Atze Schröder

ATZE SCHRÖDER ist aus der deutschen Comedy-Szene nicht mehr wegzudenken. Seine TV-Serie „Alles Atze“ ist bereits Kult, sein Lockenkopf sein Markenzeichen, seine Pointen dem Alltag abgeschaut: „Ich schreibe nur das, was ich sehe“, sagt er.

Bekannt wurde die von Atze Schröder geschaffene Bühnenfigur mit dem Lockenkopf und der großen blaugetönten Brille durch Auftritte im „Quatsch Comedy Club“. Er moderierte in den Jahren 2000 sowie 2002 bis 2007 den „Deutschen Comedypreis“ sowie seit Dezember 2008 jedes Jahr den „Comedy Adventskalender“ auf RTL. Zudem war er 2010 der Gastgeber von „Der Comedy Olymp“. 2004 war er in dem Kinofilm „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ zu sehen, wo er als „Hofnarr“ auftrat. Ab 2010 war er Gastgeber in der TV-Sendung „Der Comedy Olymp“.

Atze Schröder wurde u.a. mehrmals mit dem Deutschen Comedypreis, dem Deutschen Fernsehpreis, mit zwei Goldenen Schallplatten sowie der 1 Live Krone für beste Comedy ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 29. Februar 2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Atze Schröder in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ATZE SCHRÖDER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Größe und Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Man schreibt das Jahr 2004. Die vierte Staffel „Alles Atze“ läuft im Frühjahr bei RTL und seine Tournee „Goldene Zeiten“ auf Hochtouren – mit Station in der Freiheitshalle Hof. Klar, ATZE SCHRÖDER für seine Erfolge in Sachen Comedy zu ehren und ihn in die Reihe der Comedy-Stars des „Signs of Fame“ im Fernweh-Park aufzunehmen, und damit aber auch ein öffentliches Zeichen zu setzen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. 

Atzes Geheimnis

Seine Locken. Sind sie nun echt oder ist es eine Perücke? Diese Frage wird dem RTL-Comedy Star immer wieder gestellt und auch wir guckten zuerst auf seine akribisch gelockten Locken, die mit den getönten Gläsern seiner kultigen Pilotenbrille und Cowboystiefeln zu seinem Markenzeichen geworden sind.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer erzählt: „Als wir Atze im Backstagebereich der Hofer Freiheitshalle treffen, tritt er uns auch in diesem TV gewohnten Erscheinungsbild entgegen, sagt „Hi, können wir’s gleich machen?“ – mit Blick auf unsere Utensilien wie Starschild und der Form mit dem Ton, das wir gerade alles in die Halle schleppen. Doch wir sind viel zu früh, haben erst in einer Stunde den offiziell akkreditierten Termin. Viel zu früh auch ist Atze in Hof. Sein Manager sagt, dass er besser durchgekommen ist als gedacht – sonst hätten wir uns direkt am Fernweh-Park getroffen – und Atze meint: „Dann gehe ich erst mal was essen, kommt doch einfach mit.“

Doch zuerst muß alles vorbereitet werden. Klaus Beer ist wie bei jedem Startreff zuerst auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen wegführen, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Aber wenn die Stars in der Freiheitshalle auftreten, dann ist diese Stelle immer schon festgelegt: eine weiße Wand beim Catering, nur wenige Meter von den Künstlergarderoben entfernt. Das war in der alten Freiheitshalle so, wo man Atze Schröder damals traf, wie auch in der Neuen.

Nachdem alles vorbereitet ist, geht Klaus und sein Fotograf ins Catering, wo einige Tourmitglieder sitzen. Klaus: „Am Tisch sitzt jemand, der uns irgendwie bekannt vorkommt. Er blättert während des Essens in unserem Fernwehpark Prospekt, das wir vorhin Atze Schröder gegeben haben. Am Tisch fällt kein Wort über den baldigen Auftritt, man unterhält sich über Belangloses, macht Spässchen, so, als ob das, worauf Hunderte oben in der Halle fiebern, mit den am Tisch Sitzenden gar nichts zu tun hat. Profis eben.

Wir fragen uns, wo Atze ist, der ja auch zum Essen ins Catering wollte… Und der eine Typ, der mit dabei sitzt – Ist er`s oder ist er`s nicht? Wir wissen es nicht und wagen auch nicht, danach zu fragen. Irgendwann sind wir dann doch auf den Trichter gekommen. Wir könnten sein Geheimnis lüften. Trägt er immer Locken oder nicht? Doch wir werden es nicht tun. Das soll und muss sein und unser Geheimnis bleiben. Denn wir können, nachdem wir ihn kennengelernt haben, nur sagen: „Atze ist ein absolut dufter Typ!“

Die STAR-SCHILD Signierung

45 Minuten vor dem Auftritt. Atze kommt gestylt aus der Garderobe und greift zum Stift. „Soll ich noch einen Spruch darauf schreiben?“ fragt er. „Natürlich, was immer Sie wollen“, entgegnet Klaus. Und Atze schreibt dazu seinen berühmten Satz „Ja nee is klar“.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals im Jahre 2004 diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Plastikhocker gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ATZE SCHRÖDER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Fotos von seinem Auftritt.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Atze, der früher Jugendmeister im Kunstturnen war und heute noch sehr sportlich ist, hat da keine Probleme und kommt mühelos alleine in der Tonschale zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Atze die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Locken im Doppelpack

Wenn man die Bilder von damals so sieht, gibt es Locken im Doppelpack. Denn früher war Klaus Beer ganz vernarrt in Locken, die leider nicht echt waren und ihm immer eine Stange Geld gekostet haben. Und zwei Stunden Sitzen beim Friseur mit Lockenwicklern im Haar ist eh recht unangenehm. Leider fielen die Löckchen damals auch oft nicht so aus, wie er sich das vorgestellt hat – viele zu kleine minipli. So sieht man auf den Bildern zwei Lockenköpfe… „Ist irgendwie zum Schießen…“, sagt Klaus heute.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Atze Schröder gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Atze Schröder seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Und fast hätte es ja auch bei Atze Schröder geklappt, wenn man vorher gewußt hätte, dass er eher am Veranstaltungsort eintrifft, als erwartet.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, aus denen das Star-Schild nicht mehr aus Blech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

„Ja nee is klar“ – Die Star-Mobil Signierung 

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Atze Schröder, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das direkt am Künstlereingang steht. Ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch 2004 sind auch auf der Kühlerhaube noch einige freie Stellen zu finden und Atze setzt gerne auch auf das Auto seine Unterschrift. Das Tolle: Er schreibt wie auf seinem Star-Schild ebenfalls seinen Kultspruch dazu: „Ja nee is klar“.

Atze on stage

Und hier noch einige Stimmungsbilder von seinem Bühnenprogramm „Goldene Zeiten“ in der Hofer Freiheitshalle.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ATZE SCHRÖDER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ATZE SCHRÖDER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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