Fritz Wepper

Als Hauptdarsteller in der Rolle des Bürgermeisters Wolfgang Wöller von Kaltenthal in der TV-Erfolgsserie „Um Himmelswillen“, zählt FRITZ WEPPER, zu einem der bekanntesten und beliebtesten Schauspielern in Deutschland. Spätestens durch den Satz „Harry, fahr schon mal den Wagen vor“, ist Wepper als Assistent Harry Klein von Kommissar „Derrick“ (ab 1974) einem breiten Publikum in der ganzen Welt bekannt. Denn diese Krimiserie wurde in vielen Ländern der Erde ausgestrahlt und sogar in japanisch synchronisiert.

Der Urmünchner FRITZ WEPPER hatte 1959 seine erste Filmrolle in Bernhard Wickis Kriegsfilm „Die Brücke“. Seine Filmografie des Kinos und TV ist unendlich lang. Er ist Garant für den Erfolg von TV-Filmen, wo immer sein Name auf der Besetzungsliste steht. Zu TV-Fortsetzungsfilmen zählten u.a. „Zwei Brüder“ (1994-2000) oder „Mord in bester Gesellschaft“ (ab 2007). Zu sehen auch in „Baby frei Haus“ (2009), „Vater aus heiterem Himmel..“ (2010), „“Lindburgs Fall“, „Alles aus Liebe“ (2012).

Fritz Wepper wurde mit gleich 6 Bambis ausgezeichnet. Er erhielt u.a. das Filmband in Gold, Silberner Bravo Otto, Goldene Kamera, Romy, Goldene Eurpa, Bayerischer Fernsehpreis und die Goldene Henne.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ am 31. Mai 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Fritz Wepper bei den Dreharbeiten der TV-Serie „Um Himmels Willen“ in Beneditbeuren.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme FRITZ WEPPER und JUTTA SPEIDEL in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE + Am Set bei Dreharbeiten. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualtiät zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Zur Aufnahme von FRITZ WEPPER und JUTTA SPEIDEL in die „Signs of Fame“ wird Fernweh-Park Initiator Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew zu den Dreharbeiten von „Um Himmels Willen“ nach Benediktbeuren eingeladen, wo am Set die Ehrung vorgenommen wird.

Sie zanken und sie „lieben“ sich: Bürgermeister Wöller alias FRITZ WEPPER und die Nonne Lotte, gespielt von JUTTA SPEIDEL. Da „Wepper & Speidel“ in dieser Serie untrennbar miteinander verbunden sind und auch am Set ein gemeinsames Star-Schild signierten und ihre Hände in Ton verewigten, sollen die beiden Protagonisten eine gemeinsame Bilderstory erhalten.

Treffen im „Ochsen“

Als die Fernweh-Park Crew am Drehort eintrifft, ist dieser schon von weitem als solcher zu erkennen. Vor dem Gasthaus „Zur Post“, im Film „Zum Ochsen“, parken Lastwagen, vollgestopft mit Filmutensilien, ein Imbisswagen mit der Aufschrift „Hollywood Catering“, stehen Scheinwerfer und Kisten herum. Dicke Kabelbündel sind bis in das Wirtshaus hinein verlegt. Dort wird bereits gedreht. In der Mitte des Raumes steht eine große Kamera, darum herum Beleuchter, Mikrofongalgen und viele Leute mit Klebeband am Gürtel. Denn das ist beim Film immer unentbehrlich. Klaus sagt da immer scherzhaft: „Jemand am Set bei Film oder Fernsehen – nur echt mit einer Klebebandrolle am Gürtel…“

Mitten drin in den Dreharbeiten

Man befindet sich im „Ochsen“, dem Gasthaus in „Kaltenthal“, dem zweiten Wohnzimmer von Bürgermeister Wolfgang Wöller und seinem Spezi Hermann Huber, gespielt von Wolfgang Müller, mit dem er die tollsten Ideen entwickelt. Wo? Hier im Gasthaus „Zum Ochsen“ natürlich, wo heute auch wieder gedreht wird. Hautnah kann Klaus Beer die Dreharbeiten mit verfolgen und hinter der großen Kamera hervor einige Bilder schießen. Natürlich ohne Blitz und auch nur dann, wenn nicht gerade „Action“ gerufen wurde. Denn da muss natürlich am Set absolute Stille herrschen. Selbst das Klicken einer Fotokamera würde die ganze Szene schmeissen…

In einer Drehpause kommt Klaus auch mit Wolfgang Müller ins Gespräch und informiert auch ihn über das Projekt „Fernweh-Park“. Der Schauspieler hört interesssiert zu und sagt: „Tolle Sache“. Schade, dass Klaus heute für ihn kein Grußschild dabei hat. Aber vielleicht das nächste Mal…

 

Wie bei jedem Star-Treff ist Klaus Beer vor Ort zuerst immer auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch mitten in all den Filmutensilien ist das nicht möglich. Die einzige Chance ist ein kleiner Nebenraum, in dem  an einem Wirtshaustisch die Ehrung vorgenommen werden kann. Einen passenden Hintergrund zu finden, das kann Klaus heute vergessen.

Herzlich begrüßt Fritz Wepper die Gäste vom Fernweh-Park, setzt sich mit ihnen an den Wirtshaustisch und bespricht die Vorgehensweise. Er muss aber gleich nochmal vor die Kamera. „Aber danach können wir das machen“, sagt er. So stellt Klaus schon mal alles bereit.

Doch viel vorzubereiten war damals noch nicht. Wie man sieht, gab es 2005 das Messing Untergrundgestell für die Tonform noch nicht und auch noch keine Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo. Ebenso fehlte die Stellage, auf der das signierte Star-Schild beim Shooten immer im Hintergrund zu sehen ist. Alles hat sich im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt.

Die STAR-SCHILD Signierung

Die Szene mit Fritz Wepper wird mehrfach gedreht. Nicht dass die Aufnahmen nicht gepasst hätten. Nein. Wepper muss den gleichen Text mehrmals sagen und wird dabei aus mehreren Blickwinkeln gefilmt. Für Zwischenschnitte.

Dann ist die Szene im Kasten. FRITZ WEPPER kommt. Und auch JUTTA SPEIDEL taucht plötzlich aus dem Gewusel zwischen Kamera, Kisten und Scheinwerfer auf. Im Nonnenkostüm. Jetzt wird in dem kleinen Gasthaus-Nebenraum einfach improvisiert. Klaus hält das Star-Schild und beide setzen ihre Unterschrift darauf. Dabei entstehen Aufnahmen, bei denen es Klaus heute regelrecht graust, wenn er den Hintergrund sieht. Denn da sind ein Rahmen, ein Posthorn und eine Lampe mit im Bild, für Klaus alles Störfaktoren, die den zu Ehrenden ablenken. Und genau darauf achtet Klaus immer peinlichst, dass gerade eben solche Dinge nie im Hintergrund sind. Aber heute geht es einfach nicht anders. Bilder, aus der Situation heraus…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Dazu stellt Klaus die Tonschale auf den Wirtshaustisch. Aus heutiger Sicht, undenkbar. Doch damals wusste man es einfach noch nicht besser.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit FRITZ WEPPER und JUTTA SPEIDEL und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach dran bleiben. Hier weiterlesen…

 

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting, in den Anfängen waren es etwas weniger, sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

JUTTA SPEIDEL: Im „Habit“ hinein in den Ton

Sehen Sie hier, wie auch JUTTA SPEIDEL die Handabdruck-Aktion meisterte. Und das alles in ihrem Habit, der schwarzen Ordenstracht.

Wie man sieht, kein Problem. Auf Grund des Spezialtons, bei dem man kaum schmutzige Hände bekommt, können die Handabdrücke auch immer im Smoking oder Abendkleid, sprich, auch im Bühnenoutfit durchgeführt werden.

Klaus drückt mit , manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch damals hat er sich das noch nicht so recht getraut. So drücken Fritz Wepper und Jutta Speidel ihre Hände selbst in die graue Masse. Jeder in seine eigene Tonschale natürlich. Obwohl beide hier am Set aufgenommen werden, hat Klaus für jeden eine eigene Tonform dabei. Obwohl damals alles recht einfach über die Bühne ging, war man 2004 trotz allem schon „tonmäßig“ auf dem neuesten Stand. Anstelle von Zement verwendete man schon geschmeidigen Ton.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Fritz Wepper die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Fritz Wepper gerne mit. Bei Jutta Speidel aber musste man darauf verzichten, da sie dringend wieder vor die Kamera musste. Klaus: „Da wir am Set ja nur Gäste sind, haben die Dreharbeiten natürlich Vorrang, ist ja völlig klar. Wir sind ja schon froh, dabei sein zu dürfen.“ Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus die Stars oft noch, ob sie auch das Fernwehpark-Star-Mobil signieren würden. Das geht natürlich nur dann, wenn das Fahrzeug im Backstagebereich so nah wie nur möglich bei der zu ehrenden Persönlichkeit geparkt werden konnte. Und das ist heute der Fall. Das Auto steht gleich neben dem Eingang des Gasthauses, zwischen all der Filmtechnik.

Gerne gehen Fritz Wepper und Jutta Speidel nach dem Dreh noch mit zu dem Auto. Ein Blickfang. Denn das ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, doch einfach darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Aber da ist doch noch eine freie Stelle, wo beide signieren können.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit Fritz Wepper und Jutta Speidel zurück denken.

Danke aber auch an das freundliche Management für die gute Zusammenarbeit. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden, vorallem dann am Set bei Filmdreharbeiten, wo in der Regel niemand anders als die Filmcrew anwesend sein darf.

2. Treffen mit Fritz Wepper

Acht Jahre später wird Klaus Beer FRITZ WEPPER dann noch einmal treffen. Da „Schwester Lotte“, sprich Jutta Speidel in der Serie zurück in eine Missionsstation in Afrika ging, nahm deren Stelle „Schwester Hanna“ ein, gespielt von Janina Hartwig. Um auch diese Schauspielerin in die „Signs of Fame“ aufzunehmen, fuhr die Fernwehpark Crew zu den Dreharbeiten nach Niederaibach, direkt ins Kloster „Kaltenthal“. Und dort traf Klaus am Set auch Fritz Wepper wieder, der zusammen mit „Schwester Hanna“ ein aktuelles Grußschild für den Fernweh-Park signierte.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Tontafeln mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von FRITZ WEPPER und JUTTA SPEIDEL, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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