Max Greger

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN über die Aufnahme von MAX GREGER in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie.

Von 1963 bis 1977 war MAX GREGER mit seinem Orchester fester Bestandteil großer Fernsehshows und prägte mit seinen Musik ZDF-Liveshows wie „Vergissmeinnicht“, „Der Goldene Schuß“, 3 mal 9″, „Musik ist Trumpf“ oder „Der große Preis“ die damalige Fernsehlandschaft.

Bei allen gesellschaftlichen Ereignissen war die Max Greger Band der musikalische Höhepunkt; bei der Bambi-Verleihung, mit Louis Armstrong, bei Hello Dolly, die TV-Sendungen mit ihm und seinem Orchester sind nicht zu zählen. Über viele Jahre war Max Greger das Tournee- und Fernsehorchester Nr. 1.

Max Greger verstarb an 15. August 2015 in München. Der „Fernwehpark“ wird ihn immer in guter Erinnerung behalten.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 28. Dezember 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen MAX GREGER in der Fichtelgebirgshalle Wunsiedel.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MAX GREGER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERSTRECKE und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen…

05. Juni 2004: Das erste Treffen

Fernwehpark Initiator Klaus Beer begegnete Max Greger das erste Mal backstage der ZDF Carmen Nebel Sendung „Willkommen bei Carmen Nebel“ am 05 Juni 2004, als er Carmen Nebel und Johannes B. Kerner in die „Signs of Fame“ aufnahm.

Klaus informierte den Bandleader hinter den Kulissen der TV-Show über das Friedensprojekt und Max Greger war begeistert. Gerne macht er da mit, sagte er. Doch es sollte noch gut zweieinhalb Jahre dauern, bis auch der berühmte und beliebte Bandleader für seine Musikerfolge geehrt werden konnte…

28.12.2006: Die „Swinglegenden“ gastieren in Wunsiedel

2006 tourt der mittlerweile 80-jährige mit HUGO STRASSER und AMBROS SEELOS als „Swing-Legenden“ mit der Ambros-Seelos Band durch die Lande – und macht auch in der Fichtelgebirgshalle Wunsiedel Station. Ein Abend voller „Oldies but Goldies“ unter dem Titel „Swing Night“, dargeboten von einem Neun Mann Orchester hochkarätiger Musiker, die sich um Duke Ellington, Glenn Miller und den berühmten Vorkriegs-Big-Band-Sound rankten.

Mit ungebrochener Kraft bläst der Meister des Saxaphons auch heute noch sein Instrument und begeistert mit dem für ihn so typischen „Gregerton“ sein Publikum. Grund genug, die Swing – Legenden MAX GREGER, HUGO STRASSER und AMBROS SEELOS, alle DREI zusammen, im Rahmen dieser Veranstaltung zu ehren und in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks aufzunehmen.

Die Ehrung – Wettlauf gegen Schnee und Zeit

28. Dezember 2006. Hof, 18.15 Uhr. Fernwehpark Initiator Klaus Beer kann sich erst, beruflich bedingt, auf die Fahrt nach Wunsiedel machen. Nach Wochen schneefreier Winterzeit fallen jedoch ausgerechnet heute erste Flocken. Nicht viel, doch genug für Chaos. Eisglätte. Wie Klaus Beer, der diese Jahreszeit nur in Fernwehträumen überstehen kann, das hasst.

Auf der Fahrt klingelt das Handy. Fernwehpark Starfotografin Christine Ströhlein teilt mit, dass sie zwischen querstehenden Lastern auf der Autobahn steckt. Ein Weiterkommen ist ungewiss. Die Ehrung mit heute gleich STARS. DREI Schildern und DREI Handabdrücken, muß ohne Fotografin stattfinden. Das kann ja heiter werden. Doch ersteinmal heißt es für Klaus Beer selbst, durchzukommen bis Wunsiedel.

Wie man unserer Bilderstory entnehmen kann, hat es Klaus geschafft. Doch es ist spät. Fast schon zu spät. Bis Schilder und Tonformen in die Halle geschleppt sind und eine günstige Location gefunden ist, zeigt die Uhr bereits zwanzig nach Sieben. Ab 19.00 Uhr durfte das Publikum in den Saal, der sich schnell füllt.

Klaus Beers Alptraum

Wie Klaus solche Situationen haßt. Für ihn ein Alptraum. Erst die Daueranspannung in der Sparkasse, überhaupt pünktlich rauszukommen. Klaus steht an der Kasse, uns sollte die am Abend nicht stimmen, muss gesucht werden. Wie lange so was dauern kann? Bis der Fehler eben gefunden ist, und die Kasse stimmt. Vorher darf er sein „Lebensgefängnis“, wie Klaus seinen ungeliebten Beruf mit Geld, Zahlen und trockenen Bürokram bezeichnet, nicht raus. Sagen, dass er am Abend einen Filmvortrag hat oder Stars trifft, darf er schon mal gar nicht. Der Neider der Kollegen ist sehr groß. Hat doch schon mal einer extra einen Beleg falsch gebucht, damit am Abend gesucht werden muss, nur damit Klaus dableiben musste und nicht zu seinem Filmabend kam – wo über 600 Leute im Publikum saßen und auf ihn warteten. Das Sprichwort „Wenn man Kollegen hat, braucht man keine Feinde“ – trifft in diesem Fall voll zu…

Also erstmal 8 Stunden volle Konzentration in der Sparkasse, ja keinen Fehler in der Kasse machen und so tun, als hätte man am Abend überhaupt nichts vor… Dann Schneeglätte auf der Fahrt Hof-Wunsiedel: Und dann steckt auch die Fotografin fest und kann nicht kommen – und das bei drei Schildsignierungen und drei Handabdrücken…

„Warum tue ich mir das alles eigentlich an?“

Auch zum Tragen des ganzen Equipments ist Klaus heute ganz auf sich alleine gestellt. 3 Schilder, 3 Tonformen, Hocker, Steffelei und die schwere Kameratasche…Klaus insgeheim: „Warum tue ich mir das alles überhaupt an…?“

Endlich alles backstage, naßgeschwitzt, muss er sich nochmals beeilen, denn der Saal füllt sich schon. Klaus Beer bittet den freundlichen Tourbegleiter, den Part hinter der Kamera zu übernehmen. Wie man sieht, macht es der junge Mann von MSM-Musik gut. Ein herzliches Dankeschön an diese Stelle nochmal an ihn.

Als alles „angerichtet“ ist, werden die Swing-Legenden zu der Ehrung gebeten, die auf der Bühne, jedoch hinter den Musikinstrumenten, stattfindet. Das Publikum wird das Foto-Shooting optisch nicht miterleben und sich nur über die Blitzlichter wundern, die hinter dem Vorhang aufleuchten…  

Wie ein Fels in der Brandung wirkt Max Greger. Mit „80“ noch immer ein Bild von einem Mann, der Ruhe und Souveränität ausstrahlt und diese dann auch bei seiner launigen Moderation auf der Bühne kundtut. Aber erstmal muss er jetzt diese Aktion meistern.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch von dieser Vorstellung muss sich Klaus heute verabschieden. Da wie erwähnt schon Publikum im Saal ist, kann die Ehrung nur hinter der Bühne durchgeführt werden. Und da sieht man eben die Kisten und Koffer der Musikinstrumente. Ist nicht zu ändern heute. Geht nicht anders.

Klaus ist froh, heute ein rotes Jackett gewählt zu haben, sonst würde alles „in Schwarz“ versinken. Wie sagte doch Ambros Seelos gleich am Anfang? „Sie haben heute das Sakko an, daß sonst immer ich auf der Bühne trage…“

Die STAR-SCHILD Signierung

Da heute gleich drei Künstler in die „Signs of Fame“ aufgeommen werden, muss entschieden werden, wer den Anfang macht. Ambros Seelos und Hugo Strasser lassen Max Greger den Vorrang. So können sie schon mal kibiezen, wie das Ganze so vonstatten geht.

Max Greger ergreift den Silberstift und setzt mit Schwung seine Unterschrift und einen lieben Gruß auf sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu wieder auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit. Im Jahre 2019 werden es bei der Star-Stern Verleihung an Peter Maffay ca. 5000 Aufnahmen sein und bei Reiner Calmunds Handprint-Aktion wird Klaus die Qual der Wahl bei 997 Bildern zum Sichten und Bearbeiten haben.

Heute aber kann man von einen Fotoshooting überhaupt nicht sprechen. Heute ist alles andes. Da Klaus ja allein unterwegs ist muss er einen Bühnenmitarbeiter bitten, immer mal auf den Auslöser zu drücken. Und das bei gleich drei Künstlern mit Schildsignierung und Handabdrücken. Keinen Fotografen zu haben und hintereinander drei Ehrungen zu dokumentieren ist für Klaus, dem Perfektionisten, Stress pur.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Nach dieser ersten Einführungsbeschreibung soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MAX GREGER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen oder unter Stressbedingung so wie heute so eine Starehrung vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der BILDERGALERIE weiterlesen. Dran bleiben. Dann geht`s ins Detail des Shootings. Dann sind Sie über alles voll im „Bilde“.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an. Mit dem sich rechts und links daneben befindlichen Pfeilen können Sie dann wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie blättern. 

 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er in den nachfolgenden Jahren schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus mal kurz mitgedrückt, obwohl Mr. Universum sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Max Greger kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Und auch Max Greger gibt sein Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Max Greger die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die Hände von Max Greger im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. „Aber auch gegen Antisemitismus und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz“ sagt Klaus als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht Max Greger sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Max Greger seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Nach MAX GREGER sind HUGO STRASSER und AMBROS SEELOS an der Reihe. Jeder muss seinen Schildergruß signieren und seine Hände in Ton drücken…

Der Zeiger der Uhr nähert sich unerbittlich dem Veranstaltungsbeginn. Nur noch eine halbe Stunde bis zum Konzert. Der Geräuschpegel des bereits vollbesetzten Saales dringt bis hinter die Bühne. Doch die Altmeister der Unterhaltungsmusik sind die Ruhe selbst, absolvieren die Handprints mit Freunde und stellen sich danach gerne nocheinmal mit ihren Star-Schildern für ein gemeinsames Bild dem Fotografen.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MAX GREGER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Das Konzert

20.00 Uhr. Showtime. Gespannt erwartet das Publikum in der bis auf den letzten Platz vollbesetzten Fichtelgebirgshalle die drei Swing-Legenden. Und es kommt voll auf seine Kosten. Mit Schwung und Swing entführen die Altmeister der Unterhaltungsmusik Max Greger, Hugo Strasser und Ambros Seelos die Zuhörer in eine Zeit, in der für viele Menschen die Welt noch in Ordnung war.

Sehen Sie hier unsere Bildimpressionen zu Stücken, die nicht nur „in the Mood“ gipfeln. Die Halle bebt und swingt zu Oldies, die eben immer Goldies bleiben werden und die das Altmeistertrio wie an einer Perlenkette aufgereiht serviert. Darunter natürlich Stücke wie „Chattanooga Choo Choo“, „Stardust“, „Sentimental Journey“, „Petite Fleur“ oder Moonlight Serenade“, die jeder der drei Vollblutmusiker mit seiner für sich eigenen Art an der Klarinette, am Saxaphon oder als Orchester im Big Band Sound darbietet.

 

Zwei alte Freunde, „Klarinetten-Hugo“, wie Hugo Strasser von der Presse auch bezeichnet wird, und Max Greger, bei dem er früher, bevor er sein eigenes Tanzorchester gründete, spielte. In der Pause dann, das sehnlichst erwartete Bild. Die drei Swing-Legenden brillieren zusammen auf der Bühne.

Zum Schluß gibt es Standing Ovation für einen rauschenden Swing-Abend mit den drei Swing-Legenden, die aus der Musiklandschaft der Sechziger nicht mehr wegzudenken sind und Orchestergeschichte geschrieben haben.

In diesen Bildern konzentrieren wir uns natürlich auf den Geehrten, auf MAX GREGER. Sehen Sie individuelle Konzertaufnahmen von HUGO STRASSER und AMBROS SEELOS in ihren eigenen Bilderstories.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MAX GREGER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Fotograf ist nicht mehr zu ermitteln

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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