Hein Simons (Heintje)

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von HEIN SIMONS in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

Mit „Mama“ sang er sich in die Herzen Hunderttausender von Muttis. Das war 1967. Es folgten Lieder wie „Heidschi Bumbeidschi“, „Du sollst nicht weinen“, „Ich bau dir ein Schloß“, „Oma so lieb“, „Mamatschi“, „Geh deinen Weg“ oder „Scheiden tut so weh“ u.v.m.

Hendrik Nikolaas Theodor „HEIN“ SIMONS , 1955 in niederländischen Bleijerheide geboren, feierte als Kinderstar unter dem Namen „HEINTJE“ große Erfolge. Sein Lied „Mama“, dass in der ZDF Samstagabendshow „Der goldene Schuß“ das erste Mal vorgestellt wurde, machte Heintje in ganz Deutschland bekannt. Man kann sagen, die Namen „Heino“ und „Heintje“ wurden zum Markenzeichen. Sein Erfolgstitel „Mama“ hielt sich 25 Wochen lang in den Charts und war 1968 die meistverkaufteste Single in Deutschland.  Mit dem Nachfolgetitel „Du sollst nicht weinen“, landete Heintje in der deutschen Hitparade auf Platz 1, und das dreimal in Folge.

Bis 1976 war sein deutscher Produzent der Schlagersänger „Ronny“. Von Heintje wurden über 40 Millionen Platten verkauft. Auch wurde er für den Film entdeckt. Er spielte in vielen Pauker- und Musikfilmen mit wie „Die Lümmel von der ersten Bank“, „Zum Teufel mit der Penne“, „Hurra die Schule brennt“, „Heintje -ein Herz geht auf Reisen“ oder „Heintje – Einmal wird die Sonne wieder scheinen“ u.v.m. Viele dieser Filme wurden extra für ihn als Hauptrolle geschrieben.

Nach dem Stimmbruch versuchte er sein Comeback als Heintje Simons und später als Hein Simons. 1987 sang er z.B. mit männlicher Stimme „Ein Mutterherz soll niemals weinen“. Drei LP`s erschienen auf den internationalen Markt in den USA, Kanada und Australien und 1975 in Südafrika. Hier erreichte er mit zwei in „Afrikaan´s aufgenommenen LPs ebenfalls eine große Fangemeinde. 2108 stellte er sein Album „Heintje und ich“ vor, in dem er mit sich selbst im Duett singt.

„Heintje“ erhielt in den rund vier Jahren seiner großen Erfolge (1967 – 1971) viele Preise und Auszeichnungen, darunter 40 Goldene Schallplatten, eine Platin Schallplatte sowie zwei Goldene Löwen von Radio Luxemburg.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 13. Januar 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen HEIN SIMONS im Rahmen der smago! Award Verleihung 2018 in Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HEIN SIMONS (Heintje) in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen. 

smago! AWARD 2018 – „20 Jahre smago!“ – Die Jubiläums-Verleihung“

Blitzlichtgewitter, Stars und Roter Teppich. Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew mittendrin. Der „Fernwehpark“ war eingeladen zur Jubiläums-Verleihung des smago! Award „20 Jahre smago!“ in Berlin, einem deutschen Musikpreis, in dem Künstler für besondere Erfolge in der Schlagerszene geehrt werden: im Mercure Hotel MOA, in dem es vor vier Jahren bereits ein herzliches Wiedersehen von Klaus Beer mit Frau Dr. Auma Obama nach deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ am Frühstücksbuffet gab und Klaus deshalb dieses Hotel sehr gut kennt.

Spontanes Treffen mit „Heintje“

Die Fernwehpark Crew war offiziell beim smago! Award, um Peggy March und The Lords in die „Signs of Fame“ aufzunehmen. Viele der anderen Künstler sind bereits mit dieser Ehrung bedacht worden und Klaus freut sich auf ein Wiedersehen mit Ihnen. Graham Bonney hat er eben schon an der Reception getroffen und gerade, als er mit dem Einchecken fertig ist, steht plötzlich im Gang zwischen Parkhaus und Reception, HEIN SIMONS vor ihm.  Schon lange wollte er diesen Künstler ebenfalls im Fernweh-Park verewigen, zumal dieser in der Weihnachtszeit 2018, sogar nicht weit vom Fernweh-Park entfernt, im Neuberinhaus in Reichenbach/Vogtland, aufgetreten ist. Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer hat dort ein Plakat gesehen, als er seinen eigenen Reisefilm „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ präsentierte. Auf dem Bild dieses Weihnachts-Musikabends war auch der Moderator  Maximilian Arland abgebildet, der ebenfalls schon lange im „Signs of Fame“ vertreten ist. Aber irgendwie kam dort und auch bei  einem dann nachfolgenden Auftritt im Erzgebirge, nie ein Termin zustande. Wie auch immer, heute trifft Klaus Hein Simons persönlich im Mercure Hotel MOA.

Und spontan wie Klaus ist, geht er auf Hein Simons zu, zeigt ihm den Fernwehpark Flyer mit den darin abgebildeten Stars, die bereits diese Ehrung erhalten haben, stellt kurz das Projekt vor und fragt ihn, ob er nicht Lust hätte, mitzumachen. Sozusagen auf dem „kurzen Dienstweg“. Und da Hein die Ideologie und die Botschaft des völkerverbindenden Friedensprojekts gefällt, sagt er sofort zu. Nur gut, dass Klaus noch zwei Tonformen in Reserve dabei hat. Man weiß ja nie, welcher Künstler einem bei so einem Staraufgebot über den Weg läuft, der vielleicht ganz spontan seine Hände in Ton drücken möchte, nicht nur als Ehrung für seine Erfolge, sondern vor allem als öffentliches „Heben der Hände“ gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Und das gefällt auch Hein.

Man verbleibt, das irgendwann im Laufe des Abends zu machen, irgendwo wird man schon zusammentreffen… Klaus Beer: „Normalerweise ist so eine Hauruck-Aktion nicht unsere Sache. Es geht immer erst nach Anfrage an das Management mit offiziellem Termin. Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt es gleich vor Ort durchzuführen wenn der Star selbst begeistert ist, warum nicht.“

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch wenn die Aufnahmen von Stars direkt im Fernweh-Park stattfinden oder wie heute wieder einmal auf einem Roten Teppich, dann ist die Frage nach dem idealen Hintergrund nicht gegeben. Idealer geht es nicht mehr. Im Fernweh-Park ist es die Panorama-Schilder-Weltkulisse und auf dem Roten Teppich die PR-Wand, vor der alle Stars vorbei flanieren und vor den Medien posieren  – und natürlich die Atmosphäre des Red Carpet selbst.

Die Hölle am Roten Teppich

Bereits bei der Handprint-Aktion mit Peggy March und den Lords war die Hölle los. Klaus Beer kennt das von der Aufnahme von Hollywood Regisseur Roland Emmerich, den er bei der Filmpremiere von „The day after tomorrow“ ebenfalls auf dem Roten Teppichin Berlin  in die „Signs of Fame“ aufgenommen hat. Das Geschrei der Fotografen und Presseleute damals war ohrenbetaübend: „„Bitte einen Blick zu mir, hochschauen. Zu mir, zu mir.“ Jeder einzelne der ca. 50 Fotografen möchte den ganz persönlichen Blickkontakt mit seiner Kamera, denn diese Bilder sollen ja in der Yellowpress und in High Society Magazinen erscheinen – und jeder Fotograf brüllt seine Bitte nach seiner ganz persönlichen Fotopose dem Künstler entgegen.

Bei der smago“ Award Verleihung ist alles bestens durchorganisiert. Die Schlagerstars erscheinen im Abstand von wenigen Minuten auf dem Teppich. Zeit für die Medien, zu fotografieren und für Fernsehteams, Interviews zu führen. Es geht, im Gegensatz zu anderen Teppichen, heute regelrecht gesittet zu. Was aber nicht heißt, dass auch hier die Fotografen den Stars ihre Fotowünsche zurufen, ja teilweise zubrüllen und sie animieren, auch mal dieses und jene Küsschen vor der Kamera zu geben…

Die Handabdrücke alá Hollywood

Nachdem Peggy March, The Lords und Roberto Blanco ihr Star-Schild signiert und ihre Hände in Ton verewigt haben, eilt Klaus zur Bühne, wo HEIN SIMONS mit „Heintje“ gerade im Duett singt, d.h. Lieder seines offizielle Albums „Heintje und ich“ vorstellt. Er muss ihn nach seinem Auftritt mitteilen, dass man unten auf dem Teppich schon alles für ihn vorbereitet hat. Denn wenn Klaus ihn beim Abgang von der Bühne nicht „abfängt“, wie soll er das sonst wissen? Hat man doch beim ersten Kennenlernen nur ausgemacht, „das im Laufe des Abends zu machen…“

Als Hein Simons den Weg von der Bühne zum Roten Teppich, wo ihn hinter einer Absperrung seine Fans um Autogramme und Selfies bitten,  absolviert hat, trifft er auf Klaus, der ihn zu der Tonschale für seine Handabdrücke geleitet.

Da die Pressefotografen inzwischen schon die Handprint-Aktionen mit Peggy March, The Lords und Roberto Blanco miterlebt haben, nimmt der Geräuschpegel jetzt beängstigte Formen an. Denn jetzt wissen sie, dass nun DIE „Action“ folgt, die sie für ihre Bilder für die Boulevardblätter, High Society Magazine und Yellow Press brauchen: Die Handabdrücke alá Hollywood, jetzt mit „HEINTJE“.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Das ist aber heute von der Fernwehpark Fotografen gar nicht möglich. Alles geht im Geschrei der anderen Fotografen unter, die das gleiche wollen…

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit HEIN SIMONS und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“-  Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

… und nach dieser Beschreibung, was die Stars bei ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ so alles „im Ton“ zu absolvieren haben, ist noch lange nicht Schluß. Es gibt eine zweite Bilderstrecke mit den STARS AUF DEM ROTEN TEPPICH und ein VIDEO, in dem man alles nochmal im Film miterleben kann, man ist sozusagen hautnah mit dabei…

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Hein Simons hat seinen „Smago!“ auf dem Roten Teppich abgestellt und ist ganz Ohr. Denn da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Hein Simons kommt super alleine zurecht und drückt mit Power seine kräftigen Hände in die feuchte Masse.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Die Fotografen, die andere Stars auf dem Teppich vor der Linse hatten, bemerken die „Action“ mit Hein Simons am anderen Ende des Teppichs, kommen gerannt und bilden einen regelrechten Pulk um den Schlagersänger und um Klaus. Blitzlichtgewitter!

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne. Aber diesen Zement erst auf den Roten Teppich anzumischen – das hätte man vergessen können. So ist man froh, jetzt diesen Spezialton verwenden zu können.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Hein Simons hat seine Hände im Ton verewigt. Sehr schön zeichnen sich deren Konturen darin ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus.

Dann hätte Klaus den Fotografen noch gerne das fertige Ergebnis der Handprints präsentiert, damit man sieht, wie diese ausgefallen sind. Doch Hein Simons wird von einem TV-Team vor die Kamera gelotst… So hat es Klaus gerade noch geschafft, seine Handabdrücke wie in Hollywood signieren zu lassen. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Schnell ritzte Hein seinen Namenszug in die graue Masse, unter dem permanenten Rufen, ja Geschrei der Fotografen…

Das fehlende STAR-SCHILD

Neben Ehrungen auf dem Roten Teppich, die zwar zu dem Höchsten gehören, was man sich nur wünschen kann, aber auch mit viel Hektik verbunden sind und der Unmöglichkeit, alle sonst üblichen Fotoposen für das „Signs of Fame“-Shooting durchführen zu können, ist die Krone natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Prominente gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Klaus Beer lädt natürlich auch Hein Simons nach Oberfranken ein, in den Markt Oberkotzau, um ihn vor Ort zu zeigen, wo sein STAR-SCHILD im Fernweh-Park angebracht ist – das es übrigens heute auf dem Roten Teppich: NICHT gibt ! Denn Klaus konnte ja nicht ahnen, dass er „Heintje“ trifft. So wird das fehlende Star-Schild nachträglich produziert, mit einem Bild von seiner Handabdruck-Aktion.

Red Carpet

Es wuselt nur so von Prominenten. Stars, wohin man blickt. Bekannte Gesichter aus der Musikszene. Darunter viele alte Bekannte, die bereits im „Signs of Fame“ vertreten sind wie zum Beispiel Thomas Anders, Maite Kelly, VoXXclub und Semino Rossi, der sich noch genau an die Handpintaktion vor vielen Jahren erinnern konnte. Ebenso HEINO, der natürlich sofort die Verleihung seines Star-Sterns 2005 vor Augen hatte und sofort wusste, dass der Fernweh-Park nach Oberkotzau umgezogen ist. Graham Bonney traf Klaus sogar mehrmals, gleich beim Einchecken an der Reception, dann auf dem Roten Teppich natürlich, auf der Aftershowparty, am Frühstücksbuffet und dann nochmal beim Auschecken. Dabei erfuhr er auch, dass er es war, der auf Nachfrage des Managements von Peggy March den Fernweh-Park wärmstens empfohlen hat da er wusste, um was es in dem Friedensprojekt geht (Ideologie) und wie so eine Handprintaktion vonstatten ging: „Eine tolle Sache gegen Rassismus. Peggy kann da ohne Bedenken mitmachen“. Denn im Jahre 2005 drückte er selbst seine Finger in feuchten Ton.

Und seine Frau, die ja Stewardess war erzählt Klaus, dass Graham zu seinen Auftritten bei der ZDF-Hitparade immer selbst eingeflogen ist. „Er hat den Pilotenschein“. „Was, damals schon, als er „Super Girl“ sang? Da war er ja selbst noch jung.“ Und Klaus berichtet, dass auch Dieter Thomas Heck den Fernweh-Park selbst besucht hat. „Ein supernetter Mensch, de sogar die Passanten auf der anderen Straßenseite grüßte und ihnen zuwinkte, als diese stehen blieben und zu ihm hinüber schauten“, erzählt Klaus. „Das sind schließlich meine Arbeitgeber“, hat er gesagt. Was gäbe es noch viel zu erzählen. Doch dann ist das Auto da, das Graham Bonney uns seine reizende Gattin fährt. „Wir müssen jetzt nach Köln“, sagen sie.

Nicht weit von ihm entfernt steht dann nochmal Hein Simons und checkt ebenfalls aus. Doch er ist jetzt privat, so dass Klaus verzichtet, nochmal „Hallo“ zu sagen. „Wenn es genug ist“, weiß Klaus. Denn er ist ja kein Fan und rennt Stars hinterher, so dass diese oft regelrecht genervt sind. Man will ja schließlich in guter Erinnerung bleiben. Wenn man aber einen Star aus den „Signs of Fame“ schon mehrmals getroffen hat, dann ist das etwas anderes. Da hat sich schon ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt und das Wiedersehen wirkt dann keinesfalls aufdringlich. Klaus achtet auf solche Dinge und würde nie eine Grenze überschreiten.

Im Parkhaus läuft ihm dann Wolfgang Trepper über den Weg: „Good morning“. Man hat sich am Abend zuvor echt nett unterhalten, auch mit seinem Manager. Nur gut, dass heute keine Autogrammjäger da sind. Denn tags zuvor wimmelte es in der Lobby nur so von ihnen. Bewaffnet mit Poesiealben, Fotos, Postern und schußbereitem Handy hofften diese dort, diesen oder jenen Schlagerstar zu begegnen.

Mit Michael Hirte saß Klaus Beer auf der Aftershowparty zusammen ebenso mit den „Lord Leo“, der ihm ebenfalls beim Auschecken erzählt, dass es jetzt mit den anderen Bandmitgliedern nach Düsseldorf geht. Und sich auf ein paar Tage Auszeit freut. Es geht zum Skifahren in die Berge.

Von der der Aftershowparty, wo Klaus dann noch weitere Schlagerstars traf und sich mit ihnen unterhielt, gibt es keine Bilder. Denn da war man nach dem Fotostress auf dem Roten Teppich jetzt ganz privat und das gilt es zu respektieren. Nur bei guten alten Bekannten, wie z.B. mit Michael Hirte, gab`s dort ein Erinnerungsfoto an diesen schönen Abend. Und mit den supernetten Jungs von VoXXclub, die erst vor kurzem in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurden, klatschte er einfach so ab: „Give me Five“…

Großes Hallo auch beim Wiedersehen mit einem weiteren Star, den Klaus schon oft getroffen hat – mit  Ross Antony, den Klaus Beer schon von Zeiten von BroSis kennt und der im Jahre 2016 in der Fernsehsendung „Wilkommen bei Carmen Nebel“ dem Fernweh-Park das längste Ortsschild Europas mitbrachte, aus seiner Heimatland Wales. Da dies eine Eurovisionssendung war, sahen dies über 4,5 Millionen Fernsehzuschauer – und erfuhren so vom Fernweh-Park.

Auch mit „Sonnenklar.TV“- Moderator Jan Kunath gab`s ein Wiedersehen. Erst im Herbst vorigen Jahres stellte Klaus Beer in einer TV-Livesendung des beliebten Reisemagazins den Fernweh-Park vor. Und auch Jan drückte in der Sendung  seine Hände in feuchten Ton.Und erhielt vor kurzem auch eine eigene Show im Deutschen Musikfernsehen. Klaus stieß mit ihm am Eingang des Roten Teppichs zusammen. Leider konnte kein Foto gemacht werden, da Klaus gerade im totalem Stress vom Teppich zur Bühne eilte, um Roberto Blanco nach dessen Auftritt zu „schnappen“ und ihn zu seiner bereit stehenden Tonschale zu führen.

Fazit: Klaus Beer und seine Mitstreiter kamen vom Roten Teppich nicht mehr weg. Denn nicht nur vor der Show flanierten die Stars darüber, sondern auch nach ihrem Auftritt und der Verleihung des smago“- Award erschienen manche nochmal auf dem Teppich, diesmal mit ihrem Musikpreis in der Hand. Nun ging das Blitzlichtgewitter vor der Award-Wand weiter.

An diesem Abend konnte Klaus Beer auch viele Kontakte knüpfen und mit weiteren Newcomern und Stars über ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ sprechen, wie z.B. mit der bildhübschen Gewinnerin von DSDS „Deutschland sucht den Superstar“ 2018, Marie Wegener, Eloy de Jong und Wincent Weiss, den Klaus Beer schon mal bei der Ehrung von David Hasselhof traf. Auch stellte er dem TV-Moderator und Kabarettisten Wolfgang Trepper und dessen Manager den Fernweh-Park vor. Mit Christian Lais, der ebenfalls von Peggy Marchs Management betreut wird, wurde gleich ein Termin in absehbarer Zeit ausgemacht. Denn seine Gesangspartnerin, Ute Freudenberg, war eine der Ersten im „Fernwehpark“. Herzliches Wiedersehen auf dem Teppich gab es auch mit Ulli Wegner, dem Boxtrainer, der Beer nach Vitali und Wladimir Klitschko, Henry Maske, Axel Schulz und Arthur Abraham , die bereits im „Signs of Fame“ vertreten sind, auch Sen Ottke empfahl. Dieser lief Klaus Beer bei der Golf Charity Gala in Heidelberg schon mal über den Weg, als er dort die Gastgeberin Frau Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven in die „Signs of Fame“ aufnahm. Doch die Ehrung für Ottke steht bislang noch aus. Klaus: „Da ich ein großer Boxfan bin bewundere ich Wegner immer, wie er seine Jungs im Ring motiviert.“ 

Hier unsere große Bilderstrecke von den Stars auf dem Roten Teppich bei der Verleihung des smago! Awards 2018:

Entsetzen

Eines aber entsetzte den Fernwehpark Initiator. Beer: „Wir standen direkt neben den Fernsehteams. Darunter waren auch welche, denen der soeben gewonnene Preis völlig egal war. Sie nahmen diesen nur als Aufhänger, die Stars zu sich vor die Fernsehkamera zu locken und ihnen dann nur Fragen zu einem einzigen Thema zu stellen: „Haben Sie gestern im Fernsehen das erste Zusammentreffen von Florian Silbereisen und Helene Fischer nach der Trennung bei den Schlagerchampions gesehen? Was sagen Sie zu der Trennung? Und setzten noch eines drauf: Wissen Sie, ob Florian schon eine neue Beziehung hat? Alle Stars reagierten professionell und Klaus Beer war von der Antwort von Frank Zander begeistert der direkt in die Fernsehkamera antwortete:Also Leute, bei aller Liebe, das ist mir alles zu blank geputzt und unehrlich, ich möchte dazu nichts sagen… deshalb halte ich jetzt auch die Fresse.“ Das fand auch Ross Antony der sagte: „Sie haben alles gesagt, ich muss dazu nichts mehr sagen.“

„Signs of Fame“ Würdenträger (seit 2006) Florian Silbereisen selbst, der gerade zu dem Zeitpunkt auf der Bühne seinen smago! Award erhielt, als ein Star seine Hände in Ton drückte, traf Klaus heute leider nicht persönlich. Denn er zog es verständlicherweise (s. Interviews mancher TV-Sender) vor, wohlweislich nicht auf dem Teppich zu erscheinen. Übrigens: Wenige Tage später durfte man ihn auch als „Käpt`n ansprechen („Traumschiff“-Kapitän).  Herzliche Gratulation dazu vom „Fernweh-Park“!

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die spontane Handprint-Aktion von HEIN SIMONS und den Auftritt der Stars auf dem Roten Teppich mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

(Hinweis: Das Titelbild des Videos von „Hein Simons“ und den Stars auf dem Teppich des smago! Awards wurde von YouTube ohne unseren Einfluß automatisch aus den Szenenbildern gewählt und zeigt deshalb ein anderes Motiv als die in diesem Bericht im „Signs of Fame“ geehrte Person.)

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit HEIN SIMONS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Danke auch für die Beweglichkeit und Spontanität, die nicht immer selbstverständlich ist. Dadurch wurde dem Fernwehpark einiger finanzieller Aufwand an Fahrkosten erspart, was für das Projekt immer ein wichtiger Punkt ist, denn das Friedensprojekt, das nur auf Idealismus basiert, ist völlig kommerzfrei und kann nur durch Sponsoring existieren. Und auf diese Weise hat der seit Jahrzehnten bekannte Künstler, der auch als Schlagerlegende bezeichnet werden kann, SOFORT Einzug in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks gehalten.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von HEIN SIMONS „HEINTJE“, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Fotokamera Stars roter Teppich: Klaus Beer

Videokamera Ehrung: Werner Mocker

Videokamera Stars roter Teppich: Klaus Beer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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