DJ BoBo

260 Gold- und 29 Platin-Schallplatten und sogar 2 mal Diamant und viele andere Preise erhielt der Schweizer Sänger, Tänzer und Popmusiker DJ BoBo und wurde bereits zehn Mal mit dem World Music Award ausgezeichnet. Seine Shows, bislang zwölf an der Zahl, sind wie seine Plattenumsätze Gigantismus und tragen Namen wie „World in Motion“, „Magic“, „Level 6  Mystasia“, „Planet Colors“, „Clebration“, „Chihuahua & Visions“, „Pirates of Dance“, „Greates Hits“, „Vampires“, „Fantasy“ „Dancing Las Vegas“, „Reloaded“, „Circus“ oder „Mystorial“.  Seine Tourneen führen ihn rund um den Erdball, bis nach Australien, Korea, der Mongolei oder China.

Begonnen hatte DJ BoBo, der mit bürgerlichen Namen René Baumman heißt und im Kanton Aargau in der Schweiz geboren wurde und den Beruf als Bäcker/Konditor erlernte, 1985 als Disk Jockey in seiner Heimatstadt. Der Künstlername entstand aus seinem Graffiti-Tag und war sein Spitzname. „BoBo“ entlieh er sich von einer Comicfigur. Da er zudem leidenschaftlicher Breakdancer war, verknüpfte er das Tanzen, Pop und Dancefloor mit seiner Musik, und wird deshalb auch „King of Dance“ genannt. 1993 platzierte sich sein Song „Somebody Dance with Me“ als Nr. 1 in den Schweizer Charts. Es folgte eine erste größere Tour mit z.B. den Eurodance Star „Haddaway“. 2004 folge das 2. Album „There is a Party“. 1995 begeisterte er das erste Mal auf einer Tour in Europa. Vorgruppe waren die „Backstreet Boys“.

1996 war er selbst im Vorprogramm der „History World Tour“ mit Michael Jackson bei dessen Konzerten in Prag, Budapest, Bukarest, Moskau und Warschau unterwegs. Bis zu 150.000 Zuschauer erlebten ihn damals live. Es folgten weitere Alben, wie in der Einführung aufgezeigt (Auszug). Im Jahre 2017 feierte er sein 25-jähriges Bühnenjubiläum.

DJ BoBo ist seit 2006 auch nationaler Botschafter des Welternährungsprorgramms WFP der Vereinten Nationen (UNO). Reisen dazu führten ihn 2007 und 2009 nach Äthiopien und nach Kenia.

DJ BoBo konnte 35 Chartbreaker verzeichnen und wurde zehn Mal mit dem World Music Award geehrt. Er erhielt mehrmals den Bravo Otto der Jugendzeitschrift BRAVO sowie den Ehren-Otto.  Stand 2013 verkaufte er 15 Millionen CDs. Insgesamt erielt er weltweit 260 Gold- 29 Platin- und zwei Diamantauszeichnungen.

04.05.2001: Aufnahme von DJ BOBO in die „Signs of Fame“ des Friedensprojekts „Fernweh-Park“ mit Star-Schild Signierung

05.95.2918: Handabdrücke in Ton (Hinweis: Da es bei dem 2. Treffen bessere Bilder gibt, wird diese Story, obwohl die Aufnahme in die „Signs of Fame“ bereits 2001 erfolgte, ausnahmsweise zu dem 2. Termin der Handprints eingestellt)

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von DJ BoBo in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gehen Sie mit uns auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit DJ BOBO. Back to the roots sozusagen…

DJ BoBo tritt in Bayreuth auf. Er präsentiert sich auf seiner sechsten Europa-Tour mit seiner Show „Planet Colors“ per Exzellence. Tanz, Bühnenshow, und natürlich der Rhythmus ist es, der immer wieder sein Publikum begeistert. „Spürt Ihr den Rhythmus, spürt Ihr den Soul?“, ruft BoBo. Die Antwort ist ein „Yeah“ aus tausend Kehlen, ein Klatschen und kraftvolles Stampfen. Die Oberfrankenhalle in Bayreuth bebt. Die Show entlädt sich zu einem Feuerwerk aus Musik, Pyrotechnik, spektakulären Tanzszenen, perfekter Choreographie und Entertainment. Und der Bühnenhimmel weint vor Freude Goldregen…

DJ BoBo dirigiert jeden Einzelnen der im Rhythmus zuckenden Körper. Ein Blick, eine Geste, die Zuschauer reagieren wie Marionetten. Kein Wunder, dass DJ BoBo auf seiner Südamerika Tournee in San Paolo 120 000 Menschen zur Extase brachte…

Treffen mit DJ BoBo

Was waren das noch für Zeiten. Der Fernweh-Park steckte noch in den Kinderschuhen und Fernweh-Park Initiator Klaus Beer begann gerade, die ersten Stars in die „Signs of Fame“ aufzunehmen. Da es sich hier um einen fast schon „historischen“ Stimmungsbericht handelt, rücken wir von unseren sonstigen Stories ab und lassen Fernwehpark Initiator Klaus Beer einfach mal erzählen:

Zwei Stunden vorher. Backstage. „Hallo, setzt Euch, was wollt Ihr trinken?“ DJ BoBo, mit bürgerlichen Namen René Baumann, empfängt uns leger, in Schlabberhosen, T-Shirt, die Sonnenbrille im Ausschnitt. Der zierlich erscheinende Weltstar hat Zeit für uns, obwohl er vor dem Konzert zur Entspannung immer gerne im Internet surft. Er ist offen für alle Fragen. André Puchta, freier Mitarbeiter des Red.chat der Jugendseite der Frankenpost und ich haben es wiedereinmal bis hierher geschafft. Durch alle Sicherheitsschleußen der Securities, mit einem offiziellen Termin des Managements. An unseren Revers haften „DJ Bobo Guest“ und die Erlaubnis, zwischen dem 4. und 7. Lied auch im Konzertgraben Fotos schießen zu dürfen.

Das Zauberwort war „Fernweh“ und vor allem unsere Friedensbotschaft, die uns wiedereinmal Tür und Tor öffnete. Denn wir wollen DJ BoBo mit einem ganz speziellen Grußschild in die „Signs of Fame“ aufnehmen.

Die FERNWEH-FRAGE

Der international bekannte und beliebte Künstler ist ganz Ohr und will mehr über den Fernweh-Park wissen. Ich zeige ihm das neue Farbprospekt. „Tolle Idee“ sagt er und studiert die abgebildeten Schilder und Stars. „Around the world“, heißt eines seiner Alben, zeigt Bobo zwischen Golden Gate, Tatsch Mahal und der Skyline von New York. Da könnte „Fernweh“ und eben der Fernweh-Park mit der dazugehörenden „Fernweh-Frage“ nicht besser zu ihm passen.

Als ich ihn frage, wo er denn am liebsten sein würde, wenn er mal einige Zeit aus dem Showbiz aussteigen und neue Kraft schöpfen möchte, sagt der er in Luzern und Davos lebende Schweizer wie aus der Pistole geschossen: „Hawaii“. Warum? „Weil dort immer schönes Wetter ist“. Da spricht er Klaus Beer, dem Filmemacher, aus der Seele. Denn Klaus dreht am liebsten dort, wo es so richtig schön heiß und dampfig ist. Im Dschungel oder in Wüstengegenden und vor allem, „wo keine Wolken die Lichter auf den Motiven ausknipsen“, wie er sagt.

Und DJ BoBo ist begeistert von unserer Ideologie und Botschaft. Ihm gefällt der Slogan „for a peaceful world“, da „unter den Schildern aus aller Welt“ „Menschen aller Rassen und Religionen ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen sollen. Da will er natürlich dabei sein.

Die STAR-SCHILD Signierung

Diese erfolgt heute immer vor einem besonderen von Klaus ausgesuchtem Hintergrund. Denn nichts Störendes soll von dem Künstler ablenken. Doch damals? Da wurden die Drucke noch auf Holz aufgezogen und Klaus achtete noch nicht darauf, ob auch das Umfeld gut zum Signieren des Schildergrußes passt. So wurde das Schild für DJ Bobo einfach auf einen Tisch im Catering gelegt und man sieht im Hintergrund die Töpfe und Schalen des Buffets. Heute undenkbar. Alles hat sich erst nach und nach aus der Erfahrung und eben Praxis weiterentwickelt – das ganze Projekt.

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das für Zeiten. Klaus fotografierte zudem noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 2001 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich.Historische Zeiten eben.

Zudem steht kein offizieller Fotograf zur Verfügung. So gibt es auch von der Star-Schild Signierung nur ein paar „Beweisbilder“ von Papierbildbildabzügen. Da zudem die Originale nicht mehr auffindbar sind, gibt es leider nur diese wenigen Bilder in nicht wirklich guter Qualität.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Diese gab es damals ebenfalls noch nicht. Und deshalb liebäugelte Klaus Beer seit Jahren mit der Möglichkeit, dass sich einmal eine passende Gelegenheit findet, DJ Bobo nocheinmal zu treffen und dann die fehlenden Handabdrücke nachzuholen.

5. Mai 2018:  Zweites Treffen mit DJ BoBo –  im Rahmen der Carmen Nebel TV-Show in Riesa

Doch lange 17 Jahre sollte es dauern, bis ein zweites Treffen mit DJ BoBo möglich ist. Klaus Beer hat einen offiziellen Termin mit BEATRICE EGLI zu deren Aufnahme in die „Signs of Fame“. Als Klaus dann die Liste der weiteren hochkarätigen Stars durchging, die an diesem Abend auftreten, stieß er auch auf den Namen DJ BoBo. Das war die Chance, seine Chance! Er setzte sich sofort mit Renè Baumanns Management in der Schweiz in Verbindung, schilderte, dass DJ BoBo bereits vor siebzehn Jahren als mit einer der ersten Stars in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde, aber bis heute die Handabdrücke noch fehlen. Da dies natürlich nicht ging, erhielt er sofort die Zusage, diese in Riesa nachzuholen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Beim Betreten der Sachsenarena in Riesa steht die Fernweh-Park Crew bereits auf der Security Liste. Denn Klaus Beer hat sich natürlich bei der Produktonsgesellschaft der Show, TeeVee, angekündigt und ist dort seit der Aktion mit den längsten Ortsschild bestens bekannt. So wird ihm und den beiden „Signs of Fame“ Fotografinnen Tür und Tor geöffnet und es gibt backstage – während des Wartens auf Beatrice zu dem vom Management ausgemachten Termin, freudige Wiedersehen mit z.B. mit seinem Jugendschwarm  Gitte Haenning, Heinz Rudolf Kunze, Bernhard Brink, und Mary Roos, alles Stars, die bereits vor vielen Jahren in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurden und ihre Hände in Ton verewigten.

Auch konnte man neue Kontakte knüpfen mit z.B. Matze Knob und VoXXclub, die, begeistert von dem Projekt, am 9. Juni bei der Florian Silbereisen-Show „Schlager des Sommers“ im Wasserschloss Klaffenbach bei Chemnitz ihre Hände in Ton drückten. Ganz spontan war in Riesa aber auch der Weltstar Barry Ryan dabei, der sofort bereit war, sich an der Handprint-Aktion zu beteiligen. Denn seine Hände in Ton zu verewigen und damit symbolisch zu heben gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt, da musste er einfach mitmachen. Doch als Erster sollte heute, noch vor Beatrice Egli, deren Termin erst um 17.30 Uhr sein ist, DJ BOBO seine Hände in Ton verewigen.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Wie bereits erwähnt, achtete Klaus damals in den Anfängen des Fernweh-Parks noch nicht darauf. Doch heute ist das für ihn, dem Filmemacher mit dem sehr kritischen Fotoblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch das ist heute in der Sachsen-Arena nicht so einfach. Das Fernsehen hat die ganzen Halle mit Beschlag belegt. Überall Kisten und Koffer, Kabel und Technik und im Catering wuselt es nur so von Künstlern und Mitarbeitern. Endlich findet Klaus Beer in der angrenzenden Sporthalle, in der weitere Stellwände für Künstlergarderoben aufgestellt wurden eine Ziegelsteinwand, die als Hintergrund für das Shooting geeignet erscheint. Doch es gibt ein Manko. Da hier auch Tanzeinlagen geprobt werden- Sarah Lombardi zum Beispiel übt nur wenige Meter von Klaus ihre  Choreographie – geht es recht laut zu. Das wäre für die Fotoaufnahmen zwar egal, doch die Hintergrundgeräusche sind nicht so wirklich gut für das Video, das parallel zum Shooting von der Handprint-Aktion für die Homepage aufgenommen wird. Wie auch immer  – es geht heute eben nicht anders. Klaus muss aus den örtlichen Gegebenheiten und der Situation das Beste machen.

So ist alles vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann. Natürlich hat Klaus Beer hat beim Eintreffen sofort mit dem Tourbegleiter von DJ BoBo Kontakt aufgenommen, die Fernwehpark Fotografinnen vorgestellt und die Location für das Shooting besichtigt. So weiß dieser, wo in der Halle alles für die Aufnahme des Künstlers in die „Signs of Fame“ vorbereitet ist und kann ihn dann zum ausgemachten Zeitpunkt gezielt dorthin führen.

DJ Bobo kommt – einer der mit nettesten Stars

Als DJ BoBo kommt ist das Wiedersehen herzlich. „Ich bin der René“ sagt er wie der „normale“ Mensch auf der Straße und erinnert sich noch gut an die damalige Schildsignierung und ist erstaunt, dass er noch eines bekommt. Denn das Bild war, wie bereits erwähnt, 2001 noch auf Holz aufgezogen und hat natürlich die siebzehn Winter und Sommer nicht so toll überstanden. Deshalb hat Klaus das Management um ein aktuelles PR-Foto gebeten und für DJ BoBo ein neues Star-Schild anfertigen lassen, das es nun zu signieren gilt.

Klaus erklärt zur Erinnerung und Vorstellung des Fernweh-Parks in knappen Worten noch einmal die Ideologie des Friedensprojekts anhand des Fernweh-Park Flyers. René ist ganz Ohr, schlürft dabei in aller Ruhe aus einem Pappbecher seinen Cafe und ist so menschlich und nett, wie Klaus ihn schon 2001 kennengelernt hat. Fürwahr könnte sich dieser Star viel einbilden. Er füllt mit seinen bomastischen Shows die größten Hallen, hat Millionen von Fans in der ganzen Welt – und ist doch so menschlich und normal und bescheiden geblieben. Klaus kann und wird immer nur ihn den höchsten Tönen von ihm berichten…

Dann ist es nochmal, ein zweites Mal, soweit. Mit Schwung signiert DJ BoBo sein neues Star-Schild, auf dem er diesmal, im Gegensatz zu dem vorherigen, mit seinem Konterfei abgebildet ist und mit dem er nun im Austausch seines alten Schildes die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit DJ BoBo und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist. Und so legt DJ BOBO seine beiden Hände für die ersten Fotos erstmal ganz leicht auf den Ton.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der sportlich durchtrainierte DJ BoBo kommt in der Tonform  mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem René die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Aber auch Beatrice macht eine tolle Showpose, ballt ihre linke Hand zur Faust und hebt dabei lachend den Arm in die Höhe, so, als wolle sie mit voller Wucht auf ihre Hand im Ton niedersaussen lassen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich ihre beiden Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht DJ BoBo mit Freude und aus voller Herzensüberzeugung mit. .

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ DJ BoBo seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wiedereinmal Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von DJ BoBo mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage stellt Klaus immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was DJ BoBo auf die „Fernweh-Frage“ antwortet – und ob es die gleiche Antwort ist, die er schon vor siebzehn Jahren gab oder ob sich vielleicht sein Lieblingsland- oder Stadt geändert hat, kann man in dem Video erfahren.

Und da in wenigen Tagen die Eröffnung des NEUEN Fernweh-Park ansteht bittet ihn Klaus, doch noch eine Grußbotschaft für das GRAND OPENING am 18. Mai in die Videokamera zu sprechen. Und DJ BoBo macht das natürlich gerne.

AUTOTEIL

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch noch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhringauf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und so setzt DJ BoBo last not least auch auf das Autoteil seine Unterschrift.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit DJ BoBo zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von DJ BoBo, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Video: Jolanta Stettner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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