Wijbrand van der Sande

WIJBRAND VAN DER SANDE ist einer der ganz Großen im holländischen Fernsehen. Er präsentierte das Fernsehformat „Spiel mir einer!“ und die Radioshow „Jetzt geht`s los!“ auf mehr als 23 Radiostationen in den Niederlanden. Er ist jeden Sonntag um 20.00 Uhr – 52 Wochen im Jahr – mit seinen TV-Shows landesweit im Fernsehen. Sein Erfolgsrezept: Schlager und Volksmusik!

WIJBRAND VAN DER SANDE (Foto Quelle: van der Sande) gewann 2009, als erster Niederländer überhaupt, den Deutschen Fachmedienpreis und wurde bereits zwei Mal mit der goldenen DVD geehrt.

Der bekannte und beliebte holländische TV-Star war von dem völkerverbindenden Friedensprojekt so begeistert, dass er gleich mit einem Fernsehteam anreiste, um dieses Friedensprojekt im holländischen Fernsehen vorzustellen – und das in einer Sendung in der Größe der deutschen ARD oder ZDF !!! Und da hat er sie alle schon gehabt: Andrea Berg, Semino Rossi, Andreas Gablaier, Mireile Mathieu oder die Königin des deutschen Schlagers, Helene Fischer. All diese Showgrößen sind in seinen Sendungen bereits aufgetreten.

So stehen auf den Bühnen der großen Säle in den Niederlanden regelmäßig die großen Stars der Schlager- und Volksmusikbranche. Seine Bühnenbilder sind gigantisch. Ähnlich Florian Silbereisens „Feste der Volksmusik“ ist das Dekor von „Spiel mir einer!“ eine Augenweide. Bei Wijbrand van der Sande ist ein Deutsch/Österreichisches Städtchen mit Fachwerkhäusern zum Erkennungszeichen seiner TV-Show geworden. Für diese Fernsehshow-Serie wird in den schönsten Gebieten der Alpenländer gedreht, in erster Linie „Open Air“. Jede Saison besteht aus 8-10 Open-Air-Ausgaben“ und 40 Studio-Sendungen. So ist jede Woche eine neue Produktion im holländischen Fernsehen zu sehen. (Quelle: Infobroschüre „Spiel mir einer!“)

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 08. Juni 2015.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Wijbrand van der Sande im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WIJBRAND VAN DER SANDE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Große Presse-Vorberichterstattung in Holland

Noch bevor Wijbrand van der Sande von Fernwehpark Initiator Klaus Beer in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde, war die ihm zugedachte Ehrung in den holländischen Medien bereits groß aufgemacht zu lesen. Schon allein die Meldung, in Deutschland in den „Signs of Fame“ geehrt zu werden, war Grund für eine Vorberichterstattung im großem Stil. Wijbrand zeigt Klaus Beer einen der Presseberichte auf dem Handy. Klaus kann`s nicht fassen: Eine riesengroße Vorankündigung. Ganz Holland weiß schon Bescheid… (!!!)

Und das war in Holland in den Medien zu lesen:

Wijbrand van der Sande im Deutsche ‚Signs of Fame‘ – Viele Größen gingen ihm voraus: Der Dalai Lama, Arnold Schwarzenegger, Kevin Costner, Helene Fischer, Andrea Berg, Udo Jürgens und viele mehr.

Etwa 300 Ehrentafeln gibt es im „Fernwehpark“ bereits. Wie auf dem Hollywood Walk of Fame werden auch in Deutschland namhafte Persönlichkeiten geehrt und in dem „Signs of Fame“ aufgenommen. Mit ihren „Handabdrücken in Ton“ werden die Stars nicht nur für Ihre Erfolge geehrt, sondern erheben damit auch symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Etwa 300 Stars wurde diese Ehre bereits zuteil. In der kommenden Woche nun auch ihm, dem Mann hinter Spiel mir einer, Wijbrand van der Sande, diese Ehrung verliehen. Van der Sande hat sich in den letzten Jahren in Deutschland und Österreich einen Namen als Präsentator, Organisator und Produzent in Sachen Schlager und Volksmusik gemacht.

„Auf einmal klingelte das Telefon und mir wurde mitgeteilt, dass ich ausgewählt wurde und ich wurde gefragt, ob ich bereit dazu wäre meine Hände in Ton verewigen zu lassen“ erzählt Wijbrand van der Sande. „Eine unglaubliche Ehre, aber irgendwie ein komisches Gefühl“, verrät van der Sande weiter. „Das bald meine Hände mit Unterschrift in einer Galerie, voll mit großen Stars hängen sollen, ist beinahe schon bizarr.“

Das Wijbrand mittlerweile selbst schon als „Star“ in Deutschland und Österreich angesehen wird ist bei ihm noch nicht durchgedrungen. „Nee, quatsch, ich mach doch einfach nur ein paar schöne Radio- und Fernsehproduktionen und präsentiere diese im Radio oder auf Bühnen und dafür soll ich in einer „Hall of Fame“ hängen? Natürlich kennen mich viele Menschen in Deutschland und Österreich. Aber das Ganze ist so unwirklich! Ich finde es echt unglaublich! Auf jeden Fall werde ich diesen Moment, der in den kommenden Wochen auf mich zukommt, genießen. Und wenn es dann passiert werde ich sicher nochmal zurückkehren und als ganz normaler Besucher des Fernwehparks meinen Abdruck in einer Vitrine bewundern. Ganz sicher betrachte ich dies als eine ganz große Ehre, genau wie 2009, als ich den deutschen Fachmedienpreis überreicht bekam!“

Das Datum ist noch ungewiss. Am kommenden Sonntag, dem 7.6.2015 oder am Donnerstag, dem 11.6.2015, sollen die Hände von Wijbrand van der Sande im Fernwehpark verewigt werden.

Die STAR-SCHILD Signierung – gefilmt für das holländische Fernsehen

Es sollte der 8. Juni 2015 werden. Das Wetter ist herrlich. Die Sonne lacht vom dunkelblauem Himmel. Nicht schöner könnte der Tag sein zur Durchführung der Ehrung von Wijbrand van der Sande, der eine lange Autofahrt von Holland in den Fernweh-Park hinter sich hat.

Vor der Panorama-Kulisse des Fernweh-Parks mit Schildergrüßen aus aller Welt begrüßt Fernwehpark Initiator Klaus Beer und Sascha Eibisch den Star-Moderator aus Holland auf das herzlichste. Wijbrand ist begeistert von dem, was er nun live und nicht nur im Internet sieht und beglückwünscht Klaus Beer herzlich zu seinem „Lebenswerk“. Man darf das ruhig so schreiben, denn Wijbrands Freude ist nicht gespielt, sie ist live und echt und kommt aus vollstem Herzen. Das freut Klaus natürlich sehr, hat er doch, wie er selbst sagt, in Hof einen schweren Stand. Er polarisiert. Hat mit dem Fernwehpark viele begeisterte Anhänger aber auch Leute, die selbst nach 15 Jahren seit der Entstehung bis heute immer noch nicht wissen, um was es dabei geht – obwohl der Fernwehpark mittlerweile internationale Anerkennung gefunden hat, in allen Reiseführern steht und über 1400 Presseberichte darüber weltweit veröffentlicht wurden.

Gleich zwei Kameras filmen die Signierung seines Star-Schildes hinter dem kleinen Starwalk, der hier im Fernweh-Park „Boulevard der Humanität“ genannt wird. Das nun heute auch Wijbrand van der Sande hier in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird und bald sein Grußschild die Besucher des Fernweh-Parks grüßt, hat Sascha Eibisch möglich gemacht. Sascha ist selbst Künstler und Mitglied der Band RELAX.

Dann bittet Klaus zur Schildsignierung. Hinter der Kamera steht übrigens kein geringerer als der Filmproduzent und Schlagersänger Denny Schönemann. Produzent heute aber ist Sascha Eibisch, der in Rehau, vor den Toren Hofs, mit einem TV-Team zwei Musiksendungen dreht, die in den Benelux-Staaten ausgestrahlt werden. Wie schreibt die Frankenpost: „Es geht um Musik, Klamauk und schöne Bilder“. Und gedreht wird dazu auch im Fernweh-Park. Diesem werden dazu sogar ganze fünf Minuten gewidmet. Eine lange Zeit beim Fernsehen, wo meist nur 1-2 Minuten Sendezeit zur Vorstellung einer Attraktion üblich sind. Da werden also die Zuschauer in den Niederlanden ganz schön was zu sehen bekommen – und dürfen nach der großen Vorankündigung über den Fernweh.-Park in der niederländischen Presse schon mal tüchtig gespannt sein…

Music never dies

Mit Schwung setzt Wijbrand seine Unterschrift auf sein Star-Schild und schreibt dazu: „Music never dies“ … und diesen Spruch findet man als Tattoo auch auf seinem Unterarm wieder. Persönlicher kann die Freude über die ihm zugedachte Ehrung wohl nicht wiedergegeben werden.

Dann gibt es ein Shake Hands über`n Schild. Keine reine PR-Geste. Denn Klaus und Wijbrand sind zwei, die sich auf Anhieb super gut verstehen. Nach dem Walzerkönig André Rieu und dem Illusionskünstler Hans Klok ist Wijbrand van der Sande nun der dritte Star aus Holland, der in den „Signs of Fame“ verewigt wurde.

Großes Vorbild Karl Moik

Das große Vorbild von Wijbrand van der Sande ist Karl Moik, der sich mit seinem Ortsschild OBERALM im Fernweh-Park verewigt hat – denn ganz zu Anfang fragte Klaus die Stars immer nach deren Ortsschildern. Doch als dann immer mehr Prominente im Fernweh-Park Einzug hielten, hätten sich deren Ortsschilder nicht mehr von den anderen „normalen“ Ortstafeln unterschieden. Deshalb erhielten die Stars eigene Star-Schild mit ihrem Namen und Konterfei.

Und Klaus Beer verspricht – Wijbrand darf neben dem Grußschild seines berühmten Vorbilds Karl Moik „hängen“ – und dazu wird sogar ein ganzer Fernwehpfahl umdekoriert. Da Wijbrand mit Karl Moik befreundet war, freut er sich darüber sehr. Denn dann sind diese beiden großen TV-Stars der volkstümlichen Musik und des Schlagers hier in Deutschland, im Fernweh-Park auf diese Weise ewig verbunden…Music never dies.

Und Klaus erzählt, dass er von Karl Moik nach dessen TV-Sendung in der Freiheitshalle Hof ganz privat eingeladen wurde und sie lange beim Essen zusammen saßen. Leider verstarb Karl Moik am 26. März 2015 – wird aber für Millionen von Volksmusikfans unvergesslich bleiben.

Bummel durch den Fernweh-Park

Als Wijbrand van der Sande unter dem Schild von Hollywood Star Arnold Schwarzenegger das Grußschild von Klaus Beer entdeckt fällt ihm darauf etwas auf. Er sagt: „Klaus, da fehlt was“. Als Klaus nicht weiß, was er meint, sagt er: „Deine Unterschrift. Alle Star-Schilder sind signiert. Nur Deines nicht.“ Als Klaus Beer erwidert, dass er doch kein Star sei, sagt Wijband: „Doch. Was Du hier in Hof alles auf die Beine gestellet hast. Du musst Dein Grußschild unbedingt signieren.“

Als die Schildsignierung und Bummel durch die Schilderreihen, sprich gleichzeitig Dreharbeiten für das niederländische Fernsehen, abgeschlossen sind, kommt Wijbrand noch einmal auf Klaus zu und hält ihn fest. Er hat nicht vergessen, was er gesagt hat. Klaus hat schon gar nicht mehr daran gedacht. Aber Wijbrand lässt nicht locker. „Du hast ja den Stift, mit dem ich signiert habe, noch in der Tasche. Also los geht´s…“ Und Klaus signiert sein eigenes Grußschild für den Fernweh-Park mit „viel Fernweh“.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Da die Töpferfirma Urlaub hatte und die Tonmasse erst am anderen Tag aufbereitet werden kann, finden die Prints einen Tag später statt. Da Wijbrand van der Sande noch TV-Aufnahmen zu absolvieren hat, kein Problem. Da zudem die Handprints am anderen Tag auf Grund des plötzlich schlechten Wetters nicht im Fernweh-Park selbst durchgeführt werden können, findet die Aktion in einem Raum statt, den Klaus Beer immer als sozuagen Plan B in der Hinterhand hat, also wetterunabhängig.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star. So wie heute. Auch das TV-Team von gestern ist wieder mit dabei und filmt die Aktion für das Holländische Fernsehen.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit WIJBRAND VAN DER SANDE und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen.

Da Wijbrand wissen möchte, welche Kraft er aufwenden muß, damit sich die Konturen seiner Hand auch wirklich gut im Ton abzeichnet soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf die Hände des großen holländischen Musikmoderators.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Wijbrand die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der Star-Moderator aus Holland gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und –  ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Wijbrand van der Sande seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Wejbrand van der Sande, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen.So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

WIJBRAND VAN DER SANDE und „sein“ Fernsehen

Begonnen hat alles in einer Volksmusiksendung, als er noch ganz jung war  – bis er dann selbst zum Star wurde. Hier einige Bilder, die uns der holländische TV-Moderator für diese Geschichte freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. (Fotos von Wijbrand van der Sande)

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit WIJBRAND VAN DER SANDE zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von WIJBRAND VAN DER SANDE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sascha Eibisch

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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