Dr. Eckart von Hirschhausen

DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN ist Arzt, TV-Moderator, Kabarettist und Schriftsteller. Er studierte Medizin und Wissenschaftsjournalismus in Berlin, Heidelberg und London und promovierte 1994. Journalistische Arbeiten für den Berliner Tagesspiegel, Focus und Stern folgten. Von 1998 bis 2003 moderierte er im HR die wöchentliche Fernsehsendung “Service: Gesundheit“.

Seit Mitte der 2000er Jahre wurde er durch Comedy-Auftritte im Fernsehen einem breiten Publikum bekannt. Seit 2009 ist er Co-Moderator des NDR-Talks „Tietjen und Hirschhausen“ und moderiert seit 2010 große TV-Abendsendungen wie das WDR-Quiz „Frag doch mal die Maus“ und „Das fantastische Quiz des Menschen“ in der ARD.

2008 gründete er die Stiftung „Humor hilft heilen“. Diese organisiert die Auftritte von Clowns in Kliniken und muntert Kinder, aber auch Erwachsene auf, und will so Hoffnung und Lebensmut stärken.

Seine Bücher „Arzt-Deutsch“, „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ und „Glück kommt selten allein“ wurden zu Bestsellern und er wurde mit über 5 Millionen Auflagen 2008 und 2009 der erfolgreichste Sachbuchautor.

Dr. Eckart von Hirschausen wurde u.a. mit dem Health Media Award (2008), der „Goldenen Feder“ (2009), dem „Deutschen Comedypreis“ (2010), dem „Münchhausen-Preis“ (2011) und dem „Deutschen IQ-Preis“ (2012) ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 6. Dezember 2012.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Dr. Eckart von Hirschhausen in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualtiät zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Er kommt in Socken…

6. Dezember 2012. Dr. Eckart von Hirschhausen gastiert mit seinem neuen Bühnenprogramm „Liebesbeweise“ in der Freiheitshalle Hof. Er kommt in Socken – durch den langen Gang von seiner Garderobe Richtung Catering in der Freiheitshalle Hof.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht und alles für die Ehrung vorbereitet. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Und wenn Stars in der Freiheitshalle auftreten, dann ist diese Stelle immer schon festgelegt: eine weiße Wand beim Catering, nur wenige Meter von den Künstlergarderoben entfernt. So kann Dr. Eckart von Hirschhausen wirklich in Strümpfen kommen. Übrigens. Jeder hat eine andere Farbe. Das ist so eine kleine Marotte, wie z.B. bei Florian Silbereisen, der, so stand es jedenfalls mal in der Zeitung, angeblich immer eine rote Unterhose trägt, wenn er eine große TV-Show moderiert. Soll irgendwie Glück bringen…

Klaus Beer begrüßt den beliebten TV-Moderatour und Comedian mit den Worten: „Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an mich. Wir haben uns schon einmal getroffen. Aber das ist schon über zehn Jahre her. Sie hatten da einen Auftritt am Theresienstein und danach stießen wir im Turmstübchen vom „Stein“ noch mit Sekt auf den gelungenen Abend an. Es war eine Sparkassenveranstaltung. Ich war damals noch „Banker“, heute im Ruhestand, konnte aber, da ich schon immer künstlerisch veranlagt war, in diesem für mich zu trockenen Beruf nur Überleben mit der Vorfreude auf eine neue Reise und den damit verbundenen Dreharbeiten zu einem neuen Film. Daraus entstand auch der Fernwehpark. Der aber steckte damals noch in den Kinderschuhen und die Signs of Fame waren gerade am Entstehen. So haben ich Sie damals nur in meiner beruflichen Funktion als Sparkassenangestellter kennengelernt und sie nicht mit dieser Ehrung bedenken können. Aber das holen wir heute nach…“

Die STAR-SCHILD Signierung

Dr. von Hirschhausen schmunzelt und zieht während des Erzählens seine Bühnenschuhe an. Dann kann es losgehen. Er greift zum Stift und signiert sein STAR-SCHILD, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Klaus Beer: „Zwölf Jahre früher hätte dieses schon sein können, wenn ich damals nur wenige Wochen früher die Idee gehabt hätte, Prominente in das Projekt mit einzubinden…“

Red Noses

Und weil`s so schön ist, gibt´s dazu noch ein „Spaß-Foto“. Bei diesem Anblick muß wohl jeder schmunzeln – aber: es ist nicht nur eine Belustigung. Die rote Kugelnase hat einen ganz ernsten und sehr wichtigen Hintergrund. Und da macht Klaus Beer gerne mit und setzt sich ebenfalls so eine rote Kugel auf die Nase.

Denn: Der Fernweh-Park steht nicht nur gegen Ausländerfeindlichkeit und gegen Rassismus, er setzt sich zudem ein für die Erhaltung der Lebensräume des Menschen auf unserem blauen Planeten Erde, sprich für eine atomfreie Welt.  Er unterstützt auch alles, was zum Wohle des Menschen dient. So auch die Aktion „Humor hilft heilen“. Diese wurde 2008 von Dr. Eckart von Hirschhausen gegründet. Zeichen dafür sind rote Gummi- oder wie in diesm Fall rote Schaumstoffnasen, um kranken Menschen, vor allem Kindern, ein Lachen zu spenden. Professionelle Clowns, Ärzte und Pflegekräfte bringen thearabeutisches Lachen in die Medizin . Aber auch in der Arbeitswelt und Öffentlichkeit soll dies gefördert werden. So die Idee, die bundesweit noch bekannter gemacht werden soll. Und Klaus Beer will dafür auch gerne „Humor Spender“ werden.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame–Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach dran bleiben. Hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“ Wie man auf einem der Bilder sieht, hört Dr. von Hirschhausen genau zu und spreizt dabei probehalber schon mal die Finger.

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Und auch heute soll er aufzeigen, wie heftig der Druck für das optimale Ergebnis sein soll. Und so drückt Klaus auch Dr. von Hirschhausen einmal kurz, aber kräftig auf dessen Finger…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Dr. Eckart von Hirschhausen die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. So auch Dr. Eckart von Hirschhausen. Klasse ! Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Dr. von Hirschhausen gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Angst. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Dr. Eckart von Hirschhausen: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – und Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Das ALTE Star-Mobil, in weißer Farbe, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden.

So geht es jetzt auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter. Da dieses gleich bei dem Künstlereingang parkt, setzt Dr. Eckart von Hirschhausen gerne auch seine Unterschrift darauf.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und an den supernetten Tourbegleiter vor Ort für die gute Zusammenarbeit. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung ist so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt machbar.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

„Je höher die Absätze, desto kürzer die Hauptsätze“

Welch ein fantastischer Empfang für den Künstler. Das Große Haus der Freiheitshalle ist rappelvoll. Der Name Dr. Eckart von Hirschhausen zieht. Auf dem Parkplatz stehen Autos mit Kennzeichen aus Kronach, Bamberg und den Neuen Bundesländern. Und viele Busse, die Hirschhausen Fans aus der ganzen Region in die Hofer Freiheitshalle bringen.

Nach „Filetspitzen (2001), „Sprechstunde“ (2002), „Glücksbringer“ (2005) und „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ (2008) wollen über 2000 Menschen Hirschausens neues Solokabarettprogramm „Liebesbeweise“ erleben – und natürlich auch ihn selbst. Live on stage.

Hier einige Bildimpressionen von einem wunderbaren Abend voll hintergründigem Witz und intellektuellen Wortspielereien wie z.B. „Je höher die Absätze, desto kürzer die Hautpsätze“, in Anspielung an Mädels in den Diskotheken…

Im 2. Teil von „Liebesbeweise“ verläßt Dr. von Hirschhausen die Bühne und wandert durch das Publikum, auf der Suche, diesen oder jenem Besucher wenn möglich witzige Antworten auf seine Fragen zu entlocken. Und all seine Plaudereinen sind spontan, forsch, lustig und klug – und niemals unter der Gürtellinie. 

„Was ist das Wichtigste in der Ehe, damit diese jahrelang funktioniert?“ Der Doktor gab die Antwort schon auf der Bühne: „Eheleute müssen Topfpflanzen sein, keine Schnittblumen. Die sind schön anzusehen, welken aber rasch und man braucht ständig neue. Topfpflanzen dagegen müssen zwar gegossen und gepflegt werden, aber sie halten länger, entwickeln sich…“, sagt er. Und so eine „Topfpflanze“ ist auch ein älteres Ehepaar, dass Dr. Hirschhausen aus dem Publikum aussucht, und von den Beiden regelrecht begeistert ist Denn sie antworten: „Zuhören können. Man muß einander zuhören können, damit eine Ehe jahrzehntelang gelingt.“ , sagen sie. Für Dr. Eckart von Hirschausen ein wunderschöner „Liebesbeweis“.

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.