Sebastian Niemann

SEBASTIAN NIEMANN, deutscher Regisseur und Drehbuchautor, hat sich auf Genrefilme spezialisiert. Seine Vorliebe für Fantasy, Geister- und Gespenstergeschichten spiegelt sich in seinen Arbeiten wider. So auch „Das Jesus Video“ und „Hui Buh – Das Schloßgespenst“.

Sebastian Niemann erzielte nach seinem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München bereits mit seinem ersten Kurzfilm „Verfolger“ internationale Anerkennung. 1995 verfasste er das Drehbuch zur Fantasy-Komödie „Nur über meine Leiche“ mit Katja Riemann und Christoph M. Ohrt. 1998 drehte er den Thriller „Das Biikenbrennen – der Fluch des Meeres“.

2000 folgte sein erster internationaler Spielfilm „7 Days to live“. 2002 verfilmte er für das Fernsehen Andreas Eschbachs Bestseller „Das Jesus Video“. Der 2-teillige TV-Thriller, der durch eingebrachte Actionsequenzen deutlich vom Roman abweicht, wurde zum großen Erfolg. Darin spielen Matthias Koeberlin und Naike Rivelli die Hauptrollen.

Im Kino wurde seine Verfilmung der Hörspielserie „Hui Buh – Das Schlossgespenst“ einer der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 2006. Unter den Protagonisten seiner Werke finden sich großen Namen, so auch Franco Nero und Bud Spencer, zwei Alt-Italowestern Stars, die in Niemanns 2009 gedrehten Film „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ spielten.

2016 inszenierte Sebastian Niemann den Fernsehfilm „Jack the Ripper – Eine Frau jagt einen Mörder“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 30. Juni 2009.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Sebastian Niemann in München.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von SEBASTIAN NIEMANN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Vorfreude auf Fachsimbeln zweier Filmfreaks

Fernwehpark Initiator Klaus Beer erhielt eines Tages einen Geheimtipp in Sachen deutscher Regisseure: SEBASTIAN NIEMANN. Obwohl Klaus Beers Leidenschaft das große Kino ist, hier vor allem das Actionkino Hollywoods, er selbst Kinofilme sammelt, auch Filmkritiken schreibt und als Filmemacher selbst akribisch jeden Spielfilm von der filmisch handwerklichen Umsetzung her betrachtet, ja hart mit der Kameraführung und Schnitt ins Gericht geht, sagte ihm zuerst der Name des Regisseurs nichts. Doch als dann der Filmtitel „Das Jesus Video“ fiel, machte es „Klick“.

Klaus Beer: „Der Film ist einsame Spitze und kann mit den großen Hollywood Blockbustern mithalten. So war es geradezu ein Muß, diesen Regisseur einmal persönlich kennenzulernen, der in jungen Jahren schon solche Werke produziert. Und offen gestanden, spielte ein bischen Neid auch mit. Denn das, was Sebastian Niemann in jungen Jahren geschafft hat, war immer mein Lebenstraum: Die Filmhochschule in München besuchen und eben Filme drehen. Hinter der Kamera stehen, die Bilder optisch umsetzen aber auch mal vor der Kamera agieren.

So freut es Klaus Beer sehr, nach den Regisseuren Roland Emmerich, Bernd Eichinger und Wim Wenders, nun auch Sebastian Niemann im „Signs of Fame“ verewigen zu können. Bleibt anzumerken, dass später auch Doris Dörrie, Hans.W. Geißendörfer (Vater der „Lindenstraße“) und Dominik Graf dazu kamen. So befindet sich Sebastian Niemann sicher in guter Gesellschaft.

Wie mailte Klaus Beer Sebastian Niemann im Vorfeld? „Nach der offiziellen Aktion müssen wir uns unbedingt noch ein wenig über einige technische Dinge des Filmemachens unterhalten. Denn da hat sich in den letzten Jahren ein für mich völlig unverständlicher technischer Unsinn in die Kinobilder eingeschlichen, dass ich manche DVD nur noch mit der Beißzange anfasse. Die nicht mehr vorhandene fehlende technische Qualität kann und will ich als Cineast nicht mehr länger hinnehmen. Die besten Actionfilme wurden in den Achtzigern gedreht, da verstand man noch das Handwerk des Filmemachens, des großen Kinos der Illusionen. Jetzt wird, mit wenigen Ausnahmen, meist nur noch Schrott am Fließband produziert. Der Schwachsinn der wackelnden Handkamera zum Beispiel. Und superschnelle Schnitte und entfernte Filmbilder, die den normalen Bewegungsfluß nicht mehr darstellen. Gerade bei Actionaufnahmen ist man der irrigen Meinung verfallen, die Action noch schneller darstellen zu wollen, entfernt Filmbilder, so dass die Abläufe nur noch ruckig wiedergegeben werden. Wenn dann Wackelkamera, schnelle Schnitte und entfernte Filmbilder zusammen treffen, entsteht auf der Leinwand nur noch ein wackelndes, zerstückeltes, zuckendes Wirrwarr von Bildfragmenten. Das ist meines Erachtens der Tod des guten alten Kinos. Deshalb sind Ihre Filme eine so wohltuende Ausnahme. Ich freue mich sehr, Sie kennenlernen zu dürfen…“  

Ehrung im Hotel MANDARIN in München

Location der Ehrung ist wiedereinmal das renommierte Hotel MANDARIN in München, wo schon die Aufnahmen von Gitta Saxx und dem König von Benin stattfanden.

An dieser Stelle möchten wir einmal ganz herzlich der Geschäftsführung, Frau Konstanze Ruf, „Sales & Marketing Executive“ des Hotels, für die Möglichkeit danken, ihr Haus für die Star-Ehrungen nutzen zu dürfen. Eine geschwungene Marmortreppe mit Säulenaufgang, Keramik Blumenvasen und ein gediegenes, exotisches Ambiente in niveauvoller Hotelatmosphäre könnte nicht besser passen zur Durchführung einer Ehrung für Stars und Prominente.

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch in diesem Fall weicht er von seiner immer so heißgeliebten „leeren Wand“ ab. Wenn das Shooting schon nicht vor der exotischen Kulisse des Fernweh-Parks selbst oder eben vor einer neutrale Wandfläche durchgeführt wird, dann muss es schon etwas Besonderes sein, um den Bilder-Perfektionisten Klaus Beer zu überzeugen. Im Hotel Mandarin aber gibt es kein Überlegen. Diese marmorene Treppe eignet sich hervorragend  für die Ehrung und die damit verbundenen Fotoaufnahmen.

Das Fotoshooting ist in vollem Gang. Sebastian schaut so offen in die Kamera, wie er selbst ist. Im Gespräch hält er Blickkontakt, hört aufmerksam zu, ist hochkonzentriert. Wie eben ein Regisseur, der einen Ameisenhaufen von Mitarbeitern unter Kontrolle zu halten hat, sein muß. Nur so kann man die Übersicht über ein Filmprojekt behalten. Sebastian Niemann begeistert auch als Mensch, so dass man ihm jede Filmarbeit, auch an ganz großen Kinoprojekten, vielleicht sogar einmal in der Traumfabrik L.A., in Hollywood, zutrauen kann.

Mit Elan setzt Sebastion Niemann seine Unterschrift auf sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Und nicht nur für den Fotografen gibt es dann Shake Hands über`m Schild. Das ist nicht nur eine PR-Pose. Das ist eine Geste von zwei Menschen, die sich auf Anhieb verstehen.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit SEBASTIAN NIEMANN und aufzeigen, wie so eine Handprint-Aktion in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch der vor Power sprühende Filmregisseur kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Sebastian die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht noch…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Sebastian Niemann gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Sebastian Niemann seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Sebastian Niemann, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch Sebastian. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Bevor sich Klaus Beer und Sebastian Niemann zu einem Kaffee in die Hotellounge zurückziehen, um über das Filmemachen und das große Kino zu fachsimpeln, bittet Klaus den Regisseur noch um ein weiteres Autogramm. Er hat aus seiner DVD/Blu-ray Kinosammlung Niemanns Film “Das Jesus-Video“ mitgebracht und bittet den Regisseur, das Cover zu signieren.

„DAS JESUS-VIDEO“

…ist ein Science-Fiction-Abenteuerfilm aus dem Jahre 2002, der als TV-Zweiteiler ausgestrahlt wurde. Er basiert auf dem gleichnamigen 1998 erschienen Erfolgsroman von Andreas Eschbach. Für die TV-Verfilmung setzte der Regisseur Andreas Niemann jedoch mehr auf Spannungselemente, gewürzt mit Actionssequenzen, die dem großen Kino alle Ehre machen.

Der Inhalt: Bei einer archäologischen Grabung in Israel findet der deutsche Student Steffen Vogt, dargestellt von Matthias Koeberlin das Skelett eines Mannes. Das geschätzte Alter: rund 2000 Jahre. Daneben ein Beutel mit der Bedienungsanleitung eines Camcorders mit eingebauter Festplatte. Der Prototyp eines Modells, das erst in drei Jahren auf den Markt kommt.

Es gibt nur eine logische Erklärung für Steffen: Das ist das Skelett eines Zeitreisenden! Er beginnt gegen alle Widerstände die Suche nach der Kamera, da er überzeugt ist, dass darauf eine Filmaufnahme von Jesus Christus zu finden ist. Denn vieles in dem Brief deutet darauf hin.

Als bekannt wird, daß Steffen auf der Suche nach der Kamera ist, setzen sich mehrere Verfolger auf seine Spur, u.a. der Vatikan. Denn das Video könnte, sollte Jesus wirklich da zu sehen sein, die Grundlagen des christlichen Glaubens in der ganzen Welt auf den Kopf stellen.

Nach diversen Recherchen führt die Spur nach Jerusalem zur Klagemauer und weiter zu einer Festung mitten in der Wüste. Doch dort wurde bereits ein Blutbad angerichtet. Nur ein Mönch kam mit dem Leben davon und führt Vogt in eine Geheimkammer, in der die Kamera aufbewahrt wird, die alle paar Jahre nur von ganz ausgewählten Mönchen in Gang gesetzt werden darf…

Was folgt sind Hubschrauberangriffe, Explosionen und eine große Überraschung. Was ist auf dem Video zu sehen? Wirklich Jesus Christus? Und wer ist letztendlich der Zeitreisende? Doch all das soll auch hier nicht verraten werden. „Man sollte sich den Film unbedingt anschauen“, schwärmt Klaus Beer. Übrigens: Der Film wurde 2003 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit SEBASTIAN NIEMANN zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von SEBASTIAN NIEMANN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standke

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.