Barbara Clear

BARBARA CLEAR wird als Musikrebellin bezeichnet. Und als Powerfrau, ja sogar als Phänomen, denn so etwas wie sie hat es in der Musikbranche noch nie gegeben. Sie mietet teure Konzertsäle, auch die größten Hallen – und verlangt keinen Eintritt. Sie lädt die Menschen nur ein zu kommen – und am Ende des Konzerts etwas in eine aufgestellte Spendenbox zu werfen. Die Höhe richtet sich danach, wie es den Leuten gefallen hat. Und da sie damit die Mieten für größten Konzertsäle begleichen kann beweist, wie toll ihre Musik, ihr Bühnenauftritt beim Publikum ankommt – was für eine tolle Künstlerin sie ist. „Wunderbar-bara“ betitelte sie die Presse.

Und noch mehr. BARBARA CLEAR prangert, in ihren Augen gesehen, unhaltbare Zustände an, distanziert sich von Normen und will einfach unabhängig von allen Zwängen sein. Die kleine, zierliche Powerfrau Barabra Clear mit der großen Stimme läßt sich nicht vermarkten – und hat es demzufolge auch schwer, im Fernsehen präsent zu sein. Sie läßt sich, wie sie sagt, durch kein Management „herumreichen“. Sie geht auf Distanz zur etablierten Musik- und Unterhaltungsindustrie. Was für andere Musiker der Gipfel des Olymp ist, ist für sie ein Greul. So lehnt sie Plattenverträge grundsätzlich ab. Unabhängigkeit ist ihr Lebensmotto. Das steht auch für ihre Musikkarriere, bei der sie auch noch Gutes tut für andere. Sie sammelt Geld, um Menschen, die sich nicht die tägliche notwendige Nahrung leisten können, zu helfen. Die Ausnahmekünstlerin schafft es, trotz ihrer fehlenden Präsenz in den öffentlichen Fernsehkanälen, ihrem Widerstand gegen die GEMA und der Unabhänigkeit zur Vermarkttungsindustrie immer wieder die Hallen zu füllen.

So auch auf ihrer ersten „Ticket to Munich“-Tour, wo sie 2004 in der Olympiahalle München von 8000 Menschen mit Standing Ovations gefeiert wurde. Bei ihrer „Zwergenaufstand“-Tour 2007 zum Beispiel begeisterte sie 120.000 Menschen – und ging bei 300 Konzerten immer auf RISIKO, so auch im Berliner Velodrom, im AWD Dome Bremen, in der Festhalle Frankfurt oder in der Olympiahalle Innsbruck. 2008 startete ihre Tour „Kulleraugen“, danach folgte die Konzert-Erlebniswelt „Kampfelfenland“. 2014 folgte der „Showdown“: wieder in München, wo sie damals alle verblüffte. Sie lieferte mit „Klang des Lebens“ eine gigantische Multi-Kunst-Produktion in gleich zwei Hallen ab, eine Performance, wie sie von einem Künstler in Eigenregie noch nie erreicht wurde. Großprojektoren malten auf 40 m Breite und 20 m Höhe ihre Bilder an die Wände und daneben präsentierte sie ihre Originalgemälde sowie ihre Kunst auf Porzellan in der „Kleinen Olympiahalle“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 29. April 2008.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Barbara Clear im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BARBARA CLEAR in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Auch in Hof mietet Barbara Clear den Festsaal der Freiheitshalle und lädt ein zu ihrem Konzert. Wie immer zum Nulltarif. Fernwehpark Initiator Klaus Beer wird dadurch auf sie aufmerksam und erinnert sich, Barbara Clear vor vielen Jahren schon einmal bei einer „Countrymesse“ in Hof erlebt zu haben. Er setzt sich sofort mit ihr in Verbindung. Der Beginn unserer Bilderstory…

BARBARA CLEAR, die, wie erwähnt nicht alles mitmacht, sich in kein Schema pressen läßt – prüft natürlich erst einmal die Geschichte „Fernwehpark“ („Was ist das eigentlich?“) und – ist begeistert. Ja, da macht sie gerne mit, ja, sehr gerne sogar. Denn mit der Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts kann sie sich identifizieren.

Die Schildsignierung: „Ich bin doch nicht aus Zuckerwatte“

Klaus Beer trifft die zierliche Künstlerin in der Freiheitshalle. Zuvor jedoch gibt es noch etwas zu klären. Die Ehrung dort zu machen oder direkt im Fernweh-Park, was natürlich durch die exotische Schilderkulisse im Hintergrund viel schönere Bilder ergibt. Denn den ganzen Tag regnet es schon. Mal heftig, dann wieder fällt leichter Sprühregen. Im Moment nieselt es noch ein bischen. Ob sie trotzdem mit zum Fernweh-Park kommt, um dort im Freien das Fotoshooting durchzuführen? „Klar doch“, sagt sie, „ich bin doch nicht aus Zuckerwatte“. Eine Antwort, die typischer nicht sein kann für die Powerfrau, die die ganze Industrie rund um das Musikgeschäft auf den Kopf stellt.

Am Fernweh-Park angekommen, bleiben Barbara und Klaus noch etwas im Star-Mobil sitzen, denn Klaus wartet noch auf Doc Schulze, dem Moderator der Countrysendung von Radio Euroherz und auf Peter Wyrostek, dem Reporter des früheren Country Circle, der Barbara Clear auch noch aus der Country-Ära kennt. Unkompliziert unterhält man sich im Auto über dieses und jenes und natürlich über das Friedensprojekt, das Barbara durch die mit Regentropfen besetzten Scheiben schon mal betrachten kann. Man plaudert miteinander, als würde man sich schon ewig kennen. Die Ausnahmekünstlerin Barbara Clear ist Mensch und will es auch bei noch so großem Erfolg immer bleiben. Klaus Beer: „Das finden wir echt stark und sie hat die Aufnahme in die Signs of Fame wohl wie kaum jemand anders wahrlich verdient.“

Da es jetzt nur noch leicht nieselt, schlägt Klaus Beer vor, diese Chance zu nutzen und mit der Ehrung zu beginnen.

Wie heißt es immer in unserer Beschreibung der Aufnahmen in die „Signs of Fame“: Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ So ist das immer, wenn die Ehrungen nicht direkt im Fernweh-Park, sondern backstage von Auftritten, Fernsehveranstaltungen etc. stattfinden. Wird die sie jedoch im Fernweh-Park selbst durchgeführt, sind diese Überlegungen nicht relevant. Die exotische Schilderkulisse ist der beste Hintergrund, den man sich nur vorstellen kann.

Der Rote Teppich, der etwas kleiner ist als der bei den STAR-STERN Verleihungen, wird ausgerollt und es kann losgehen. Mit Schwung signiert Barbara ihr Star-Schild. Dann Shake Hands über’m Star-Schild. Für Barbara Clear ist das keine Muß-Pose, die es im Rahmen des Fotoshootings zu absolvieren gilt. Sie ist voll dabei und man spürt, dass ihr die Aktion sehr gut gefällt.

Es ist später Freitagnachmittag. An der Straße zum Fernweh-Park herrscht dichter Verkehr, der jetzt noch mehr stockt, denn die Autofahren gucken sich die Augen aus… „Was ist denn heute wieder los im Fernweh-Park…“ Einige hupen. Auf der anderen Straßenseite bleiben die Passanten stehen. Schütteln den Kopf. Andere sind begeistert. Das Projekt polarisiert. Obwohl der Fernweh-Park bereits in überregionalen Medien vertreten ist und weltweit Artikel über das Friedensprojekt erschienen und damit den Namen Hof in alle Welt hinauskatapultierten (eine tolle, kostenlose Werbung für die Stadt), wissen so manche Hofer immer noch nicht, um was es da geht. Denn das übersteigt den Horizont so mancher, geht über eingefleischte Denkschablonen hinaus. Und alles was eben neu ist, damit können einige in dieser Stadt wenig oder überhaupt nichts anfangen.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit der Ausnahmejkünstlerin BARBARA CLEAR und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt es, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige tolle Konzertfotos.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Barbara Clear kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Barbara die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Barbara Clear naütrlich gerne mit. Doch auch da lässt sie sich in kein Schema pressen. Sie stellt die Hände nicht wie sonst immer praktiziert hinter ihren Abdrücken auf, sondern verschränkt die Hände. Das eben ist Barbara Clear!

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Barbara Clear ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Barbara Clear, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – auch bei Barbara. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Bummel durch den Fernwehpark

Die Aufnahme in den „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks ist abgeschlossen. Star-Schild und Handprints im Star-Mobil verstaut. Es hat nun gänzlich aufgehört zu regnen, aber auch sonst hätte es sich Barbara Clear nicht nehmen lassen, durch die Schilderreihen zu bummeln und dabei von Klaus aus erster Hand Hintergrundinformationen über das Projekt zu erhalten. Interessiert lauscht Barbara den Geschichten, die sich um so manches Schild ranken.

Während des Fotoshootings ist Peter Wyrostek eingetroffen, zum Schluß kommt Doc Schulze (neben Klaus Beer) für ein Erinnerungsfoto noch dazu. Denn Barbara Clear ist auch bei dem Radiomoterator Doc Schulze, der mit seiner Sendung „Countrytime“ eine große Hörerschar hat, ein gern gesehener Interviewgast.

Die Star-Mobil Signierung

Nach dem Bummel durch die Schilderreihen bitte Klaus Barbara Clear , noch schnell das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch an der Fahrertür findet Barbara noch ein Plätzlchen und verewigt sich gerne auf dem weißen Lack.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto – oder zumindest ein Teil davon zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Denn nach dem weißen Volvo folgt ein Weinroter, ebenfalls Fläche für Star-Unterschriften… Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Das Konzert

Dann bringt Klaus Beer Barbara Clear wieder zurück in die Freitheitshalle. „Viel Erfolg heute Abend beim Konzert!“ Doch das muß man nicht extra wünschen. Das hat die kleine Frau mit der ganz großen Stimme und Charisma auf jeden Fall.

Als um 20.00 Uhr das Saallicht verlischt, betritt eine Künstlerin die Bühne, die nichts anderes in der Hand hält als eine Gitarre. Mehr braucht sie nicht. Dazu ein Mikrofon und einen Verstärker, an dem sie auch schon mal selbst den Ton nachregelt.

Alle, die gekommen waren, erleben ein Konzert, das man so schnell nicht mehr vergißt. Zitat aus der FRANKENPOST: „Eine Frau, eine Gitarre, viel Energie….die Sängerin bietet zweieinhalb Stunden Musikgenuss…Und kaum setzt sie zum ersten Lied an, wird das Geheimnis ihres Erfolgs klar: Mit unerschöpflicher Energie und Begeisterung für ihre Musik geht sie ans Werk und reißt so das Publikum vom ersten Ton an mit…“

Ihr Konzert zu beschreiben geht am besten, wenn man weiter aus der Rezension der FRANKENPOST zitiert: „Egal, ob sie sarkastisch Dieter Bohlen den Song „Der Wurm“ widmet, einen Schamanentanz schildert oder sich kritisch über Deutschland, die „Zeckennation“ auslässt: Man glaubt der kleinen Frau, die immer wieder abrupt ihre Posen wechselt und den Kopf herumwirft ihre widerständische Authentizität; sie zieht einen in ihren Bann – mal mit zarter Stimme oder ins Mikro gehauchten Silben, mal mit rockiger Derbheit…“

„… Folknummern und Rock stehen auf Barbara Clears Programm, und so spannt sie den musikalischen Bogen von einer 300 Jahre alten irischen Weise, die sie „unplugged“ und ohne Gitarre vorträgt, über Titel von Janis Joplin, Deep Purple und eigene deutsche und englische Titel bis hin zu „We will rock you.“

„…Und so singt sie, begleitet sich selbst an der Akustik-Gitarre und ersetzt, mit dem Fuß stampfend und mit Hand und Fingern auf den Gitarrenkorpus trommelnd, einen ganzen Percussions-Apparat.“

„… Und gerade zu den schnellen Songs rockt und hüpft sie headbangend über die Bühne, begleitet von Applaussalven.“

Ein Lied, gewidmet dem Fernwehpark…

Am Schluß stellt Barbara Clear ihre neue CD vor und singt daraus ein Lied, das noch gar nicht veröffentlicht ist. Bevor sie beginnt, Gänsehaut pur. Denn sie sagt ins Publikum: „Ich möchte diesen Song Klaus Beer widmen…“ Ein Lied, das von genau dem handelt, was der Fernwehpark in seiner Ideologie vertritt: „Friede unter all den Menschen auf unseren wunderschönen Blauen Planeten. Eben: „Make Love, not war“.

Was kann man weiter dazu sagen? Nicht mehr als nur „DANKE, herzlichen Dank Barbara Clear – wir freuen uns sehr“.

Gedanken und Tun zweier Menschen, die zusammen passen

Wie BARBARA CLEAR ist es auch KLAUS BEER wichtig, Missstände in der Welt anzuprangern, dagegen anzugehen, nicht alles mitzumachen. Denn Klaus Beer, seit über 30 Jahren mit der Filmkamera unter TERRA FILM in der Welt unterwegs weiß, wovon er redet. So mahnt er mit dem Fernweh-Park gegen die Dummheit der Menschen, gegen deren sinnlose Kriege, mit denen Tausende von unschuldigen Menschen getötet werden und engagiert sich gegen die Umweltzerstörung unseres wunderbaren Blauen Planeten ERDE, der ebenfalls durch die Dummheit der Menschen kaputt gemacht wird.

Klaus Beer: „Die Welt ist so schön, und die Vielfalt der Menschen eine so wunderbare Schöpfung. Warum nur müssen sich immer alle die Köpfe einschlagen. Sollen doch die Herrscher der Welt, wenn sie es nicht anders wollen, im Zweikampf mit Schwertern ihre Meinungen austragen – weit draussen irgendwo in der Wüste und andere Menschen mit ihrem geilen Machtgetönse aus dem Spiel lassen. Warum müssen wegen kranker Gehirne rechthaberischer Menschen – verwenden wir hier gerne einmal Clears Wort „Zecken“, die sich mit dem Blut anderer vollsaugen – unschuldige Menschen sterben? Menschen, die einfach nur in Friede leben wollen und denen irgendwelche Idioten Bomben auf die Köpfe werfen oder Geisteskrake sich mit Unschuldigen in die Luft sprengen. Und das alles im Namen eines Gottes, der ein Gott der Liebe ist und nicht ein Mörder. Wie krank sind diese Kreaturen blos?.

Der Fernwehpark kann Kriege sicher nicht verhindern, leider, aber ich werde eines ich nicht tun. Den Kopf in den Sand stecken. Der Fernweh-Park soll als Mahnmal zum Nachdenken, Umdenken aufrufen: „Denn unter den Städtenamen aus aller Welt sollen Menschen aller Welt ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschaung.“

2. Treffen und Konzert

Sieben Jahre später, am 11. September 2015, gibt es ein herzliches Wiedersehen, als Barbara Clear wieder einmal in der Hofer Freiheitshalle auftritt.

Klaus trifft sich am Tag nach dem Konzert mit Barbara und ihrem Manager in einem Cafe, wo man nach dem Bummel durch den inzwischen natürlich weiter gewachsenen Fernweh-Park über zwei Stunden zusammen sitzt und über vieles redet. Zum Schluß schenkt Barbara Klaus eine Ihrer Kunsttassen mit eigenen Motiven für das geplante Star-Museum.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese zwei tollen Begegnungen mit BARBARA CLEAR zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BARBARA CLEAR, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standkte

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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