Unser „Fernweh LandschaftsSTAR“ Monat Januar 2019: Mesa Arch, Canyonlands, Utah (Nordamerika)

Neben den STARS aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport im „Signs of Fame“ haben die wirklichen Stars bisher gefehlt. Nämlich die, welche die eigentliche Grundlage dieses Projekts bilden, die Landschaften auf unserer Erde: STARS von LANDSCHAFTEN – Traumlandschaften, die in dieser Rubrik stellvertretend stehen für die Lebensräume des Menschen, wegen deren das Friedensprojekt überhaupt entstanden ist – zusammen mit dem Aufruf zum Nachdenken und dem Wunsch und Bestreben, dass alle Menschen dieser Welt in Frieden zusammenleben sollen, ja könnten, wenn man nur wolle… 

Und genau diese Lebensräume gilt es zu erhalten. Denn sie sind in Gefahr. In großer Gefahr! Es ist später als „fünf vor Zwölf“. Wir dürfen nicht wegsehen. Wir müssen handeln. Jetzt !!!

Wir haben ein Plan B: Sofort aufhören mit dem, was unsere wunderschöne Erde, unseren Planet zerstört. Denn: Wir haben keinen Planet B.

Plastikmüll in den Meeren, drohende Klimaveränderung, Zerstörung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde durch Abholzung von Regenwald (Tropenholz) mit dafür Anbau von Palmplantagen zum Gewinn von Palmöl, das zudem bekannterweise wissenschaftlich bewiesen als krebserregend gilt – alles nur wegen Profit- und Geldgier – sowie das Hantieren mit Atomkraftwerken und Nuklearwaffen – dass alles gefährdet das Leben auf unserem Planeten. Der Finger am „roten Knopf“ von machtgeilen Regierungsoberhäuptern ist brandgefährlich. Klaus Beer: „Und wenn uns nach Tschernobyl und Fukushima morgen Temelin in Tschechien oder auch nur eines der 58 noch kommerziell genutzten Nuklearanlagen in Frankreich (In 19 von 58 kommerziellen Reaktoren wurden „zweifelhafte Dampfgeneratoren“ verbaut) um die Ohren fliegen, dann sind, abgesehen von den Hunterttausenden von getöteten und mit Langzeitschäden verstrahlten Menschen viele Lebensräume unbewohnbar – noch heute sind die Böden im Münchner Raum durch die Nuklearkatastrophe 1986 von Tschernobyl strahlenbelastet – 32 Jahre nach dem Supergau (!!!). Von dem Problem der Endlagerung des Atommülls ganz zu schweigen.“

Klaus Beer: „Ich möchte hier einmal den Astrophysiker, Naturphilosophen, Wissenschaftsjournaliten und Fernsehmoderator PROFESSOR DR. HARALD LESCH (TV-Sendung „Leschs Kosmos“) zitieren, der sagt, dass sich die Spezie Mensch selbst abschafft durch Plünderung von Bodenschätzen, durch Aufheizung und Verschmutzung der schützenden Atmosphäre, durch Versauern der Ozeane. Dadurch werden Ressourcen und Nahrung knapp, Tier- und Planzenarten dezimiert. Wie recht er hat.

Oder auch der Schauspieler HANNES JAENICKE, der sich für die Erhaltung gefährdteter Tiere einsetzt. Er kann auch nicht nachvollziehen, warum Menschen auf Großwild schießen: Ich werde nie verstehen, wo der Spaß daran liegt, Großwild zu schießen. Ich halte das für pervers und krank.“ (Quelle: Interview mit der Abendzeitung München). Bravo !!! Und protestiert auch gegen den erwähnten Plastikmüll in den Meeren. DANKE und Bravo !!!

Auch der große HOLLYWOOD Schauspieler ARNOLD SCHWARZENEGGER macht sich stark für den Klimaschutz. Die Weltklimakonferenz bekam Verstärkung aus Hollywood: Arnie warb in Bonn für erneuerbare Energien unter dem Motto „Klimaschutz jetzt erst recht“ und warb für die Umsetzung des Pariser Abkommens. Er sagte, dass Kalifornien und andere wichtige US-Bundesstaaten ihre Klimaanstrengungen – entgegen der Meinung aus dem Weißen Haus – noch verstärkt hätten: „Der Klimaschutz müsse absolute Priorität haben“. Man lobte ihn als „Hero der erneuerbaren Energien“. Und ich als Initator des Fernweh-Parks sage, dass er uns damit aus dem Herzen spricht: DANKE und – Bravo !!!

Es gibt so viele tolle Menschen, die nicht wegsehen, die handeln. Wie auch auf einem anderen Gebiet der Survival-Experte und Menschenrechtler RÜDIGER NEHBERG, der es geschafft hat, in einigen muslimischen Ländern die Beschneidung der Frauen – ebenfalls basierend durch verblendete menschliche Gehirne – abzuschaffen. DANKE und Bravo !!!

Prof. Dr. Lesch weiter, mit eigenen Worten sinngemäß zitiert: „Ausser schweren Asteroideneinschlägen und Ausbrüchen von Supervulkanen hat kein Ereignis das Leben auf dem Planeten Erde so extrem verändert wie der Mensch selbst. Wenn die Menschheit einmal nicht mehr existiert, wird eine andere Spezies, vielleicht Ausserirdische feststellen, dass hier einmal Lebewesen existiert haben müssen, die künstliche Stoffe produziert haben, die sich nicht mehr zersetzten. Sie haben mit radioaktivem Material hantiert und sie haben die Rohstoffe des Planeten zum größten Teil ausgebeutet. In Eisbohrkernen (sollte es bei dieser Betrachtung durch andere, dem Menschen nachfolgende Existenzen überhaupt noch Eis auf dem Planeten geben), würde man eine extrem hohe Konzentration von Treibhausgasen nachweisen. Die Extraterrestrischen werden weiter feststellen, dass die früheren Bewohner der Erde durch die Verbrennung von Kohle, Gas und Öl die Atmosphäre angereichert haben mit riesigen Mengen von Kohlendioxid und Methan. Dadurch wurde das Klima verändert und die Flora und Fauna radikal dezimiert…“  (Quelle: aus Interview von K. Kamphausen mit Harald Lesch / Buch: „Die Menschheit schafft sich ab – Die Erde im Griff des Anthropozän“ von Prof. Dr. Harald Lesch)  DANKE Professor Dr. Lesch. Bravo !!!

Und wie sagte der deutsche Astronaut und Geophysiker ALEXANDER GERST: (Quelle Video Esa „Wir haben keinen Planet B“ v. 06.06.2018). Zitat: „Es ist tatsächlich manchmal sehr bedrückend aus dem Weltraum auf die Erde herunter zu schauen und zu sehen, wie wir Menschen damit umgehen… Wir haben da tatsächlich Dinge gesehen, die mich schockiert haben. Wie zum Beispiel, wieviel vom Amazonas schon gerodet ist. Die riesige Fläche die da fehlt, fand ich schockierend… wir haben gesehen, wie Menschen Kriege geführt haben. Wir konnten Explosionen, Raketen, Bomben von oben sehen….Wenn wir jemals Besucher aus dem Weltraum kriegen würden die würden sehen, wie wir unseren eigenen Ast absägen, auf dem wir sitzen, wie wir uns bekriegen. Man kann sich fragen, ob die uns als intelligentes Leben ansehen würden.  Man sieht ganz deutlich, dass wir keinen Plan B haben. Die einzige Chance, die wir Menschen haben, ist, auf diesen Planeten aufzupassen… und noch dazu ist erschreckend, wie klein der eigentlich ist und das alles auf dieser kleinen blauen Steinkugel endlich ist… und wie zerbrechlich seine Biospähre und wie begrenzt seine Ressourcen…(Quelle: Video „Nachricht an meine Enkelkinder“) DANKE Alexander Gerst. Bravo!!!

Und diese Videobotschaft hinterließ Alexander Gerst am 25. November 2018 aus dem Weltraum. Sehen Sie hier das beeindruckende Video „Nachricht an meine Enkelkinder“ von der Internationalen Raumstation des Kommandanten der Expedition 57, Alexander Gerst – 400 Kilometer über der Erdoberfläche:

 

So werden ab sofort in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal Bilder unserer Erde in diese Rubrik einfließen – Landschaftstars, die wahren Superstars, die es zu erhalten gilt in ihrer traumhaften Schönheit – aber auch ganz normale Landschaften vor unserer Haustür, Wiesen, Flüsse, Wälder und Seen… Denn wir haben nur die eine Erde, die es zu erhalten gilt – mit all ihren wunderbaren Geschöpfen in Flora und Fauna. (Mehr unter Ideologie des Fernweh-Parks)

Unser LANDSCHAFTS-STAR im Monat JANUAR 2019: Mesa Arch, Canyonlands, Utah (Nordamerika) 

Wissenswertes zu unserem Star:

Der MESA ARCH ist das bekannteste Wahrzeichen im Canyonlands Natational Park.

Im Gegensatz zu den Steinbögen im nahen Arches Nationals Park ist dieser Bogen auf Anhieb kaum zu erkennen. Man erreicht ihn erst nach einem Wüstenspaziergang, den man am besten noch vor Sonnenaufgang antreten sollte. Und das mindestens eine Stunde vorher. Denn der nur ca. 27 Meter große Bogen ist eine beliebte Anlaufstelle für Fotografen aus aller Welt.

Aber allein das Warten in stockdunkler, oft auch eiskalter Nacht und die gespannte Erwartung, ob der Himmel klar sein wird oder vielleicht Wolken die aufgehende Sonne verdecken, macht das Erwachen des Bogens so spannend. Denn er wirkt nur, wenn die ersten Sonnenstrahlen ihn von unten beleuchten. Dann glüht er auf – für wenige Minuten. Und rahmt bei entsprechender Positionierung das White Rim Country und die im Frühling schneebedeckten La Sal Mountains ein. Der Blick fällt auf den Washer Woman Arch und den daneben stehenden Monster Tower mit über 1.700 Metern Höhe. Diese bilden den idealen fotografischen Bezugspunkt für die durch den Bogen sichtbare, zerklüftete und zerrissene  Landschaft der Canyonlands.

Das Interessante: Im anbrechenden Morgen ist mit bloßem Auge seine Färbung nicht mal zu erahnen. Fotografiert man ihn aber, am besten wegen der geringen Lichtstärke mit dem Stativ, so sieht man ihn plötzlich als fertiges Bild im Monitor schon zart rot schimmern, selbst wenn die Sonne noch gar nicht hinter den Bergen hervorspitzt. Allein die Farbtempeatur lässt ihn verfärben. Jeder, der einmal vor diesem Bogen gestanden ist, in der Kühle und Stille des anbrechenden Morgens, wird dieses Erlebnis nie mehr vergessen.

Die Ernüchterung: Kommt man zu spät, hat man keine Chance mehr, in dem Pulk der semi- und professionellen Fotografen einen geeigneten Standpunkt für die Aufnahmen zu erhalten. Doch selbst bei so einer großen Ansammlung von Fotografen geht es meist ruhig zu. Denn kaum jemand wagt ein lautes Wort zu sprechen, und damit die Erhabenheit dieses Augenblicks zu stören. Selbst der größten Plaudertasche scheint es hier den Atem und die Sprache zu verschlagen. Zu gewaltig und eindrucksvoll ist das, was einem die Natur hier vor Augen führt.

10 Kilometer südlich des Island in the Sky Visitor Center beginnt der Trailhead des Mesa Arch Trail. Ca. 800 Meter muss man wandern. Der Trail führt teilweise über Fels und Sand durch Buschwerk aus Wacholder (Utah juniper)  und kleinen Stein-Kiefern (Pinyon pine). Das alles sieht man auf dem Hinweg nicht, da man sich auf das Licht der Taschen- oder Kopflampe konzentrieren muss. Aber man kann sie in der klaren Morgenluft riechen. Würzig duftes es um einen herum. Eine wunderbare Einstimmung auf das bald folgende Naturschauspiel.

Wenn dann die Sonne höher geklettert ist, verschwindet meist schnell die Faszination des Augenblicks und man wundert sich, wie klein dieser langgezogne, flache Steinbogen aus Navajo Standstein überhaupt ist. Er liegt direkt oberhalb einer hohen Klippe (152 Meter). Diese bildet den oberen Teil eines über 350 Meter hohen Hangs des Buck Canyon. Bei einer Tour am Grund der Canyonlands entlang des Colorado kann man den kleinen Bogen ganz oben in den Felsen kaum erkennen.

Fotos: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.