Ehrlich Brothers

Sie verbiegen Bahnschienen, gehen durch Stahlplatten, lassen im Bruchteil von einer Sekunde einen Bottich mit Wasser gefrieren – der Stöckelschuh einer Zuschauerin mittendrin – und setzen die Zeit außer Kraft, in dem sie vor den Augen des nur wenige Meter entfernten Publikums aus einem Kern ein Orangenbäumchen wachsen lassen, mit Früchten dran – und dieses dann einem Kind aus dem Kreis der Zuschauer schenken.

Die EHRLICH BROTHERS, bestehend aus den Brüdern ANDREAS EHRLICH und CHRISTIAN EHRLICH, haben mit aufwendigen Bühnenshows und ausgefeilten Illusionstechniken, verpackt in den ganz persönlichen Stil ihrer Darbietungen, frisch und frei, weg von großem Showgetöse, Glimmer und Glamour, die Spitze der deutschen Illusionskünstler erklommen. Sie zählen zusammen Siegfried & Roy, David Copperfield und Hans Klok zu den Spitzenstars der Showmagier.

Ihre ganz persönliche Note kommt an. Nette Jungs von nebenan – in einem Outfit, wie auf dem Weg in die Disco –  auf dem sie so nebenbei „Taschenspielertricks“ vorführen, die es aber in sich haben. Sogar David Copperfield wollte ihnen zwei Illusionen abkaufen… Sie begeistern mit Ihrer ganz eigenen Art der Zelebrierung von verblüffender „Magie“ Millionen – weit weg von dem Klischee klassischer Zaubershows mit Frack, Zylinder, Hase, schwebender und zersägter Jungfrau…

Bereits in Jugendjahren wurden sie mit Preisen ausgezeichnet und bereits 2004 als „Magier des Jahres“ geehrt. Danach stürmten sie mit großem Erfolg die Karriereleiter dieses Genre.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 28. Januar 2015.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen die Ehrlich Brothers in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme der EHRLICH BROTHERS in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

28. Januar 2015. Fernwehpark Initiator Klaus Beer und der Fernwehpark „Signs of Fame“ Fotograf treffen die EHRLICH BROTHERS backstage ihres Auftritts in der Freiheitshalle Hof.

Schon die erste Begegnung ist von einer ganz besonderen Herzlichkeit geprägt. Andreas und Chris haben sich vorher ausgiebig über die Aktivitäten von Klaus Beer informiert und sind, wie Andreas sagt „voll im Bilde“. Sie wissen, dass auch Siegfried & Roy, David Copperfield und Hans Klok bereits in den „Signs of Fame“ vertreten sind und freuen sich, nun auch in der Reihe der besten Illusionskünstler der Welt aufgenommen zu werden.

Klaus Beer vermeidet das Wort „Magier“. Denn als bekennender Christ möchte er mit „Magie“ nichts zu tun haben. Beer. „Aber da das ja absolut nichts mit übernatürlichen Kräften zu tun hat, sondern schlichtweg nur Tricks sind, ist das für mich ok. Und wenn die auf der Bühne dargebotenen Ilussionen so fantastisch sind, wie die von den Ehrlich Brothers, dass einem einfach der Mund offen stehen bleibt und man nicht verstehen kann, wie das vonstatten geht, dann ist das eine tolle Sache.“

Klaus Beer, der mit seiner Filmproduktion Terra Film seit über 40 Jahren die Welt bereist, hat nach bislang 25 Touren kreuz und quer durch Amerika die Show mit Siegfried & Roy in Las Vegas im Laufe der Jahre 8 Mal gesehen und wurde danach 5 Mal backstage von Siegfried empfangen. Einmal hatte er Siegfried sogar in seiner Villa am Stadtrand der Glitzerstadt besucht.

Wann es denn nun auch mit Ihnen in Las Vegas soweit ist, will Klaus wissen. Andreas: „Das ist im Moment nicht unser Ziel. Wir wollen erstmal die vielen Fans hier in Deutschland begeistern“. Und das tun sie auch, mit junger, frischer und mit einer Prise Humor gewürzter Gelassenheit und verhelfen damit den etwas verstaubten Zauberveranstaltungen, deren Klischees jeder kennt, eine Renaissance. Vielleicht auch so, wie Andreas Gabalier das Genre Volksmusik oder SANTIANO die alten Seemannslieder neu aufpolierten.

Heute jubeln den Beiden auch die Jugend zu, die man mit der herkömmlichen Art der Zauberkunststücke sicher nicht hinter dem Ofen hervorgelockt hätte.

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Und wenn Stars in der Freiheitshalle auftreten, dann ist diese Stelle immer schon festgelegt: eine weiße Wand beim Catering, nur wenige Meter von den Künstlergarderoben entfernt. Idealer geht´s für die Künstler nicht mehr.

Nachdem Andreas und Chris bereits über das Friedensprojekt Bescheid wissen, leben sie ihre Empathie für das Projekt gleich aus. Sie greifen sofort zum Stift und signieren mit Freude ihr Star-Schild, mit dem sie die Besucher des Fernweh-Parks grüßen

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit den EHRLICH BROTHERS und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

…und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, tolle Bilder von ihrem Bühnenauftritt, in diesem Fall von ihrer fantastischen Magic Show.

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen. Doch hier müssen die Erklärungen anders lauten. Denn Andreas und Chris sollen nicht mit beiden Händen in den Ton, sondern mit nur je einer Hand. Da sie Brüder sind und gemeinsam, hat Klaus bewusst nur eine Tonform mitgebracht. Klaus: „Es gibt Künstler, da kann man die Prints einfach nicht in verschiedene Tontafeln, also für jede Person dessen eigene, aufteilen. Die müssen einfach zusammen präsentiert werden wie z.B. die Rockband Uriah Heep, SANTIANO oder Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. 

Vorsichtige legen Andreas und Chris schon mal ihre Hand auf den Ton, um den Abstand festzulegen. Denn ihre Unterschriften sollen dazu auch noch Platz finden. „Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Und auch hier soll er aufzeigen, wie heftig der Druck für das optimale Ergebnis sein soll. Und der richtet sich nach der Konsistenz des Tons, die jedes Mal anders ist. So drückt Klaus auch bei Andreas kurz aber kräftig auf dessen Finger… „Das muß schon bis zur Schmerzgrenze gehen“, sagt er schmunzelnd „damit die Abdrücke auch gut werden.“ Doch eigentlich müsste das bei den Beiden wie von selbst gehen, mit magic eben.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Chris und Andreas ihre Hände in der grauen Masse verewigt haben, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Ehrlich Brothers – die tollsten Fotoposen

Und ganz große Glückgefühle für den Kameramann und Klaus gibt es auch heute. Die Ehrlich Brothers sind absolute Profis. Es gibt nur ganz wenige Künstler, die bei dem Shooting so toll mitgemacht haben wie die Ehrlich Brothers. Ohne darum bitten zu müssen, hebt Andreas oft seine Hand in einer wahren Magic Pose, das man glaubt, selbst verzaubert zu werden. Auch Chris schaut mit mystischem Blick in die Kamera. Sie haben es einfach drauf. Es ist eine wahre Freude, mit den Ehrlich Brothers zu shooten.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich die beiden Hände der Illusionskünstler im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen die Ehrlich Brothers natürlich gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzen Andreas und Chris ihre Namen in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“, wie bei Chris und Andreas. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit den EHRLICH BROTHERS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die der EHRLICH BROTHER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Die Bühnenshow – Las Vegas reif

Für ihren ersten Showact verwenden die EHRLICH BROTHERS  ein hochmodernes Teil. Ein großes I-Pad erscheint auf der Bühne. Darauf zu sehen: Chris auf einem Chopper. Doch dieser bleibt nicht auf dem Bildschirm. Chris lässt die Maschine an, Auspuffgase dubeln in die Halle – und dann fährt er aus dem I-Pad heraus zu seinem Bruder Andreas, der vorher schon dem flachen Schirm entstiegen ist und der ihn jetzt auf der anderen Seite des Bildschirms empfängt. Wie um alles in der Welt bringt man, dann auch noch, diese schwere Maschine dort heraus…? Das Publikum tobt.

Was für ein Einstieg in diese Magic-Show der Superlative mit erfrischender „Ehrlichkeit“. Ohne Frack und Zylinder und ohne schwebende und zersägte Schönheiten, die man ja schon so oft gesehen hat. Klaus: „Aber ich möchte das keinesfalls abwerten. Für mich wird das immer wieder ein Rätsel bleiben und ist deshalb nach wie vor faszinierend.“ Doch die Ehrlich Brothers sind eben anders. 

Chris- und Andreas Ehrlich begrüßen die ca. 1500 Zuschauer in der Freiheitshalle mit einem frischen und jugendhaftem Charme, den man sich nicht entziehen kann. Ihre Frisuren ähneln denen von Tokio Hotel und ihre Klamotten sind so lässig, das man fast glaubt, sie haben sich kurzfristig entschlossen, nach einem Discobesuch noch ein paar Zaubertricks zum Besten zu geben. Aber gerade das ist ihr großer Erfolg. Natürlicher, hautnaher Kontakt mit dem Publikum. Kaum eine Nummer, in der sie dieses nicht mit einbeziehen.

Doch was den Anschein erfrischender Lässigkeit hat, täuscht. Dreißig Bühnen-, Pyrotechniker und andere Spezialisten und Helfer reisen mit zwei riesigen Bussen und Trucks mit Ihnen, um mit so einer Show überhaupt auf Tournee gehen zu können.

Das Fotografieren ist mit offizieller Akkreditierung nur im ersten Showact gestattet. Deshalb kann man die vielen anderen verblüffenden Illusionen nur schildern.

„Frauen haben meist kalte Füße…“

sagt Andreas und bittet eine junge Dame auf die Bühne. Diese wird gefragt, ob sie ihren Schuh opfern würde. Auf ihr „Ja“ hin wird die Kälte ihrer Füße in den Schuh geleitet und dieser fliegt in hohem Bogen in einen Bottich mit Wasser. Als der Schuh dort eintaucht, blitzt und donnert es und im Bruchteil einer Sekunde hat die in dem Schuh konzentriert gefangene Kälte das Wasser zu einem Eisblock geformt – der Schuh mittendrin. Das es auch der der jungen Dame ist, ist leicht zu erkennen. Die Kamera zoomt den Namenszug heran, den das Mädel vorher darauf geschrieben hat.

Von der Echtheit des Eisblocks dürfen sich dann eine Handvoll Kids überzeugen, die die Ehrlich Brothers aus den Zuschauerreihen auf die Bühne holen…

Ein Herz aus Stahl – mit der Macht der Liebe weich wie Gummi

Eine Wahnsinnsnummer ist auch das Verbiegen von Bahnschienen, das nur mit Hilfe von ganz viel „Liebe“ gelingt, die zeremoniell beschworen wird. Dazu suchen die Ehrlich Brothers ein Ehepaar aus, das über 50 Jahre glücklich verheiratet ist. Diese dürfen dann direkt vor der Bühne Platz nehmen und Andras leitet die Aura ihrer immerwährenden Liebe auf die Bahnschienen, die plötzlich weich wie Gummi werden – und von den beiden „Magiern“ scheinbar mühelos zu zwei Herzhälften verbogen werden…

„Dieses Herz fahren wir jetzt ins Foyer“, sagt Andreas und bittet das ältere Ehepaar, es bis dorthin nicht aus den Augen zu lassen. In der Pause dann ist das Herz aus Stahl von den Zuschauern zu bewundern – und auch Klaus Beer überzeugt sich von dessen Echtheit.

Übrigens: Ein Stück der Bahnschiene haben die Ehrlichs auf der Bühne noch mit einer überdimensionalen Flex, funkensprühend abgetrennt.

Einfach verblüffend und mit dem Verstand nicht zu begreifen: Andreas Ehrlich faltet einen von einem Zuschauer erhaltenen 10-Eurschein zu einem kleinen Päckchen – und als er dieses wieder entknüttelt, wird darauf ein Fünfer. Da der junge Mann versprochen bekam, den „Schein“ zurück zu bekommen, wird ihm dieser auch wieder ausgehändigt. Doch es wäre ein schlechter Tausch gewesen. Deshalb faltet der „ehrliche“ Zauberjüngling diesen nocheinmal und hervor kommt ein 50-Euro Schein, den der hocherfreute Zuschauer dann auch behalten darf.

All diese Zauberei geschah bei hochgekrempelten Ärmeln. Und die Kamera übertrug closeup nur die Hände mit dem Geldschein auf die Großleinwand über der Bühne. Klaus Beer saß nur wenige Meter von dieser Illusion entfernt und kann sich absolut nicht erklären, wie das zustande kam.

Die Nummer, als hässlich spitze Sägeblätter auf den mit Eisenketten gefangenen Chris heruntersausen, Blut gegen den Vorhang spritzt – und Chris Sekunden später im hinteren Teil des Saales mitten unter den Zuschauern unversehrt auftaucht – so etwas kennt Klaus von den Shows mit Siegfried & Roy in Las Vegas schon. Trotzdem immer wieder faszinierend. Standing Ovations der Zuschaue für die heute erlebte „Magic“, die ihnen regelrecht den Atem verschlug.

Als dann die Ehrlich Brothers am Schluß mit bloßen Händen, die Hemdsärmel ebenfalls hochgekrempelt, Schnee rieseln lassen und zwar soviel, dass auf der ganzen großen Bühne weiße Flocken wirbeln, ist das der Abschluß einer grandiosen und unvergesslichen Zaubershow, dessen Magie sich auch draußen fortsetzt. Denn als die Zuschauer die Freiheitshalle verlassen, sehen sie, dass der weiße Flockentanz auch auf dem Parkplatz stattgefunden hat und die Leute haben tüchtig zu tun, ihre verschneiten Fahrzeuge vom „Schnee der Ehrlich Brothers“ frei zubekommen…

Und doch sagen sie zu allem „Für Wunder sind wir gar nicht zuständig. Wir können nicht zaubern“. Bleibt hinzuzufügen: „Aber VERZAUBERN – die Herzen und Sinne Ihres Publikums…“

Vergleiche mit Copperfield & Co

Klaus Beer: „Die Show von SIEGFRIED & ROY, die es nach dem Unfall von Roy mit einem der weißen Tiger seit 2003 ja leider nicht mehr gibt, war auf Gigantismus aufgebaut. Über 150 Akteure tummelten sich da zeitweise auf der Bühne, alle in fantastischen Kostümen. Es war die beste Show, die ich Las Vegas je gesehen habe. Auch nach dem 8. Mal war da immer noch Gänsehaut pur. Einfach nur fantastisch und traumhaft schön… Und unvergessen!!

An dieser Stelle nochmal und immer wieder tiefe Verbeugung und Achtung vor Eurem Werk, lieber Siegfried & Roy !!!

DAVID COPPERFIELD´s Tourneeshow ist ganz anders. Ich erinnere mich an eines: Da wurde ein Zuschauer per Frisbeescheibe aus dem Publikum ausgewählt, auf die Bühne zu kommen. Das konnte nicht getürkt sein, denn wer die Scheibe, die über die Köpfe der Zuschauer segelte, zufällig fing, der war`s… Diese Person wurde dann ans andere Ende der Welt gebeamt`“ – und entstieg dort dem Sand eines traumhaften Strandes unter Palmen – also genau der Mensch, der gerade noch im Publikum saß und durch den Zufallsgenerator, dem Auffangen der Frisbeescheibe, ausgewählt wurde..

Wie soll das gehen? Die einzigste Erklärung für mich ist die, dass man das Gesicht (Kopf) der auf die Bühne geholten Person blitzschnell scannt und dann das Konterfei des Menschen in dem vorproduzierten Film mit diesem ersetzt. Aber in dieser Schnelle… Die Illusion ist und bleibt perfekt, wie auch Copperfieds Gang durch die Chinesische Mauer und dergleichen… Copperfield glänzt mit Gigantismus.

Und HANS KLOK ist einfach schnell. Superschnell. So wird er auch als der schnellste Magier der Welt bezeichnet. Er zelebriert bekannte Bilder wie schwebende Menschen, zersägte Damen und Entfesselungskünste, aber alles in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Wie ein Irrwisch fegt er da mit seiner blonder Löwenmähne über die Bühne.

Die EHRLICH BROTHERS dagegen treten wie ganz normale junge Leute von heute auf und lehren ihrem Publikum mit entwaffnender Lässigkeit und jugendlichem Charme das Bauklötze- sprich Eisenbahnschienen-Eisblock- oder Lebensbaumwachsen-Staunen…

Fotos: Ralf Standke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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