Claudia Roth

CLAUDIA ROTH, MdB, war eine von zwei Bundesvorsitzenden der Partei Bündnis 90/Die Grünen (2001-2002 und von 2004-2013), neben Cem Özdemir von 2008 bis 2013. Zudem ist sie seit dem 22. Oktober 2013 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

Claudia Roth studierte Theaterwissenschaft, Geschichte und Germanistik, arbeitete in der Spielzeit 1975/76 als Dramaturgie-Assistentin bei den Städt. Bühnen Dortmund und war bei anderen Theatern tätig. 1982 war sie Managerin der Politrockband „Ton Steine Scherben“.

Von 1971 bis 1990 war sie Mitglied der Jungdemokraten, seit 1987 gehört sie der Partei „Die Grünen“ an, seit 1993 Bündis90/Die Grünen. 1998 wurde sie in den Deutschen Bundestag gewählt – den weiteren Werdegang mit den oft wechselnden Ämtern und Funktionen entnehmen Sie bitte ihrer eigenen Biografie.

Claudia Roth ist neben ihren zahlreichen Ämtern und persönlichen Engagements ehrenamtliches Mitglied des Verwaltungsrates der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. 2004 wurde sie für ihre Tätigkeit als Beauftragte für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. 2014 erhielt sie den Bayerischen Verdienstorden.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 08. September 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Claudia Roth in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von CLAUDIA ROTH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Größe und Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Und da sich an Politik die Geister scheiden, dieser Hinweis zu dieser Sparte im „Signs of Fame“: Im Fernweh-Park setzen Menschen aus aller Welt ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschauung.  So sehen wir z.B. Islamisten, Hinduisten, Buddhisten, Christen, Juden etc. ausschließlich als Menschen, ungeachtet ihres Glaubens. Das gleiche gilt für Politiker in Bezug auf deren politische Gesinnung. Deshalb bitten wir neben Stars auch bekannte Persönlichkeiten aus der Politik die Hände zu heben gegen Rassismus und für das friedliche Zusammenleben aller Menschen und Kulturen. Da der Fernweh-Park nicht nur kommerzfrei, sondern auch parteilos ist, sind deshalb bei uns neben Stars aus Musik, Film, TV, Bühne oder Sport eben auch Vertreter aus diesem Bereich herzlich willkommen – aber ausschließlich als Privatperson, als „Mensch“, ungeachtet Ihres Amtes. Bei manchen Parteien jedoch, die nicht der Ideologie und Werte unseres Projekts entsprechen, nehmen wir jedoch bewußt Abstand von deren Leitfiguren und distanzieren uns ausdrücklich davon. 

Die Bundestagsvizepräsidentin für Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Bayern, CLAUDIA ROTH, MdB, besuchte auf Einladung von Dr. Klaus Schrader ein Kulinarisches Kabarett mit Klaus Perovec in „Kamschultes Kulturkantine“ im Theater Hof – Gelegenheit, die bekannte Politikerin zu bitten, ebenfalls ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen wegführen, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Da Frau Roth jedoch den Wunsch äußerte, die Aktion beim Johann Georg August Wirth Denkmal vorzunehmen, der ein brennender Verfechter der Pressefreiheit war, war das Thema „Location“ schon mal vom Tisch. Da dies auch im Sinn von Fernwehpark Initiator Klaus Beer war, traf man sich an dem Wirth-Denkmal vor der Freiheitshalle Hof.

Als Claudia Roth kommt, ist die Begrüßung herzlich. Klaus erklärt in knappen Worten noch einmal die Ideologie des Friedensprojekts anhand des neuen Fernweh-Park Prospekts Oberkotzau. Es ist jedoch mehr ein Übergangsflyer. Da der Fernweh-Park nach 17 Jahren in Hof im Frühjahr 2107 diese Stadt verlassen hat und im nur ca. 9 Kilometer entfernten Markt Oberkotzau völlig neu installiert wird, werden die aktuellen Prospekte des Friedensprojekts erst nach der offiziellen Eröffnung im Frühjahr 2018 aufgelegt, wenn die Pfosten mit bunten Schildergrüßen bestückt sind und man einen bildlichen Eindruck von der exotischen Schilderkulisse hat.

Claudia Roth, von der Botschaft und Ideologie des Fernweh-Parks begeistert, greift mit Freude zum Stift. Mit Schwung signiert sie ihr Star-Schild, mit dem sie die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Gegen eine atomfreie Welt

Klaus Beer freut sich persönlich sehr über das Treffen mit Claudia Roth, ist er doch ein großer Verfechter von erneuerbaren Energien. Klaus Beer: „Ich finde die Atomkraft von Menschen nicht beherrschbar. Man sah das an Tschernobyl und an Fukushima. Die Folgen eines Atomgaus sind grauenvoll, für Mensch und Umwelt, nicht zu vergessen die Lagerung des Atommülls. So werde ich nicht müde, für eine atomfreie Welt zu kämpfen und freue mich sehr, dass Deutschland da der Vorreiter ist.“

Deshalb gibt es im Fernweh-Park neben einem NYC-Memorial Gedächtnis-Pfahl, wo an die Opfer des furchtbaren Terroranschlags von Nine Eleven gedacht wird. Davor legte sogar der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika 2011 eine Gedenkminute ein. Auch wurde im Park ein Fukushima-Pfahl installiert mit dem Logo „Atomkraft Nein Danke“.

Klaus Beer weiter: „Ich möchte einfach nicht, das man eines Morgens aufwacht, und man ist verstrahlt. Es gibt genug Idioten an der Macht, die mit dieser furchtbaren Waffe spielen“. Da werden zig Raketen zu Testversuchen im Meer versenkt. Für das, was eine einzige Rakete kostet, könnte man Hunderttausende von Menschen in den Hungerregionen der Welt Essen geben. Das gilt genauso für alle Panzer und anderes Waffengerät. Wie dumm ist nur die Spezie Mensch. Ich werde das nie akzeptieren und mich immer dagegen auflehnen und zumindest mit dem Fernwehpark versuchen, Zeichen zu setzen und zum Nachdenken aufzurufen. Und wenn bekannte Persönlichkeiten da mitmachen und ebenso die Hand dazu heben, freue ich mich sehr.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Und ein Stückchen Roten Teppich hat Klaus Beer auch heute mitgebracht, denn gleich wird er Claudia Roth bitten, für die Handprintaktion in die Kniee zu gehen…

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit CLAUDIA ROTH und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Claudia Roth wissen möchte, welche Kraft er aufwenden muß, damit sich die Konturen seiner Hand auch wirklich gut im Ton abzeichnet soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf die Hände der Politikerin.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Claudia Roth die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Claudia Roth gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ die Bundestagsvizepräsidenten von Bündnis 90/Die GRÜNEN in Bayern, ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Claudia Roth, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Die bekannte Persönlichkeit macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Da aber wie bereits erwähnt, der neue Fernweh-Park in Oberkotzau optisch noch nicht existiert, findet die Aktion hier am Wirth-Denkmal statt, von dem man in den Bildern eine stilisierte aufgeschlagene Zeitungsseite sieht, in der die schwarzweißen Steine die Buchstaben symbolisieren sollen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Kulinarisches Kabarett

Und dann ging`s hinüber zu Kampschultes Kulturkantine im Theater Hof. Der Hofer Stadtrat Dr. Klaus Schrader, der als Direktkandidat der beiden Grünen-Kreisverbände Wundsiedel und Hof bei der Bundestagswahl 2017 nominiert wurde, hat dazu eingeladen.

Nach einleitenden Worten der Bundestagsvizepräsidentin und Spitzenkandidatin für Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Bayern, begeisterte Klaus Perovec mit einem Auszug aus seinen beiden Kabarettprogrammen „Ernähren Sie sich noch – oder essen Sie schon“ und „Bedienungsanleitung für G.A.S.T.“ das Publikum. Perovic, Koch, Ernährungswissenschaftler und freier Dozent für gastrosophische Wissenschaften ist Mitglied bei Slow Food Deutschland e.V. und Mitinitiator der Slow Food Chef Alliance.

Hier einige Stimmungsbilder des Kabarettabends. Neben Claudia Roth im Bild Klaus Perovec mit Theaterschauspieler Peter Kampschulte und Fernwehpark Initiator Klaus Beer.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit CLAUDIA ROTH zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von CLAUDIA ROTH und anderen Kolleginnen und Kollegen aus der Politik, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Werner Mocker

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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