READING /Pennsylvania USA

In dieser Rubrik finden Sie Bildergeschichten, in denen wir die Schilderübergaben für den Fernweh-Park von Privatpersonen, Vereinen, Firmen, Institutionen etc. dokumentiert haben – Ausflüge von Familien, Busreisenden und Besuchern aus aller Welt – in den FERNWEH-PARK.

Die Übergaben der Schildergrüße werden meist in tolle Events verpackt, oft regelrecht zelebriert – und sind immer mit schönen Erlebnissen gefüllt. „Auftritte“ mit über 100 Personen im Fernweh-Park sind keine Seltenheit. Ein Schilder-Kaleisdoskop mit Schildergrüßen aus der ganzen Welt.

Lassen Sie sich überraschen, wie Fernweh-Park Besucher ihre Schildübergabe präsentieren – und vielleicht sind demnächst auch SIE mit Ihrem ganz persönlichen Schildergruß und Bilderstory dabei, so wie diese hier: 

(Hinweis: Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese hochauflösend und in voller Bildqualität zu sehen)

12.06.29017: DAS 1. SCHILD EINER BESUCHERGRUPPE IM NEUEN FERNWEH-PARK OBERKOTZAU: The City of Reading, Pennsylvania/USA

Am 8. Juni erhielt Fernwehpark Initiator Klaus Beer folgende Mail aus den USA: My name is Miss Lindsey… and I am traveling to Hof this weekend with a group of students from the high school where I teach in Reading, Pennsylvania. When I was researching the town of Hof I read about Fernwehpark, the forest of signs. The Mayor of our hometown gave our student exchange group a sign as a gift, and we are excited to add it to the collection…

Unser Bild zeigt das extra für den Fernweh-Park angefertigte Grußschild „Reading Pagoda“, aufgenommen in der City Hall von Reading mit Schülerinnen und Schüler. Das Schild halten von rechts die Kunstlehrerin Lindsey R. und rechts die Deutschlehrerin Kathy F.

Klaus Beer reagierte sofort. Er teilte Lindsey mit, dass er sich sehr über das Schildergeschenk sehr freue, es aber in Hof den Fernweh-Park seit Frühjahr 2017 nicht mehr gibt und dieser im nahen Oberkotzau neu errichtet wird.

Da die 15 Studenten mit ihren zwei Lehrerinnen in der Jugendherberge Hof übernachten hieß es nun, diese nach Oberkotzau zu bringen. Klaus verfasste eine Rundmail an die Fernweh-Park Vereinsmitglieder und fragte an, wer am Montag mithelfen könnte, die amerikanischen Gäste nach Oberkotzau zu fahren. Im Nu fanden sich genügend Fahrzeuge für den Transport. Um 10.30 Uhr sollten die Studenten vom Hostel Hof abgeholt werden.

Da an diesem Tag in Hof jedoch der Schlappentag gefeiert wurde, wollten Klaus und Erika Beer die Schilderübergabe nicht ohne einen dortigen Besuch durchführen. Da Klaus nach vielen USA Reisen weiß, dass Amerikaner Paraden lieben, dufte dieses Ereignis natürlich nicht ihnen vorübergehen. Deshalb wurde schnell umgeswitcht. Klaus stellte sein Auto in der Marienstraße in Hof ab und lief in die Jugendherberge, um die amerikanischen Gäste über die kurzfristige Planänderung zu informieren und sie in die Stadt zu führen. Die anderen Vereinsmitglieder parkten ebenfalls in der Nähe, um nach dem Schlappentag-Umzug die Studenten in den Fernweh-Park nach Oberkotzau zu fahren.

Reading, Pennsylvania

Beim Laufen von der Jugendherberge in die Stadt hatte man Zeit, ins Gespräch zu kommen. READING liegt zwischen Washingten DC und New York im Amishland. Die Lehrerin Kathrin war schon 26 mal in Deutschland – so oft wie Klaus in Amerika, spricht perfekt Deutsch und Lindsey schwärmte von Australien, wo sie mal für einige Jahre gelebt hat. Lindsey und Klaus kamen aus dem Reden gar nicht mehr heraus… es war, als ob man sich schon immer kennen würde. Reisen verbindet eben.

Doch: in den Nationalparks im Südwesten der USA, die Klaus wie seine Westentasche kennt, waren die Studenten noch nicht, Lindsey nur einmal am Grand Canyon. Klaus: „Eigentlich wie bei mir. Erst vor zwei Jahren war ich das erste Mal auf der Zugspitze – und ich lebe in Deutschland…“

Apropos Berge. Nachdem man vor Hof Dresden angeschaut hat, geht es nach dem Fernweh-Park in Oberkotzau weiter nach München, wo man 14 Tage bleibt. Natürlich verbunden mit Ausfllügen nach Neuschwanstein und in die Alpen. Kathrin: „Die Studenten sollen sehen, wie schon in Dresden und heute in Hof, dass die Deutschen nicht alle in Lederhosen herumlaufen, Sauerkraut essen und große Bierkrüge stemmen…“

Ach ja, Lindsey war es, die die Idee hatte, ein Ortschild mitzubringen, da sie in Reiseführern vom Fernweh-Park in Hof las. Sie fragte deshalb den Bürgermeister ihrer Heimastadt – und dieser spendete umgehend diesen wunderschönen Schildergruß für den Fernweh-Park, über den sich nicht nur Klaus Beer, sondern auch die anwesenden Fernweh-Park Vereinsmitglieder sehr freuten.

Wenn der neue Fernweh-Park in Oberkotzau steht, wird es sicher viele neue Ortsschilder und Schildergrüße von Besuchern aus aller Welt geben. Den Anfang gemacht haben jedoch heute diese amerikanischen Studenten aus Reading Pennsylvania – und dafür gebührt ihnen nicht nur herzlicher Dank – sondern auch eine ganz besondere Bilderstory.

Fotoshooting im noch nicht vorhandenen Fernweh-Park

Nachdem die Kids den Schlappentag-Umzug tüchtig mit ihren Handys gefilmt hatten, ging es schnurstracks in den Summapark, wo der Fernweh-Park im Entstehen ist. Klaus Beer absolvierte mit den amerikanischen Gästen aus Reading ein Fotoshooting im Amphitheater und ludt dazu ein, dass man sich dort, wo im Moment noch braune Erde zu sehen ist, einfach die bunte, exotische Schilderkulisse vorstellen soll. Um die Fantasie anzuregen, hatte Klaus extra den transportablen Fernwehpark Pfahl migtebracht und auf der Showbühne im Amphiteater platziert. Die Gäste aus Amerka waren begeistert. Obwohl der neue Fernweh-Park noch gar nicht existierte, bot man Ihnen ein Fotoshooting per excellence und Klaus versprach, natürlich auch dem Bürgermeister ihrer Heimatstadt einen Pressebericht für die dortige Zeitung anzufertigen.

Da die beiden Bürgermeister des Marktes Oberkotzau terminlich verhindert waren, hieß der Kulturbeauftrage von Oberkotzau, Günter Tauwaldt, die amerikanischen Gäste im Namen der Marktgemeinde herzlich willkommen.

Stoppover beim Sautreiberbrunnen

Danach wurden die amerikanischen Gäste wieder auf die Autos verteilt, und zurück ging es zum Schlappentag, um ihnen „a touch of Bavarian Oktoberfest“ zu zeigen. Zuvor jedoch gab es noch einen Fotostopp beim Sautreiberbrunnen in Oberkotzau, um den neuen Standort des Fernweh-Parks nun auch in Amerika bekannt zu machen.

Ein perfekter Tag

Dann kam eines zum anderen. Der „Fernweh-Park“ bot für Nachmittag eine Stadtführung durch Hof an, die Jolanta und Erika durchführten. Für den Donnerstag wurden die amerikanischen Gäste zu einer Wanderung im Untreutal mit Picknick im Wald und zu einem Besuch ins Deutsch-Deutsche Museum nach Mödlareuth eingeladen, mit dem der Fernweh-Park schon seit vielen Jahren in partnerschaftlicher Verbindung steht. Klaus Beer: „Der Fernweh-Park soll u.a. das verhindern, was man in Mödlareuth noch deutlich vor Augen geführt bekommt – Ausgrenzung, Trennung und Leid, symbolisiert durch eine hässliche Mauer.“

Und Fernwehpark Vereinsmitglied Vanessa steuerte letztendlich noch einen Knaller bei – der Abend sollte bei Ihr im Garten ausklingen – und ludt die amerikanischen Gäste zu einer Grillparty ein.

Schildübergabe mit ungeahnten „Folgen“

Eigentlich hätte es „nur“ die Übergabe eines tolles Grußschildes aus Amerika werden sollen. Doch dann wurde der Schlappentag-Umzug, der Besuch des Schlappentags selbst, ein Fotostopp am Sautreiberbrunnen, eine Stadtführung in Hof, eine Wanderung im Untreutal, der Besuch des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth und eine Grillparty nachgeschoben… Wenn das kein toller Empfang für die amerikanischen Gäste aus Reading war?

Was für ein Tag – eine wundebare Freundschaft zwischen den amerikanischen Gästen aus Reading und dem Fernweh-Park

Was erst Idee, dann Planung war, wurde an Fronleichnam in die Tat umgesetzt. Erika und Klaus Beer, Vanessa Grüner und Jolanta Stettner holten die amerikanischen Gäste in der Jugendherberge in Hof ab und fuhren sie zum Untreusee.

Am Untreusee und im Untreutal

Zuerst aber gab es im Hostel ein großes Hallo, als sie sich in der FRANKENPOST entdeckten mit einem großen Artikel mit der Überschrift „Erstes Schild für neuen Fernwehpark“. Die Begeisterung war riesig, wie man auf den Bildern sieht.

Dann wanderte man bei herrlichsten Sommerwetter am Untreusee entlang in das Untreutal, wo Picknick gemacht wurde. Manche der Kids stöhnten schon ein bischen unter Hitze, doch Klaus sagte, dass man froh sein könnte, so ein Traumwetter zu erwischen. Solche Tage kann man in Oberfranken an den Fingern abzählen und so sollte man jeden heißen Sommertag einfach genieißen. Nach einem erfrischenden Schwimmen im Untreusee ging es auf zur nächsten Etappe, nach Mödlareuth.

Im Deutsch-Deutschen Museum

In Mödlareuth, auch „Little Berlin“ genannt, dem früheren geteilten Dorf, gab es im Deutsch-Deutschen Museum, mit dem der Fernweh-Park in touristischer Zusammenarbeit steht, viel Nachdenkliches zu erleben. Die Studenten aus Reading/USA wurden mit einem schlimmen Kapitel deutscher Geschichte konfrontiert. Klaus Beer: „Der Verblendung menschlichen Geistes in der Ausgeburt der hässslichen Mauer, die Deutsche von Deutschen trennten.“

Grillparty

Geschafft von allem Erlebten konnten die amerikanischen Gäste dann in Unterhartmannsreuth neue Kräfte sammeln. Fernwehpark Vereinsmitglied Vanessa hatte sie zu einer privaten Grillparty in ihr Elternhaus eingeladen. Der Empfang war so herzlich, das es richtig rührend war. Vanessa hatte ein großes Willkommensschild gemalt, auf dem sogar das Wappen von Pennyslavia zu sehen war. Was für ein Empfang…

Am reichlichen Buffet gab es Bratwürste und gegrillten Fleischkäse, Salate und leckere Soßen – und am Schluß noch ein Stockteigbacken am Lagerfeuer. Und wer dann noch nicht müde war, bzw. dadurch vielleicht erst richtig neue Kräfte bekam, konnte sich beim Fußballspiel nochmal richtig auspowern. Die Cheerleadergirls aus Pennsylvania feuerten die Spieler dabei richtig an.

Die Schildübergabe im Amphitheater in neuen Fernweh-Park in Oberkotzau wurde zu einem festen Band der Freunschaft mit den amerikanischen Gästen. Es wurden Telefonnummern und e-mail Adressen getauscht und Kathy ludt die Macher des Fernweh-Parks sogar zu einem persönliche Besuch nach Reading/Pennsylvania ein. Auf jeden Fall wollen Kathy und Lindsey wiederkommen, mit der nächsten Schülergruppe, um in Deutschland die Sprache praxisnah zu lernen. Und da will man dann natürlich auch wieder den dann FERTIGEN NEUEN FERNWEH-PARK in Oberkotzau besuchen und sehen, wo ihr Grußschild aus Reading letztendlich angebracht wurde.

Reading / Pennsylvania / PAGODA

1908 erbaut, sollte die Pagode ursprünglich ein Hotel, das Herzstück eines Luxus Resort sein. Als jedoch die Pläne für das Resort selbst aufgegeben wurden, wurde das 7-stöckige, hölzerne Gebäude Teil des Mout Penn Reserve – und Wahrzeichen der Stadt. So ist die Pagode natürlich auch auf dem mitgebrachten Stadtschild zu sehen.

PRESSEBERICHTE USA

Am 26. Juli 2017 erschien in der Zeitung der Stadt Reading „Reporters Notebook“ folgender Artikel „Pagoda Sign finds right German Park“ über den Besuch der Schülergruppe mit der Schildübergabe im Fernweh-Park Oberkotzau:

Ebenso ein Bericht in der Zeitung „Morning Reader“ mit der Headline: „Pagoda sign will grace park in German town“

IHR persönliches Schild im Fernweh-Park

Bringen Sie einfach von Ihrer nächsten Reise ein Ortsschild, Straßenschild etc. mit – und machen damit Ihre Traumreise unvergesslich. Und: bitten Sie, wenn Sie Besuch aus dem Ausland erwarten, ihre Freunde darum, das Ortsschild ihres Heimatortes in den Koffer zu packen oder vorab an Sie zu senden. Ein ganz besonderes, einmaliges Erlebnis für Sie und Ihre Gäste.

Bei der Schilderübergabe an den Fernweh-Park fertigen wir für Sie Bilder sowie einen Pressebericht für die Stadt an, aus der das Schild stammt. So sieht der dortige Bürgermeister, wie das „Schild seiner Stadt“ in Deutschland präsentiert wird. Ideal wäre es natürlich, wenn Sie auch ein Foto von der Übergabe des Schildes aus dem Reiseland hätten. Denn dann ist gleich eine Verbindung von dem Land zu der Präsentation im Fernweh-Park hergestellt – und rundet unsere Story ab.

Wir freuen uns auf Ihren Schildergruß – und freuen Sie sich auf ihre ganz persönliche BILDERGESCHICHTE, mit der Sie dann hier auf unserer Homepage vertreten sind…

Fotos Schildübergabe: Jolanta Stettner

Fotos Untreusee, Deutch-Deutsches Museum, Grillparty: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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