Los Angeles und HOLLYWOOD

In dieser Rubrik finden Sie Bildergeschichten, in denen wir die Schilderübergaben für den Fernweh-Park von Privatpersonen, Vereinen, Firmen, Institutionen etc. dokumentiert haben – Ausflüge von Familien, Busreisenden und Besuchern aus aller Welt – in den FERNWEH-PARK.

Die Übergaben der Schildergrüße werden meist in tolle Events verpackt, oft regelrecht zelebriert – und sind immer mit schönen Erlebnissen gefüllt. „Auftritte“ mit über 100 Personen im Fernweh-Park sind keine Seltenheit. Ein Schilder-Kaleisdoskop mit Schildergrüßen aus der ganzen Welt.

Lassen Sie sich überraschen, wie Fernweh-Park Besucher ihre Schildübergabe präsentieren – und vielleicht sind demnächst auch SIE mit Ihrem ganz persönlichen Schildergruß und Bilderstory dabei, so wie diese hier:  (Hinweis: Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

22.07.2017: LOS ANGELES und HOLLYWOOD – und ein historischer Augenblick

Obwohl der Fernweh-Park selbst in Oberkotzau noch gar nicht installiert ist, besuchen in Vorfreude darauf schon Touristen das Gelände und bringen Schildergrüße aus ihren Heimatorten mit. Nach Ortstafeln aus den USA, Belgien, Schweiz, der Mongolei und vom Ayers Rock (Australien) wurde das bunte Schilder-Länderkaleidoskop nun mit zwei tollen Schildergrüßen aus Los Angeles und HOLLYWOOD bereichert.

Gerhard Trinkwalter und Tochter Geena waren vor zwei Tagen noch in L.A. und brachten von dort zwei Schilder für den NEUEN Fernweh-Park in Oberkotzau mit. Sie fuhren dazu extra von ihrem Heimatort Markt Graitz im Landkreis Lichtenfels nach Oberkotzau, um diese an Fernwehpark Initiator Klaus Beer und der stellvertr. Vorsitzenden des Fernweh-Park Vereins e.V., Erika Beer, zu übergeben. Dabei erlebten sie einen historischen Augenblick.

Denn bei ihrem Eintreffen standen sie das erste Mal auf der weißen Splittdecke aus feinkörnigen, sandigen Granit, die zwischen den Pfostenreihen auf den Gehwegen aufgebracht wird – und diese einen Tag vorher noch nicht war. Ebenso wurden gerade die ersten Stelen für die Star-Sterne ähnlich des „Walk of Fame“ in L.A. gesetzt, im Fernweh-Park „Boulevard der Humanität“ genannt.

Gerhard Trinkwalter und Tochter Geena zeigen auf die im Hintergrund bereits gesetzten Stahlschwerter (s. Bild), in die die Holzpfosten eingeschraubt werden. In diesem bereits fertigen Bereich werden einmal die signierten Star-Schilder des „Signs of Fame“ präsentiert. Im Gegensatz zum alten Standort in Hof werden die neuen Schilderreihen nach der Frontansicht strahlenförmig angelegt, mit viel Platz zum Bummeln durch die Schilderreihen. Den aktuellen Bauverlauf des NEUEN Fernweh-Parks kann man sehen unter „Umzug nach Oberkotzau„.

„So, und jetzt gibt`s ein richtg schönes Fotoshooting, wie in Hollwood“, sagte Klaus Beer, „passend zu Euren mitgebrachten Schildern“. Und zieht gleich zwei Kameras hervor, davon eine GoPro, für besonders dynamische Aufnahmen.

Gerhard und Geena kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dass gerade diese Schilderübergabe mit diesem historischen Augenblick zusammenfiel, freute sie sehr. Auch darüber, dass sie in Klaus Beer einen ebenso L.A. Begeisterten gefunden haben, was eher selten ist.

Doch wie kamen die beiden ausgerechnet auf L.A. und warum gilt der Traumfabrik ihre Begeisterung. Wie hat alles begonnen?

Schon immer hat uns das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ gereizt, vor allem Los Angeles, das man ja nur aus Filmen kannte. Vor circa 25 Jahren ist ein Familienmitglied dorthin ausgewandert, den wir 2012 besuchten. Schnell erkannten wir den Grund, wieso er damals beschloss, dorthin zu gehen. In keiner Stadt zuvor fühlten wir uns so wohl und zu Hause (obwohl wir ja sehr weit von unserem eigentlichen zu Hause entfernt waren).
In Los Angeles ist für jeden etwas dabei. Abgesehen von dem fantastischen Wetter, gibt so viel zu sehen. Den verrückten, aber wunderschönen Venice Beach, Santa Monica, Hollywood, Beverly Hills, Malibu, Downtown, Universal Studios, Disneyland, das Observatorium, den Farmers Market und noch vieles, vieles mehr. Man entdeckt jedes mal die Stadt aufs Neue und findet neues Sehenswertes. Diese Stadt wird nie langweilig. Seit wir das erste Mal dort waren, wussten wir, dass uns irgendetwas mit dieser Stadt verbindet. Natürlich spielt die Filmindustrie auch eine große Rolle für diese Begeisterung, weil es unglaublich ist, alles einmal selbst zu sehen, was man sonst nur aus den Filmen kennt. Wir sind uns ganz sicher, dass es dieses Jahr auch nicht das letzte Mal war.
Wie du auch schon sagtest „mein Körper ist zwar hier anwesend, aber im Kopf bin ich immer in L.A.“ Der Satz spiegelt auch uns am Besten wieder.
Gerhard und Geena waren in den letzten fünf Jahren vier Mal in Los Angeles und auch nur dort. „Wir wollten auch mal nach San Francisco, aber dann hätten uns vier Tage in L.A. gefehlt“ erzählen sie.
Faible für HOLLYWOOD 

Und das kann Fernwehpark Initiator Klaus Beer, zugleich Weltenbummler und Filmemacher – und „L.A. verrückt“, nur zu gut verstehen, fanden sie in ihn doch genau den Richtigen. Klaus, der die USA mit seiner Filmproduktion TERRA FILM bislang 26 mal mit der Film- und Fotokamera kreuz und quer durchstreift und insgesamt 8 abendfüllende Reisefilme über Nordamerika gedreht hat und auch als Tourguide Touristen zu den schönsten Locations seiner Reisefilme führt, sagt: „Meistens benutzt man Los Angeles nur als Ziel- und Abflughafen zu den Nationalparks. Mache ich zwar auch, aber ich versuche immer so oft wie nur möglich ein paar Tage in L.A. zu bleiben. Las Vegas und Los Angeles mit HOLLYWOOD sind für mich das Höchste. Sofort lass ich da Bilder vom „Walk of Fame“, Santa Monica, Malibu, Venice Beach, der Melrose Road, Beverly Hills, Canyon Drive, Rodeo Drive und den Universal Studios Revue passieren. Ich bin schon mal vom Walk of Fame nach Santa Monica und ebenfalls von Venice den Beach entlang nach Santa Monica gelaufen….Verrückt, aber wunderchön.“

„Und in Santa Monica endet ja auch die legendäre Route 66“, erzählt Klaus weiter beim Fachsimpeln mit Gerhard und Geena. Er hat auch über diese Kultstraße der USA einen Film gedreht und sagt: „Am Ocean Drive ist dem Endziel der 66 eine Gedenktafel angebracht, die dem US-Comedian Will Rogers gewidmet ist. Ich bin schon wieder in Gedanken dort, unter Palmen, und rieche den salzigen Geruch des Pazifiks. Und immer, wenn ich auf den Mount Lee blicke und dort das HOLLYWOOD Sign sehe,  fühle ich mich irgendwie wie zuhause…“  Und so ist auch der Song „L.A. International Airport“ („…with silberwings across the sky…“) von Sunsan Raye das absolute Lieblingslied von Klaus Beer, neben „Lady in Black“ von Uriah Heep und „San Francisco“ von Scott Mc Kenzie… Aber dazu kommen wir in unserer Stimmungsstory später noch…

Und da Klaus der „Walk of Fame“ so gefällt, verleiht er Stars auch STAR-STERNE. Im Gegensatz zu Hollywood geht es da aber nicht um Glimmer und Glamour. Star-Sterne erhalten im Fernweh-Park nur prominente Persönlichkeiten, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren. So wird der kleine Starwalk  auch „Boulevard der Humanität“ genannt.

Bilder aus der „Stadt ihrer Träume“

Und hier einige Bilder, die uns Gerhard und Geena von ihren Reisen nach L.A. für diese Bildergeschichte zur Verfügung gestellt haben. Man sieht sie mit den beiden Schildern für den Fernweh-Park vor dem früheren Mann`s Chinese Theatre, das jetzt TCL Chinese Theatre heißt, wo die Hand- und Schuhabdrücke der Hollywood-Stars in Beton verewigt sind. Und Bilder vor dem Eingang zu den Universal Studios, dem Griffith Park mit dem Observatorium mit Wahnsinns Blick dann am Abend über das Lichtermeer von L.A., dem Santa Monica Pier 66 und vor dem weltberühmten HOLLYWOOD Sign… Klaus Beer: „Ich bekomme Gänsehaut pur, wenn ich diese Bilder sehe und verspüre ein unbändiges Verlangen, ja das sprichwörtliche Fernweh, den nächsten Silbervogel besteigen zu wollen und sofort nach L.A. zu düsen…“

Ja, und dann haben Gerhard und Geena auch die Unfallstelle besucht, wo James Dean am 30. September 1955 in seinem silbernen Porsche in den Tod raste –  an einer Kreuzung in der Nähe von Cholame in Kalifornien. Heute, 62 Jahre nach seinem Abbleben, pilgern noch immer Fans zu dieser Stelle und huldigen ihrem Idol, dem wohl mit berühmtesten Filmstar Hollywoods (Filme „Jenseits von Eden“, „Denn sie wissen nicht, was sie tun“, „Giganten“), mit Plüschtieren, Blumen und kleinen Geschenken.

THOMAS GOTTSCHALK

Ja, und da gibt es dann noch die Geschichte, wo Gerhard und Geena auf dem LAX International Airport von Los Angeles keinen geringeren als THOMAS GOTTSCHALK trafen…

Auch da spitzt Klaus schon wieder die Ohren, hegt er doch für Thommy, der in Malibu seinen Wohnsitz hat, ein ganz besonderes Faible. Was Klaus mit Thomas Gottschalk verbindet, kann man in der ausführlichen „Gottschalk Bilderstory“ erfahren…

„Wir haben sogar sein Haus mit der Windmühle in Malibu, hoch in den Bergen, gesehen“ erzählen Gerhard und Geena“. „Doch da kommt man nicht ran, ist ein Privatweg“. Klaus war auch schon mal dort, hat aber das „Windmühlen-Haus“ damals in den Canyons nicht gefunden. Klaus: „Falls er zufällig im Garten gewesen wäre, hätte ich nur mal schnell Hallo sagen wollen – ist doch Thommy schon lange mit seinem Kulmbach-Schild im „Signs of Fame“ vertreten und natürlich auch mit seinen Handabdrücken“

„Ich bin mit der schönsten Musik aufgewachsen, die es je gab…“

Und was noch raus muss von Klaus, wenn es um Thommy Gottschalk geht: „Mich verbindet mit ihm neben Amerika eine weitere gemeinsame Liebe: Die Musik der good old sixties. Für mich die schönste Musik, die es je gab. Ich höre keine Musik der heutigen Zeit mehr. Das ist nur noch ein austauschbarer Einheitsbrei mit fast schon Sprechtexten, ohne Melodie. Das ist für mich keine Musik. Die Songs von damals hatten alle einen sofortigen Wiedererkennungseffekt, z.B. die weltbekannte Riffs von „Smoke on the water“. Und dann Uriah Heep, Led Zeppelin, Creedence Clearwater Revival, Beach Boys, Deep Purple, Bee Gees, Dave Dee Dozy Beaky Mich & Tich, The Byrds, The Tremelous, The Hollies, The Kinks, Moody Blues, The Mamas & Papas, Spencer Davis Group, The Troggs, The Who, Procul Harum, Lovin Spoonful, The Moove, Steppenwolf, Ten Years After, Jefferson Airplaine, Small Faces, 1910 Fruitgum Gompany, Bay City Rollers, Nazareth, The Sweet, Middle of the Road, Iron Butterfly, The Small Faces, Cream, The Monkees und natürlich die Beatles und die Stones…, um nur einige zu nennen, die mir gerade in den Sinn kommen. So etwas gibt es heute nicht mehr. Leider. Und die Jugend von heute denkt, die Musik, die heutzutage gespielt wird, müsste so sein. Ich habe eine andere kennengelernt, die für MICH wirklich MUSIK ist… Fazit: Ich bin mit der schönsten Musik aufgewachsen, die es je gab.“  

Fachsimpeln über Las Vegas

Klaus Beer hat sich sehr über diesen ganz besonderen Besuch gefreut, der die „Liebe seines Lebens“ (neben seiner Frau Erika natürlich, eben L.A. und Hollywood) so ganz besonders berührt hat. „Da müssen wir irgendwann nochmal länger über L.A. quatschen“ sagt Klaus. Und dann kommt man natürlich auch auf seinen neuesen Film „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ zu sprechen, der zwar nicht L.A., dafür aber die Glitzerstadt Las Vegas als Einstieg zu dieser abenteuerlichen Reise beschreibt. „Vegas ist der Wahnsinn“, sagt Klaus. Und alle Drei sind sich sofort einig: „Das Venetian mit seinen Canale Grande, den Gondolieren, den Markusplatz mit den Straßencafés und den vielen Geschäften ist einfach nur irre. Man glaubt da wirklich, in Venedig zu sein. Und das alles mitten in einem Hotel“. Gerhard: „Wir waren da am Abend drin. Wie auf einer anderen Welt. Das kann man niemand vermitteln, der das nicht selbst gesehen hat…“

Klaus: „Und was ich schon mit Siegfried & Roy erlebt habe, war achtmal in deren Show, die die beste von Las Vegas war mit Privatempfang hinterher, zudem noch Privatbesuch in deren Villa…„, man kommt aus dem Austausch von Reiseerlebnissen nicht mehr heraus. Bei Gerhard, Geena und Klaus, die sich heute das erste Mal getroffen haben ist es so, als würde man sich schon seit Jahren kennen. Gemeinsame Interessen verbinden eben.

Und Gerhard Trinkwalter und Geena freuen sich schon sehr auf die Einweihung des neuen Fernweh-Parks im Frühjahr nächsten Jahres und wollen beim Grand Opening auf jeden Fall mit dabei sein – standen sie doch heute als erste Touristen auf dem mit weißem Split überzogenen Wegen, auf denen man in Kürze durch die Schilderreihen bummeln kann, dann auch ihre mitgebrachten Schildergrüße von Los Angeles und HOLLYWOOD entdeckt und sich damit im „Kopfkino“ dorthin wegträumen kann. Nach der Friedensbotschaft des Parks der Urgedanke des Projekts…

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