No Angels

Die NO ANGELS sind eine im Jahr 2000 gegründete Girl-Group aus ursprünglich fünf Sängerinnen, die aus der 1. Staffel des Gesangswettbewerbs (RTL 2) „Popstars“ hervorgingen und bis zu ihrer Trennung 2003 als die erfolgreichste Girlgroup Europas galt. Sie waren die erste Band in Deutschland, die aus einem TV-Casting zusammengestellt wurde.

Anfang des Jahres 2007 starteten sie ein Comeback und brachten dazu das Album „Destiny“ heraus, dem 2009 das Album „Welcome to the Dance“ folgte.

Im März 2008 nahmen die No Angels am deutschen Vorentscheid zum Eurovisions Song Contest teil. In der Show konnte sich die Girl-Group mit ihrem Song „Disappear“ gegen alle Mitbewerber durchsetzen – und somit vertraten die No Angels Deutschland beim europäischen Wettbewerb am 24. Mai 2008 in Belgrad.

2010 verließ Nadja Benaissa die Band. Es folgten nur noch vereinzelte Aufttritte als Trio und jeder der Sängerinnen konzentrierte sich auf ihre Solokarriere. 2014 löste sich die Band endgültig auf.

SANDY MÖLLING spielte in mehreren Musicals und bei den Bad Hersfelder Festspielen, wo sie mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Ausserdem trat sie in der Tanzshow „Dance Dance Dance“ auf. Sie engagiert sich zudem für sozialschwache Kinder und für den Verein „Aktion Tier –  Menschen für Tiere“. Weiter ist sie Botschafterin des Kinderhospizes Regenbogenland.

Die Bulgarin LUCY DIAKOWSKA spielte in mehreren Musicals, tourte mit Florian Silbereisen, engagiert sich seit 2014 für den Frauenlauf der Deutschen Post und spielte u.a. 2015 in „The Rocky Horror Show“ auf dem Madgeburger Domplatz.

Die NO ANGELS erhielten viele Auszeichnungen, u.a. AOL Award, Bambi, 3x 1Live Krone, Bayerischer Musiklöwe, 3x BRAVO Otto, 3x Comet, 3x ECHO Pop, Goldene Kamera, Maxim NRJ Music Award, Radio Regenbogen Award, Top-for-the Pops-Award, World Music Award.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 02. Mai 2005.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen die No Angels bei der BRAVO Supershow in Nürnberg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von der Girlband NO ANGELS in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Größe und Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Auflauf der Promis – 3 Stunden lang

BRAVO Supershow 2008 in Nürnberg. Roter Teppich, Medien, und jede Menge Fans. Seit zwei Tagen schon, so erzählt man, haben einige Unentwegte vor der Halle campiert, um ja die Ersten in der Schlange zu sein, die die Möglichkeit erhalten, ihren Lieblingen ganz nahe zu sein. Denn aus Hunderten von Fans werden einige ausgesucht und in kleinen Gruppen zum Roten Teppich geführt. Ein Privilig, wovon viele träumen. Dafür aber müssen sie in die Fernsehkameras johlen und sich tüchtig freuen. Das muß man ihnen aber nicht erst sagen. Das tun sie freiwillig und ohne Unterlass, wenn Stars und Sternchen wie US5, Verona Pooth, Dieter Bohlen, Oliver Pocher, Ich und Ich, Boshido, Til Schweiger oder eben die No Angels mit Shuttleservice angerollt werden. Über drei Stunden dauert der Auflauf der Promis…

Auf dem Roten Teppich

Jeder Star wird einzeln in einem Caprio zum Roten Teppich gefahren und hat dort ca. 20 Minuten, um vor den Kameras im Blitzlichtgewitter zu posieren und Autogramme zu geben.

Dann kommen auch sie. Die NO ANGELS. Und sie freuen sich. Denn das was sie sehen, ist einfach ein Wahnsinn. Hunderte von Fans geraten bei ihrem Anblick schier aus dem Häuschen. Klaus Beer ist mitten drin und fotografiert auf dem Roten Teppich…

Unzählige Autogrammbücher, Fotos und Poster werden ihnen zum Signieren entgegen gestreckt. Die vier Mädels haben alle Hände voll zu tun, die Autogrammwünsche der kreischenden Fans zu erfüllen. Wie ein Irriwirsch rennt Lucy zu den Fanreihen rechts und links des Roten Teppichs, Sandy läßt sich mit kleinen Digicams fotografieren. Eine Art von Selfies. Denn Smartphones mit eingebauter Kamera gab es damals noch nicht.

Dann Blitzlichtgewitter der professionellen Fotografen am Ende des Teppichs. Die No Angels schauen in ein Meer aus Objektiven. 

Nervenanspannung im Hochsicherheitstrakt

Etwas abseits des offiziellen Empfangs hat die Fernwehpark Crew eine passende Location für die Ehrung gefunden. Natürlich ordentlich akkreditiert, denn das gesamte Areal ist zur VIP-Sicherheitszone erklärt worden und wahrscheinlich besser abgesichert als Fort Knox, so hat es zumindest den Anschein. Doch bis überhaupt dahin zu gelangen, war es langer Weg, auf dem es viele „Hinternisse“ zu überwinden galt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer, der selbst schon direkt auf dem Roten Teppich eine Ehrung vornahm (Filmpremiere „The day after tomorrow§ mit Roland Emmerich) sagt: „Das ist hier wie ein Hochsicherheitstrakt. Selbst noch vor dem eigentlichen Bereich des Roten Teppichs befindet sich eine Sicherheitszone, in der nur V.I.P.s Zugang haben. Keine Maus könnte ohne Genehmigung auch nur in die Nähe des Roten Teppichs gelangen.“

Da die Fernwehpark Crew jedoch das schwere Star-Schild, aufgezogen auf Stahlblech, Stellage, Tonform und die Kamerausrüstung so weit wie nur möglich anfahren muß, darf das Star-Mobil, nach etlichen Verhandlungen mit der unerbittlichen Security und unter Einbindung von Verantwortlichen der Veranstaltung, in dieser Zone mit Ausnahmegenehmigung parken.

Doch wo kann nun das Fotoshooting stattfinden? Zuerst war vom Management das Ende des Roten Teppichs angedacht. Doch dieser erwies sich dann doch als zu eng für die Aktion. Es muß umdisponiert werden. Klaus inspiziert die Halle, hastet entlang von Kisten, Kabel, Scheinwerfer.

Denn wie immer muss wie vor jedem Star-Treffen die richtige Location ausgesucht werden. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen wegführen, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Klaus sucht verzweifelt nach einer freien Wand. Doch alles ist eng, verstellt. Menschengewusel, wohin man blickt… die typischen Backstagemitarbeiter, in meinst kurzen, schwarzen Hosen mit großen Schlabbertaschen, am Gürtel die unentbehrliche Klebebandrolle. Entweder Glatze oder Pferdeschwanz. Irgendwie sehen die Leute hinter den Kulissen von Bühne und TV immer gleich aus. Nicht zu vergessen, Kaffebecher in der Hand. Auch immer wichtig, um wichtig zu wirken. Und jeder scheint gerade irgendwie mit dem Handy am Ohr was ganz noch Wichtiges erledigen zu müssen, die Welt retten zu müssen…

Endlich findet Klaus ausserhalb der Halle eine freie Wand. Doch zwei schwere Kisten stören noch. Drei starke, freundliche Hallenarbeiter ohne Handy und Kaffee packen an. Jetzt kann hier das Fotoshooting stattfinden. So gleicht keine Ehrung der anderen. Jede Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist immer anders spannend und amüsant zugleich.

So hat Klaus zwar einen Blick für Dieter Bohlen, der nur einen Meter an ihm vorüber läuft, mehr aber auch nicht. Nach einigen Aufnahmen von DSDS-Stars dürfte der Pop-Titan eigentlich nicht fehlen. Doch ihn einfach ansprechen, ohne Akkreditierung und Vorinformation über das Management? Unmöglich. Nach bislang 200 Stars im „Signs of Fame“ (Stand 2008) ist Klaus Beer Profi genug und weiß was man darf und was nicht. Ohne offizielle Akkreditierung geht nichts. Kein Vorpreschen ohne Absprache. Der „Fernweh-Park“ will ja schließlich in guter Erinnerung bleiben.

Die Krawatte aus Hollywood

Dann ist es soweit. Die No Angels kommen. Herzlich begrüßen SANDY Mölling, LUCY Diakovska, NADJA Benaissa und JESSICA Wahls Klaus Beer. Alle Vier sind unwahrscheinlich nett und scheinen sich wirklich zu freuen, jetzt auch in dem völkerverbindenden Friedensprojekt  vertreten sein zu dürfen.

Lucy sieht die Krawatte von Klaus und ist begeistert. Denn die besteht aus Filmstreifen des alten Hollywood. „Woher hast Du die denn“, fragt sie. „Sind das echte Filmbilder?“ „Das sind Szenenbilder aus Casablanca, hier ist Humphrey Bogart abgebildet. Die Krawatte habe ich aus Hollywood mitgebracht“ sagt Klaus, „und das spielen wir jetzt auch gleich…“ 

Die STAR-SCHILD Signierung

Bevor es aber mit den Handabdrücken los geht, gilt es das Star-Schild zu signieren. Klaus übergibt LUCY den Stift, die als Erste unterschreibt. Dann ist SANDY an der Reihe. Danach ergreift NADJA den Stift. Last not least setzt JESSICA ihre Unterschrift auf das Schild.

Das Fotoshooting ist in vollem Gange. Der Fernwehpark Star-Fotograf „schießt aus allen Rohren“. Wie drüben am Roten Teppich herrscht auch hier Blitzlichtgewitter.

Einmal Händchenhalten mit Lucy

Einmal Händchen halten mit den No Angels – mit Lucy, für die Klaus ein besonderes Faible hat. Wie man weiß, aber vergebliche „Liebesmüh“… Klaus: „Klar, ich schwärme halt für sie, wie auch für Gitte, Wencke oder Agnetha von den Abbas…“ Als Klaus im Fernwehpark Prospekt auf Juliette Schoppmann von DSDS weist und sagt, dass auch diese ihre Fingerchen schon in den weichen Ton gedrückt hat, sagt Lucy „Weiß ich schon“.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit den NO ANGEL`s und aufzeigen, wie so eine Handabdruck-Aktion in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Doch dieser schon so oft von Klaus erklärende Satz muß heute umformuliert werden. Nicht jeder der vier Girls erhalten eine Tonform. Nein. Sandy, Lucy, Nadja und Jessica sollen je eine Hand in eine Schale drücken. Klaus: „Das ist heute Premiere. Drei Hände hatten wir schon, zum Beispiel bei den Flippers. Aber vier Hände… Wie man aber in den Bilden sieht, legen die Mädels ihre Hände so geschickt auf den Ton, dass sie alle in der grauen Masse Platz finden.“

„Und dann am besten mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch heute möchte Klaus nicht mitmischen, da es sonst für die Bilder ein zu großes Durcheinander der Hände in der Tonschale gibt. Doch die vier Mädels kommen mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem sie ihre Hände in der grauen Masse verewigt haben ist die Spannung groß. Wie die Abdrücke wohl geworden sind? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Sandy, Lucy, Nadja und Jessica gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzen oder eben „malen“ die No Angels ihre Namenszüge in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch bei den No Angels. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit den NO ANGELS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit geht aber auch an das Management der NO ANGELS und dem von TIL SCHWEIGER, der im Moment noch auf dem Roten Teppich steht und kurz nach den No Angels seine Aufnahme in den „Signs of Fame“ erfahren wird. Ein Dank ebenso auch an den Veranstalter, der Jugendzeitschrift BRAVO und den Bauer-Verlag, die als Hausherrn der Veranstaltung dieses Treffen ebenfalls mit ermöglichten.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von den NO ANGELS, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Ralf Standke

Fotos Roter Teppich: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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