Ina Müller

INA MÜLLER, Kabarettistin, Sängerin, Buchautorin und Fernsehmoderatorin wurde vor allem durch ihre NDR Late-Night-Show „Inas Nacht“ einem breiten Publikum bekannt. Für ihre frisch fröhlichen Plaudereien mit Prominenten, Stars und bekannten Persönlichkeiten in der Kneipe „Schellfischposten“ in Hamburg erhielt sie den Deutschen Fernsehpreis, den Deutschen Comedypreis und 2010 den Grimme-Preis.

U.a. moderierte sie im NDR von 2005 bis 2008 „Inas Norden“. Weitere TV-Sendungen wie „Stadt, Land, Ina“ und TV-Moderationen wie den „Echo“ (2011 und 2012) folgten, bei deren letzten sie selbst gleich zwei ECHO verliehen bekam. Mehrere Goldene Schallplatten und die „Goldene Henne“ zeugen von Ihrem Können, Popularität und Beliebtheit. Ihre CD 48 wurde sogar in Platin aufgewogen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 10. November 2012.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Ina Müller in der Freiheitshalle in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von INA MÜLLER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualtiät zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Die NEUE Freiheitshalle in Hof. Sie leuchtet blau in der Nacht und sieht aus wie ein überdimensionales Raumschiff. Klasse! Und Klasse sind auch die Künstler und Stars, die ab sofort hier – endlich – wieder ein- und ausgehen.

Klaus Beer hat nämlich eine ganz besondere Beziehung zu „seiner Freiheitshalle“. Denn in der „Alten“ hat er gleich nach deren Einweihung die interessantesten Veranstaltungen im Film dokumentiert und so einmalige Dokumente über die Veranstaltungen in der „Halle“, wie die Hofer sie bezeichnen, geschaffen. Angefangen von Peter Frankenfeld, Catarina Valente, Vico Torriane, Hans Rosenthal oder Peter Alexander. Da es damals noch kein Video gab, alles in Super 8 Zelluloidfilm.

Deshalb freut es Klaus besonders, wenn auch in „seiner neuen Halle“ endlich wieder Stars auftreten. Eine davon ist INA MÜLLER. Ihr eilt ein Ruf voraus: Eine starke, freche Frau, die sagt, was sie denkt, mit einer tollen Stimme…“

Samstag, 10. November 2012. Die beliebte TV-Moderatorin von „Inas Night“, Sängerin und Comedian ist mit ihrer Band zu Gast. Seit 18.30 Uhr ist Klaus Beer und die Fernwehpark Crew in der Halle.

Der Termin ist offiziell, wie bei allen Star-Ehrungen, vom Management „abgesegnet“. Klaus Beer erhielt von dort die e-mail: „Ina Müller freut sich…“ – und der „Fernwehpark“ dazu, die beliebte und quirlige Künstlerin endlich auch in den Reigen der Stars aus dem Showbiz einreihen zu können.

Nach einem Gespräch mit dem Tourleiter vor Ort ist die Location für die Ehrung heute bereits festgelegt. In einer Garderobe, an dessen Tür gegenüber ein Zettel mit der Aufschrift „Ina Müller“ prangt. „Tür an Tür mit Alice…“ natürlich „Ina“ sozusagen.

Normalerweise ist Klaus Beer vor jedem Star-Treff auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Und wenn Stars in der Freiheitshalle auftreten, dann ist diese Stelle immer schon festgelegt: eine weiße Wand beim Catering, nur wenige Meter von den Künstlergarderoben entfernt. Idealer geht es für die Stars nicht.

Doch heute ist es noch besser. Die Garderobe gegenüber. Zwar ist der Abstand zwischen Fotograf und Künstler etwas knapp, doch man kommt hin. Wichtig ist vorallem eine Wandfläche ohne störenden Hintergrund. Klaus ist zufrieden.

Die STAR-SCHILD Signierung

20.03 Uhr. Ina Müller kommt. Sie schwebt herein in hochhakigen Pömps, einer leopardengeflecken Seidenhose und schwarzer Bluse. Als „Kette“ trägt sie schon die Lautsprecherstöpsel, denn nach der Ehrung geht es schnurstracks auf die Bühne.

Klaus Beer hätte die Ehrung gerne früher durchgeführt, doch die Künstlerin kommt erst kurz vor dem Auftritt in die Maske. Gut für den Fotografen. Denn Ina Müller ist bereits im Bühnenoutfit – und sprüht vor Temperament und guter Laune. Und: sieht umwerfend aus. Wie immer. Klaus ist hin und weg… Denn „Inas Night“ zählt zu seinen Lieblingssendungen.

Nach einem herzlichen Hallo bittet er Ina sofort zur Aktion, denn schon in Kürze wird sie wohl zu ihrem Auftritt gerufen werden. Das Vorprogramm läuft schon. Und was „im Kasten“ ist, ist schon mal gesichert, sollte sie dann abgerufen werden.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit INA MÜLLER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, tolle Bilder von Ihrem Bühnenauftritt.

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch bei Ina muss er nicht eingreifen. Sie kommt super alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Ina Müller die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. So auch Ina Müller. Sie verzieht ihr hübsches Gesicht und macht „Schnütchen“. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der Irrwisch aus dem hohen Norden gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Ina Müller ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit INA MÜLLER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

„Inas Night“ in der Freiheitshalle

20.30 Uhr. INA MÜLLER on stage. Das Publikum rast. Ina wird mit grandiosem Applaus empfangen. Eine strahlende Ina Müller begrüßt mit Freude ihr Publikum. Auch ihre Hände sind schon wieder sauber, vom Ton, obwohl sie gar nicht wirklich schmutzig waren. Klaus Beer hatte recht: „Man kann das sogar im Abendkleid oder Smoking machen…“

Die Halle ist ausverkauft. Auch viele Busse aus den Neuen Bundesländern stehen auf dem Parklplatz. Ina Müller fischt sich gleich einen Besucher aus Plauen heraus und macht mit „André“ so ihre Späßchen.

Man sagt von ihr, dass ihre Stimme irgendwo zwischen Janis Joplin und Marianne Faithful angesiedelt ist. Sie „sabbelt“ gerne, auch in „Blattdüütsch“, singt und redet so, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Ihre Witze gehen auch mal unter die Gürtellinie, aber das mögen die Leute. Eine starke Frau mit einem ganz besonderen, norddeutschen Charme. Klaus Beer schießt mit der „langen Tüte“ diese Fotos. Bildimpressionen von einem einzigartigen Auftritt…

 

Irrwisch im Bademantel

Die Show ist zu Ende. Fast. Nach tosendem Applaus und vielen Zugabe-Rufen kommt die Künstlerin noch einmal auf die Bühne. Im Weißen Bademantel. Wie Udo Jürgens immer. Im Gegensatz zu ihm aber fegt sie wie ein Irrwisch über die Bühne und reißt nochmal ihr Publikum mit. Und sucht jetzt auch das Bad in der Menge. Die Besucher sind aus dem Häuschen.

Danke Ina Müller für diesen bezaubernden Abend. Alle Gäste haben eine vielseitige Künstlerin erlebt, mit tollem Gesang und viel Wortwitz. Es wurde gelauscht und gelacht.

Und als Klaus – und sicher auch viele andere Besucher, die es nicht so weit nach Hause hatten – dann daheim den Fernseher einschalteten, konnten sie Ina Müller gleich noch einmal erleben. Bei „Inas Nacht“, mit Interviewgast Achim Mentzel, der bei seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ sogar mit den Füßen in den Ton ging, wie seine Bilderstory beweist…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von INES MÜLLER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Hartmut Böhringer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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