Nino de Angelo

Seinen größten Erfolg verbuchte NINO DE ANGELO mit dem 1982 von Drafi Deutscher geschriebenen Titel „Jenseits von Eden“ oder „Guardian Angel“. Dieser Song ist bis heute untrennbar mit seinem Namen verbunden.

Nino de Angelo war ein Mädchenschwarm und unendlich oft in der Jugendzeitschrift BRAVO auf der Titelseite abgebildet. 1984 gab es sogar einen Starschnitt von ihm, d. h. in 17 Heften wurde immer ein Ausschnitt seiner Person veröffentlicht, bis letztendlich Nino de Angelo zusammengesetzt in Lebensgröße Tausende von Teenagerwände schmückte.

Es folgten Hits wie „Atemlos“ (1984) oder das Album „Durch tausend Feuer“ (1987). 1989 belegte Nino de Angelo beim Eurovision Song Contest einen 14. Platz. Mitte der 1990-iger Jahre war de Angelo mit Peter Maffay und dem Musical „Tabaluga“ auf Tournee.

2000 erschien sein Album „Schwindelfrei“, mit er sich nach sieben Jahren wieder in den Longplay-Charts platzieren konnte. Auf dem Bildschirm verkörperte er u.a. in 25 Folgen der Fernsehserie „Unter uns“ die Figur des Michael Winter. 2012 nahm er mit Jimi Blue Ochsenknecht an der Abenteuershow „Star Race“ teil. Den Gewinn spendete er für einen guten Zweck. 2017 erschien sein Titel „Liebe für immer“. 2017 startet Nino de Angelo seine „Mr. Jenseits von Eden Tour“, die ihn durch Deutschland und Österreich führt.

Nino de Angelo wurde drei Mal mit der Goldenen Stimmgabel und dem Goldenen Löwen von Radio Luxemburg ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 31. Mai 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Nino de Angelo in Chemnitz.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von NINO DE ANGELO in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen, Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren oder gar auf den Roten Teppich – bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Das 1. Treffen

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Nino de Angelo schon einmal  – und zwar am 6. Juni 2004 backstage der Fernsehsendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ in der Hofer Freiheitshalle. Dabei entstand dieses Foto.

Schon damals war klar, das „Mr. Jenseits von Eden“ nicht im „Signs of Fame“ fehlen dürfe. Doch es sollten noch dreizehn lange Jahre vergehen, bis es endlich soweit war. Dreizehn Jahre, in denen viel passiert ist, Gutes wie Schlechtes, auch für den Künstler.

Doch heute endlich soll es klappen. Mittwoch, 31. Mai. Ein herrlicher Frühlingstag in Chemnitz. Die Fernwehpark Crew mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer treffen Nino de Angelo im Neefepark, wo Klaus schon viele Stars in die „Signs of Fame aufgenommen hat. Man ist dort schon gut bekannt, denn erst vor kurzem wurden in einem Raum im Centermanagement Maite Kelly und Matthias Steiner mit dieser Ehrung bedacht. Die „Signs of Fame“ Staragentin der Neuen Bundeslänger und zugleich Fernwehpark Vereinsmitglied Waltraud Raubold hat im Vorfeld das Centermanagement über die Ehrung informiert, so dass man dort wie immer Bescheid weiß. So bedankt sich die Fernweh-Park Crew schon mal herzlich bei der Geschäftsleitung des Neefeparks für die immer wieder gute Zusammenarbeit.

Heute ist einfach alles anders…

Klaus Beer ist wie bei jedem Startreff vorher auf dem der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Und so steuert Klaus zielstrebig den Raum an, von dem er weiß, dass sich dort eine große freie Wandfläche befindet, ideal für die Shootings.

Doch was ist das? Klaus traut seinen Augen nicht. An dieser Wand hängt jetzt ein riesengroßes Bild mit Hochhäusern von New York. Wundschön zwar für den Raum, aber diese Wandfläche kann jetzt nicht mehr genutzt werden. Ganz links wäre zwar eine Alternative, doch der Freiraum ist sehr eng. Zudem ragt in den Hintergrund eine schwarze und weiße Blechleiste, an der, es ist ja ein Besprechungsraum, mit Magneten Papiere befestigt werden können.

So fragt Klaus Beer, ob er nicht in das Zimmer ausweichen kann, in dem für Nino de Angelo Getränke und belegte Brötchen angerichtet sind. Denn dort findet sich noch eine freie weiße Wand. Zwar direkt an einem Fenster, was problematich werden könnte. Denn wenn die Sonne wandert, wird sie ihre Strahlen auf die Fläche werfen, die man für`s Fotografieren braucht. Doch wenn Nino de Angelo innerhalb der nächsten halben Stunde kommt, müsste da noch Schatten sein…

15.15 Uhr. Klaus telefoniert mit dem Management, sagt das man bereits alles vorbereitet hat und man bei Eintreffen sofort mit der Ehrung beginnen kann. Doch dann erfährt er, dass man noch bei Leipzig im Stau steckt und wahrscheinlich erst kurz vor dem Auftritt um 16.00 Uhr eintreffen wird. Also erst Vorstellung der CD, dann Autogrammstunde und danach die Aufnahme in die „Signs of Fame“…

Ist halt so. Mit solchen Dingen muß man rechnen. Doch bislang war das noch nie der Fall. Die Künstler trafen immer alle rechtzeitig ein, so dass man vor dem Auftritt noch bequem die Ehrung durchführen und sogar noch lange plaudern konnte. Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer, an solche Situationen mit unvorhergesehen Ereignissen als Reiseleiter in den USA gewöhnt, beschließt, heute mal nicht den Auftritt zu fotografieren, da die Kameras bereits auf das Shooting in diesem Raum eingestellt sind.

Der Zeiger der Uhr rückt auf 16.00. Von Nino immer noch keine Spur. Um die Bühne im Neefepark drängen sich bereits Hunderte von Fans, die alle „Mr. Jenseits von Eden“ live erleben wollen. Endlich kommt er: Nino de Angelo – und wird mit großem Applaus empfangen. Dann schnell noch etwas frisch machen – und on stage. Nino singt aus seinem neuen Album „Liebe für immer“ und natürlich am Schluß das Lied, das untrennbar mit ihm verbunden ist: „Jenseits von Eden“.

Die STAR-SCHILD Signierung

Kurz vor Ende der Autogrammstunde geht Klaus Beer in den Raum mit Schild und Ton, um die Kameras fertig zu machen. Das, was Klaus schon geahnt hat, ist eingetroffen. Die Sonne ist gewandert und wirft ihre Strahlen jetzt genau in die Mitte der weißen Wand. Ein Fotografieren ist in diesem Raum jetzt unmöglich.
Also wieder umziehen. In das bekannte Zimmer, in dem jetzt aber das große Bild hängt. Einzige Alternative: die kleinere freie Wandfläche am Fenster. Kaum sind Tische und Stühle verrückt, um genügend Abstand zwischen den Fotografen und dem Künstler zu haben, kommt Nino auch schon. Doch da er sich vor seinem Auftritt noch eine Eisbecher von der neben der Bühne liegenden Eisdiele gewünscht hat steht dieser jetzt bereit. Also noch etwas Zeit für die Fernwehpark Crew, alles vorzubereiten, während Nino im Künstlerraum sich das Eis schmecken lässt. Sigi, Fernwehpark Vereins- und Vorstandmitglied, begrüßt ihn derweil und stimmt ihn schon mal auf ihre so besondere Art auf eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ ein…

Dann ist es soweit. Nino de Angelo und sein Manager kommen in das für die Ehrung vorbereitete Zimmer. Nach einer herzlichen Begrüßung erklärt Klaus nocheinmal an Hand des Fernweh-Park Flyers, der schon auf den neuen Standort im Markt Oberkotzau hinweist, die Ideologie des Projekts. Nino hört interessiert zu und freut sich, da mit dabei sein zu dürfen. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Was ein Charme nicht alles so bewirkt…

„Und dann mit dem Stift in der Hand einen Blick in die Kamera“, bittet Fotografin Sylvia. Maik, ein Reporter der lokalen Zeitung, ist auch mit dabei und Werner vom Fernwehpark, der heute für das mittlerweile obligatorische Video hinter der Filmkamera steht.

Doch da meldet sich Sigi zu Wort: „Nino, darf ich eine Bitte äußern?“ fragt sie. „Sie können mich um alles bitten“ entgegnet Nino, denn Sigi und Nino haben sich bereits beim Eisbecher angefreundet. „Würden Sie für das Bild ihre Brille abnehmen? Denn auf dem Star-Schild tragen sie keine und das würde so besser passen.“ „Ich sehe zwar dann nichts mehr“, entgegenet Nino, erfüllt aber gerne den Wunsch von Sigi, die es mit ihrer unnachahmlichen Art und Charme wiedereinmal geschafft hat…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.
Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.
Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit NINO DE ANGELO und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.
Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“
Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Bevor es los geht, hat Nino seine Uhr und Armband abgelegt und übergibt beides Sigi. Klaus spöttelt: „Erst wollte sie nicht mitkommen, wollte lieber joggen und jetzt fliret sie auf Teufel komm raus mit ihm…“ Nein, sie ist einfach supernett zu ihm, und wenn Sigi mal loslegt, kann kaum jemand ihrem Charme widestehen…

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Nino wissen möchte, welche Kraft er aufwenden muß, damit sich die Konturen seiner Hand auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf seine Hände.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…
Nachdem Nino die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action
„Und was ist mit dem Handballen“ fragt Nino, der sofort erkannt hat, das hier mehr zu tun ist. Und da diese Stelle wirklich die Problemzone ist bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.
Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Nino de Angelo gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Nino de Angelo seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen
Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können.
Doch das ist, selbst wenn Nino de Angelo kommen wollte, im Moment gar nicht möglich. Der Fernweh-Park ist umgezogen und wird im nur ca. 9 Kilometer von Hof entfernten Oberkotzau neu installiert. Und zu der Eröffnungsfeierlichkeit im Herbst 2017 lädt Klaus Beer Nino de Angelo schon mal herzlich ein.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild
Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“
Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung
Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus Beer die Stars oftmals noch, ob es vielleicht möglich wäre, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist, richtigerweise war, über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus, darauf zu unterschreiben.
So waren Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs, ja auch das Dach mit Unterschriften verziert. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden.

Da nun das Star-Mobil nicht mehr existiert, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen. Und so signiert nach Wilke Möhring und Albert Hammond als dritter Prominenter Nino de Angelo wieder ein Autoblech. Und danach gibt es noch ein wenig Spaß mit Sigi und Nino, für die er gerne seine Brille immer wieder mal ab und aufsetzt…

Das Video
Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Fernwehpark Vereinsmitglied Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machen wir bei bislang bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, so wie heute.“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von Nino de Angelo mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage
Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort Fernweh ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“ Und so erzählt Nino, was er mit Fernweh verbindet, in seinem Fall nicht von Palmen, weißen Stränden und türkisblauem Wasser, sondern von seiner Kindheit bei Opa und Oma in Italien, vom Feigen- und Nüssesammeln, von Erlebnissen also, an die er sich immer gerne zurück erinnert…

Nino de Angelo und Klaus Beer im Duett
Dann sagt Klaus: „Der Fernweh-Park steht in seiner Ideologie nicht nur gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt, sondern auch für die Erhaltung unseres wunderschönen blauen Planeten Erde. Da passt die Strophe „Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind – dann sind wir jenseits von Eden…, ja das ganze Lied, so wunderbar zu unserem Projekt.“

Und dann stimmt Nino mit Klaus nocheinmal dieses Lied an, das durch Herz und Gemüt geht und aufrüttelt. Zu sehen in unserem VIDEO…

Nino de Angelo sagt: „Das ist ja auch so ein Lied, das so ein bischen aufzeigen möchte, dass wir diese Werte nicht verlieren, wie Ehrlichkeit und wie die Freude am Leben und überhaupt das Gemeinsame, das Leben miteinander… das ist so ein Bild das man sich vorstellt, wenn selbst Kinder nicht mehr lachen, dann ist alles vorbei…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit dem sehr sympathischen Nino de Angelo an zurück denken und in positivster Weise darüber berichten… Klaus Beer: „Und vor allem wünschen wir ihm weiterhin viel Gesundheit und einfach alles erdenkliche Gute.“

Klaus Beer: „Schon als ich Nino bei der Autogrammstunde beobachtete, sah und verspürte ich seine Menschlichkeit. Das war kein notorisches Setzen seiner Unterschrift auf die Karten, fertig, weg. Der Nächste. Nino de Angelo hatte für jeden seiner Fans einen Blick, ein Lächeln und suchte bewusst den Blickkontakt. Gerne stellte er sich auch für Selfies zur Verfügung.“

Danke auch an das freundliche Management für die gute Zusammenarbeit. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von NINO DE ANGELO, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sylvia Schildbach
Filmkamera: Werner Mocker
Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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