz ist. „Das habe ich auch noch nicht gesehen“, meint der Comedian lachend, „ich kenne nur Foto und Autogrammbücher, aber ein Autoteil…“

Watschnbaum Gala“ – Wolfgang Krebs on stage

Um es vorweg zu sagen. Der Saal stand Kopf. Das Publikum feierte den Kabarettisten WOLFGANG KREBS, der in den verschiedensten Rollen, wie in seine Paraderolle als Dr. Edmund Stoiber schlüpfte und auch Horst Seehofer, Dr. Markus Söder, Joachim Herrmann, Günther Beckstein zum Verwechseln ähnlich mimte. Er trat aber auch als Angela Merkel und als angetrunkener Vereinsmeier Schorsch Scheberls sowie als schillernder Schlagerfuzzy Meggy Montana mit rotem Glitzerfummel auf. Das Publikum brüllte vor Lachen. Hier einige Bildimpressionen, die Klaus Beer von seinem Sitzplatz aus schoß – von einem Superauftritt eines der wohl profiliertesten Kabarettisten und Polit-Parodisten des deutschen Fernsehens. Ein Superabend, der wohl jeden begeisterte.

Der „Fernweh-Park“ im Bühnenprogramm

Das Tolle: Wolfgang Krebs baute den Fernweh-Park im Markt Oberkotzau spontan in sein Bühnenprogramm mit ein,. Und das gleich zweimal. Gleich zu Anfang an begrüßte er den Fernwehpark Oberkotzau und Klaus Beer und erzählte dann im Stoiber-Slang mit jeder Menge „Ähs“ und „Dings“ und jongliert unbeholfen mit Worten wie z.B. „Ich habe auf einer Tafel, Tafel Schokolade unterschrieben und meine Hände in Dings gedrückt.

Und präsentiert am Schluß der Vorstellung sogar sein Miniatur-Star-Schild, das alle Stars der letzten Jahre zur Erinnerung an ihre Aufnahm in die „Signs of Fame“ erhalten. Und das Lizzy Aumeier sogar an die Eingangstüre ihres Wohnhauses schraubte“. Er freut sich über die Aufschrift „for a peaceful world“ und verspricht, sich den Fernwehpark so bald es möglich ist einmal persönlich anzuscheuen – und animirt das Publikum, das Gleiche zu tun. Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew sind begeistert!

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit WOLFGANG KREBS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von WOLFGANG KREBS, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sylvia Schildbach

Fotos Bühne: Klaus Beer

Videokamera: Werner Mocker

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .