Jürgen Drews

JÜRGEN DREWS stieg in den frühen 1970er Jahren als Sänger bei den LES HUMPHRIES SINGERS ein, deren Mitglieder durch eine große Zahl ihrer Sänger verschiedener ethnischer Herkunft etwas vom Flair der Hippibewegung in die Schlagerwelt einbrachten.

„Ihr Songs wie „We Are Goin‘ Down Jordan“,“We’ll Fly You to the Promised Land“, „Mama Loo“, „Take care of me“, „Carnival“ oder „Kansas City“ und natülich “Mexiko” gingen nicht mehr aus dem Ohr.

1973 startete JÜRGEN DREWS parallel dazu eine Solokarriere. Mit dem Hit „Ein Bett im Kornfeld“, einer Coverversion des Countrysongs „Let Your Love Flow“ der Bellamy Brothers, gelang ihm 1976 der endgültige Durchbruch. Dieser Song war ein Ohrwurm, stand 24 Wochen an der Spitze der Charts. Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Ein Lied, der den Sommer so richtig zum Klingen brachte, ein Song, der für grenzenlose Freiheit stand, Love Generation… Klasse eben.“ Auch „Barfuss durch den Sommer“ oder „Wir zieh´n heut`abend aufs Dach“ trafen den Nerv einer freiheitsliebenden Generation.

JÜRGEN DREWS wird auch der „KÖNIG VON MALLORCA“ genannt. Diesen Titel hat er sich jedoch nicht selbst verliehen. Er erhielt ihn von keinem Geringeren als von Thomas Gottschalk in der Sendung „Wetten dass…?“ 1999 auf Mallorca, basierend auf seinen Schlagerhit „Ich bin der König von Mallorca, ich bin der Prinz von Arenal“.

Jürgen Drews war aber auch in mehreren Kino- und TV-Filmen zu sehen, unter anderen „Zur Hölle mit den Paukern“ (1968), „Malastana“, „Das Syndikat“ (1971), „Ein Kaktus ist kein Lutschbonbon“ (1981), „Ballermann 6“ (1997), „Der Prinz von Wanne-Eikel“ (2007), „Horst Schlämmer – isch kandidiere!“ (2009) oder in „Verliebt auf Mallorca“ (2016).

Im Jahre 2002 folgte eine Coverversion von „Hey! Amigo Charly Brown“. 2007 schloß sich Jürgen Drews zusammen mit ehemaligen Kollegen der Les Humphries Singers, Peggy Evers-Hartig, Tina Kemp (ehem. Werner) und Judy Archer sowie neuen Kollegen zur Formation „Les Humphries Singers Reunion“ zusammen. Das Comeback der Gruppe präsentierte ihre Kulttitel sowie Gospelsongs und neuen, eigenen Titeln, produziert von Chormitglied Willi Meyer.

Jürgen Drews erhielt viele Auszeichnungen, darunter 3x den Silbernen Bravo-Otto, Goldene Europa, Goldene Stimmgabel, Löwe von Radio Luxemburg, RSH Gold und den smago! Award.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 20. November 2009.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Jürgen Drews in Suhl.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JÜRGEN DREWS in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Die Songs der Les Humphry Singers wie „We Are Goin‘ Down Jordan“,“We’ll Fly You to the Promised Land“, „Mexico“, „Mama Loo“, „Take care of me“, „Carnival“ oder „Kansas City“ waren einfach nur Klasse. Spielte ich in der damaligen Zeit rauf und runter. Deshalb Les Humphries Singers und Jürgen Drews – ein absoluter Fall für die „Signs of Fame“ – und so stand der „König von Mallorca“ schon lange auf der Liste der Anwärter für die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks.

Hamburg: „Bei Kemps“ – erste Gedanken Richtung Drews

Als Klaus Beer dann im Sommer 2009 in Hamburg bei der Einweihung des Beatles Platzes war, lernte er am Abend TINA (ehem. Werner) KEMP privat in ihrem Restaurant „Kemp´s Englisch Pup“ kennen. Tina ist Mitglied der Les Humphries Singers.

Tina (Bild) und Klaus verstanden sich auf Anhieb, man unterhielt sich prächtig und man beschloß, die sich 2007 zur Formation „Les Humphries Singers Reunion“ wieder zusammen gefundende Gruppe in die „Signs of Fame“ aufzunehmen. Natürlich mit – oder wenn sich die Gelegenheit ergibt, auch allein – die wohl schillerndste Figur der damaligen Singers: JÜRGEN DREWS.

Dass in der schillernden Schale ein angenehmer Mensch steckt, auch ohne Starallüren, davon konnte sich die Fernwehpark Crew noch im gleichen Jahr in Suhl überzeugen, wo Jürgen Drews in der mdr TV-Sendung „Schlager des Jahres“ mit Moderator Bernhard Brink auftrat – Gelegenheit, ihn endlich mit dieser Ehrung zu bedenken und ihn persönlich kennenzulernen.

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

So ist alles bestens vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann. Doch bis dahin, sollte noch so einiges passieren…

Des „Signs of Fame“ lustige Kabriolen

Die erste Begegnung mit ihm ist lustig. Klaus und der Fernwehpark Fotograf haben Star-Schild, Stellage, Tonform und die Kamerausrüstung in die Halle geschleppt und noch vor dem Aufbau telefoniert Klaus mit Jürgen Drews Manager um ihn zu sagen, das man da sei. Noch während Klaus telefoniert, läuft Jürgen Drews an ihm vorbei...“Da ist ja schon der Jürgen, einen Meter von mir entfernt“, ruft Klaus ins Telefon und der Manager antwortet: „Und ich bin direkt hinter ihm“… Noch beiderseits das Handy am Ohr, begrüßt man sich lachend…

Ein amüsanter Einstieg, der aber noch gesteigert werden soll. Der nächste „Gag“, diesmal nicht ganz so spassig, läßt nicht lange auf sich warten.

„Wir kommen auf Sie zu, Sie sind ja da“, sagt der Manager und Ralf, der Fernwehpark Star-Fotograf, wartet vor dem Eingang, in dem fünf Stufen hinauf zu dem Gang führen, an dessen Wandfläche man das Shooting vorbereitet hat. Während also Ralf vor der offenen Tür mit Sicht auf die Stellage mit dem darauf aufgebauten Star-Schild wartet, fotografiert Klaus einstweilen zwischen den TV-Kameras den Auftritt von Frank Zander und Claudia Jung, die heute ebenfalls im „Signs of Fame“ verewigt werden soll.

Wiedersehen mit vielen Stars

Wann Jürgen Drews kommt, ist ungewiss. Noch vor der Generalprobe höchstwahrscheinlich. Zuvor muß er aber erstmal in die Maske. Man wird sich also treffen. Wann, wird man sehen. Sein Manager will Klaus ja informieren. Und da Ralf ja sicherheitshalber bei der Türe, die zu dem vorbereiteten Shooting führt, wartet, damit man Jürgen Drews ja nicht verpasst, fotografiert Klaus die Show und trifft auch auf Helene Fischer, die bereits im „Signs of Fame“ vertreten ist. Da sie aber noch nicht in der Maske war soll sie laut ihrem Manager Uwe Kanthak nicht fotografiert werden. Also gibt es erstmal kein Wiedesehensfoto mit Helene. Aber das neue Fernweh-Park Prospekt drückt ihr Klaus jedenfalls schon mal in die Hand.

Ja, und dann läuft Klaus backstage noch jemand über den Weg. „Das Gesicht kenn ich doch“, denkt Klaus, aber dann ist er schon wieder weg. Es war kein geringerer als Nick P. den Klaus acht Jahre später in die „Signs of Fame“ aufnehmen wird.

Und plötzlich steht Ute Freudenberg vor Klaus. Die Künstlerin stutzt und sagt: „Herr Beer, Sie auch da?“. Klaus kann es nicht fassen. Ute Freudenberg hat ihn vor sechs Jahren, 2003, nur einmal gesehen – und erkennt ihn sofort wieder. Und nicht nur das. Sie weiß sogar noch seinen Namen. Wie sagte doch einmal Anke Engelke zu Klaus: „Herr Beer, Sie vergesse ich nie…“ Wie das wohl gemeint war?

Nicht Lola, sondern – RALF RENNT…

Plötzlich kommt der Fernwehpark Fotograf schnellen Schrittes auf Klaus zu und gibt ihm zu verstehen, sofort zu kommen. Was ist passiert? Es muss was passiert sein. Denn wenn Ralf schon mal rennt – ist das eine Seltenheit. Klaus kennt ihn schon seit vielen Jahren. Und rennen wegen etwas, sah er ihn noch nie. Klaus ist sofort hellwach. Es muss etwas „Schreckliches“ passiert sein…

Unbemerkt von Ralf, kam Jürgen Drews mit Manager aus einer anderen Tür und wartete schon gute zehn Minuten vor dem aufgebauten Star-Schild – nur wenige Schritte von dem Fernwehpark Fotografen entfernt, der fünf Treppenstufen weiter unten vor dem offenen Eingang ebenfalls wartete. Jeder hätte den anderen sehen können, wenn man nur kurz den Kopf um die Treppenhauswand gesteckt hätte…

Als Klaus kommt, sitzt Jürgen Drews seelenruhig auf den Treppenstufen, die in die obere Etage führen und hat sicher inzwischen sein Star-Schild schon auswendig gelernt. Klaus ist das höchst peinlich und kann nur ein „Entschuldigung…dumm gelaufen“ hervorbringen. Zweite ungewöhnliche Situation bei der Begegnung mit Jürgen Drews – wieder so ein Erlebnis hinter den Kulissen der Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“, von der der Fernweh-Park Besucher, der das signierte Star-Schild später im Fernweh-Park sieht nichts ahnen kann – ausser, er hat diesen Stimmungsbericht auf der Fernweh-Park Website gelesen…

„Macht doch nichts“, sagt Jürgen und ist guter Laune. Super gut drauf sogar. „Legen wir los, was ist jetzt dran?“, fragt er. „Die Star-Schild Signierung, at first“, entgegegnet Klaus. Jürgen Drews ergreift den speziellen Lackstift (damit die Sonne die Unterschrift nicht ausbleicht) und beginnt, sein Konterfei zu signieren.

Kann man mit einer Unterschrift auf den Menschen schließen? Man kann. Jürgen Drews Signatur ist aussergewöhnlich, groß, ja fast schon überdimensional, und zeigt die Power und die Lebensfreude des Künstlers, der diese sicher zu Hauf unter der Sonne der Sonneninsel getankt – und als Kraftreserven ins graue Deutschland mitgebracht hat.

Und so zeigt er sich auch auf den Bildern unserer Fotostrecke: Der „Malle-König“ wie man ihn kennt. Immer jugendlich, auch wenn jetzt schon eine „Sechs“ vor seinem Alter steht. Wie sagte er doch einmal selbst: „Ich will der Party-Heesters von Deutschland sein“.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit JÜRGEN DREWS und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige Aufnahmen von seinen Auftritt bei „Schlager des Jahres“ – und ein Wiedersehen mit vielen anderen Künstlerin, darunter auch HELENE FISCHER.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Jürgen Drews kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Jürgen die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Doch Halt. Jürgen Drews steht denen in nichts nach, wie man auf den Bildern sieht.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Jürgen Drews gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Jürgen Drews seinen Namenszug in die graue Masse – und setzt noch drei Herzchen dazu.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Mein Mallorca

Wer an Mallorca denkt, denkt an Jürgen Drews. Und umgekehrt. Warum? Weil er dort auf der Partymeile der Party-König schlechthin ist. Doch Mallora ist nicht nur Abfeiern bis zum Abwinken. Mallorca ist viel, viel mehr.

Jürgen Drews kennt alle Baleareninseln – und ist begeistert. Warum? „Weil sie tektonisch so viel Schönes zu bieten haben, das Tramuntana-Gebirge zum Beispiel“, sagt er zu Klaus, da dieser bekennt, als Weltenbummler, der mit der Filmkamera schon die ganze Welt bereist hat, aber noch nie aber auf Mallorca war.„Immer gab es andere Ziele, wahrscheinlich zu nah“, meint Klaus lachend. „Aber irgendwann möchte ich diese Landschaften dort auch mal vor die Linse bekommen.“

Und Jürgen Drews schwärmt in einem Interview des WDR4 Promi-Reistipps: „Fast 1.100 Meter hoch. Du kannst wandern; du siehst dort Landschaften – du glaubst es einfach nicht. Du musst schon einige Teile dieser Welt bereisen, um diese mannigfachen Landschaftsstriche zu sehen. Von Pollenca aus der Bucht von Alcudia raus bis hin nach Andratx, dann siehst du Gebirge, das glaubst du nicht. Und Pollenca, eine uralte Stadt mit einer wunderschönen Treppe, zu einer kleinen Kathedrale hoch, die man sich unbedingt anschauen muss…“

Schlager des Jahres

Und dann ist er on stage – der König von Mallorca -– und reisst sofort das Publikum mit.

Wiedersehen mit vielen Schlagerstars – und: HELENE FISCHER

Hinter den Kulissen der TV-Sendung trifft Klaus Beer viele Künstler, die bereits mit einem eigenen Star-Schild im Fernweh-Park vertreten sind. Man kennt sich. So auch den Moderator der „Schlager des Jahres“- Sendung: BERNHARD BRINK, den er vor vier Jahren in die „Signs of Fame“ aufgenommen hat, ihm nun das neue Fernwehpark Prospekt überreicht und der sich sehr freut, sich jetzt darin zu entdecken.

Und dann fallen sich Klaus und Frank in die Arme: FRANK SCHÖBEL. Beide kennen sich schon lange und trafen sich schon des öfteren hinter den Kulissen von Fernsehsendungen. Frank Schöbel und Frank Zander treten heute zusammen auf, singen ein Duett: „Frank & Frank“ sozusagen.

Im Bild zu sehen auch HELENE FISCHER und HEINZ RUDOLF KUNZE, beide ebenfalls schon im „Signs of Fame“ und die Comedianlady GABI DECKER, im Interview mit Bernhard Brink.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit JÜRGEN DREWS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von JÜRGEN DREWS, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Ralf Standke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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